Hallo,
vor kurzem ist ein richtig guter Freund und ehemaliger Nachbar unserer Familie verstorben. Er wurde „nur“ 71 Jahre alt. Jetzt beginnt sie also. Die Zeit, in der alle guten Verwandte, Bekannte und Freunde die Welt verlassen. Sicherlich muß man an jedem Tag mit dem Tod rechnen, denn das gehört ja zum Leben dazu. Aber das es schon so „früh“ sein muß, daß ist wirklich gemein. Meine Verwandtschaft (Familie) ist schon etwas älter, was zumindest die Onkel und Tanten angeht. Diese Jahrzehnt wird wohl eines der schwierigsten für mich werden, es werden, davor habe ich am meisten Angst, viele Kontakte zu Cousins (oder weiteren Teilen der Familie) und Freunden verloren gehen. Was bleibt ist … leere …
Vielleicht hilft ja ein Gedicht (gewidmet allen, die Trauern und denen die Verstorben sind):
Ich glaube an Walhall.
Ich glaube an den Ort, an denen die Vorfahren/Ahnen nach dem Tod auf uns warten.
Ich glaube an die Reise, an den Weg zur Halle unserer Vorfahren/Ahnen.
Ich glaube, daß Sie Dich, geliebter Mensch, mit Freude aufnehmen werden.
Ich glaube an unser Wiedersehen.
Mogest Du Deinen Weg nach Walhall finden, zu Deinen Dir geliebten Vorfahren/Ahnen.
Mögest Du ohne Probleme die Halle mit den großen Toren erreichen.
Mögest Du die Zeiten nun bei Deinen Vorfahren/Ahnen verbringen.
Mögest Du nun, fortan mit Ihnen die Götter und dessen Söhne und Töchter treffen.
Mögest Du nun in Walhall in Frieden leben.
Finde nun Deine letzte Ruhe, Deinen Frieden und Vergebung im Himmel, im Paradies, in Walhall, bei Gott.
In nomine patris et filii et spiritus sancti
In Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes
AMEN!
p.s.
Dies ist meine Art mit Trauer umzugehen.
p.p.s.
Laßt es euch gesagt sein, von jemanden der es wirklich besser weiß: Es macht keinen Sinn sich krank zu Arbeit zu schleppen. Das ist niemals eine Firma/Arbeit wert. Und später im Leben, können sich daraus auch noch andere, größere gesundheitliche Probleme entwickeln. Und diese lassen sich später im Leben manchmal nicht mehr Rückgängig machen. So wie bei dem Freund meiner Familie.
p.p.p.s.
Diese Gedicht ist auch einer ehemaligen Klassenkameradin gewidmet.