Der alte (traurige) Clown / Een oolt (tranich) Pajatz

Hallo,

ein Gedicht das zur meiner Stimmung momentan passt. Und wie gehabt, wer Lob oder Kritik hat, oder Fehler findet der kann dann gerne einen Kommentar hinterlassen. Sollte wer allerdings etwas schreiben, welches nicht zu dem Gedichtsthema paßt, wird derjenige auf die Spamliste gesetzt und der Kommentar einfach gelöscht.

Der alte (traurige) Clown

Fröhlich waren einst seine Tage,
vergangen,
sind diese schon lange.
Stauen und lachen verbreitete er,
heute kommt ins Zelt keiner mehr.
Leer bleibt es auch heute wieder,
niemand in den Zirkus geht, keiner hörte seine Lieder.
Seine Berufung war es immer Heiterkeit zu verbreiten,
daß konnte er am besten, schön waren die Zeiten.
Der Clown lachte und tanzte und zauberte ein Luftballon daher,
im Publikum eisiges Schweigen herrschte, es lachte niemand nimmer mehr.

So verließ er die Manege mit hängenden Kopf.
Wohl wissend morgen ist ein anderer Tag,
an dem er das Lachen an die Menschen weitergeben vermag.
Der Clown glaubte fest an das was er hat gelernt,
sei sein Ende auch noch so weit entfernt.
An dem Tag nicht nur der Himmel weinte,
denn niemand lachte über des Clowns Pointe.
So ging er zum Wohnwagen,
konnte es seine Frau nicht sagen.
Aber er mochte nicht verzagen,
wollte weiter nach dem Lachen und Heiterkeit jagen.

Das Ende es wird wohl kommen,
auch der alte Clown hat es vernommen.
So geht es nicht lange weiter,
dann ist auch er nicht mehr heiter.
Muß der Zirkus wirklich bald schließen,
werden nicht nur Tränen die Schminke verfließen.
Sollen die Lichter tatsächlich hier ausgehen,
wird der alte Clown mit seiner Frau wohl nach Hause gehen.

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Wem es nicht gefallen hat, der läßt es sein.
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Über joergius Kurfuerst

Auf diesen Blog übe ich das Schreiben, um einmal so gut zu werden, daß ich auch Bücher schreiben kann. Hier ist hoffentlich der Anfang einer großen Karriere.
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