Hallo,
ich frage Sie verehrte LeserInnen; Über welches Thema soll ich mal ein Gedicht schreiben?
Hier die Auswahl:
– Jahreszeiten (Frühling Sommer, Herbst oder Winter)
– Fantasie (Drachen, Burgfräulein, halt alles was aus der Fantasie kommt)
– Wetter
– Sport (Reiten, Fußball, oder ähnliches)
– Arbeit (Thema Webdesign …)
– Wirtschaftskrise
– Politik
– Klimawandel
Auf Ihre Antworten bin ich richtig gespannt.
Ich würde mich am meisten freuen über:
„Arbeit (Thema Webdesign …)“
Hallo Joergius,
schon seit einiger Zeit beobachte ich Deine Veröffentlichungen und verfolge Deine Entwicklung hinsichtlich Deiner Gedichte. Und es ist mehr als verständlich, dass einige Kommentare nicht nur destruktiv, sondern auch für Dich persönlich sehr enttäuschend und verletztend sind. Ich sehe das ganz anders als all die Miesepeter und Nörgler. Auf einige Argumente möchte ich daher gezielt eingehen:
Die Chance, als Schriftsteller erfolgreich zu sein, ist ähnlich wie die auf einen Lottogewinn: Nein, das ist ganz und gar nicht so. Auf einen Lottogewinn hast Du keinen Einfluss, da zählt kein Talent o.ä. Schriftsteller oder Dichter zu sein erfordert eine Gabe, die gerade nicht jeder hat. Und Dein Talent ist ja schliesslich hier im Internet für alle Interessierten offensichtlich.
Deine Gedichte brauchen noch Feinschliff, das Versmass stimmt nicht: Das stimmt natürlich, wenn man sich in alten, ausgetretenen Pfaden bewegt. Liest man aber aufmerksam wird doch für wirklich Interssierte sofort deutlich, dass Du hier neue Wege gehst und das, was enige hier als Mangel ansehen, Deine künstlerische Freiheit des Ausdrucks ist.
Deine berufliche Perspektive/ Arbeitsuchende, die jeden Job annehmen würden/ Man sollte dem Staat nicht auf der Tasche liegen: Ich kenne auch Menschen, die froh wären, überhaupt einen Job zu haben. Das sind aber auch – mit Verlaub gesagt – schlichte Gemüter, die eben gerade die Gaben für Dichtung und Schriftstellerei nicht haben. Und bei aller Klage über hohe Steuern und Sozialabgaben kann sich doch jeder Deutsche glücklich schätzen, die Entwicklung eines besonderen Menschen, der vielleicht einmal in einem Atemzug mit den ganz Großen genannt wird, unterstützt zu haben.
Was fehlt Dir jetzt noch: Trotz des weltweiten Netzes werden nach meinem Eindruck noch nicht genug und besonders nicht die richtigen Leser auf Dich aufmerksam. Hier musst Du aktiv auf Verlage zugehen. Aber nimm nicht jeden kleinen Drucker für Kochbücher oder Taschenkrimis, sondern Verlage, die sich auf die Veröffentlichung künstlerischer Literatur spezialisiert haben (z.B. in HH Hoffmann&Campe). Ich bin überzeugt, dass solche Verlage auf eine Probe Deiner Werke angemessen reagieren werden.
Geh Deinen Weg
Kay
Hallo Herr/Frau Kay,
erst einmal entschuldige ich mich für meine späte Antwort und danke Ihnen für Ihre aufbauende Worte. Wenn Sie wüssten,was ich schon alles an Kommentaren löschen musste … dann würden sich Ihre Fußnägel krümmen …
Bevor jetzt alle Nörgler hier rumschreien:
Dieser Kommentar bezieht sich sachlich auf den ganzen Blog. Zwar bezieht er sich nicht auf das Thema, aber er hält sich an die Netiquette. Ja gut, ich gebe es zu, der/die Herr/Frau vertritt genau meinen Standpunkt. Aber warum sollte ich nicht auch mal etwas positives zu lassen, wenn ich schon das kritische zulassen soll? Diese Person stellt mich nicht als „faule Socke“ dahin, stellt keine Behauptung auf, ich hätte es nur auf Sozialleistungen angesehen usw., sondern sie geht mit dem ganzen Thema sachlich um. Irgendwann stelle ich mal meine Bewerbungslisten online, dann können Sie alle sehen, wie „faul“ ich wirklich war. Endlich mal eine Person die sieht, dass das hier (m)ein Trainingsplatz ist, welche nicht einfach die Wörter sieht und sich seinen Teil denkt, sondern liest. Eine Person die nicht gleich alles negativ sieht, sondern auch das positive. Aber Hauptsache wir Deutschen können ja etwas schlecht reden. Darin sind wir ja unangefochtene Weltmeister…
Zum Kommentar:
Meinen Sie nicht selber, dass jeder Job wie ein Lottogewinn wäre, sollte sich meine Bewerbung (nach über 7 Jahren Arbeitslosigkeit) irgendwo durchsetzten?
Dann kann ich es auch als Schriftsteller versuchen um „in Arbeit“ zu kommen. Oder will man hier die Behauptung aufstellen, schreiben sei keine „Arbeit“?
Wie dem auch sei.
Natürlich kann ich noch nicht wirklich perfekt in meinen Gedichten sein. Denn ich habe ja erst vor über einem Jahr (siehe Jubiläum) beschlossen, dass alles auch so „zu veröffentlichen“. Rom wurde auch nicht an einem Tag oder in einem Jahr erbaut … So etwas bedarf einfach Zeit, um sich, um etwas zu entwickeln. Mir wäre es auch recht, eher heute als morgen zu arbeiten, mein eigenes Geld zu verdienen und nicht dem Staat mehr auf der Tasche zu liegen. Aber es geht nun mal nicht von heute auf morgen (so wie es manche Kommentare hier sehr gerne hätten). Aber ich weiche wieder ab; An dem Feinschliff werde ich noch arbeiten, oder der kommt mit der Zeit. Hätte ich überhaupt kein Talent, dann würde der Blog/das Tagebuch schon lange nicht mehr existieren, denn ich hätte aufgegeben. Von daher muß ja irgendetwas da sein.
Und danke für den Verlagshinweis. Da mein 1€-Job demnächst endet, habe ich auch dann die Zeit mich an Verlage zu wenden.
Vielen Dank für Ihren (sachlichen) Kommentar.
bis dann
Joergius
p.s.
Eben beim Mittagessen lief im Radio das passende Lied. Ich glaube es war von Volker Lechtenbrink „Leben so wie ich es mag“. Irgendwie war das Lied zum richtigen Zeitpunkt gespielt worden … Soll mir das etwa zu Denken geben …? …
Hallo Jörg,
ich bin kein Schriftsteller, aber ich lese Deinen Blog sehr gerne.
Ich muss gestehen, ich freue mich immer über Deine Gedichte, daher würde mich ein Gedicht zum Thema „Reiten“ sehr interessieren.
Ich muss jedoch ehrlich gestehen, dass ich Deine Gedichte eher als „Belustigung“ lese. Denn im Gegensatz zu „Kay“ glaube ich nicht, dass „Ineteressierte“ in Deinem Versmaß „Deine künstlerische Freiheit des Ausdrucks“ sehen, sondern es sich einfach nicht reimt.
Deine gedichte holpern und stolpern durch die zeilen und oftmals kommen „lustige“ Ausdrücke vor, naja. Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber ich bin mir sicher (meine Meinung), dass Du leider nicht zum Schriftsteller gebohren bist.
Aber Du kannst gerne mal Verlage anschreiben und mich eines Besseren belehren. Ich würd‘ mich freuen, irgendwann „Joergius‘ gesammelte Werke“ kaufen zu können. Ich würd’s tun. Ehrlich.
Manchmal komme ich aus dem lachen nicht raus – und das ist nicht mies gemeint sondern eine Qualität, die nicht viele haben. Insofern: Keep on writing!
Hallo,
schade das Sie so in den „alten ausgetrampelten Pfaden“ denken. Sie würden doch lieber was von Goethe oder Schiller hier lesen wollen, oder? Dann sind Sie hier leider falsch, denn ich schreibe nicht in diesem Stil. Die Zeiten sind doch wohl lange vorbei. Ich lade Sie herzlichst dazu ein, in die Zukunft, in das heute zu kommen!
Komisch … Hier hat noch nie einer gesagt (bis auf Sie), dass sich meine Gedichte nicht reimen würden … Sehr Mysteriös … Wenn ich überhaupt kein Talent hätte, dann hätten mir das ALLE Leser schon längst klar und deutlich gesagt. Also Muß ich Talent haben … Sonst würde es diesen Blog ja nicht mehr geben … Es kann sich ja auch nicht jedes Wort reimen … wo wir gerade dabei sind; lesen Sie mal das Gedicht „Die Füße im Feuer“ von Herrn Conrad Ferdinand Meyer. DAS reimt sich auch nicht … Ist aber ein Gedicht! … Was nun? (Ich musste das in der Hauptschule in Schönschrift abschreiben und Strophe für Strophe vortragen!!!). Wenn sich etwas nicht reimt, dann ja wohl das!
Ein Frage sei erlaubt:
Wenn Sie schon kein Schriftsteller sind, von den Dingen also auch keine Ahnung haben, wieso sollte ich denn kein Schriftsteller sein? Wie können Sie das denn beurteilen?
Das musste einfach sein. Tut mir Leid.
bis dann
Joergius
Hallo Jörgius,
warum schreibst Du nicht einmal über die Marienkäfer, die zur Zeit den Norden unsicher machen?
Viele Grüße,
Sergio