So fing alles an ….

Hallo,
so fern ich mich noch richtig erinnere, fing daß alles ungefähr so an
(Mal sehen, ob ich das noch alles zusammen bekomme) 🙂 :
Es war damals in den 80er Jahren. Ich wiederholte die 4. Klasse (meine Eltern wollten das damals so …) und es muß so gegen Ende des Schuljahres gewesen sein. Auf jedenfall präsentierten meine Klassenkameraden ihr Können/Fähigkeiten und bekamen dafür auch ein Geschenk. Die eine spielte auf ihrer Flöte ein Lied, ein anderer malte ein besonderes Bild, eine andere sang besonderes gut ein Lied vor und wiederrum ein anderer las aus dem Lesebuch sehr gut vor. Alle bekamen direkt nach ihrer Präsentation ein kleines Geschenk. Ich wollte aber auch eines haben ….!
Nur was tun?
Was tun wenn man nicht musikalisch veranlagt ist?
Ich konnte ja kein Instrument spielen oder singen ….. bzw. ich hatte nicht das Talent dazu und wollte nicht meine Schulkameraden mit meinen Unvermögen im Singen vergraulen 🙂 ….
Aber ich wollte auch ein Geschenk ab bekommen und nicht der einzige sein, der ohne eines dort geht ….
Also was tun?
Richtig gut malen oder zeichen konnte ich damals nicht, so dass ich dafür wahrscheinlich keinen Preis bekommen hätte. Und um etwas zu basteln btw. zu Handwerkern fehlte mir die Zeit und auch dort das Talent. Glaubt mir, das wäre nicht so gut geworden, wenn einer mit 2 linken Händen etwas bastelt oder handwerkert.
Die Zeit lief mir davon und ich wußte nicht was ich machen sollte …!
Dann kam diese 2. Stimme in mir und sagte:
„Schreib doch was!“
Und plötzlich führte ich in mir ein Streitgespräch übers schreiben. So was hatte ich noch nie erlebt, da war diese 2. Stimme in mir ….
„Was soll ich tun?“
„Schreib doch was, was deinen Kameraden auch gefallen würde. Dann würdest Du auch etwas besonderes sein/machen und du bekämst auch ein Geschenk.“
„Ich und schreiben? Na gut, wenn Du es sagst, dann mache ich das mal. Nur über was soll ich nur schreiben?“
„Lass Dir eine Kindergeschichte einfallen, daß kommt bestimmt an!“
Also nahm ich mein Schreibheft raus, griff zu meinem Füller und dachte nach, was ich schreiben könnte. So sponatn viel mir bloß nichts ein und die Zeit lief mir davon. Ich muß wohl aus dem Fenster geschaut haben und dann viel mir folgende Geschichte ein:

Die ehrliche Elster
Es war einmal an einem schönen Tag in einem Garten eine Elster. Diese Elster sah auf einen kleinem Tisch eine Perlenkette liegen, die in der Sonne funkelte. Die Elster wußte das diese Kette nicht ihre war, aber sie funkelte so schön in der Sonne und wollte diese unbedingt haben. Sie flog vom Ast herrunter zum Tisch und nahm die Kette mit zum Baum hoch. Jetzt hatte die kleine Elster die Perlenkette und legte diese auch gleich an. Die Perlenkette war der kleinen Elster aber viel zu groß. Und so funkeln tut diese hier oben im Baum auch nicht mehr. Unten im Garten suchte die Menschenfrau schon nach der Kette, doch konnte diese nicht finden.
Da kam die Mutterelster vom Futter sammlen zurück und schimpfte mit der kleinen Elster:“Junger Mann, man nimmt keine Sachen mit die einem nicht gehören! Du bringst das sofort wieder zurück. Auf der Stelle.“ Die junge Elster antwortete kleinlaut:“Ja Mutter, werde ich machen.“ Als die Menschenfrau wieder im Haus war, flog die kleine Elster vom Baum runter und legte die Perlenkette wieder auf den kleinen Tisch und flog wieder auf den Baum zur Mutter zurück. Alles das hatte die Menschenfrau vom Fenster aus beobachtet und ging wieder hinaus in den Garten. Sie sagte:“Danke kleine Elster, daß Du mir die Kette wieder gebracht hast. Diese ist nämlich ein Erbstück meiner Mutter, die ich sehr geliebt hatte.“ Als Dankeschön legte die Frau ein großes stück Brot auf den Tisch, welches sich die Elstern schnell schnappten.

Und die Moral von der Geschicht:
Man nimmt nichts mit was einem nicht gehört!

Ende.

So oder ähnlich war die Geschichte ich ich ziemlich schnell geschrieben hatte. Ich wußte gar nicht das ich so schnell schreiben konnte, wie mir die Geschichte einfiel …
Ganz genau kann ich mich aber leider nicht mehr an die Geschichte erinnern, da daß ganze auch schon einige Zeiten her ist. Dann, wie ich fertig war, sagte ich meiner Lehrerin das ich auch etwas vortragen wollte. Ich sagte, ich hätte eben eine kleine Geschichte geschrieben und könnte diese jetzt vorlesen. Ich lass also meinen Klassenkameraden die kleine Geschichte vor. Anscheinend hat meinen Kameraden die Geschichte, denn am Ende bekam auch ich Beifall. Und natürlich auch ein kleines Geschenk!
Ich bekam einen kleinen weissen Block mit Kugelschreiber drin (Foto wird später folgen).
Da ich aber so schüchtern, und mir der Beifall ein wenig Peinlich war, zerriß ich die Geschichte und warf diese in die Mülltonne. WARUM habe ich das nur getan. WARUM NUR. Wie konnte ich nur so blöde sein, dass zerreißen und auch noch wegschmeißen. Herr Gott war ich doof Sie merken gerade, daß ich mich heute noch sehr über meine damalige Dummheit sehr ärgere. Aber was solls. Weg ist nunmal weg.

Tja, das war/ist nunmal mein Anfang. Wenn einer das icht glauben will, sein Pech. Er kann ja meine Klassenkameraden fragen, wie dass damals war. Ich habe hier nur das wiedergeben wollen was der Wahrheit entspricht, bzw. soweit ich mich noch erinnern konnte. So fing das tatsächlich alles an.

Und nun werde ich mich dran setzten, alles dafür zu tun um das auch beruflich zu machen.

bis dann
Jörg

Über joergius Kurfuerst

Auf diesen Blog übe ich das Schreiben, um einmal so gut zu werden, daß ich auch Bücher schreiben kann. Hier ist hoffentlich der Anfang einer großen Karriere.
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