{"id":783,"date":"2009-04-24T12:37:40","date_gmt":"2009-04-24T10:37:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bergedorfer-schloss.de\/?p=783"},"modified":"2009-04-25T11:09:16","modified_gmt":"2009-04-25T09:09:16","slug":"nicht-entmutigen-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bergedorfer-schloss.de\/?p=783","title":{"rendered":"Nicht entmutigen lassen"},"content":{"rendered":"<p>Hallo,<\/p>\n<p>ich habe gestern meine erste Absage als Schriftsteller bekommen. Der NDR fand meine Plattdeutsche Geschichte dann doch nicht so gut, dass diese einen Preis verdient h\u00e4tte. Aber lest doch selbst:<\/p>\n<blockquote><p><strong>De sch\u00f6\u00f6nste Dag im Lief von T\u00f6verer Joergius<\/strong><\/p>\n<p>An een sch\u00f6\u00f6n v\u00f6rjahr Morgen ritt de T\u00f6verer Joergius up seen Peerd \u201eF\u00fc\u00fcrfury\u201c ut dee Slott Camelot in dee Land in. Se w\u00f6\u00f6ren nich lang unnerwegs, da sech he to seen Peerd: \u201eKiek dir dat mal on!<br \/>\nDe kiekt aver wunnersch\u00f6\u00f6n ut. En Fro hier im Warftland, bi all de kn\u00f6kern uno-dich Monstern. Wat se hier woll s\u00f6\u00f6kt?<br \/>\nIk m\u00f6\u00f6kt ehr helpen, bi all de unodich Monstern hier, s\u00fcnst is wedder een Geschree in de Slott, vunwegen een T\u00f6verer h\u00e4tte nich een Fro helpen un s\u00fcnnd nich Bast genooch. Denn w\u00f6\u00f6rd ik wat vertellen!<br \/>\nEn T\u00f6verer nich Bast genooch. Pah!\u201c Secht seen Peerd: \u201eSien mal een beten sachte! Dat Frostuuv kieckt nich so ut, dat es Help dr\u00f6vt, da se aardich goot ge-gen de Monster fat. Ik gl\u00f6v nich, dat Se deen Help wull.\u201c \u201eDu b\u00fcst mi ja een stu-ur Peerd! Hast aver fr\u00f6er s\u00fcnst keen Schet v\u00f6r een Kamp hatt\u201c, antwoorde Joer-gius un sprang vun seen Peerd ab. \u201eSien bi ehr aver liker sachte, ik gl\u00f6ve de Fro hebb dat fuustdick achter den Oor\u201c, antern em seen Peerd F\u00fc\u00fcrfury. Just im s\u00fcl-ven Ogenplink t\u00f6verte Joergius een F\u00fc\u00fcrball oop een de Monster ab, welk foorts  doot umfiel. Dunn hackt he be seen grooten Toverstaaf (de so groot as he s\u00fclver war) een foort Monster an, wat achtern een welk slaan doot umfiel. Ook de Fro war in ehrem striden erfolgriek un hatte sik slann. See dorchs\u00f6kt dee Liek ach-tern verwertbaren Materialien un fand ook welk. Da aver T\u00f6verer wat schami graad\u00f6ver Froos sin, vull es ehm nich goot dee gaatlich Woorte to finnen. \u201eBitt geern gaan. Ik helpe j\u00fcmmer geern wider, wenn eene Fro in Noot ist\u201c, st\u00f6terte er. \u201eMan eens bat ik gaarnich um jo H\u00fclp un tweet; we seid ehr denn?\u201c frogte de s\u00f6\u00f6t Fro Stimm, de foort de Liek dorchs\u00f6kt. Er antwoorde: \u201eMien Name ist Joer-gius, T\u00f6verer uut Camelot. Un wat ist bitte euer Name, verehrte Fro? Un wat mookt ehr hier?\u201c Se antwoorde: \u201eMien Name ist Lena un ik s\u00f6k nach een, for mi arch wichtich gollen Ked bi Anh\u00e4nger. D\u00fcsse woorn mi v\u00f6r kort stohlen. Ehr hebbt nich een solk tofallig gesehen?\u201c \u201eNe, de d\u00fcmpeln H\u00f6ker hatten all keen Smuck bi. Dat tut mi Leet\u201c, entschuldigte sik Joergius. Er half ehr beim opstaan un h\u00f6hl ehr Hand. Se schauten sik dorbi deep in de Kiker un wussten beide foorts dat Se foreenander graad waren. Joergius verw\u2019eit sik in de sch\u00f6\u00f6n blauen Kiker de Fro un w\u00f6len gar nich genooch krigen. Beide sp\u00f6ren dat d\u00fcsse een heel s\u00fcn-nerlich Plink war un hollen j\u00fcst f\u00f6r een kort Tiet ehr H\u00e4nde. Bi Joergius wider in d\u00fcsse blauen Kiker blickte spraak er: \u201eFor een solk goote K\u00e4mpferin, as ehr een siet, hebben ehr aver dull fien H\u00e4nde un wunnersch\u00f6\u00f6n blaue Oog.\u201c Se f\u00f6lte sik geschmeichelt un antwoorde: \u201eDanke for dat Kumpelm\u2019ent. Ehr siet een tapferer un charmanter T\u00f6verer.\u201c \u201eWat mut ik doon, um jo Hart for mi to winnen?\u201c frogte Joergius.<br \/>\n\u201eEhr kennt j\u00fcst de Snack um de gollen Roos, odder?\u201c \u201eJo nat\u00fcrlich kenne ik d\u00fcs-sen Snack\u201c, seggte Joergius. \u201eGoot. Doon mi solk een gollen Roos un mien Hart ward jo sien, \u201c sprook de fien Lena un stieg op ehr strahlend witt Peerd. \u201eWo werde ik juuch antreffen k\u00f6nen, fien Fro?\u201c frogte Joergius. \u201eEhr werdet al to mi finnen, folgt simpel eurem Hart.\u201c Joergius stieg op sien Peerd un beide ritten in tom\u2019\u00f6\u00f6t gesetzter Flucht foort. \u201eIk hatte dich aver gewarnt un nun m\u00f6tent du es ook uutbaden\u201c, sprook sien Peerd F\u00fc\u00fcrfury. \u201eKeen S\u00f6rg\u201c, sagte Joergius. \u201eDat warrn ik al krigen. As swaar kann dat al warrn?\u201c frogte Joergius. Bi eeniger Tiet kam he an een Haus in dem Dwarch wanen. D\u00fcsse Dwarch w\u00f6\u00f6ren de W\u00e4chter for de Bargredder. Da sprook een de Dwarch: \u201eWat wull ehr hier in de Barg, Fr\u00f6mm? Wisst Ehr nich dat es daar baven gef\u00e4hrliche Draken geef?\u201c \u201eDat is mi al bewusst, dat es daar baven Draken geef. Liekers mutt ik hooch nach baven, denn mutt een gollen Roos belopen\u201c, antwoorde Joergius. \u201eDat is jo nich mien Leven, dat in de grabbel gaan\u201c, sprook de Zwerg un apen de Schranke. Uut de Oogt\u00fcdeln sah Joergius een gollen Ked am Huus bummeln. Ficks grabbt er bi seen anner Enn des Toverstaaf achterna un de Ked glitt in seen Fupp un er ritt davon, v\u00f6r de Dwarch wat marken k\u00f6nen. Baven am H\u00f6hleneingang anlangt, stieg he vun seen Peerd ab un ging rin. N\u00fcmmer wied vun Eingang afliggen s\u00e4t de Draken Fauch. \u201eWat wull ehr hier? Snaakt v\u00f6r ik juuch to Stoff stampen\u201c, frogte de Draken. \u201eIk bin hier, um een Fro een gollen Roos to dregen.\u201c \u201eEhr wisst dat ehr dafor een Frog beantworten m\u00f6\u00f6t? Goot, hier is de Frog: Morrns geiht dat op veer Been, middaags blot noch op twee un avends s\u00fcnd dat wedder dree. Lustich odder? Wer odder wat ward hier s\u00f6\u00f6kt?\u201c frogte de Draken Fauch de T\u00f6ve-rer. Der T\u00f6verer m\u00f6\u00f6t bannich deftich \u00f6verleggen. \u201eMorrns veer, middaags twee un avends wedder dree\u201c, dach he luut na. De Draken grinen al un dach de T\u00f6ve-rer w\u00f6\u00f6r nich op kamen. As Joergius so beim spekul\u2019eern war st\u00f6rten er sik tof\u00e4l-lig an seenm groten Toverstaaf af. Un dunn kam h\u00fcm heel batz de Utweg. \u201eDe L\u00fc\u00fcd! Morrns wenn he noch een Baby is krabbelt he, middaags as Erwachsener geiht he oprecht un avends st\u00f6rt he sik bi een Help af.\u201c \u201eBravo!\u201c seggte Fauch. \u201eDat haav ehr richdig erkannt T\u00f6verer. Dat is dat Woort, wat mi bi meen Dra-kenkr\u00fc\u00fczsnackradels gefehlt h\u00e4f.\u201c Joergius w\u00f6r verbasst, denn dormit h\u00e4f s\u00fclfst he nich gerechnet. \u201eUn wat k\u00f6nnt ehr gewinnen\u201c, frogte he de Draken. \u201eOhh, dat is een besonderer Pries. Ik dr\u00f6ff een ganz D\u00f6rp dat forchten lehren. Dat ward villich een Spaa\u00df\u201c, gab Fauch zur antwoord. \u201eUn wo beed is mien Pries?\u201c frogte Joergius. \u201eOh, ach jo, juun Pries. Aver selbstverst\u00e4ndlich, hochverehrter T\u00f6verer. Hier beed\u201c, sprook Fauch un malen de Wech free, to Garen de Draken. \u201eEhr d\u00fcrft jo een ganzen Struu\u00df Blomen s\u00fclfanner setten\u201c, sookte Fauch. Joergius g\u00fcng in de Garen un w\u00f6r vun de Fienheit nich heel so verdattert, denn he kannte de Ga-ren ut Snaak her. He stellte sik een groten Struu\u00df s\u00fclfanner un in de Midde steckte he de gollen Roos. As her de H\u00f6hle wedder r\u00fcmen wollte, sprook ihn de Draken an. \u201eW\u00fcrdet ehr beed d\u00fcsse Schrevenrullen unnen an de Dwarchstation affgeven? Ik w\u00e4re jooch heel dankbar.\u201c \u201eAver selbstverst\u00e4ndlich\u201c, snaakt Joergi-us. Beide verlie\u00dfen s\u00fclwige de H\u00f6hle. Fauch sprook: \u201eSo lebt den wohl T\u00f6verer.\u201c Joergius antwoorde: \u201eNe, ik s\u00e4ch nur Tsch\u00fc\u00df.\u201c Denn he wusste dat he de Draken al heel bold wedder sehn w\u00f6\u00f6r. Bi Joergius op sien Peerd stieg, hob sik de Dra-ken in de L\u00fcchte op. Unnen im Tal an de Station gab Joergius de Rullen an een Dwarch wieder, welk ook wusste wat dormit anzufangen is. Der T\u00f6verer ritt noch enige Tiet wieter, bit he an een Gabelung kam. He hatte de Wahl tw\u00fcschen tree Wegen, een Links, een in der Midde un de andere Rechts vun em. He musste bannich stark \u00f6berlegen, welchen he nun nehmen s\u00fcll. \u201eSe seggte, ik s\u00fcll op mien Hart vermaak. Nun, so sei es.\u201c \u201eB\u00fcst Du dir da ook heel siker\u201c? frogte F\u00fc\u00fcr-fury. \u201eJo\u201c, antwoorde Joergius. Er ritt so forsch sien Peerd nur konnte un sah, nach eniger Tiet, am Wooldrand een Fro stehen. Da stand de sch\u00f6ne Lena un sprook: \u201eAs ik kiek, wart ehr erfolgreich.\u201c As Se dat spook g\u00e4v Joergius ehr de Blomenstruu\u00df mi de gollen Roos in dessen Midde. \u201eOh, is de Blomenstruu\u00df fien\u201c, seggte Lena.<br \/>\nSo hat de T\u00f6verer Joergius seen Fro Lena kennengelernt un beide ritten verknallt de S\u00fcnnenuntergang anners. De sch\u00f6\u00f6nste Dag im Lief is, wenn een Leev an-f\u00e4ngt. Un wenn se nich dootbleven sin, dann Leven se noch h\u00fc\u00fct.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>So schlecht fand ich die Geschichte nun nicht. Aber ich lasse mich nicht entmutigen und mache weiter, darauf k\u00f6nnen Sie sich alle verlassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo, ich habe gestern meine erste Absage als Schriftsteller bekommen. Der NDR fand meine Plattdeutsche Geschichte dann doch nicht so gut, dass diese einen Preis verdient h\u00e4tte. 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