Wieder einmal etwas zum Thema Amt…

Hallo,

ich hatte heute einen Termin beim Amt. Wie kann ich nur meine Wut zurück halten und nicht explodieren?
Sie zwingt mich doch tatsächlich in einen Ein-Euro-Job!!!!
Sagt aber nicht, wie mich das in Festeinstellung bringen soll, darüber verlor Sie (meine Vermittlerin) kein Wort. Sie sagte nur, das jetzt endlich etwas getan werden müsse, denn sonst würde „ihr Chef“ Ihr Probleme machen. Was interessiert mich das!!!
Ich werde doch tatsächlich gezwungen, irgendeinen Ein-Euro-Job anzunehmen. Ich, der sich wirklich tatsächlich und sehr stark bemüht, eine Festanstellung zu bekommen, muß demnächst doch so einen ganz besch****** Job machen. Ich der wirklich Arbeiten will und sich redlich bemüht, muß demnächst zu sehen wie ich an eine Festanstellung als Webdesigner komme.
Ich will Webdesigner und/oder Schriftsteller werden und nicht irgendwo, irgendeinen Job machen, der einen nicht voran bringt.
Das ist tatsächlich alles was so ein Amt zu Wege bringt. Aber ich will auch nicht mehr, da sie nicht mehr bieten können. Die Stellenanzeigen gehe ich durch die Metasuchmaschinen durch, also auch die Anzeigen des Amtes. Ich brauche somit keine Ausdrucke von denen, denn ich sehe es ja im Internet. Und ich kriege nichts anderes außer diesen blöden, dummen Ein-Euro-Job. Tolles Amt in Bergedorf!!!
Boah, bin ich wütend. Sowas können die machen, mit Leuten die Faul sind und überhaupt nichts machen. Aber doch nicht mit Leuten, die sich redlich bemühen in Festanstellung zu kommen. Ist es denen überhaupt erlaubt, einen Menschen 2x zu einem Ein-Euro-Job zuschicken?
Ok, der erste war 2005, aber den habe ich absolviert. Und wie ich bereits schrieb, brachte der keinen Erfolg. Was bringt einem ein Job, der sich nicht mit dem Hauptthema beschäftigt? Wie soll das einem in eine Festanstellung bringen, wenn man (bewusst) an dem Hauptthema vorbei geht? Oder sich gar dessen verweigert, wie es der Staat tut?
Ich bin sowas von wütend!!!!
Wenn ich so arbeiten würde wie der Staat es tut, dann würde mich nie eine Firma einstellen.
Ich will doch nur in dem Bereich arbeiten, in dem ich auch meine stärken habe. Ist DAS denn so SCHWIERIG!!!!
Jetzt weiß ich zumindest wie sich Asylanten fühlen müssen, wenn diese abgeschoben werden. Denn ich fühle mich irgendwie abgeschoben. Hauptsache ist ja das dass Problem (also ich) erst einmal weg kommt und die Beamten in Ruhe läßt. Ja nicht stören!!!
Oder gar zur Arbeit auffordern!!!

Avatar von Unbekannt

Über joergius Kurfuerst

Auf diesen Blog übe ich das Schreiben, um einmal so gut zu werden, daß ich auch Bücher schreiben kann. Hier ist hoffentlich der Anfang einer großen Karriere.
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2 Kommentare zu Wieder einmal etwas zum Thema Amt…

  1. Avatar von Ratgeber Ratgeber sagt:

    Hallo Joergius!
    Vielleicht solltest Du der Dame beim Amt mal genau das sagen, was Du hier aufschreibst.
    Oder überlegen, ob Du wirklich alles für Deinen „Traum“ tust.
    Schreibst Du Initiativbewerbungen? Du musst nicht darauf warten, dass der Job zu Dir (oder in die Zeitung) kommt, sondern Dich aktiv um einen solchen bewerben.
    So läuft das nunmal leider heutzutage.

    Außerdem finde ich die Kombination Webdesigner/Schriftsteller eher … ungewöhnlich. Und warum suchst Du nicht „zum Start“, also um wieder Fuß zu fassen, einen Job in Deiner „alten“ Branche. Also etwas kaufmännisches?
    Um überhaupt wieder „reinzukommen“, würde ich erstmal meine Auswahl nicht so beschränken.

    Gruß
    Ein Ratgeber

  2. Avatar von jockel jockel sagt:

    Hallo Ratgeber,

    nun muß man das auch realistisch betrachten. Meine Ausbildung liegt jetzt nahe zu 8 1/2 Jahre zurück und wenn man über keinerlei Berufserfahrung und dazu nötigen Kenntnissen in den Beruf verfügt kann man das vergessen. Nur eine Ausbildung langt heute nicht mehr um in einem Beruf zu arbeiten. Das ist Augenwischerei, Wahnvorstellung und man liegt einem Irrglauben auf wenn man denkt das sowas reichen würde. Dann schaue Dir bitte mal den Stellenmarkt an. Da langt es heute nicht mehr, wenn man „nur“ über eine Ausbildung und sonst nichts verfügt.

    Initiativbewerbungen habe ich schonmal ausprobiert und musste feststellen, daß diese von manchen Firmen nicht gewünscht sind. Bzw. diese wurden wiederum von anderen Firmen gar nicht erst beantwortet. Somit hat diese Art der Bewerbung für mich seinen Sinn verloren!!!
    Was soll ich etwas machen, was keinen Sinn macht?
    Des Weiteren habe ich noch nie gehört das Initiativbewerbungen das Non plus Ultra wären, um wieder in Arbeit zu kommen. Es ist nur ein Teil, bei weitem aber nicht der überragende Teil.

    Beim Webdesigner habe ich das Problem, dass ich zu lange jetzt raus bin. Seit 2002 habe ich nicht mehr Sozialversichert gearbeitet. Ich versuche mich zwar auf den laufenden zu halten, aber dass ist halt schwierig.
    Deshalb habe ich mich meiner Stärken/Schwächen besinnt, bei dem ich mich erinnerte was ich mal alles gemacht habe. Unter anderem enteckte ich dann das Schreiben.

    Ich werde mich nicht nur auf einen Beruf verlassen!
    Da mir aber nicht viele alternativen bleiben, muß ich nach (neuen) Wegen suchen. Man kann nur das arbeiten, worin man Stark ist!

    bis dann
    Joergius

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