Erinnerung an das BGE

Hallo,

Links zu den Thema:
Erklärungsseite von Goetz W. Werner.
Wikipediaerklärung des BGE.
Netzwerk Grundeinkommen.
BGE Portal.
Projekt Jovialismus.
Artikel aus der Bergedorfer Zeitung.
Artikel von Stern-Online.

mit diesem Artikel will ich noch einmal das bedingungslose Grundeinkommen Ihnen allen in Erinnerung bringen. Denn es wird Zeit, daß wir die alternative wirklich als Gesetz in Betracht ziehen. Das weiter so der neuen Regierung ist nicht nur peinlich, es wird sich auch als desaströs herausstellen, da die Probleme immer mehr zu nehmen werden. Jetzt wo auch (zumindest hier in Hamburg) die wirklich sinnlosen 1€uro-Jobs gestrichen werden, fängt man an zu sehr an dem Gesetz herum zu doktern. Bevor von dem alten Gesetz der Hartz 4 Regeln nichts mehr übrig sein wird, sollte man doch besser gleich zum BGE wechseln. Oder bewegen wir uns gerade darauf hin zu? Greife ich vielleicht doch vor? Sollte es in Karlsruhe zu einem Urteil gegen den Staat kommen, wird von dem ursprünglich angedachten Gesetz doch nicht mehr viel übrig bleiben. Und was dann? Was folgt nach Hartz 4? Ich hätte da eine Idee; ein bedingungsloses Grundeinkommen. Die Grundlagen der Hartz Regeln fehlen doch an allen Ecken und Enden. Nämlich stetiges Wirtschaftswachstum. Das ist ja eine Grundlage der Hartz Regeln. Da es aber daran sehr stark mangelt, brauchen wir jetzt eine richtig große Steuer-, Arbeits-, und Sozialreform wie es sie in Deutschland noch nie gegeben hat. Die FDP wollte doch eine große Steuerreform. Hiermit hat Sie jetzt die Möglichkeit, die Sie haben wollte. Wir brauchen diese 3er Reform heute und nicht irgendwann in der Zukunft. Wahrscheinlich werden die Weichen ja dafür doch schon in Karlsruhe demnächst (in ein paar Monaten) gestellt, wenn ein Urteil gegen den Staat und den Hartz 4 Regeln gesprochen werden sollte. Denn es stehen ja auch die Regeln der Erwachsenen auf der Kippe/ zur Disposition. Wir alle können also nur abwarten und heiße Schokolade trinken, bis dahin.

Gibt es denn eine andere Alternative?
Können wir uns in der Zukunft, einen solchen großen Apparat an Kosten im Sozialbereich leisten? Ist das der Weg den wir gehen sollten?
Soll so etwa wirklich die Zukunft vieler Bundesbürger aussehen? Soll den wirklich die Armut in einem Industrieland wie Deutschland so gewaltig riesig werden?
Ein weiter so wird das gesamt Land noch in eine riesige Katastrophe führen. Die Spaltung zwischen Arm und Reich muß jetzt/heute aufhören, damit wir uns um die anderen, wichtigen Probleme auf dieser Welt widmen können.

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Über joergius Kurfuerst

Auf diesen Blog übe ich das Schreiben, um einmal so gut zu werden, daß ich auch Bücher schreiben kann. Hier ist hoffentlich der Anfang einer großen Karriere.
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6 Kommentare zu Erinnerung an das BGE

  1. Avatar von Jens Jens sagt:

    Mensch Jörg,

    das mit dem BGE ist ja ne tolle Sache.
    Aber meinst Du, dadurch wird die Staatsverschuldung gebremst?
    Meinst Du, dadurch bekommen mehr Leute Arbeit?
    Klar, es hat alles Vorteile. Und Nachteile.
    Einen einzigen greife ich jetzt mal raus und hänge mich dran fest. Wenn jemand 1000 Euro im Monat für’s nixtun bekommt, geht er nicht arbeiten.

    Ende.
    Damit ist das BGE für mich gestorben.
    Denn das führt doch nur dazu, dass immer mehr Leute, die momentan „niedere“ Jobs machen, auf ihren Job keinen Bock mehr haben und sich lieber auf die faule Haut legen.
    Die Putzfrau von McDonald’s verdient bestimmt keine 1000 Euro netto.
    Jetzt braucht sie nicht mehr in der Scheiße anderer Leute wühlen und hat jede Woche 40 Stunden mehr Freizeit. Hmmmmm, wer würde dann nicht den Job an den Nagel hängen?
    Achsooo!
    Na klar, McDoof müsste das Einkommen einer Putzfrau natürlich erhöhen, damit sie mehr verdient als das BGE. Ok.
    Und dann kostet n burger auch keine 2 sondern 5 Euro. Und dann kommt Jörg um die Ecke und sagt: Das BGE ist zu niedrich, wir können uns ja nicht mal mehr nen Burger leisten!

    😀 jetzt mal überspitzt formuliert.

    Wo genau siehst DU denn die Vorteile? ganz konkret?

    Gruß
    Jens

  2. Avatar von jockel jockel sagt:

    Hallo Hr./Frau??? Jens,

    schade das man das denken anderen überläßt. Aber vielleicht ist das auch besser so. Sie reden am Thema vorbei! Die Staatsverschuldung hat hiermit überhaupt nichts zu tun. Die Verschuldung rührt von ganz anderen Punkten her. Nämlich von der Haushaltspolitik der jeweiligen Regierungen. Aber sowas verstehen Sie ja nicht… Zum Thema: Boah Ihre Antwort ist so dämlich, daß ich diese am liebsten unkommentiert stehen lasen würde. Aber das geht leider nicht. Dann würden die Menschen ja glauben das Sie recht hätten, nur haben Sie das nicht.
    Der Niedriglohnsektor wird, im Fall des BGE, angehoben so das JEDER von seiner Arbeit LEBEN KANN. Sie hätten die Plakate der FDP mal lesen soll, statt sich nur das Bildchen darauf an zu sehen. Dort stand: „Ihre Arbeit muß sich wieder lohnen.“ Im Falle des BGE wird es das! Natürlich wird es auch einige geben, die dann nicht mehr arbeiten wollen. DAS WIRD ES ABER BEI ALLEN REFORMEN GEBEN. Egal bei was, es wird immer welche geben, die kein Bock auf Arbeit haben. Ihr Vorurteil das ALLE Faul werden ist mit das dümmste und bescheuerte was ich je gelesen habe. Da kennen Sie die Menschen da draußen aber ganz schlecht. Ist die Arbeit erst mal etwas wert, machen die Menschen ihre Berufe auch mit Freude. NICHT JEDER WIRD DANN FAUL WERDEN. Ich weiche schon wieder ab… Tut mir Leid …

    Die Vorteile des BGE:
    – Keinen Zwang zur billig Lohnarbeit (ABM oder 1€-Jobs)
    – Massiver Abbau der Bürokratie
    – Aufstockung und späterer Wegfall des Niedriglohnsektors
    – Zusammenfassung aller Sozialleistungen (Rente, Kindergeld, ALG I, ALG II, Sozialhilfe usw.)
    – große Vereinfachung u. Neuordnung des Steuersystems (Konsumsteuer uvm.)
    – Zuverdienstmöglichkeit OHNE Anrechnung
    – Je nach Modell des BGE kann Brutto = Netto sein (Will man da wirklich Faul werden …?) .
    – Mehrere Reformen auf einmal. (Aber Politikern von heute fehlt es ja bekanntlich an Eiern …)
    – Der wichtigste Punkt zu Letzt; alle sind Gleichgestellt.

    Das reicht ja wohl erst mal. Sie MÜSSEN ja kein BGE beantragen, sollte es einmal kommen (und es WIRD KOMMEN). Das überall die Preise steigen werden, ist überhaupt nicht belegt. Es gebe auch keinen Grund dazu die Preise an zu heben.

    Nennen Sie mir doch eine Alternative zu den bestehenden!? Und weichen Sie dieser Frage nicht aus!!!
    Oder finden Sie das bestehende etwa soooo toll? Soll Ihrer Meinung nach, denn die Armut weiter wachsen? Soll das alles (Steuergeldverschwendung für sinnlose 1-Euro-Jobs usw.) wirklich weiter gehen?
    Auf Ihre Antwort bin ich echt mal gespannt. Aber Sie werden sich weigern zu den Fragen Stellung zu nehmen.

  3. Avatar von Kay Kay sagt:

    Hallo,

    da hat Jockel mal wieder völlig recht: so ein Kommentar musste ja kommen! Immer diese Negativsicht. Nein, die Menschen sind nicht faul. Das Rad haben sie nicht erfunden, weil sie zu faul waren, schwere Sachen zu tragen, sondern weil sie Spass an Kreativität und Technik hatten. Als Bahnfahrer treffe ich jeden Tag Massen von Menschen, die lachend und tanzend auf dem Weg zu ihrer Arbeit sind, sich auf einen Tag voller Spaß freuen und denen davor graut, ohne die Notwendigkeit einer Arbeit zu Hause zu sitzen.
    Und nicht jeder hat das Talent, sich die Zeit sinnvoll einzuteilen und neue Fähigkeiten zu entwickeln. Ich habe z.B. das Ziel Komponist zu werden (den Lehrern, die mir völlige Unmusikalität bescheinigt haben, werde ich es schon zeigen). Im Moment schaffe ich höchstens ein Werk pro Woche – weil mich die Arbeit hindert. Hätte ich hier ein BGE könnte ich sicher täglich ein mehrere Stücke schaffen. Aber was machen die Menschen, denen solche Ideen und Talente fehlen?

    Nein, Jens fehlt wirklich jede Sach- und Menschenkenntnis. Die Staatsverschuldung hat doch mit dem BGE wirklich nichts zu tun. Die kommt von den Bürokraten, die für die Prüfung der AlgII-Fälle, die Suche und Vermittlung von 1€-Jobs, deren Überwachung und Abrechnung etc. zuständig sind. Da versickern die Milliarden. Aber das ist schliesslich ein ganz anderer Etat und damit hat das BGE nichts zu tun.

    Wie wäre es mit einem Gedicht dazu? Ein rauer Ton, eine markante Zeile, die sich zum Protest rhythmisch verwenden (skandieren) lässt?

    Mit Grüßen voller (Arbeits-) Wut

  4. Avatar von Jens Jens sagt:

    Moin Ihr Zwei,

    seit wann ist Jens ein Frauenname??? 😮

    Also…ich komme gleich zu Dir, Jörg, doch erst einmal muss ich Kay etwas fragen:
    „Im Moment schaffe ich höchstens ein Werk pro Woche – weil mich die Arbeit hindert.“ Dieser Satz zeugt doch davon, dass Du eigentlich einem hobby nachgehen möchtest und keine Lust auf Deine Arbeit hast. Und sobald sich die Möglichkeit ergibt, nicht mehr arbeiten zu müssen, den ganzen Tag dem Hobby nachgehen zu können.
    Oder wie muss ich das verstehen?
    Weiterbildung kann und muss man neben der Arbeit machen, das war schon immer so – und wenn man etwas komplett anderes machen möchte, muss man halt Abstriche im Lebensstil machen.

    Nun zu Dir, Jörg.
    Natürlich antworte ich Dir. Warum auch nicht?
    Du sagst, Staatsverschuldung hat nichts damit zu tun und mein Argument wäre lächerlich.
    Ok, das ist Dein gutes Recht.
    Aber jetzt mal ohne Scheiß: „Aufstockung und späterer Wegfall des Niedriglohnsektors“ – was stellst Du Dir dabei vor?
    Die Klofrauen, Putzkollonnen, etc. bekommen erst mehr Geld und später so viel, dass das ganze nicht mehr als „Niedriglohn“ angesehen wird?
    Und die Firmen, die Putzkräfte und ähnliches brauchen, sagen sich: Hey, das is cool. Wir zahlen einfach das doppelte an diese Menschen und nicht halb so viel an lustige, fröhliche Osteuropäische Mitmenschen, die nur zur Verrichtung einer Niedriglohntätigkeit nach Deutschland kommen?
    Das ist doch Quatsch.

    Du kannst die Löhne ja gerne alle hochsetzen. Wow. Und auf einmal wollen alle möglichen menschen, Du zum beispiel, bei burgerKing Klos putzen. Richtig?
    NEIN! Nicht richtig.
    DU möchtest Schriftsteller sein. Also wirst Du Dein BGE bekommen und zu Hause vorm Rechner sitzen. Und irgendwann bist Du 60 und denkst: Ach, jetzt ist auch egal. Hab ja auch ohne Schriftstellerei ganz gut gelebt.
    Face the facts.

    Ich will Dir nicht unterstellen, dass Du faul bist oder oder oder.
    Aber Du schreibst seit mehr als einem jahr, dass Du Schriftsteller werden willst, aber findest immer wieder Ausreden, warum es nicht klappt.
    Willst Du jetzt warten, bis das BGE kommt?

    Und nun noch zu Deiner Frage.
    Eine Alternative zum BGE? Ich bin kein Wirtschaftsweiser. ICH persönlich lebe ganz gut mit der jetzigen Variante, dass Leute, die arbeiten, geld verdienen und diejenigen, die es nicht tun, wenig geld vom SOZIALstaat bekommen.
    Und ja, es ist schlimm, wenn Leute, wie jetzt bei Quelle, einfach so auf der Straße sitzen. Aber was willst Du machen? Wenn nun einmal eine Firma pleite geht, und die Nachfrage nach deren Angestellten nicht vorhanden ist (z.b. weil nicht so viele Verkäufer benötigt werden), dann sind diese erst einmal arbeitslos.
    Und das wären sie mit BGE auch. Nur, dass sie dann mehr Geld hätten. (Bzw. das ist ja nicht klar, denn wenn alle mehr haben, haben wir sicher auch wieder mehr Inflation…)
    Es gibt keinen Grund die Preise zu heben? Hm. Wenn ich 10 Leute habe, die einen Euro besitzen, kostet ein Brötchen 10 cent. Wenn diese 10 Leute jetzt 3 Euro besitzen…dann kostet ein Brötchen sicherlich mehr als 10 cent.

    Ich weiß, dass Du total vom BGE begeistert bist, was Dein Recht ist. ich bin es nicht.
    Das musst Du auch akzeptieren.
    Und Gleichheit, das sollten 40 Jahre DDR gezeigt haben, kannst Du nicht herstellen. Es gibt nunmal intelligentere, schönere, hässlichere, dümmere, größere, kleinere, dickere und dünnere Menschen. Und davon 80 Millionen.

    Aber es ist gut, dass Du dich mit der Politik auseinandersetzt, sowas brauchen wir viel mehr in Deutschland.

  5. Avatar von jockel jockel sagt:

    Hallo,

    wenn das nicht so traurig und armselig wäre, dann könnte ich das auch unkommentiert als Dummheit hier stehen lassen. Das geht aber nicht. Warum?
    Nun hier glaubt tatsächlich einer, es ließe sich alles locker leicht aus dem Handgelenk schütteln. Dem ist aber nicht so. Manchmal unterschätzen Menschen die Projekte die sie sich in den Kopf gesetzt haben. Da bin ich keine Ausnahme! Meine Meinung zum schnellen schreiben, habe ich schon vor langem revidiert. So einfach ist das Schreiben dann doch nicht. Es braucht eine Struktur, sonst wirkt es wie dahin geschissen. Ich möchte mit der Geschichte aber erfolgreich sein, somit muß ich auch an einer Struktur arbeiten. Ich war nie Faul und werde es auch nie werden. Warum sonst suche ich wohl eine anderen Weg mich zu beschäftigen? Wenn ich Faul wäre, dann hätte ich das alles hier nicht gemacht! Soviel zum Thema Schriftsteller.
    Thema BGE:
    Ich würde mich freuen, wenn ein Brötchen mehr als 10 Cent kosten würden. Dann würden die Bauern endlich mehr Geld für Ihre Arbeit bekommen. Arbeit muß sich auch lohnen! Ein weiter so wie Sie es wollen Hr. Jens, ist geisteskrank! Sie sollten das große Internet auch zum beschaffen von Informationen nutzten und nicht nur zum „spielen“. Das jetzige System ist einfach nur noch krank. Man zwingt Menschen für nur 1€ zu arbeiten, propagiert aber einen Mindestlohn. Wasser predigen, aber selber Wein trinken! Wie passt das zusammen? Das soll gut sein?
    Ich will Arbeiten, doch nur dort, wo ich auch meine stärken habe und nicht wo mich manche haben wollen weil es denen gerade in den Kram passt. Wozu denn sonst das ganze System mit der Ausbildung? Wozu denn sonst noch Weiterbildungen/Umschulungen anbieten, wenn man später eh was anderes Macht? Wäre das nicht der größere Mißbrauch? Eine Leistung in Anspruch nehmen, die man dann nicht für einen Beruf braucht, weil man alles über den Haufen wirft und was anderes arbeitet!?
    So wie das momentan läuft, ist es Falsch, daß Geld in ein uneffektives System gesteckt (u.a. 1-Euro-Jobs usw.) wird. Das die Armut weiter wächst darf niemanden kalt lassen und sollte Besorgnis auslösen. Menschen ohne Arbeit werden in der Gesellschaft zum Teil als Menschen dritter Klasse behandelt. Gut, der eine oder andere hat es auch so verdient. Aber viele, nein, sehr viele landen unabsichtig im Armen. Ich habe einen Job durch Insolvenz verloren. Bin ich jetzt daran schuld? Nein! So geht es sehr vielen Menschen in unseren Land. Beim BGE soll es sowas nicht geben. Was es letztendlich eines Tages wird, daß weiß keiner.

  6. Avatar von Jens Jens sagt:

    Ach, Jörg.

    Das Thema „Jobfindung“ wurde doch auf Deinem Blog schon ein paar mal angekratzt…

    Wenn Du etwas tun willst, wo Du wirklich stark bist, dann tu es einfach.
    Aber red nicht drum herum.
    Schieb die Schuld nicht auf irgendwelche Angestellten des Arbeitsamtes oder das Wetter.
    Wenn Du Schriftsteller werden willst, weil Du glaubst, Du kannst sehr gut schreiben, dann tu dies. Wenn Du aber nach ein paar Wochen schon eine „Schreibblockade“ hast, ist es vielleicht doch nicht ganz Deine Stärke.

    Du hast mal gesagt, Webdesign wäre auch ein Standbein, was Du dir vorstellen kannst. Dann versuch doch das mal. Bastel eine Website, zeig, was Du kannst, mit der du dich dann bei ner Firma vorstellen kannst.

    Wenn Du jetzt nicht mal mehr den 1euro job machen musst, hast Du doch zeit, oder nicht?
    Bilde dich weiter, mach was aus deinem leben! Und mach nicht immer wieder andere Menschen verantwortlich.

    Du schreibst, Du wurdest durch eine Insolvenz arbeitslos. Und da soll ich dich jetzt, nach genau wieviel Jahren, noch für bemitleiden? Nein. Eine insolvenz ist schlimm. Klar. Wenn es einen selber betrifft, um so schlimmer. Aber nach 2, 3 oder 5 Jahren muss man es geschafft haben, darüber weg zu kommen. Gerade, wenn man noch unter 30 ist. Da hat das berufsleben ja gerade erst begonnen!

    Bitte sei mir nicht böse. Ich kenne deine genauen Hintergründe nicht, aber es kommt mir so vor, als wenn Du immer große Töne spuckst und selber aber nichts dafür tust, dass es anders wird.

    Du hast keine Lust auf arbeitslosigkeit, auf deinen ehemals gelernten Beruf – das ist ok. Man darf sich ja verändern, ja, MUSS es sogar.
    Aber Du solltest langsam mal Nägel mit Köpfen machen. – Das ist ein gut gemeinter Rat und kein Angriff auf Dich. Nur, damit wir uns verstehen.

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