Das (Computer-)Spendengedicht

Hallo,

ich will sehen, ob ich hiermit ein paar Spenden einsammeln kann.

Ihr lieben Leute, hört genau zu,
denn es gibt ein Thema das lässt mir keine ruh.
Jetzt so ungefähr nach sechs Jahren,
da fängt an mein PC nicht mehr so flott hochzufahren.
Auch sonst lässt mich der Computer langsam hängen,
muß ich Ihn doch zu manches drängen.

Ich kann kaum noch an Ihm arbeiten,
alles dauert hier jetzt lange Zeiten.
Bin jetzt gerade dabei, alle Dateien zu sichern und zu speichern,
ich will mich ja nicht hier bereichern.
Doch Ihr lieben Leute ich muß euch darum bitten!
Spendet bitte etwas an Geld, dann kann ich einige Lücken kitten.

Es geht mir darum, wieder einen neuen Computer zusammen zu bauen,
auch die Software muß ich mir kaufen neu.
Ich bin mir bewusst das dieses Gedicht, nicht gerade die feinste Art ist,
hier um Geldspenden zu bitten, aber die Pc’s bei Aldi und Saturn sind nun mal großer Mist.
Diese taugen nichts für meine Ansprüche,
sie würden bei einigen Arbeiten schnell gehen in die Brüche.

Denn ich will ja auch weiter flexibel bleiben,
muß mich weiterhin für den Arbeitsmarkt komplett aufreiben.
Aber heute ist es einfach so, dass es nicht ohne Computer geht,
deshalb ich euch alle anfleh!
Bitte spenden Sie Geld, damit ich mir wieder einen Computer zusammen bauen kann!
damit dieser hält genau so lang.

Liebe Gemeinde da draußen, ich bitte Sie sehr,
drücken Sie den Spendenbutton, dass ist nicht verkehrt.
Hardware und Software ich muß mir neu kaufen,
sonst sehe ich schwarz und kann mir nichts erlauben.
Dieses Thema ist mir wirklich wichtig und groß,
jetzt zeigt mir und der Welt das dass Internet ist famos.

Gerne würde ich ja arbeiten gehen, doch in heutigen Zeiten,
suchen alle Arbeitgeber durch die Rezession die Weiten.
Ich habe mich stets bemüht wieder in Arbeit zu kommen auch in Zeiten der Schwere,
aber alle meine Bemühungen liefen bisher ins Leere.
Es gibt nichts anderes zu tun als Sie liebe Gemeinde darum zu bitten,
jetzt auf den Spendenbutton zu klicken.

Dieses Gedicht ist kein Scherz,
mein Computer sorgt für ganz viel Schmerz.
Seine Zeit nun langsam zu Ende geht,
nach sechs Jahren, hier bald ein anderer Computer steht.
Ich dachte mir einfach, schreib es mal als Gedicht,
sonst endet ganz böse diese Geschicht.

Die Spende ist jetzt wichtig, sonst geht hier bald gar nichts mehr,
dann gibt es hier nichts neues und die Seiten bleiben leer.
Mein Computer mir stehts treu ergeben war,
sein Ende geht mir ganz nah!!!
Traurig bin ich über diesen Verlust,
sorgte er auch manchmal für viel Verdruss.

Gehasst und geliebt habe ich dieses (schöne) Ding,
sich niemals ein Virus hier verfing.
Seine Zeit hat aber nun bald ein Ende,
darum bitte ich Sie alle um eine Geldspende.
Loslassen und neue Wege muß ich nun gehen,
lasse meinen Computer dann beim Recycler stehen.

p.s.
Auch wenn es etwas humorvoll klingen mag, so ist es mir wirklich sehr Ernst hier um eine Geldspende zu bitten. Ich wollte es nur angenehmer ausdrücken, als einen saloppen Text hier hin zu schreiben.

Über joergius Kurfuerst

Auf diesen Blog übe ich das Schreiben, um einmal so gut zu werden, daß ich auch Bücher schreiben kann. Hier ist hoffentlich der Anfang einer großen Karriere.
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13 Antworten zu Das (Computer-)Spendengedicht

  1. Franz sagt:

    Sehr geehrter Jörgius.

    Spenden (falls das überhaupt jemand tut…) sind ja gut und schön. Aber ich möchte ihnen doch ein paar Tipps mit auf den Weg geben.

    1)
    Dell, 2×2 GHz, Windows Vista, Works 9.0, 2 GB Speicher, 160GB Festplatte: 339 EURO.

    http://www1.euro.dell.com/content/products/productdetails.aspx/inspndt_530?c=de&cs=dedhs1&l=de&ref=dthp&s=dhs

    2)
    CSL, DualCore prozessor, 2 GB Speicher, 160 GB Festplatte: 229,90 EURO.

    https://www.csl-computer.com/shop/product_info.php?products_id=1800&cPath=

    3)
    ComputerBILD beschreibt, wie man sich einen Rechner für 200 Euro zusammenbaut:

    http://www.computerbild.de/artikel/cb-Ratgeber-Kurse-PC-Hardware-COMPUTER-BILD-baut-den-200-Euro-PC-2080652.html

    Wenn kein Geld vorhanden ist, kann man kein High-End produkt kaufen.
    NetBooks gibt es ebenfalls für 300 Euro.
    Sparen kann man an der Software: Wenn Sie breits XP verwenden, benötigen sie kein Vista. Bleiben Sie bei XP. Genauso verhält es sich bei produkten wie Word. Ich persönlich nutze es in der 2003er version. Zum Texte schreiben reicht es. Und da sie Autor werden wollen, denke ich, dass sie den PC grundsätzlich für textverarbeitung nutzen werden.

    Wieso muss ein komplett neuer PC her? Reicht es nicht, einzelne Komponenten auszutauschen? Ist die Festplatte eventuell noch groß genug? Kann der Arbeitsspeicher weiterverwendet werden?
    Reicht es eventuell, den PC von Staub zu befreien, zu formatieren und das System neu aufzuspielen?
    Überlegen Sie gut, wofür sie Ihr Geld ausgeben.

    Des Weiteren kann ich aus persönlicher Erfahrung in den letzten Wochen mitteilen, dass weitaus nicht alle Branchen von der Rezession betroffen sind.
    Habe ich ihrer Webseite nicht entnommen, dass Sie im Bereich Internetentwicklung gearbeitet haben? Dort werden doch momentan massiv Menschen gesucht und eingestellt…?!

    MfG
    Franz

  2. jockel sagt:

    Hallo Hr. Franz,

    eine enttäuschung gleich vorweg, denn ich werde den PC nicht nur zur Textverabeitung benötigen, da ich diesen auch für Bildbearbeitung und für den Webseitenbau benötige. Von daher muß es schon etwas stärkeres sein, sonst müsste ich mir dann im Anschluß gleich wieder einen neuen kaufen. Und wie ich auch schrieb möchte/muß ich für den Arbeitsmarkt flexibel bleiben, sonst werde ich gar nichts erreichen.
    Ich weiß das es solche PC’s gibt und das die auch „etwas können“, aber es ist zu wenig, wenn man für den Arbeitsmarkt flexibel bleiben will. Und ich brauche auch einen mit dem ich die 3-D Spiele spielen kann, sonst hat man ja überhaupt keinen Spaß mehr im leben. Das gerade in der Internetentwicklung stark gesucht wird, finde ich zum lachen (tut mir Lied, ist aber so). Denn sonst hätte ich ja schon einen Job gefunden und müsste nicht um eine Spende bitten. Mich hat von den Unternehmen bisher keine gefragt, ob ich bei denen arbeiten will oder hat mich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.
    Persönlich sehe ich da keine Verbesserung was denn Markt angeht, dass dort auch wirklich eingstellt wird, weil ich mich ja wirklich viel bewerbe. Warum habe ich keinen Erfolg?
    Ich verschicke keine Standardbewerbung; lese mir vorher die Stellenanzeige genau durch und gehe dann in meiner Bewerbung (so fern es passt!!!) auch darauf ein. Manchaml auch auf spezielle Punkte, sollten diese bei beiden vorhanden sein.
    Ich verschicke alles per E-Mail; so wie es nunmal sein soll in dieser Branche. Alles andere landet dort gleich in der
    Ablage A und wäre mir nicht hilfreich. Natürlich habe ich meine „digitale“ Bewerbungsmappe auch „gepackt“, damit diese nicht all zu groß wird.
    Ich habe Lücken im Lebenslauf; ja dessen bin ich mir bewußt. Aber heißt es nicht auch öfters Mut zur Lücke! Des Weiteren habe ich immer diese Lücken durch Weiterbildung und/oder einem Praktikum gut schließen können, so dass diese auch nicht ausschlaggebend sein können, warum ich immer noch keine Arbeit habe.
    Aber dennoch bekomme ich „dumme“, nichst sagende Standard Antworten a la „Aufgrund der Vielzahl der Bewerbungen mussten wir eine Vorauswahl treffen…., welche mir nicht sagen, woran ich letztendlich dort gescheitert bin.

    Ich habe es mir gut überlegt und musste leider feststellen das mein Computer leider nicht mehr den Anforderungen gerecht wird und ich tatsächlich einen neuen brauche. Aber nach jetzt sechs jahren ist sowas halt nötig, denn man sollte einen Computer auch nicht zu alt werden lassen. Er ist halt kein Käse der bei Alterung besser wird, sondern dann eher ein Sicherheitsrisiko für alle (nicht nur für den der da vor sitzt).
    Auch sollte ab und an die Software neu gekauft werden, auch wenn sowas teurer ist. Ich werde wohl bis nächstes Jahr mit der (Office-?) Software warten, weil ja dann wohl einen neue Version erscheinen wird.
    Mein sehnlichste Wunsch wäre es, wenn es auch anders ginge. Doch das bleibt leider nur ein Wunsch.

  3. Franz sagt:

    Hallo!

    Ich möchte Ihnen gerne helfen. 🙂
    Ein zeitgemäßer Computer ist sicherlich wichtig, na klar. Aber es muss nicht immer das Top-Modell sein. Sie schreiben, Sie benötigen den Computer zum Texte schreiben, Webseiten entwerfen und Bilder gestalten. All dies ging vor 10 Jahren auch! Na klar, Software ist besser geworden und benötigt mehr Speicher. Aber muss es hier die neueste Software sein? Wenn das Budget klein ist, muss man sparen. Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich bis vor kurzem mit Photoshop in der Version 7 gearbeitet habe. (Danach kamen CS1 bis 4 auf den Markt) – es hat mich nicht wirklich eingeschränkt.

    Ich glaube viel eher der Punkt „Spiele“ trifft eher Ihr Verlangen nach einem neuen PC. Dies müssen Sie sich nur eingestehen. Natürlich bringt ein neuer Rechner auch auf anderen Gebieten Vorteile, aber hauptsächlich ist es das Spielen, was nach neuer Hardware verlangt.

    Und was genau meinen Sie mit „für den Arbeitsmarkt flexibel bleiben“? Wenn Sie eine Festanstellung haben, bekommen Sie doch in der Regel einen geeigneten Rechner gestellt?!

    Sie lachen über meine Aussage, dass im Online-Bereich Leute gesucht werden? Ich bitte Sie, einen Blick auf die Plattform „Xing“ zu werfen, auf der Sie ja ebenfalls angemeldet sind.
    Alleine für den Suchbegriff „Webentwickler“ gibt es in der Jobbörse 46 Treffer. „Entwickler“ gibt 174 Treffer und „Frontend Entwickler“ 186.

    Sie sagen, Sie bewerben sich viel und bekommen nur Absagen. Haben Sie denn schon einmal nachgefragt, was genau die Beweggründe waren? Viele Firmen geben zumindest kleine Tipps, auch wenn Sie natürlich keine genaue Aussage treffen können/wollen. Passen Ihre Qualifikationen zu den in der Anzeige Gesuchten? Haben Sie es bereits mit Initiativbewerbungen versucht? Viele Firmen schreiben keine Stellenanzeigen aus, da sie eh genug Initiativbewerbungen bekommen.
    Versuchen Sie, über eine „niedere“ Tätigkeit in einem Bereich in ein Unternehmen zu gelangen, um sich dort durch gute Arbeit für eine „bessere“ Position zu empfehlen. Aller Anfang ist schwer.

    Was bedeutet, sie „packen“ Ihre Bewerbung? Ein Anschreiben mit Lebenslauf und Zeugnissen kann in ein PDF gepackt werden und beinhaltet alle Informationen, die notwendig sind. Ein „zip“-File wird sicherlich nicht von allen Firmen geöffnet, da es potentiell Viren beinhalten könnte. Auch hier hilft sicherlich ein kurzes Telefonat: Sagen Sie, dass Sie sich bewerben wollen und klären Sie kurz, ob dies in digitaler oder schriftlicher Form gewünscht ist.

    Nicht ganz verstehe ich Ihren letzten Absatz. Wieso wird ein Computer ein Sicherheitsrisiko?
    Und noch einmal: Alte Software ist nicht gleich schlechte Software. Die meisten Unternehmen verwenden noch Windows XP und ein älteres Office-Paket.

    Ich freue mich auf ihre Antwort und hoffe, Ihnen geholfen zu haben.

  4. jockel sagt:

    Hallo Hr. Franz,

    da es aber der Arbeitsmarkt nun mal verlangt, muß ich die „neueste“ Software haben, es geht nicht anders. Schön das es Sie nicht eingeschränkt hat. Aber bewerben Sie sich auch? Dann sieht das ganz nämlich anders aus, ich weiß wovon ich spreche. Um flexibel zu bleiben muß ich nun mal zumindest Kenntnisse der Vorgängerversion haben, sonst wird es nicht zum Erfolg führen. Da es diese nicht mehr zu kaufen gibt, bleibt mir keine andere Möglichkeit als auf die neueste Version zurück zu greifen. Wie sonst lernt man autodidaktisch an einer Software? Man bekommt nicht immer Weiterbildung bzw. die Institute verfügen nicht immer über die neueste Version, obwohl diese vom Arbeitsmarkt verlangt wird. Des Weitern wird die Software ja „günstiger“, da man später ja nur ein „Upgrade“ braucht. Persönlich würde ich mich auch mit der Vorgängerversion zufrieden geben. Nur verlangt der Arbeitsmarkt da wieder etwas anderes und meine Kenntnisse würden am Markt vorbei laufen. Soll das wirklich so laufen?

    Es geht nicht nur um die 3-D Spiele, sondern auch um die Bildbearbeitung. Bei den billigen Computern von Saturn und Co. ist das alles nicht möglich, denn diese würden sehr schnell in die Knie gehen, da diese das nicht leisten können. Es sind nicht nur die Spiele die nach neuer Hardware dursten, auch die Bildbearbeitung oder das Webdesign verlangt nach einer gewissen Ausstattung (steht ja auch so auf den Packungen drauf, meist ein kleiner Aufkleber, mit kleiner Schrift). Somit setzten auch die „normalen“ Arbeiten eine neue Hardware voraus. Der „neue“ Computer soll ja auch wieder so lange halten, wie mein „alter“ heute (sechs Jahre oder länger). Als flexibler Webdesigner muß ich über einen Computer verfügen, der einiges leisten zu vermag. Ich soll ja schließlich auch Browserübergreifend arbeiten, Datenbanken erstellen/pflegen und dann noch die Bildbearbeitung machen. So was verlangt einiges von einem Computer ab und geht nicht auf die billige Art und Weise. Da habe ich nun mal keine andere Wahl, sonst erreiche ich gar nichts. Nur für Textverarbeitung und zum Surfen würden die billigen Computer ausreichen, da gebe ich Ihnen Recht. Aber wenn man, wie der Arbeitsmarkt meistens verlangt, auf den laufenden bleiben will/muß, dann sind die alternativen leider teurer.

    Was heißt das „einen Rechner gestellt bekommen“? Ich rede hier von einem Privat Computer und nicht von einem Firmencomputer. Das ich einen PC in der Firma bekomme ist ja klar, sonst kann ich ja dort gar nicht arbeiten (zumindest wenn ich etwas Digitales herstellen soll). Ich habe ja schon Schwierigkeiten in einer Firma Weiterbildung zu bekommen, wie soll ich da an einen Privat Computer kommen? Das verstehe ich nicht so ganz. „Für den Arbeitsmarkt flexibel bleiben“ heißt das ich mich nicht nur auf eine Art von Tätigkeit beschränke, sondern meinen Horizont weiterhin offen halte für das was ich schon einmal getan habe, tun will bzw. mit der Zeit stand zu halten. Beschränke ich mich auf nur eine Tätigkeit, dann habe ich die Angst bei Erfolglosigkeit ohne irgendwas dazu stehen.

    Vorsichtig mit den Suchmaschinen!
    Denn die Berufe hängen auch woanders mit drin, so dass eine Anzahl sich auf mehrere Berufe bezieht obwohl man nur das eine sucht. Gerade wenn der Beruf „Entwickler“ fällt, sind die Ergebnislisten lang, da dieser Beruf sehr weitläufig ist. Darunter fallen auch zum Beispiel alle Programmierer die an Datenbanken oder an Software arbeiten. Also weniger für mich z.B. geeignet. Genau so verhält es sich mit den Begriffen „Frontend Entwickler“. Da dort wieder der Entwickler beinhaltet ist, ist die Ergebnisliste auch länger, aber es sind nicht mehr Webdesigner enthalten.

    Auch ich kam schon einmal auf die Idee, mal bei den Unternehmen nachzufragen warum sich meine Bewerbung nicht bei denen durchgesetzt hat. Raten Sie mal was ich für Antworten bekam?


    Am Ende bekam ich von keiner einzigen Firma eine Antwort. Da ich keinerlei Antworten bekam, habe ich es auch sehr schnell wieder aufgegeben das zu hinterfragen. Das brachte nichts ein!
    Ich suche mir immer die Anzeigen raus, wo ich der Meinung bin, dass es passen sollte. Auf Stellenanzeigen deren Anforderungen zu Hoch sind, sehr Weit reichend sind oder sehr speziell bewerbe ich mich gar nicht erst. Weil ich von vornherein sehe das so was keinen Erfolg bringen wird und ich nicht unnötig die Firma zumüllen will. Also kommen wir jetzt zu meinem absoluten Lieblingsthema, nämlich der Initiativbewerbung. (Manche müssen mich wirklich für ganz doof halten, aber egal) Natürlich habe ich auch diese Art der Bewerbung versucht. Da ich aber überhaupt keinerlei Antworten von den Unternehmen bekam, habe ich das dann auch ganz schnell wieder sein lassen. Es war mir nämlich zu teuer, immer wieder in Umschläge und Mappen zu investieren und diese dann nicht wieder zu bekommen. Da mich das sehr viel Geld gekostet hat und mich auch noch wütend machte, lasse ich von dieser Art der Bewerbung die Finger weg, auch wenn ich mich heute nur noch Online bewerbe. Tut mir Leid, aber für „niedrige Tätigkeit“ bin ich mir echt zu schade. Warum habe ich mir denn sonst autodidaktisch einiges beigebracht? Soll das alles für die Katz gewesen sein? Nein, so was mach ich nicht. Des Weiteren glauben Sie doch nicht wirklich daran, dass man einen wie mich, sich Hocharbeiten lässt? Wachen Sie bitte auf oder trinken mal einen ordentlichen Schluck Kaffee. Wer einmal eine „niedrige Tätigkeit“ macht, der kommt da auch nicht wieder weg. Das sieht man doch Tag täglich überall im Leben. Aufsteigen tut man dort bestimmt nicht und schon gar nicht im Webbereich. Dort hat sich (soviel wie ich weiß) kaum einer, in den Firmen in denen ich war, auf diese Position hingearbeitet, sondern beworben. Und was anderes habe ich bisher auch nicht erlebt oder gesehen oder ist mir zu Ohren gekommen.

    Auch eine PDF-Datei kann einen Virus enthalten!
    Des Weiteren wird diese „eine“ Datei deutlich zu groß und unübersichtlich, sollte man dort alles „reinquetschen“. Besser ist es (so habe ich das zumindest mal irgendwo gelesen) alles einzeln zu verschicken, da braucht die verantwortliche Person nur die Datei öffnen, die Sie will und muß nicht erst den Balken runterziehen bis diese an der Stelle ist die sie braucht/sucht.
    Ich merke Sie müssen sich gerade nicht bewerben, denn es steht immer bei den Anzeigen (meist unten vor der Anschrift) bei, in welcher Form die Bewerbung erwünscht ist. Und in meinem Fall ist immer nur die digitale Form erwünscht, so dass ich dort keine andere Wahl habe. Und ich habe mir auch eine seriöse E-Mail-Adresse zugelegt damit ich diese ausschließlich nur für Bewerbung nutzen kann.

    Ich würde ja gern zum Amt gehen und sagen: „Helft mir bitte, sonst sehe ich schwarz!“ Aber die würden mich Eiskalt abblitzen lassen und dann müsste ich mir das wahrscheinlich per Gericht einklagen. Dafür habe ich die Nerven einfach nicht mehr und es dauert auch zu lange, bis ich mir dann endlich einen neuen Computer leisten könnte. Somit muß ich hier um Spenden bitten, denn ich weiß sonst nicht wie ich an Geld käme. Das ich mich dann nicht mehr bewerben könnte und ich auch sonst nichts mehr erreichen würde, darüber schweige ich mich aus.

    Da die Treiber von „alter“ Hardware meistens nicht weiter entwickelt werden (Gründe sind hier vielseitig), bietet es Hackern eine Möglichkeit zu einem Angriff. Hier zu Hause verfüge ich über eine XP-CD, daher brauche ich nicht die neueste Version. Da aber sich die MS-Office-Version geändert hat und ich nicht weiß, welche in einem möglichen Unternehmen eingesetzt wird, sollte ich mir die neueste Version zu legen. Aber da warte ich wohl besser noch (nächstes Jahr vielleicht wieder eine neue Version?).

    Ich will/werde mich nicht nur auf den Schriftsteller konzentrieren!
    Auch wenn das einige als Fehler ansehen und ich mich besser auf einen Beruf beziehen sollte. Da ich aber das Thema der barrierefreien Webprogrammierung für äußerst spannend halte und es mich wirklich fasziniert will/muß ich mich dort auch auf den laufenden halten. Das setzt aber auch voraus, dass ich über gewisse Möglichkeiten verfüge, welche nicht über den billigen Weg zu erreichen sind. Jetzt kommen wieder die anderen und sagen ich soll mich doch auf eines konzentrieren. Das würde ich auch gern, nur sitzt mir das Amt immer noch im Nacken und das werde ich wohl auch nicht so schnell los. Auch wenn ich den sagen würde, ich mache jetzt etwas anderes, würden die auf den anderen Beruf beharren (höre ich immer wieder von den Typen, die würden mich sonst eher ins kaufmännische schicken, dass Thema habe ich ja schon näher erläutert).

    Schade dass das hier zu einem Monolog geworden ist und sich sonst niemand konstruktiv beteiligt. Es wäre schön, wenn ich mich nicht nur mit einer Person darüber unterhalten würde.

  5. sara sagt:

    hi jörg

    leider kann ich dir auch nicht viel weiter helfen. und spenden auch nicht. hätte da selbst so einiges was ich für mich für nötig erachten würde.
    na egal. ich wünsch dir trotzdem alles gute und viel erfolg. und immer schreiben, schreiben, schreiben. *grins*
    nötig und möglich ist leider oft weit entfernt. 🙁
    naja so denn
    LG
    sara

  6. Franz sagt:

    Hallo Jörgius,

    ich möchte direkt mal antworten, da mir Ihre Antwort einige fragen und Antworten gab.

    Der Arbeitsmarkt „verlangt“ nicht unbedingt, dass sie zu Hause die neueste Software installiert haben. Oft reichen Grundkenntnisse aus, um mit der Software, die man dann tagtäglich nutzt, klar zu kommen. Und jeder Arbeitgeber ist sich bewusst, dass man zu hause keine 900-Euro-Installation von Photoshop nutzt.

    Sie schreiben immer wieder vom „flexibel bleiben“: Müssen Sie das wirklich? Würde es nicht ausreichen, sich auf eine Sache zu konzentrieren, dort wirklich gut zu werden und sich mit diesem Wissen zu bewerben? Doch dazu komme ich später noch einmal.

    Sie schreiben erneut von der Notwendigkeit, ein neues System zur Erstellung von Webseiten zu besitzen. Dies sehe ich immernoch nicht so. Photobearbeitung auf hohem Niveau verlangt sich nach großem Speicher. Aber dies ist in Ihren unter „Photos“ dargestellten bildern sicherlich nicht gegeben.

    Sie schreiben „Ich soll ja schließlich auch Browserübergreifend arbeiten, Datenbanken erstellen/pflegen und dann noch die Bildbearbeitung machen“ – Wieso? Was sind sie denn von beruf, beziehungsweise, was wollen sie sein?
    Ein Grafiker? Ein Backend-Programmierer? Ein Frontendentwickler? Oder ein „Mädchen für alles“? Wieso spezialisieren Sie sich nicht? Glauben Sie mir. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen einen Menschen einstellt, der auf EINEM Gebiet hervorragend ist, ist größer, als die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch eingestellt wird, der „ein bisschen“ hiervon und etwas davon kann, aber nirgendwo richtig fest im Sattel sitzt.

    Ich habe mir Ihr Xing-Profil einmal angesehen. Als tätigkeit geben Sie an, „Schriftsteller, Autor, Fotograf, Photograph, Web Entwickler, Frontend Entwickler“ zu sein. Ja, was denn nun? Sind sie so hochbegabt, dass sie in allen Berufen arbeiten können? Ich möchte Ihnen nicht zu Nahe treten, aber Ihr Lebenslauf weiter unten spricht eine andere Sprache.
    Nun ist es so, dass auch Unternehmens-Entscheider und Chefs eins und eins zusammenzählen können. Wenn Sie als Qualifikationen nun noch „Blog, Weblog, Webblog, Blogger, WordPress, Benutzerfreundlichkeit, Barrierefreiheit, Barriere freies, Barrierefreies, HTML, xhtml, CSS, mySQL, mysql, php, UML, OOP, xml, Fotografie, Bildbearbeitung, Frontend, Entwicklung, Usability, Accessibilty, HomeSite, Adobe, Dreamweaver, Photoshop, Creative Suit, CMS, RedDot, Content-Management-System, Phase5, XAMPP, eclipse, gelernter Bürokaufmann, Teamgeist, Flexibilität, Zuverlässigkeit, zielstrebig, kreativ, Belastbarkeit, Konzentrationsfähigkeit, Lernbereitschaft, Englisch, Plattdeutsch“ angeben, so wirkt es doch sehr fahrig. Ihr Profil gibt den Eindruck wieder, dass Sie sich nicht entscheiden können. Sie MÖCHTEN gerne alles machen. Aber KÖNNEN sie dies auch?
    Haben Sie bereits im Backend eines Softwarehauses gearbeitet? Sind Sie firm in MySQL, PHP oder Eclipse?

    Bitte verstehen Sie mich nicht falsch!
    Es mag ja sein, dass Sie all dies beherrschen. Nur dann stellt sich die Frage, warum niemand auf Sie zurückgreift.
    Sie geben Schriftsteller und Fotograf als Beruf an.
    Sie haben jedoch weder in dem einen noch in dem anderen Beruf gearbeitet. Wieso sollte Sie dann jemand zu einem Bewerbungsgespräch einladen, wenn er einen ausgebildeten Fotografen oder Texter einstellen kann?

    Machen Sie sich darüber einmal Gedanken! Glauben Sie mir: Sobald Sie eine Bewerbung herausschicken, wird die personalabteilung Ihren Namen googeln. Sie werden in Xing nach Ihnen suchen oder in MeinVZ und Facebook. Und Sie werden sich Ihre weiteren Profile im Web vornehmen: Laut Xing haben Sie einen FlickR Account, dieses Blog, einen sehr lustigen Ebay-Namen und eine Amazon-Wunschliste, auf der Titel stehen mit den Namen „Das Einsteiger Seminar: PHP 5“, „Professionelle Websites. Programmierung, Design und Administration von Webseiten“ oder auch „Product Image
    Little Boxes, Teil 1. Webseiten gestalten mit CSS. Grundlagen“.
    Sieht das nach jemandem aus, der Ahnung von der Materie hat?

    Sie wundern sich, dass Sie nirgends als Webdesigner genommen werden.
    Dann vergleichen Sie kurz Ihre Job-Seite (http://www.job.wagener-web.de) mit diesem Auftritt hier: http://www.der-webdesigner.net

    Es ist eindeutig, dass Sie kein guter Webdesigner sind. Daher ist mein Ratschlag vielleicht doch nicht so verkehrt: Heuern Sie nicht gleich als Art-Director in einer Werbefirma an sondern versuchen Sie es als Screendesigner bei einem kleinen Unternehmen. Lernen Sie bei der Arbeit!

    Sie geben Sich auf Ihrem Xing-Profil die Auszeichnung „Bester Web-Entwickler des ersten Halbjahres, 2008“ – soll dies lustig sein oder ist Ihnen nicht bewußt, dass die Personalabteilungen dieser Welt zuerst einmal nach eben solchen Dingen suchen?

    Mein Tipp an Sie:
    Dünnen Sie Ihr Profil aus!
    Schreiben Sie lediglich rein, was Sie gut beherrschen. Lassen Sie privaten Kram außen vor. Wer sollte sich für Ihr Ebay-Konto interessieren? Sie suchen Sylt? Hoffentlich finden Sie es bald! 😉
    Verstehen Sie, worauf ich hinaus will? Sie sollten mehr Professionalität in Ihren Auftritt legen.
    Ihr Bild wirkt so brav und unscheinbar, das Hemd sieht nicht nach „Arbeit“ aus…Sie müssen mehr „Profil“ zeigen. Ihre Stärken klar herausstellen und selbstbewusst wirken. Dann klappt es auch wieder mit einem Job.

    Ihr Lebenslauf weist keine klare Linie auf, ein hin- und her durch verschiedene Branchen. Nun denn, da können Sie sicherlich nicht viel zu, aber dennoch wirkt alles zusammen sehr zerfahren und nicht besonders „ansprechend“, wenn ich auf der Suche nach einem Job bin.

    Sie schreiben selber „Vorsichtig mit den Suchmaschinen!“ – nehmen Sie sich das zu Herzen!

    So, nun noch einmal der Tipp, den ich Ihnen schon gestern gab: Initiativbewerbungen sollten Sie weiterhin schreiben. Auch, wenn es in der Vergangenheit Rückschläge gab. Rufen Sie erst beim Unternehmen an. Fragen Sie, ob es sich lohnt. Ein Anruf kostet nichts! Werden Sie wieder aktiv!

    Und noch einmal: Spezialisieren Sie sich. Ich könnte auch schreiben: Koch, Dachdecker, Büroakrobat. Doch meine Kochkünste langen sicherlich nicht an die eines ausgebildeten Kochs heran. Und auch, wenn ich meinen Carport selber verdachpappt habe, bin ich noch lange kein Dachdecker.
    Gehen Sie in sich. Schreiben Sie sich auf, was sie gut können, was sie einigermaßen können und was sie eigentlich doch nicht beherrschen. Fragen Sie Freunde und Bekannte, was diese dazu sagen. Seien Sie ehrlich mit sich selbst.

    Sie schreiben, Sie möchten Sich nicht nur auf „den Schriftsteller konzentrieren“. Das müssen Sie ja auch nicht. Sie können tagsüber Bürokaufmann oder Webentwickler sein und abends ein Buch schreiben. Aber alles zusammen – das verspreche ich Ihnen – das wird nicht klappen.

    Ich möchte Ihnen gerne helfen und hoffe, dass Sie sich meine Tipps durchlesen und zumindest verstehen, was ich meine.

    MfG
    Franz

  7. Hans Wurst sagt:

    Ach ist Html nun schon so anspruchsvoll, dass man 3 Ghz Rechner braucht? Und ich wundere mich, dass der Seitenaufbau so lange dauert.
    Zum glück unterstützt Photoshop noch keine GPU zur Bildberechnung. Sonst bräuchte der neue Rechner noch ne aktuelle 3-D Grafikkarte.

  8. jockel sagt:

    Hallo Hr. Franz,

    wenn Sie mir wirklich helfen wollen, dann spenden Sie UND befassen sich mal eindringlich mit den Anforderungen des Arbeitsmarktes im Bereich Webdesign. Dort ist es ZWINGEND erforderlich das man eine eierlegende Wollmilchsau ist!!!
    Entweder können Sie ALLES oder Sie können nichts, so verlangt es der Markt, schauen Sie sich doch mal um. Und Grundkenntnisse?
    Damit haben Sie sich hier eben disqualifiziert, denn das reicht dann bei Ihnen noch nicht einmal zu einem Praktikumsplatz. Schon dort werden (bei manchen) Expertenkenntnisse in allen Programmen und Programmiersprachen verlangt (schade habe den Link nicht parat, so ein Mist). Da bekommen Sie mit Grundkenntnissen unwiederbringlich eine klare Absage. Das reicht heute einfach nicht mehr aus, die Unternehmer wollen gleich von Anfang an mehr. Viel mehr. Und es wird immer wieder die Eigenschaft (lesen Sie mal dafür die Anzeigen richtig durch) der Flexibilität verlangt. Was soll ich da tun? Mich beschränken? Toll, so erreicht man erst recht nichts. Entweder man hat das Gefühl man entspricht den Vorraussetzungen und bewirbt sich dann darauf oder man lässt es und verstopft so nicht ein Verfahren. Ich will es nicht sein, ich MUß es sein oder ich habe verloren.

    Ihr Link ist scheiße!!!
    Warum?
    Nun, erstens validiert (sauberes, fehlerfreies (X)HTML) es nicht, zweitens ist das nicht Benutzerfreundlich und drittens ist der Quelltext unübersichtlich, somit kein gutes Beispiel. Da hingegen ist meine Seite nahezu Weltklasse. Denn diese validiert, ist Benutzerfreundlich und Barrierearm. Und der Quelltext ist übersichtlich und sauber strukturiert. Ihr Link ist ein Beispiel dafür, wie man es am besten nicht macht!
    Ich und kein Webdesigner, das ich nicht lache. Als Quereinsteiger habe ich vieles, unter anderen bei meinem Praktikum, lernen können. Weiteres habe ich mir dann versucht selber beizubringen. Alles hat nicht geklappt, wie denn auch wenn man alleine ist, aber ich kann etwas. Mehr geht halt nicht.

    Und bitte was ist daran verwerflich, dass man nach Büchern sucht? Denkt denn keiner daran, dass man sich vielleicht auch etwas autodidaktisch beibringen will? Oder zumindest versuchen will zu erlernen? Nein, es wird einem gleich als schwäche ausgelegt, ja so sind wir hier in Deutschland. Zuerst immer das Negative und das Positive immer schön unter den Teppich kehren!!!
    Sie haben den Sinn und Zweck von Xing überhaupt nicht verstanden, oder?
    Dort ist es wichtig, egal wie, gefunden zu werden und nichts anderes zählt. Wieso sollte ich etwas ausdünnen? Ich will ja schließlich gefunden und nicht übergangen werden. Und das geht nicht mit allgemeinen Begriffen, sondern nur mit den Details. Und wenn der Rest dann seriös ist/bleibt, dann sehe ich dort nicht verwerfliches. Die Auszeichnungen sind halt ein Witz von Xing und nicht von mir. Kein Normalsterblicher wird je irgendeine Auszeichnung erhalten, da musste ich halt etwas eintragen, dass machen andere doch auch. Warum darf ich das nicht? Leer sieht es halt doof aus und so steht zumindest etwas drin. Wer kein Humor hat, der hat halt ein Problem, so was darf man auch nicht immer zu ernst nehmen. Dies sind bestimmt keine Gründe jemanden nicht einzustellen, dass hat andere Gründe, glauben Sie mir.
    Allmählich habe ich den Eindruck das Sie vom Arbeitsmarkt und dessen Anforderungen keine Ahnung haben. Oder täusche ich mich da?
    Die ist mein letzter Kommentar hierzu, den Rest lasse von nun an unkommentiert stehen, da ich eh Recht habe. Denn wer setzt sich damit jeden Tag auseinander? Doch etwa ich, oder?
    ————————————————————————————————————————————————————————————————————–
    Sehr geehrter Hr. Hans Wurst,

    da Ihr Kommentar weder konstruktiv war, noch das er zur Sache etwas beigetragen hat, habe ich mir erlaubt diesen erstmal zurück zu stellen (er ist nur für mich sichtbar). Entweder Sie tragen hier konstruktiv und sachlich korrekt der Sache etwas bei oder ich werde Ihre Kommentare permanent löschen. Und ich dachte immer das die Kieler freundliche Menschen wären!? Vielleicht sind es ja nur die anderen, aber nicht Sie!? Geben Sie sich mal mehr mühe. Oder können Sie nicht konstruktiv sein?

  9. Franz sagt:

    Auch mit dem Wissen, dass Sie mir nicht antworten werden:
    Ist Ihnen überhaupt zu helfen?

    Ich habe Ihren Kommentar aufmerksam gelesen und bin doch das ein oder andere Mal aus dem Staunen nicht heraus gekommen.

    Sie sprechen immer vom „Markt“, der dies oder jenes verlangt.
    Natürlich verlangt „der Arbeitsmarkt“ die ein oder andere Qualifikation. Natürlich ist es Arbeitgebern lieber, einen Grafiker zu haben, der auch weiß, was später mit seinem Design in der Programmierung passiert. Aber der Grafiker muss es am Ende nicht produzieren! Er hat seinen Teilbereich und gut. Die eierlegende Wollmilchsau, wie sie sie beschreiben, habe ich bislang nur als Selbständige gesehen. Wenn ich komplett für einen Job verantwortlich bin, muss ich natürlich alles beherrschen. Aber warum wollen Sie gleich alles?
    Nicht umsonst spezialisiert man sich während eines Studiums oder einer Ausbildung. Aber ich glaube, sie WOLLEN dies nicht verstehen.

    Natürlich gibt es Firmen, die Praktikanten als billige Arbeitskräfte einstellen. Die Firma „Jung von Matt“ gerät so häufig in die Schlagzeilen.
    Aber selbst dies hat wiederum etwas Gutes an sich. Wer ein halbes jahr ein Praktikum dort absolviert hat, bekommt viel leichter bei anderen Firmen einen Job. Dies ist das, was ich mit „niederen“ Aufgaben gemeint habe.
    Natürlich ist es nicht leicht, innerhalb einer Firma aufzusteigen. Da muss man schon Ecken und Kanten haben. Aber nach 2 Jahren in eine andere Firma zu gehen, mit dem background vorher bei Firma soundso gewesen zu sein – das hilft bei Gehaltsverhandlungen.

    „Flexibilität“ bedeutet vor allem bei Arbeitszeiten, Anfahrtswegen oder bestimmten Jobs flexibel zu sein. Es bedeutet sicherlich nicht, statt HTML zu coden nun ein neues Design zu erdenken.

    mein Link ist scheiße.
    Dazu möchte ich kurz Stellung nehmen.
    1. Es ging mir um das Aussehen, nicht den Code. Wenn Sie sagen, mein Link wäre scheiße, dann schauen Sie sich bitte Ihre Seite an. Ich rede normalerweise nicht auf diesem Niveau, aber mit Design hat die nichts zu tun.
    2. Line 1, Column 37: XML Parsing Error: parsing XML declaration: ‚?>‘ expected.

    Dies ist die Startseite von http://www.job.wagener-web.de – ein Fehler also auf Ihrer „Weltklasse-Seite“.
    3. Glauben Sie, Barrierefreiheit ist das A und O in der Geschäftswelt? Ich versichere Ihnen, zu allererst ist den Betreibern von Webseiten wichtig, dass die Seite gut aussieht, dass sie SEO-Optimiert ist und dass viele Leute darauf verweilen. Die >1% Randgruppe ist denen erstmal völlig egal.

    Es spricht ja nichts dagegen, dass Sie sich selber Dinge beibringen. Nur bitte (!) sehen sie es nicht als den Nabel der Welt an.

    Es ist auch nicht verwerflich, dass Sie eine Amazon Wunschliste oder ein Ebay Profil haben. Doch wieso stellen Sie diese Informationen in Ihr Xing Profil? Glauben Sie, eine wildfremde Person schaut da rein und sagt: „Oh, der wünscht sich dieses oder jenes Buch, das schenk ich ihm mal!“
    NEIN!

    Natürlich ist es schön, wenn sie sich selber weiterbilden. Aber das muss doch den potentiellen Arbeitgeber nicht interessieren.
    Und das hat nichts mit positiv oder negativ zu tun.

    Nun zum entscheidenden Punkt:
    Doch, ich habe Sinn und Zweck von Xing erkannt.
    Ich erkläre Ihnen auch gerne Ihren Fehler.
    Sie glauben, je mehr Begriffe Sie auf Ihr Profil schreiben, desto mehr Menschen klicken auf ihre Seite. Und das ist auch korrekt!
    Aber (ja, jetzt kommt das aber): Diese Leute klicken auch genauso schnell wieder das kleine X und sind wieder weg.
    Warum?
    Weil sie sehen, dass bei Ihnen ALLES steht, was irgendwie mit Webentwicklung zu tun hat. Und weil der gesunde Menschenverstand sagt: Das kann er nicht alles können. Und wenn doch, warum hat er dann seit 7 Jahren keinen festen Job?

    Ich hingegen habe ebenfalls ein Xing-profil. Nein, ich werde Ihnen nicht sagen, wie ich heiße. Ich habe mich knapp 3 Jahre vor Ihnen angemeldet. Und ich habe ca. 500 Seitenaufrufe weniger als Sie.
    Und ich habe nur auf der Seite stehen, was ich kann. Wenn mich nun also jemand anschreibt, kann ich davon ausgehen, dass ich ihm positives Feedback geben kann.
    Da ich Premium-mitglied bin, sehe ich, wer meine Seite anschaut. Und ich denke, dass ca. 30% der Leute, die mich nicht kennen, mir eine Mail schreiben oder mich anrufen. Und das bestätigt mich.

    Wenn Sie noch schreiben: Die Auszeichnungen sind ein Witz (von Xing) – dann lassen Sie den Witz weg. („Mut zur Lücke“) Sie sind nicht in der Position, dem Betrachter der Seite zu sagen, was lustig ist und was nicht. Vor allem, weil es hier um ihren Job geht.
    Und noch etwas: Fragen Sie mal in Werbeagenturen herum, was für Preise und Auszeichnungen die Menschen bekommen…

    Natürlich können Sie alles so belassen, wie es ist. Ich prognostiziere Ihnen im nächsten Jahr noch 1000 Aufrufe und 0 Kontakte.
    Ich habe über 300. Auch das ist eine super Sache. Dadurch wird man empfohlen oder kann weitervermitteln. Networking ist heutzutage ein wichtiger Bestandteil des Geschäfts.

    Ja, Sie täuschen sich, was meine Kenntnisse vom Arbeitsmarkt angeht. Natürlich kenne ich hochschulabsolventen, die hochqualifiziert sind und keinen Job finden. Wissen Sie, was die machen?
    Praktika.
    Und während des Praktikums: Weiterbewerben.
    Und es klappt!

    Natürlich haben Sie Recht.

    Sie haben das Recht zu schweigen und beleidigte Leberwurst zu spielen oder mir zu antworten. ich würde mich sehr freuen. Denn eine Frage stellt sich mir noch:

    Wenn Sie genau wissen, wie es abläuft und ich (über 10 jahre im Beruf) keine Ahnung habe und meine Tipps nutzlos sind – wieso schaffen Sie es dann nicht von alleine, aus der Arbeitslosigkeit herauszukommen?

  10. Hans Wurst sagt:

    Sehr geehrter Herr Jockel,

    nur weil ich nicht Ihrer Meinung bin sind meine Kommentare nicht konstruktiv?
    Was ihren Artikel über Merklin an geht, so ist Ihre Sichtweise leider schlicht und ergreifend falsch.

    1. sind Merklineisenbahnen kein Massenartikel und sind in erster Linie nicht fürs Kinderzimmer gedacht. Es wird ausdrücklich wert auf eine detailgetreue und aufwendige Ausführung gelegt, und die hat nun mal Ihren Preis.

    2. sind Ihre Ausführungen zur wirtschaftlichen Lage von Merklin falsch und nicht korrekt recherchiert. Aber es ist nicht meine Aufgabe hier komplette Artikel von Ihnen gerade zu rücken. Ich dachte ich befinde mich auf Bergedorfer-schloss.de und nicht auf Bild.de wo keine Kritik und zuverlässige Recherche zugelassen ist.

    Was diesen Artikel betrifft, so verstehe ich nicht, warum mein Kommentar nicht konstruktiv ist, dass Adobe Photoshop bis jetzt keine GPU-Unterstützung hat? 90% der Leser hier wussten das bist jetzt bestimmt nicht.
    Und somit ist ein einfacher Rechner mit genügend Ram-Speicher und einem schmalen Betriebssystem (WinXP und nicht Vista) völlig ausreichend.
    Da Sie aber so beharrlich auf einen High-End-Rechner pochen, nehme ich an, dass Sie Ihn doch gerne in erster Linie zum spielen nutzen wollen, und NICHT wie Sie hier schreiben, hauptsächlich zum arbeiten.
    Sagen Sie doch offen und ehrlich was Sie wollen, dass würde ich akzeptieren. Aber spinnen Sie den Leuten nicht einen vor.

    So und nun geben Sie sich mal mehr Mühe. Mal sehen, ob Sie rausbekommen, woran Merklin wirklich krankt bzw. wieso die so in Schieflage geraten sind.

  11. jockel sagt:

    Hallo Hr. Wurst,

    das muß jetzt einfach mal sein, denn wer kritisiert, sollte auch vorher seine Rechtschreibung kontrolliert haben. Worauf ich hinaus will?
    Merklin.
    Ihre Antwort hat wieder nichts mit dem Thema zu tun, denn mErklin ist etwas vollkommen anderes als mÄrklin (den Anfangsbuchstabe habe ich jetzt mal absichtlich klein geschrieben). Ich lese weitaus mehr Nachrichtenseiten als Sie sich das vorstellen können. Die Bild gehört aber nicht dazu, auch wenn die groß über den Hamburger Sport Verein berichten.
    Multimediaarbeiten erfordern nun mal einen starken Computer. Oder soll ich nicht versuchen mit dem Arbeitsmarkt mit zu halten? Das sind ja nicht alles 0815-Computer, sondern Leistungsstarke Geräte, mit dem man etwas erreichen kann. Denn die Anforderungen in diesem Beruf gehen immer weiter (Videoschnitt, Audiobearbeitung usw.) und man muß versuchen stand zu halten. Sonst bleibt einem nur die Aufgabe und das werde ich ganz bestimmt nicht.

    p.s.
    Schuld an der Misere von mÄrklin sind einzig und alleine die Herrschaften von Kingsbridge. Denn wer so zu Werke geht wie die, dass kann dann nur in die Grütze gehen. Natürlich liegt es auch an der Produktpalette und/oder deren Anpassung nach der ersten Insolvenz. Die hätte damals schon überarbeitet gehört, aber wer hört denn schon auf die Modelleisenbahner…

  12. ein netter Mensch sagt:

    Hallo!

    Ich verfolge nun seit einiger Zeit Ihren Blog und möchte mich gerne einmal äußern.

    Zunächst haben Sie natürlich Recht, wenn man sich ständig fortbilden möchte und auf dem aktuellen Stand der Technik sein will, benötigt man einen starken Rechner.
    Nun muss ich dem Herrn Franz aber beipflichten, denn in Ihrer Position (als Langzeitarbeitsloser) sollten Sie eher schauen, dass sie „irgendwie“ wieder in ein Angestelltenverhältnis rutschen als dass Sie mit toller Technik und weiter ohne Job zu Hause bleiben.

    Ja, sie haben Recht! Der Mensch sollte sich fortbilden. Ja, es stimmt: Wenn man viel weiß und besondere Qualifikationen vorweisen kann, hat man größere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

    ABER: Ich glaube, Sie setzen falsche Prioritäten.
    Warum, glauben Sie, werden Sie nicht zu Vorstellungsgesprächen eingeladen? Wieso stellt Sie niemand ein?
    Liegt es „an den anderen“? Liegt es daran, dass Sie noch niemals mit dem neuesten Photoshop gearbeitet haben? Liegt es an Details?
    Oder vielleicht doch an etwas anderem?
    Könnte es vielleicht sein, dass Sie sich selbst überschätzen? Kann es sein, dass Sie nicht all das beherrschen, was Sie angeben?

    Ich habe langsam das Gefühl, sie müssen Ihre Ansprüche einmal herunterdrehen.
    Sie WOLLEN einen Job, das haben Sie mehrfach geschrieben.
    Aber Sie bekommen NICHT Ihren Traumjob. Wie soll das die nächsten 30 Jahre weitergehen?
    Glauben Sie, dadurch, dass Sie neue Software kaufen, verbessert sich ihre Position?
    Meinen Sie, es interessiert den Chef in spe, ob Sie zu Hause Photoshop 1, 2 oder 3 benutzen?

    Geben Sie nicht auf.
    Aber schauen Sie sich nach Alternativen um.
    Und überdenken Sie, ob Sie das, was sie glauben zu können auch wirklich können.

    Einen winterlichen Gruß an diesem Frühlingstag,
    ein netter Mensch.

    P.S.: Was die Rechtschreibung angeht, sollten Sie sich hier lieber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen…

  13. Sandra sagt:

    Hallo,

    sehr geehrter Damen und Herren,

    zum Ersten möchte ich etwas zu Herrn Franz sagen:

    meine persönliche Meinung ist, dass Sie in ihren Texten mehr Kritik üben als konstruktive Vorschläge zu machen, wenn Sie versuchen mit Sätzen wie: „Ich möchte Ihnen gerne helfen und hoffe, dass Sie sich meine Tipps durchlesen und zumindest verstehen, was ich meine.“ kommen, dann sollten Sie sich möglicherweise auch überlegen, dass Sie selbst auch versuchen sollten zu verstehen was Ihr Gesprächspartner sagt, dies erscheint mir nicht so.

    Desweiteren spricht nichts dagegen, wenn er einen etwas teureren PC haben möchte, es ist seine Sache! (wenn er hier um Spenden bittet, geh ich davon aus, dass er schon etwas zurück gelegt hatt, von Spenden kann man nicht allzuviel erwarten.) Außerdem ist es völlig legitim hierbei um Spenden zu bitten. Sie haben recht, für ein paar hundert Euro könnte man einen PC kaufen der auch läuft, dies ist ein wirklich guter Vorschlag allerdings wissen Sie ja nicht welche Programme vorhanden sind und in welcher Version.

    Auch ein konstruktiver Vorschlag ihrerseits: „Wieso muss ein komplett neuer PC her?“ allerdings wissen Sie auch hier nicht, wie alt welche Teile sind, und wenn Sie mal einen schlimmen Kurzschluss im PC gesehen haben wissen Sie auch, dass dabei einiges mehr anbrennen kann.

    „Ein zeitgemäßer Computer ist sicherlich wichtig, na klar. Aber es muss nicht immer das Top-Modell sein. “ sehr treffend ausgesagt, allerdings wer hatt von dem neuesten Modell geredet?

    Und noch etwas bei denn zwei Webseiten, die Sie gepostet haben könnte ich nicht sagen welche besser ist. Für mich persönlich ist die eine etwas zu bunt und die andere zu vollgestopft mit irgendwelchen Sachen.

    Noch ein Gutes zum Abschluss, Sie bemühen sich um jemanden und geben einige gute Tipps, dies ist lobenswert. Aber passen Sie bitte auf, was Sie sagen, es ist ziemlich viel Kritik in ihren Texten, das Loben und die Kritik sind nicht ausgewogen, daher angreifend geschrieben.

    zu Herrn Joergius:

    einige Tipps sind garnicht mal so schlecht, nehmen Sie sich diese zu Herzen.

    So jetz erstmal zum Gedicht ansich; der Sinn ist gut erkenntlich, eine strukturierte Linie vorhanden. Aber einige Sätze sind noch nicht ganz stimmig. Allerdings in anbetracht, dass Sie noch üben machen Sie weiter so.

    zu der ganzen Sache: Ich denke niemand kann jemand anderen (persönlich) kritisieren, denn er nicht kennt, und zweitens sollte man erst ein mal vor der eigenen Haustür fegen.

    grüsse an alle!

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