Wieder Artikel die mich aufregen…

Hallo,

und wieder habe ich Artikel gefunden die mich einfach nur noch wütend machen (vielleicht sollte ich aufhören, dass Internet zum Lesen zu verwenden…) Aber was sollte ich sonst bei meinem Ein-Euro-Job tun?

Link 1 bringt Sie zum Focusbericht über Ein-Euro-Jobber beim Stadtarchiv in Köln. Die Stadt sucht nämlich nach „Beschäftigte“, welche kulturbeflissen sind um dort die Archivalen des eingestürzten Stadtarchivs zu dokumentieren und neu zu verpacken.
Da das eine längerfristige Beschäftigung ist meine Frage:
Warum kann man diese Leute nicht befristet festanstellen und den ein vernünftiges Geahlt zahlen?
Warum müssen das unbedingt die billigen Sklavenarbeiter der Ein-Euro-Jobber machen?

So „spart“ man doch am falschen Ende und geht mal wieder mit dem falschesten Beispiel voraus. SO sollte das ganz bestimmt nicht laufen mit den Ein-Euro-Jobs. Was soll diese Ausbeutung denn den Ein-Euro-Jobbern bring? Sowas können die nicht in Ihren Lebenslauf mit einbauen, sowas bringt denen keinen Vorteil bei Bewerbungen. Und ich dachte immer, dass die Ein-Euro-Jobs in Festanstellung führen sollten und nicht dem Staat als Billiglohn alternative.

Der 2. Link fürht zu einem Artikel von Golem.de. In diesem Artikel forden die angehenden Politiker der jungen Union, daß man sich nur noch mit der Personalausweisnummer bei Seiten wie MyVideo und YouTube registrieren lassen kann. Das soll dazu dienen die Gewaltvideos einzudämmen. Nach den Kinpo sind es jetzt die Gewaltvideos die „zensiert“ werden sollen. Natürlich sind solche Videos reine Geschmackssache und keine gute Sache. Aber wird es weniger Gewalt geben, nur wenn man die Videos unzugänglicher macht? Auch dort sehe ich die Möglichkeit, die Sache bei der Wurzel anzupacken und nicht wieder scheinheilig etwas zu tun.
Und was wird als nächstes „zensiert“?
Regierungsfeindliche Blogs (unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung)?
Das wird immer grotesker, was sich „Politiker“ da alles einfallen lassen. Sowas von Politikern von morgen zu hören, ist ein echt starkes Stück. Wenn man von etwas keine Ahnung hat, öfter mal die Kl***e halten. Sowas sorgt auch nicht für weniger Gewalt auf den Straßen.

Links zu den Artikeln:
Sklavenarbeit in Köln.
Weitere Zensur?.

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Über joergius Kurfuerst

Auf diesen Blog übe ich das Schreiben, um einmal so gut zu werden, daß ich auch Bücher schreiben kann. Hier ist hoffentlich der Anfang einer großen Karriere.
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