Hallo,
heute brachte die Post eine schlechte Nachricht. Sie brachte mir einen Termin bei meiner Vermittlerin. Jetzt habe ich Panik!!!
Warum?
Weil ich echt eine Haßkappe auf meine alte Vermittlerin habe. Wie ich schon vor langer schrieb, will meine Vermittlerin mich in den kaufmännischen Bereich zwingen. Nur sehe ich dort keine Chance auf Einstellung, da ich die letzten 9 1/2 Jahre in dem Bereich nicht tätig war. MICH NIMMT DORT KEIN SCHWEIN!!!
Ich würde sehr gerne an meiner Selbstständigkeit weiter arbeiten. Das werde ich Ihr dann auch sagen. Ich halte Sie auf den laufenden, was am Freitag passiert ist.
Hey Jörg,
was planste denn nun für ne Selbständigkeit?
Du planst ja schon länger, mal als Entwickler, mal als Schriftsteller. Gibt’s da jetzt schon was Konkretes?
Gruß
Florian
Hallo,
ich war mir früher unschlüssig was genau ich machen will. Da ich aber während meines 1€-Job’s ein Existenzgründer Seminar besuchte, ist mir klar geworden wie ich mich am besten Selbstständig machen kann. Als Entwickler habe ich zu wenig Berufserfahrung. Also bleibt nur der Schriftsteller. Wenn ich damit scheitern sollte, kann ich mir ja immer noch eine Festanstellung als Entwickler suchen.
Ich dachte Schriftsteller ist wieder raus?
Hi Jörg,
ich nochmal.
Ich weiß nicht, ob Du Dir klar bist, auf was Du Dich einlässt. (Wahrscheinlich schon, wenn Du sagst, dass Du Seminare besucht hast…)
Selbständigkeit heißt: Kein Arbeitslosengeld, sondern selber Geld verdienen.
Ich selber habe mich Selbständig gemacht. Ich bekam 9 Monate eine „Starthilfe“, da ich vorher längere Zeit beschäftigt war. Diese Starthilfe hängt mit dem zuvor eingezahlten Geld in die Arbeitslosenkasse zusammen.
Da wirst Du wahrscheinlich nicht besonders viel rausbekommen… 🙁
Selbständigkeit bedeutet auch: Geldeingänge und Ausgänge im Blick haben, Steuern, etc. – Das ist alles machbar, darf man aber nicht vernachlässigen.
Ich stelle es mir sehr, sehr schwer vor, „professioneller Schriftsteller“ als einzigen Job zu machen, mit dem man auch noch Geld verdient.
Bis so ein buch oder Gedichtband fertig ist, vergehen schon mal ein paar Monate, in denen man von seinem Ersparten leben muss. Ich möchte Dir keine Fähigkeiten absprechen oder so, aber meinst Du, Du kannst so überleben?
Wenn Du dem Arbeitsamt (oder der Beraterin) sagst, dass Du planst, Dich aus der Arbeitslosigkeit Selbständig zu machen, wird sie bestimmt begeistert sein. Denn dann fällt wieder einer aus der Statistik. 🙂
Aber bedenke: Am Anfang steht ein Businessplan (kann man bei der Handelskammer online ausfüllen und von Proffesoren für umsonst checken lassen). Da rechnest Du dir die ersten 2 Jahre mal durch und merkst, ob das, was Du vorhast, Hand und Fuß hat.
Was meinst Du, bist Du bereit?
Gruß
Florian