So siehts wirklich aus

Hallo,

So sehen die Arbeitsplaetze aus So sehen die Arbeitsplaetze aus

so sieht das Büro aus in dem ich meinen 1€-Job mache. Die Computer hier haben „nur“ 512 MB Arbeitsspeicher, die in der anderen Marketingabteilung haben die hälfte weniger, nämlich nur 256 MB Arbeitsspeicher. Wer sich auskennt, weiß das man damit überhaupt keine arbeiten im Marketingbereich machen kann. Selbst das surfen im Internet ist mit diesen PC’s sehr schwierig, denn die sind sehr langsam. So ist das wirklich keine Berufsvorbereitung, wie sie vom Gesetz her gefordert wird, sondern nur eine reine Beschäftigungsmaßnahme ohne Möglichkeiten, Sinn und Verstand. Wenn man den Menschen kein vernünftiges Werkzeug an die Hand gibt, dann können die auch nichts machen, oder zeigen was die für Fähigkeiten haben. Wenn dann auch noch sehr veraltete (Photoshop 6!!! (kein Scherz, ist wirklich so [Aktuelle Version ist die CS 4, 5!!! Versionen weiter])) oder überhaupt keine Software zum arbeiten (jetzt speziell für mich als Webdesigner) drauf ist, dann kann man auch nichts zeigen/machen. Man ist dazu verdammt einfach nur herumzusitzen, im Internet zu surfen und darauf zu warten, dass der Feierabend kommt. Mehr kann man nicht machen. Es gibt dort keine Aufgaben für mich, so ist das leider und dafür werden Steuergelder ausgegeben. Was sol ich tun? Mich Beschweren? Das führt doch zu nichts. Es würde ja dann nicht in neue Computer investiert und wenn, dann ist der Aufschrei gewaltig. Wie könnte man nur, in die Zwangsarbeit investieren…
Sich aber Beschweren wenn die Leute dadurch nicht in Festanstellung kommen…

Ich verlange ja nicht, dass es immer auf der aktuellsten Version ist, aber ein wenig näher dran könnte es schon sein. So wie jetzt ist der Abstand doch ziemlich gewaltig und dadurch gibt es geringe Chancen in Festanstellung zu kommen. Und das soll/ist doch das Hauptziel einer solche Maßnahme. Oder bin ich da etwa auf dem Holzweg? Mach ich mir nur etwas vor? Schwebe ich in irgendwelchen Träumereien rum? Ist die Festanstellung gar kein Ziel? Sondern einfach nur, die Reduzierung der Arbeitslosenzahl!? Wer weiß schon, was wirklich dahinter steckt, manchmal will ich das auch gar nicht so direkt wissen, weil ich Angst habe die Beherrschung zu verlieren und richtig WÜTEND zu werden. Zurück zum Thema.
Ich will Ihnen allen zeigen unter welchen Umständen/Bedingungen so manche 1€-Jobs statt finden. Die Leute haben meisten gar keine Chance, weder übernommen zu werden, noch in eine Festanstellung. Und das nur, weil man diese „Jobs“ nicht für seine Zwecke „ausnutzen“ kann. Begreifen Sie bitte alle da draußen: Wir H4’ler haben sehr geringe Aussichten bei einem 1€-Job auf eine Festanstellung, dieser dient nur dazu um die Statistik zu schönen, mehr wirklich nicht. Man wird auch nur sehr selten bei den Anbietern selber übernommen, dort sind die Chancen noch viel geringer als bei einer Festanstellung. Hoffentlich merken Sie nun alle, wir sehr wir ALLE an der Nase herumgeführt werden, anhand solcher Maßnahmen. Diese sind Sinn- und Nutz los!

aktualisiert am 25.06.2009:
Es sei noch erwähnt das jenes Büro in Nähe einer Brücke sich befindet, auf der Kopfsteinpflaster liegen. Die Autofahrer welche „schnell“ noch über grün auf die Eiffestraße wollen, lärmen dadurch sehr stark. Das ist wirklich nur schwer auszuhalten. Wenn dann auch noch der Wind aus einer bestimmten Richtung kommt, befindet sich das Büro in einer Einflugschneise zum Flughafen Hamburg. Die Flugzeuge fliegen dann schon niedrig über die Häuser, dass es auch lärmt. Alle 1 1/2 bis 2 Minuten kommt dann eine neue Maschine an. Finde ich überhaupt nicht lustig sowas. Wie soll man bei dem Lärm denn kreativ arbeiten können?

Befürchtungen kurz vor dem Ende

Hallo,

es sind zwar noch so über 2 Monate bis zu meinem Ende des 1€-Jobs aber dennoch mache ich mir so meine Gedanken. Denn meine Vermittlerin Fr. St. drohte mir schon bei der Vermittlung an, dass, sollte der 1€-Job mich nicht in Festanstellung führen, Sie mich in meinen ausgebildeten Beruf zurück bringen will.

Ich bin vor über 9 Jahren zum Bürokaufmann ausgebildet, worden. Es konnte damals keine Übernahme stattfinden, da schon zuvor meine Kolleginnen übernommen wurden und ich „über“ wahr. Also war es mir in keinsterweise möglich, irgendwie Kenntnisse oder Berufserfahrung zu sammeln.

Der Rest meines Lebenslaufes spare ich hier mal aus. Die Fakten einmal im Überblick:
– Ausbildung liegt über 9 Jahre zurück!!!
– Keinerlei Berufserfahrung als Bürokaufmann.
– Keinerlei Kenntnisse in dem Beruf.
– Keine daraus resultierende Fähigkeiten.

Heute habe ich schlimme Befürchtungen was die Vermittlung nach meinem 1€-Job angeht. Sie hat tatsächlich vor, mich in diesen Beruf zurück zu zwingen, obwohl es gar nicht mein Ziel ist. Auf eben dieses Ziel angesprochen, sagte meine Vermittlerin „Das können Sie ja als Hobby nebenbei laufen lassen“. Tolle Wurst. Darf Sie das überhaupt? Mich in einen Beruf reinzwingen, ohne das ich dort Erfolgsaussichten hätte? Nur weil ich mal vor langer Zeit einen Beruf gelernt habe, heißt das noch lange nicht, dass ich selbigen auch absolvieren kann. Schon gar nicht, wenn ich überhaupt keine Lust mehr auf den Beruf habe. Was heißt Lust? Wenn ich ehrlich sein soll, sehe ich keine Möglichkeit mehr in den Beruf rein zu kommen. Realistisch gesehen, habe ich gar keine Möglichkeit in den Beruf zurück zu kommen. Es sei, ich würde wieder eine Ausbildung oder ähnliches (Weiterbildung) machen, nur so käme ich wieder in den Beruf rein. Diese Art der Weiterbildung käme aber sehr nah an eine Ausbildung ran, da ich ja sehr vieles noch einmal lernen muß. Und das soll mich dann in Arbeit bringen? Hätte ich dann auch eine Stellengarantie? Würde ich dann wirklich, nach alle dem eine Stelle finden oder bleibe ich arbeitslos?
Wenn mich schon ein 1€-Job nicht in Festanstellung bringt, warum sollte ich dann eine massive Weiterbildung in einem Beruf machen, wo ich von vornherein keine Chance habe reinzu kommen?
Rechtfertigt der Aufwand, die Mittel?
Es nützt die beste Ausbildung nichts, wenn man im Anschluß in diesem Beruf keine Erfahrung sammeln kann.

Warum ich mich dann in diesem Beruf habe ausbilden lassen?
Nun, es war das erste richtige Angebot damals. Nach über einem Jahr Arbeitslosigkeit und etlichen Bewerbung nach ich das Angebot sehr gerne an. War zwar nicht mein Traumberuf, aber ich hatte einen Ausbildungsplatz und war nicht mehr arbeitslos. Man nimmt was man kriegen kann und nicht was man gerne hätte.

Nichts desto Trotz werde ich an meinem Ziel Schriftsteller zu werden festhalten. Es sieht wohl danach aus, als ob für mich ein Gewitter aufzieht. Man soll ja nicht böse unken, aber mir schwant da nichts gutes, wenn zwei mit so unterschiedlichen Zielen aufeinander prallen. Mein Ziel ist klar… Und das nicht als Hobby. Denn ich brauche auch Zeit um mal das eine oder ander zu rechachieren. Wie soll das gehen als Hobby? Warum dürfte ich den Schriftsteller nicht als Vollzeit ausüben (Ja, ok ich weiß, die Frage geht wohl eher an meine Vermittlerin)? Erst aber mal, heißt es abwarten. Werde ja schon sehen was passiert.

Ich sollte mal wirklich zur öffentlichen Rechtsauskunft (ÖRA) gehen, um mich dort mal beraten zu lassen, vielleicht habe ich ja doch einmal Erfolg.