Hallo,
Links zu den Thema:
Beschreibung von bezahlbarer Inhalt.
Spiegel Artikel: Bezahlinhalte.
nun geht es tatsächlich los. Die ersten Nachrichtenseiten machen den Bezahlriegel vor (nicht gerade Benutzerfreundlich). Und das zu Krisenzeiten …. Mal abgesehen davon, welche Familie hat das Geld übrig um sich das zu leisten? Warum soll ich für einen simplen Text zahlen? Oder für anderen multimedialen Schnickschnack (Videos, animierte Grafiken etc.)? Da es früher kostenlos war, warum dafür bezahlen? Erstrecht wenn es z. B. von Springer kommt (kein seriöser Journalismus)!? Wo ist der Mehrwert für mich, wenn ich für Inhalt bezahle? Habe ich ein Mitspracherecht? Wo bekomme ich das Geld dafür her? Kriegen jetzt alle eine Lohn/Gehaltserhöhung? Wie lange wird das nun wieder gut gehen? 3 bis 4 Monate? Warum hat man aus den früheren Fehlern nichts gelernt und läßt den Sch… vom bezahlbaren Inhalt sein? Es war schon einmal eine Idee den Bezahlriegel vor die Nachrichten zu machen und man ist damals schon gescheitert. Jetzt haben wir eine Wirtschaftskrise und die Idioten von der Presse kommen gerade jetzt auf die Idee sich ihre Artikel bezahlen zu lassen. Das ist mit die saudümmste Idee das Jahres. Aber irgendwie Typisch. Man muß aber nicht jede blöde Idee verwirklichen. Standen die unter zu viel Alkohol von der Weihnachtsfeier, oder unter Drogen als die auf diese Idee kamen? Oder gar beides? Kann ja nicht sein, das am Montag noch ALLES kostenlos ist und ab Dienstag man für sowas zahlen muß! Wer hat denen nur ist Gehirn geschissen? Wer hat denen so ein Blödsinn den nur eingetrichtert? Man muß nicht alles glauben, was einem die Leute so erzählen und auftischen wollen. Glauben die etwa tatsächlich daran, mehr Geld einzunehmen? Aberglaube soll ja auch ein Glaube sein ….
Ich rate allen davon ab, jetzt und auch später Menschen vom Inhalt der Webseiten so auszuschließen. Es gibt Menschen die können (nicht das diese auch nicht wollen) sich das nicht leisten. Und dann sind da noch die, die für so einen Blödsinn nicht zahlen wollen. Warum auch? Ohne wirklichen Mehrwert macht es keinen Sinn, die Inhalte im Web zu bezahlen oder den Riegel davor zu machen. Ich hätte echt nie erwartet das ein Verlag in Deutschland, tatsächlich so dumm ist und einen Bezahlriegel vor seine Internetinhalte macht. Bin ja mal gespannt, wie schnell die scheitern …. Denn sowas macht am meisten Spaß, andere beim scheitern zu zusehen und sich dabei köstlich amüsieren 😀 .
Guten Tag,
warum regen Sie sich eigentlich so auf, wenn Sie den Inhalt doch eh nicht lesen wollen, da Sie es für unseriösen Journalismus halten?
Ich finde übrigens, dass Sie sich manchmal ein bisschen im Ton vergreifen. ich bin oft ganz erschrocken, wenn ich Ihren Blog lese („wer hat denen ins Gehirn geschissen“ – das geht doch auch ein wenig seriöser, meinen Sie nicht?)…
Viele Grüße
Bine
Hallo,
wo bitte liegt im Regionalbereich der Mehrwert, wenn es doch nur ein simpler Text ist?
Wo bitte gibt es dort Qualitätsjournalismus?
Spiegel Artikel: Forumszitat.
Lesen Sie das mal. Für solche Artikel wie „Schwäne der Außenalster sicher im Winterquartier“ o. ä. soll man jetzt zahlen? Warum?
Wo ist da der mediale Schnickschnack? Für simplen Text so viel zu bezahlen halt ich für sehr unseriös und selten dämlich.
Wer für so etwas zahlt, dem ist auch sonst nicht mehr zu helfen.
Ich durfte, im Rahmen meiner Ausbildung, einmal Lehrlinge von Springer kennen lernen. Die haben alle die Nase so hoch getragen, das es nicht mehr dort rein regnete. Nein. Es passte da schon ein ganzer Monsum rein! Daher ist die Frage eigentlich gerechtfertigt, ob denen jemand ins Gehirn geschissen hat. Aber das wird jetzt sehr lustig werden, andere beim scheitern zu zusehen.
Hallo Joergius,
das tolle ist ja:
Wer nicht zahlen will, der kann es bleiben lassen!
🙂
Natürlich (muss man sagen) sollte Journalismus Geld kosten. Da stecken leute (Journalisten) ja auch zeit und Arbeit rein.
Meine Meinung, was geld kosten darf:
Gut recherchierte Artikel, Hintergrundberichte, Stories.
Was nichts kosten sollte:
DPA-Ameldungen, Kleinkram.
Wenn Du Dich jetzt über die Alsterschwäne informieren willst, einen Artikel aber nur beim Abendblatt für 10 cent findest, hast Du 2 Möglichkeiten:
a) Dir das Abendblatt offline für mehr geld zu kaufen oder
b) Dich irgendwo anders im Internet zu informieren.
Na klar wäre es super, wenn alles umsonst wäre – das wäre bei Musik und Videos auch toll. geht aber nicht!
Der Ansatz, den Springer wählt, ist schon richtig, nur das Preismodell stimmt nicht.