Ein Grund mehr für ein bGe (Rente mit 72)

Hallo,

Link(s) zu den Thema:
Deutsche sollen erst mit 72 in Rente gehen.
Bitte den Artikel hinter den Link(s) zuerst lesen. Vielen Dank.

hinter dem angegebenen Link lesen Sie einen weiteren Grund, warum wir ein bedingungsloses Grundeinkommen brauchen. Denn damit könnte jeder selbst bestimmen wann er in Rente gehen wollte und wäre nicht so Fremdbestimmt wie jetzt.

Erklärt mir das einer mal bitte;
In Belgien sollen die Leute demnächst erst mit 62 Jahren in Rente gehen.
In Schweden sollen sie demnächst (wohl) mit 75 Jahren in Rente gehen.
In Deutschland sollen sie demnächst mit 72 Jahren in Rente gehen.
Ich denke wir sind die Rasse Mensch, mit „nur“ kulturellen Unterschieden?
Ist die Lebenserwartung in Belgien geringer als in Deutschland, oder Schweden?
Was soll das?
Wer würde denn sooooo lange durch halten? Das schafft doch kaum einer?
Wo sollen die „jungen“ denn noch Jobs finden, wenn die „älteren“ sooooo lange Arbeiten müssen?
Wer würde solche „alten“ Bewerber denn einstellen?
Sollen wir arbeiten bis wir tot umfallen?
Wann kommt der erste der sagt wie könnten auch bis 80 arbeiten?

Das System steht kurz vor dem Kollaps. Damit bekämen wir ein äußerst große Altersarmut, welche noch größere Ausmaße annehmen würde als die durch die Hartzreformen. Diese Armut und die Probleme könnte niemand dann wieder in den Griff kriegen. Wir sollten endlich in den Ausstand (streiken) treten und für unser Leben einstehen. So darf das auf Dauer nicht weiter gehen. So etwas ist den heutigen, als auch den zukünftigen, Generationen nicht zu zu muten. Der Generationsvertrag ist schon lange von der Politik gekippt worden. Warum noch an diesem System festhalten?

Setzen Sie sich alle endlich mal für das bedingungslose Grundeinkommen ein.
Die Zeit ist reif für Veränderung!!!

Über joergius Kurfuerst

Auf diesen Blog übe ich das Schreiben, um einmal so gut zu werden, daß ich auch Bücher schreiben kann. Hier ist hoffentlich der Anfang einer großen Karriere.
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1 Antwort zu Ein Grund mehr für ein bGe (Rente mit 72)

  1. MisterT sagt:

    Nur mal was zum Thema Anhebung des Renteneintrittsalters: Rentenzahlungen müssen immer von der aktuell arbeitenden Bevölkerung erwirtschaftet werden. Beachten Sie bitte, dass die Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen ist. 1962 betrug die durchschnittliche Lebenserwatung ca. 70 Jahre. Um das Jahr 2007 lag diese bei ca. 80 Jahren. Wenn wir mal (zur Vereinfachung) davon ausgehen, dass zu beiden Zeitpunkten die Leute mit ca. 60 Jahren in rente gingen und die Rentenhöhe relativ zum BIP pro Kopf gleich hoch ist (es ist eher gestiegen), dann müssen die arbeitenden einer Generation im Jahre 2007 doppelt so viel für die Rentenzahlungen aufbringen als 1962. In diesem Lichte erscheint mir die Anhebung des Renteneintrittsalters doch ganz vernünftig. Im Vergleich zum Jahre 1962 würden die Leute immer noch mehr Zeit in rente haben und die Lasten für die arbeitenden Menschen wären etwas geringer, als wenn man das Renteneintrittsalter nicht anhebt. Nur als Zusatzbemerkung: der demografische Wandel und die deutlichgestiegenen Renten verschärfen die „Probleme“ noch. Es fällt halt nichts vom Himmel. Renten sind eben auch eine Umverteilung zwischen den Arbeitenden und den Rentnern. Wie das bGe hier Abhilfe schaffen soll, sehe ich nicht.

    Noch eine letzte Anmerkung zum Thema: die Alten nehmen den Jungen die Jobs weg oder umgekehrt. Kurzfristig mag die Anzahl der Jobs fix sein. Wenn nun jemand länger arbeitet, bleibt ein Junger arbeitslos. Langfristig gilt dies jedoch nicht. Durch Wachstum können sehr viele neue Jobs entstehen. Oder einfach auch durch Veränderung der Wirtschaftsstruktur. Wie sonst erklären Sie sich, dass die Schweiz, z.B. praktisch Vollbeschäftigung hat und dass bei großer Zuwanderung. Nach Ihrem Verständnis müsste viele arbeitslos sein. Sind sie aber nicht.

    Freundlicher Gruß

    MisterT

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