Hallo,
hier wieder ein Gedicht zur Jahreszeit. Bin offen für Kritik.
Altweiber-/Spätsommer
Man denkt zurück an die schönen Urlaubstage,
hat noch das Meeresrauschen im Ohr.
Bewunderte am Strand die Lage,
es keine Eile gab und so auch keine Zeit verlor.
Doch oh je der Alltag hat einen wieder,
die Arbeit ruft nach Erledigung.
Auch wenn diese ist einem zu Bieder,
fehlt einem etwas der Schwung.
Man sieht an den Bäumen färben sich die Blätter,
zum letzten Mal sind die Tage noch einmal warm.
In den kommenden Tagen ändert sich das Wetter
und die Musik im Supermarkt wird jetzt auch wieder ganz zahm.
Nun sind auch wieder Spekulatius oder Lebkuchen zu bekommen,
beim Anblick der Packungen manch einer schon gleich hat zugenommen.
Ärgern sich viele das so kurz nach dem Sommer „Weihnachten“ beginnt,
ach, wie häufig doch die Zeit schnell verrinnt.
Der Altweibersommer zeigt sich noch einmal von seiner schönen Seite,
Sonne, blauer Himmel und ein lauer Wind.
Viele erinnern sich an die Zeit als Kind.
Als man im Laub spielte und lief in die Weite,
schön waren die Zeiten, doch die Arbeit wartet.
Jetzt wird der Herbst wieder mit seinen vielen bunten Farben erscheinen,
kommt die kühle Jahreszeit des Kuschelns und der Himmel fängt an zu weinen.
Das knistern im Kamin wird bei vielen dann zu hören sein,
nicht alle trinken dazu ein Gläschen Wein.
Auch Brause oder heiße Schokolade sollen dazu lecker schmecken,
die welche alleine sind, müssen sich selber zu decken.
Mit dem Altweibersommer zieht der Herbst mit ein,
es kommt das Wetter mit Nebel und Regen obendrein.
Kürzere, kühlere Tage ziehen jetzt in unser Land,
der Herbst legt auf Wälder und Wiesen seine Hand.