Darum gibt es in Hamburg keine Weiterbildung etc. mehr

Hallo,

Link(s) zu den Thema:
Pleite, pleiter, am pleitesten – Jobcenter team.arbeit.hamburg.
19.30 Uhr: „Jobcenter: Kein Geld mehr für Weiterbildung?“ – Beitrag vom N3 Hamburg Journal 01.10.2013.
Arbeitslosenzahl: Die Tricks der Jobcenter.
Bitte die Artikel hinter den Link(s) zuerst lesen. Vielen Dank.

wie ich eben in den Blog der Jobcentermitarbeiterin Fr. Hannemann (siehe ersten Link oben) lesen musste, ist ja schon lange kein Geld mehr für Weiterbildungen, Fortbildungen oder Umschulungen vorhanden. Darum bekomme ich also keine Weiterbildung oder Umschulung, denn es ist schon längst ausgegeben bzw. schon ganz anders verplant worden. Deshalb gehen die meisten Arbeitssuchenden bei einreichen einer Fortbildung oder Umschulung leer aus, weil die Jobcenter einfach die vernünftigen, auch längerfristigen Kurse gar nicht erst einkaufen. Das Geld wird dafür gar nicht erst zur Verfügung gestellt, sondern man kauft irgendeinen Scheiß an Kursen ein. Auf die Wünsche der Arbeitssuchenden wird gar nicht eingegangen oder darauf Rücksicht genommen. Komme was da wolle, es gilt die Maxime fälschte die Statistik und steckt die Arbeitssuchenden in irgendeinen Scheiß rein. Toll. Echt Wahnsinn.

Aber den Arbeitssuchenden Regulierungen, Vorschriften und Vorgaben machen, den Arbeitssuchenden ständig mit einer Verfassungswidrigen Sanktion bedrohen, daß können die Damen und Herren in den Jobcentern. Dabei haben die auch selber Angst auf der anderen Seite zu sitzen. Daher sollten die wirklich mal anfangen sich zu Wehr zu setzen und lauter sagen was denen nicht paßt. Es kommt wohl doch die Zeit näher, daß sich die Menschen treffen werden. Denn ein weiter so hält das System nicht mehr lange aus, weder auf der einen, noch auf der anderen Seite.

Es ist nicht so einfach, wie Sie es sich vorstellen

Sie mögen vielleicht denken, daß es ja total einfach wäre, Bildung zu bekommen. Man geht ganz einfach zum Amt hin, legt vielleicht Werbeunterlagen des Kursus vor und bekommt dann Stempel, die notwendige Unterschrift und das Geld. Aber diese Zeiten sind lange schon vorbei, es ist bei weitem nicht mehr so einfach, wie sie es sich vorstellen. Heute ist es so wie oben beschrieben, es werden die Kurse einfach so eingekauft und dann die Arbeitssuchenden darauf verteilt. Ob es diese für die Arbeitssuchenden sinnvoll sind oder nicht, sind dem Jobcentern oder deren verantwortlichen Personen in der Sozialbehörde total egal. Auch dort wird gegensätzlich aneinander vorbei geplant und gearbeitet. Es geht mit Absicht an den Bedürfnissen der Arbeitssuchenden vorbei, individuelle Förderungen sind gar nicht erwünscht. Dann kommt es so zu skurrilen Kursen wie im letzten Link aus der NDR-Mediathek (siehe oben) gezeigt wird, welche an Sinnlosigkeit kaum noch zu überbieten wären. Damit wird keinem Arbeitssuchenden geholfen, aber eher die Statistik geschönt.

Wir haben es doch dicke…….

Hallo,

Link(s) zu den Thema:
Jobcenter zahlt 19 Millionen Euro an Bund zurück.
„Hamburg verschenkt Millionen“: Suche nach dem Schuldigen.
Bitte lesen Sie die Artikel hinter den Links, denn mein folgender Artikel bezieht sich darauf.

von wegen Fördern und Fordern………
Eher Fordern und Fordern und Fordern und Fordern und Fordern und Fordern und Fordern……….
Gegeben wird den Arbeitssuchenden, die sich hilfesuchend an das Amt (Jobcenter) wenden, überhaupt nichts was Arbeitslosenförderung angeht. Ich verdeutliche Ihnen mal die ganze Summe jetzt aus 2 Jahren;

40.000.000,00 €uro

(19.000.000,00 € aus dem Jahr 2011 und vermutlich 21.000.000,00 € aus dem Jahr 2012)

Das ist die Summe, welche der Hamburger SPD Senat jetzt im 2. Jahr in Folge zurück nach Berlin (Bund) überweist, obwohl er damit die Langzeitarbeitslosen hätte bilden sollen. Wie kann das der Steuerzahler einfach nur so hinnehmen und akzeptieren?
Wiso wird das Verwalten der Langzeitarbeitslosen, weitere hinauszögern zur sozialversicherten Festanstellung und fernhalten von Bildung einfach zugelassen?
Warum bekommen ich denn nicht die Umschulung, welche ich für den Arbeitsmarkt dringend brauche, obwohl Geld genug vorhanden gewesen wäre?
Begreifen / Verstehen tue ich das einfach nicht. Geld wäre mehr als genug vorhanden und der Arbeitssuchende ist auch schulungswillig. Worauf wartet man denn noch?
Soll es wirklich die nächsten Jahre und Jahrzehnte so weiter gehen, daß nur noch verwaltet und sonst nichts unternommen wird?

In meinen jetzt 10 Jahren Arbeitslosigkeit bekam ich nie etwas was länger lief als 5 Monate (die 3!!! Ein-Euro-Jobs mal ausgenommen). Somit ging es dem Amt nie darum Bildung auch wirklich vermitteln zu wollen, sondern nur darum das ich ja arbeitslos bleibe und mich zu verwalten. Etwas größeres wurde mir in den Zeitraum nie angeboten, bzw. wenn ich etwas einreichte wurde es einfach per Gesprächstermin abgewiesen, nie schriftlich (dann hätte ich ja etwas dagegen unternehmen können 😉 ). Somit sollte bewiesen sein das der Staat überhaupt kein Interesse daran hat, die Langzeitarbeitslosen wieder in sozialversicherter Festanstellung zu bringen. Aber das wird sich erst mit der Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens ändern. Auf diesen Weg befinden wir uns ja sehr starken Schrittes.

Was so passiert ist (im letzten halben Jahr….)

Hallo,

jetzt ist endlich der für mich schwachsinnige Kurs Thema „Fachkraft für Finanz- und Lohnbuchhaltung“ seit dem 14.09. vorbei!!!!!!!!

Die letzten 5 Monate haben Spaß gemacht, waren aber auch so ziemlich das blödeste was man machen konnte. Ehrlich, daß war nur ein Crashkurs in dem wir nur die Oberfläche gezeigt bekommen hatten. Aber ich fange wohl mal von vorne an:

Wie ich schon schrieb, bin ich ja vom Teamleiter und meiner Vermittlerin der ARGE zu einem Kurs und ausschließliches bewerben in der Buchhaltung Ende Januar per Eingliederungsvereinbarung genötigt worden (ALLE Alternativen wurden verboten bzw. darf ich nur in meiner Freizeit machen). Jetzt wo der Kurs vorbei ist möchte ich Ihnen schreiben, was so passiert ist und ich erfahren habe.
Der Kurs begann am 16.04.2012 mit dem Thema Word und Excel. Klingt von Namen her ja schon ordentlich, aber nicht zu den damaligen Zeitpunkt. Denn uns wurde nur die Oberfläche der beiden Programme gezeigt, es gab nicht tiefengründiges wie z. B. wie setzte ich in Word Tabs, die Formatierung eines Briefes in Word, keinerlei Formeln in Excel, sondern man zeigte uns nur wie man das Programm zu bedienen hat. Nichts weiter. Was bringt es einem ob man nun über das Kontextmenü geht oder weiß das es eine Menüleiste gibt? Das fragt einem im Leben keiner mehr….. Das schlimme war aber das wir nur auf die Klausur vorbereitet wurden, tiefgreifendes kam nicht zur Geltung.
Die Klausur dort war echt der Brüller, wie durften keinerlei Unterlagen benutzen, also so richtig fern ab der Realität und schon mal nichts Praxis taugliches. Zur Allgemeinen Information noch eines vorne weg; die Themen liefen immer 14 Tage an deren Ende immer eine Klausur geschrieben wurde.
Danach machten wir die Grundlagen der Buchhaltung durch, mit einem sehr sehr guten Dozenten Herrn. Sch., welcher uns auch an seinen Praxiskenntnissen teilhaben ließ. Die Klausur hatte ich verbockt, weil ich mit dem Themen einfach nicht mehr klar kam.

Der Monat Mai war der schlimmste von allen, der hätte beinahe einigen den Rest gegeben. Bei diesem Anbieter war es so, daß bei Feiertagen bis 17.15 Uhr unterrichtet wurde, da die „fehlende“ Zeit ja wieder eingeholt werden musste………….. Sonst war der Unterricht immer bis 16:15 Uhr. Man hätte das auch am Ende des Kursus dran hängen können, aber dafür hätte man auch nachdenken müssen.

Dann lernten wie die Kosten- und Leitungsrechnung. Sollten wir lernen. Es gab da nämlich ein kleines Problem, was am Anfang entstanden ist und sich hier wirklich gerächt hat. Der Dozent zeigte uns über dem Beamer einige Tabellen und deren Ergebnis. Wie fragten dann ganz erstaunt wie er denn das alles so gemacht hätte, schließlich konnten wie dem nicht Schlussfolgern…….. Da musste dann der Dozent der eigentlich für Kosten- und Leistungsrechnung da war uns erstmal in Excel die Formeln (verknüpfende Formeln zwischen 2 Tabellen, tiefgehende Formeln) bei bringen. Das hat uns natürlich viel Zeit gekostet, aber es musste sein sonst hätten wie keine Kosten- und Leistungsrechnung machen können. Der Dozent übrigens war bedient, nachdem er das mit bekommen hatte und sich darum auch noch kümmern musste. Weil das auch nicht mein Thema war, hatte ich auch diese Klausur vermasselt.

Danach ging es los mit SAP und nennen Dozenten ohne E (Insiderwitz). Dort lernten wir dann nur die Oberfläche von SAP und wurden stark auf das Zertifikat getrimmt. Aber so etwas von. Das Zertifikat hatte ich bestanden, aber es sagt nur aus das die Oberfläche beherrscht wird, nicht das Programm selbst. Wir haben nie mit SAP gebucht, so was war gar nicht vorgesehen. Es ist zwar aus dem Kontext gerissen aber wenn man sich den Spruch an hören muß: „Das werden Sie draußen in einer Firma so wieso nicht machen“, dann finde ich das schon ein starkes Stück (es ging glaube ich um das Buchen mit SAP, bin mir aber nicht sicher). In den SAP Unterlagen stand unter anderem; “Diese Handbuch ergänzt die Präsentation des Schulungsreferenten und dient als Nachschlagewerk. Es ist nicht zum Selbststudium geeignet.” Des weiteren stammen die Unterlagen aus dem Jahr 2009. Damit sollten wir lernen……. Die Theorie in Kreditoren-, Debitoren-, Hauptbuchhaltung und den Grundlagen der Lohn- und Gehaltsabrechnung waren auch sehr schwierig für mich. Beides habe ich jeweils nur sehr knapp bestanden.

Endlich, endlich endlich, nach knapp 2 Monaten kamen wir zum Buchen, beim Thema Finanzbuchhaltung mit Lexware. Leider ist Lexware kein geeignetes Programm um größere Buchung zu machen und wir hatten auch so das eine oder andere Problem. Das Buch welches wir für den Unterricht bekamen reichte bei dieser Gruppe gerade mal für 3 Tage (eigentlich soll es für 9 halten). Danach musste sich der Dozent Hr M. etwas einfallen lassen, was er auch tat. Da es endlich an die praktische Arbeit ging wurden auch meine Klausuren etwas besser. Genau so auch in Finanzbuchhaltung mit DATEV. Da konnten wir zwar etwas mehr Buchungen machen, aber wirklich tief in die Praxis ging das auch nicht.

Zu guter Letzt machten wir, jeweils 2 Wochen für ein Programm, Lexware und DATEV Lohn- und Gehaltsabrechnung. Das Aufwendigste und nervigste bei beiden Programmen war immer wieder das einrichten von neuen Firmen. Damit sind wir echt ausgebremst worden und kamen nicht sehr weit in der Materie. Die Bücher bekamen wir durch, daß war nicht das Problem. Nur hatten viele Teilnehmer das Gefühl nicht viel gelernt zu haben, so wie ich auch. Mir fiel noch etwas ein; bei Lexware sagte uns der Dozent Hr. M. das dieses Programm nicht viele Mitarbeiter im Lohn und Gehaltsbereich verarbeiten könnte, aber gezeigt hatte er uns das nicht. Wie hatten uns da auf das Wort vom Dozenten verlassen. Vielleicht ein Fehler……..

Das wirklich nervige an Lexware und DATEV war, daß wir immer wieder neue Firmen im Programm angelegt hatten, welches sehr Zeitaufwendig und sehr sehr nervig war. Das galt für die Finanz- als auch für die Lohnbuchhaltung. So konnten wir immer nur ein wenig mit dem Programmen üben, aber kamen nicht wirklich von der Stelle bzw. vieles an Themen blieb einfach auf der Strecke (z. B. Korrekturbuchung, Ausscheiden eines Mitarbeiters usw.) liegen.

Fazit:
Die häufigen Raumwechsel waren so was von beschissen, so was nervte wirklich und hätte nicht sein müssen. Auch das einige „normale“ (z. B. Amazon, ebay, facebook, bild.de) Internetseiten blockiert waren, war echt zum kotzen. In Word und Excel haben wird nicht das gelernt, was wir hätten gebrauchen können (z. B. Formeln in Excel, verknüpfende Formeln zwischen 2 Tabellen usw.). Auch das es vom Staat vorgeschrieben ist, in welchem Rahmen die Klausuren aus zufallen haben (Notenvorgabe), hat einige doch sehe auf die Palme gebracht, insbesondere die welche ein paar Punkte abgezogen bekamen. Das MUß man sich mal vorstellen, da bekommt der Dozent (Hr. M. in unserem Fall) einen Anschiss, weil einmal die Teilnehmer etwas verstanden hatten und die Klausur von Notendurschnitt her besser als diese hätte sein sollen. Hoffentlich bekam er für die letzte Klausur keinen Anschiss, denn die war von der „Notenvorgabe“ doch sehr böse (4 Teilnehmer hatten 100 Punkte, 6 oder 7 über 90 Punkte und der Rest über 80 Punkte (v. 20 Teilnehmern)) ……
Am Ende stellten einige Teilnehmer fest, daß das gelernte für den Arbeitsmarkt nicht ausreichend war. Es fehlten doch noch so einige Themen die man einfach nicht gemacht hat, obwohl dafür Zeit gewesen wäre. Vielen Teilnehmern war schon vor dem Ende klar, daß es nur ein Kurs war um Sie aus der Arbeitslosenstatistik zu nehmen und das es nicht um wirklich, richtige, echte Bildung ging.
Außer Spesen nichts gewesen!

Warum ich das alles so ausführlich geschrieben habe?

Nun, meine Vermittlerin meint zu wissen, daß ich jetzt alles das was ein Namen hat auch beherrsche. Sie will einfach nicht begreifen das viele Themen nur oberflächlich behandelt worden und es kaum bzw. meistens gar keinen Praxisbezug gab. Außerdem weigert sie sich beim Anbieter zu informieren, was genau im Unterricht vermittelt wurde. Sie würde jetzt von mir verlangen das ich mich nur noch auf Stellen bewerbe wo all das vorkommt, ohne das es wirklich vermittelt wurde und man es beherrschen würde. Diese Vermittler üben eine Faschismus auf Arbeitssuchende aus, da hätte das 3. Reich seine wahre Freunde dran.

Respekt zollen

Hallo,

ja ich gebe es zu. Lange hatte ich schon nichts mehr geschrieben, was an einer Nötigung zur einer Weiterbildung in der Fachrichtung Buchhaltung lag. Um genauer zu sagen es ging um „Fachkraft für Finanz- und Lohnbuchhaltung“ (Dauer: 5 Monate). Aber nun werde ich wieder mehr schreiben 😈

Worum es mir hier geht?
Ich möchte den Teilnehmern meinen Respekt zollen und danke sagen. Danke dafür, daß es ein echt Leistungsstarker Kurs wahr. So was hatte ich noch nie erlebt und wenn ich ehrlich sein soll, wird es einen solch starken Kurs auch nicht wieder geben. Verlasst euch nicht darauf das es bei der nächsten Fort-/Weiterbildung wieder einen ähnlich starken Kurs geben würde. Nein, denkt noch nicht einmal daran, sonst kämen euch die großen Tränen 😥
Wenn man z. B. beim Thema Lexware Lohn und Gehalt das Buch in 3 Tagen durch hat, obwohl es für 9 Tage ausgelegt wahr, dann spricht es für die Leistung der Teilnehmer. So war es zwar auch mal sehr langweilig zwischen durch, aber trotzdem hat es auch Spaß gemacht und es war doch auch sehr unterhaltsam 😆 .

Aber ich bin auch froh des es (endlich) vorbei ist. Wobei……. irgendwie war es doch schon lustig so ab und an…….

Eine dumme Idee: Bürokaufmann/frau werden……

Hallo,

mit diesem Artikel möchte ich gerne eine Warnung an alle aussprechen, die sich vorgenommen haben, sich als Bürokaufmann/frau ausbilden / umschulen zu lassen. Die Idee ist nicht wirklich eine gute, denn wenn man keine Abteilung für sich findet, kriegt man später bei der Arbeitsplatzsuche große Probleme. Man lernt von allem etwas, aber nie ein großes Ganzes, soll heißen, man wird nicht direkt für eine Abteilung ausgebildet, sondern man sieht alle (was ja auch nicht sooooooo verkehrt ist). Aber für das spätere Berufsleben ist das halt falsch. Sollte man dann auch nicht übernommen werden, werden die Probleme gigantisch Groß.
So wie bei mir!
Damals bekam ich auch das Angebot in die EDV zu gehen, nur hatte ich das abgelehnt (das war sehr naiv und dumm von mir (aus heutiger Sicht)). Manchmal glaube ich, damals hätte ich dadruch größer in der Programmierung Fuß fassen können.

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich nur berichten, daß es mir nichts gebracht hat, außer viel Ärger und ziemlich viele verlorene Nerven. Ich hatte während meiner Ausbildung nicht so recht eine Abteilung (persönliche Stärke) für mich gefunden. Erschwerend kam später noch hinzu, daß ich nicht übernommen wurde und ich keinerlei „erste“ Berufserfahrung sammeln konnte. Aber das Wort aufgeben kannte ich ja damals, wie auch heute, nicht und so suchte ich in der Zeitung (damals war das Internet noch sehr klein und überschaubar) nach Stellenanzeigen durch. Mich überkam der Schrecken…..
Denn ich musste feststellen, daß ich die geforderten Anforderungen, bis auf die Ausbildung, so gut wie überhaupt nicht erfüllen konnte. Es paßte einfach nicht zusammen. Ich hatte damals Themen und Software (ich glaube die hieß damals KHK) gelernt, welche auf dem Arbeitsmarkt überhaupt nicht gefragt waren. Um überhaupt wieder in Arbeit zu kommen musste ich damals improvisieren und überlegte mir, was ich noch so Arbeiten könnte. Zum improvisieren bin ich damals genötigt worden, weil ich keine Weiterbildung im kaufm. Bereich bekam. Meine damalige Vermittlerin Frau Belter sagte mir das ich nichst bekommen würde und ich mich einfach schnell bewerben sollte, daß würde schon klappen. Auch auf meine Frage, wie ich mich bewerben könnte, bekam ich als Antwort das ich keine Schulung darin bekäme. Damals mußte ich unverrichteter Dinge abziehen. Dann machte ich mein Hobby (Web-Entwicklung) zu meinem Beruf. Der Rest ist ja bekanntlich Geschichte………

Heute hängt diese Ausbildung wie eine nervige Klette an mir, so daß ich diese auch nicht los werde. Noch bis Mitte September muß ich einen Kurs für die Buchhaltung machen. Wie ich dazu gekommen bin?
Nun das selten dumme Jobcenter nötigte mich dazu. Ende Januar 2012 befand ich in einer 30 % Sanktion und machte meinen halbjährlichen Besuch bei meiner Vermittlerin. Zu meiner Überraschung war dieses mal der Teamleiter von meiner Vermittlerin dabei. Das Gespräch wurde nur vom Teamleiter geführt und ich konnte keine richtige Erklärung/Antworten abgeben (mich ließ der Teamleiter nicht zu Wort kommen). Die beiden drängten mir auf, daß ich mich NUR noch als Buchhalter und Bürokaufmann zu bewerben habe und ich mich ja in meiner Freizeit als Web Entwickler bewerben könnte. Weil ich ja vor 12 Jahren meine Ausbildung zum Bürokaufmann abgeschlossen hätte, sollte ich mich nur noch in diesem Bereich bewerben, sagte der Teamleiter. Der Teamleiter meinte weiter ich hätte ja als Web-Producer Sacharbeit angegeben und somit könnte ich im kaufm. Bereich wieder eingegliedert werden…….

Das einzige was ich noch entgegnen konnte war, daß ich ganz ohne Weiterbildung das gar nicht machen könnte. Die beiden, Teamleiter machte Anweisungen Vermittlerin führte aus, in der Eingliederungsvereinbarung stand nicht nur der Kurs schon fest, sondern auch die Suchmaschine aus der ich diesen raus zu suchen hatte (wenn das keine Diktatur ist, weiß ich nicht wo diese anfängt oder aufhört………………..). Da mir ja dann keinerlei Wahl blieb, ich war ja in einer 30 % Sanktion, hatte ich mich dann zu den Kurs angemeldet. In 5 Monaten sollte ich dann alles notwendige zur Buchhaltung lernen.

Es war die reinste Katastrophe……
In 5 Monaten machen Sie allerhöchstens einen Crashkurs, aber kein vernünftiges lernen und in der ersten 2 1/2 Monaten haben wir nicht einmal gebucht, sondern NUR Theorie durchgenommen. Man fragte sich dann langsam, für was wir denn da gewesen wären……. Ja, ohne Theorie funktioniert gar nichts im Leben, aber das war dann doch schon sehr krass, keinerlei Praxis zu machen (insbesondere der Monat Mai war sehr sehr hart). In den SAP Unterlagen stand unter anderem; „Diese Handbuch ergänzt die Präsntation des Schulungsreferenten und dient als Nachschlagewerk. Es ist nicht zum Selbststudium geeignet.“ Des weiteren stammen die Unterlagen aus dem Jahr 2009. Damit sollte man lernen. Manchmal war das auch sehr lustig. Nach den 2 1/2 Monaten wurde dann doch mal gebucht und kaum einer verstand was er da getan hatte. Die Personaler sollten sich bei den Bewerben mal die Klausuren erklären lassen, denn die waren ein echtes durcheinander. Mal durfte man Unterlagen benutzen, mal wieder nicht, es war sehr albern und Praxisfern. Der eine Dozent z. B. brachte den Teilnehmern 2 x einen langen Weg bei, in der Klausur fragte er diesen gar nicht ab, nur den Kurzen, welchen er nur einmal gezeigt hatte. Da sehen Sie schon das durcheinander…… Dem Zertifikat würde ich als Personalverantwortlicher nicht vertrauen, dafür wäre der Kurs von der Dauer her und dem Chaos zu kurz gewesen. Aber jeder kann da für sich entscheiden……. Ohne eine weitere Schulung richtig hin zum Buchhalter (z. B. FI – Finance (SAP Buchhaltungszertifizierung)), war dieser Anfänger/Crashkurs nutzlos. Das brachte keinem Teilnehmer etwas.

Wie Sie sehen hat mir die Ausbildung zum Bürokaufmann nichts gebracht. Damals wie ich es hätte gebrauchen können, bekam ich überhaupt nichts, noch nicht einmal ein Bewerbungstraining. Und heute wo ich Lichtjahre von dem Beruf entfernt bin, bringt mir die „Weiterbildung“ im kauf. Bereich auch nichts mehr, denn jetzt stellt mich dort keiner mehr ein (die Lücke ist zu groß).
Jeder sollte für sich entscheiden was er macht. Aber ich hoffe das Sie das hier lesen und sich das noch einmal sehr guuuuuuuuut überlegen.

Es geht in Deutschland schon lange nicht mehr um Vermittlung von wissen, sondern nur darum die Arbeitslosen aus der Statistik raus zu nehmen um dem Steuerzahler vorzugaukeln, daß es weniger Arbeitslose gebe. Die Bildungsbranche hat sich voll darauf eingestellt und greift diese Menschen ab, es ist ein Geldverschiebebahnhof. Das Geld und die Menschen schiebt der Staat diesen Firmen einfach so zu und behauptet dann man hätte etwas getan. Das man aber hinter die Kulisse blicken sollte, daß tut leider kaum einer bzw. das hinterfragt keiner. Dabei handelte es sich auch hier um eine Scheinveranstaltung.

Und ich kriege keine Weiterbildung….

Hallo,

Link(s) zu den Thema:
Jobcenter zahlt 19 Millionen Euro an Bund zurück.

LESEN Sie bitte den Artikel vom Hamburger Abendblatt. Denn DAS ist ein SKANDAL!!!!
DAS kann nicht sein!!!

Ich kriege seit fast einem Jahrzehnt keinerlei Weiterbildung, auch diese Jahr habe ich nix bekommen, aber der Senat leistet sich eben mal 19 Millionen Euro an Fördergelder zur Eingliederung von Arbeitslosen zurück zu überweisen. Warum nutzt man das nicht für Qualifizierungen/Weiterbildung?
Damit hätten richtig viele Menschen vernünftig qualifiziert werden können. So was darf nicht wieder passieren.

Maßnahmslos glücklich….

Hallo,

Links zu den Thema:
SAE Institute – Webdesign & Development Diploma (Vollzeit).

heute hatte ich mal wieder einen Termin bei meiner Vermittlerin. Es war ein sehr sachliches, ruhiges Gespräch. Ich brauche momentan nicht wieder in eine Maßnahme (kam ja gerade auch aus dem 1€-Job), muß aber weiterhin 8 Bewerbungen (sie sagte Standard wären jetzt 10 bis 15 Bewerbungen pro Monat) abliefern. Ich darf mal eben etwas aus der Eingliederungsvereinbarung zitieren:

Nach Vorliegen einer Einstellungszusage kann erneut die Möglichkeit einer Qualifizierung geprüft werden. Dieses stellt jedoch keine Zusage dar.

Das heißt, ich bekomme erst eine Qualifizierung, wenn mich jemand einstellt. LOL
Oder in der Absage genau aufführt was mir zur Einstellung gefehlt hat.
Also im Grunde gar nicht, da es ja ein solches Unternehmen niemals geben wird. Die Unternehmen haben ja alle keine Eier in der Hose dafür, denn daß würde mir niemand schriftlich geben. Dann brauche ich auch keine Qualifizierung mehr, wenn ich eine Festanstellung bekommen sollte. Die soziale Verantwortung in den Unternehmen ist ja weit her geholt (nämlich keine). Warum schreit man nach (ausländischen) Fachkräften, wenn es jede Menge Potenzial im eigenen Land gibt? Staat und Unternehmen MÜSSEN nur mal auch Arbeitslose qualifizieren. Das ist deren soziale Verantwortung, denen beide überhaupt nicht nach kommen. Ja, sich sogar verweigern, wie auch meine Vermittlerin. Aber die Unternehmen schreien halt gerne rum. So spart man an der falschen Stelle. Wenn es nicht so scheiß real gewesen wäre und ich nicht unmittelbar mitten drin, hätte ich angefangen laut zu lachen mit gleichzeitigen Weinen….

Das Merkelt euch alle mal:
Wer zu Letzt lacht, lacht am besten…

Das Amt 2010: Lügen, Betrug, nur Hohn und Spott

Hallo,

Links zu den Thema:
Weiterbildung Hamburg.
SAE Institute Hamburg.
Hamburger Medienpool e. V..
Hamburger Netzwerk Grundeinkommen.
Bedingungsloses Grundeinkommen – schon die Auseinandersetzung bewirkt Veränderung.

da wir ja (mal wieder) auf das Jahresende zu steuern, komme auch ich mal zu einem Fazit, wie alle anderen zum Jahresende auch. Vielleicht auch etwas früh, aber man kann ja nie wissen.

Jahresanfang bis Sommer:
Ich erhielt vom meiner Vermittlerin Frau Krohn bei einem persönlichen Gespräch im Februar eine Eingliederungsvereinbarung, in der ich für beide Berufe (Bürokaufmann (wieso eigentlich???) UND Webdesigner) Weiterbildung raus suchen sollte. Das tat ich dann auch (siehe Links oben) und gab alles noch weit vor Ablauf der Frist ab. Danach wartete ich erstmal ab was passiert und bewarb mich weiter. Ganze 3 Monate passierte nix!!! Meine Vermittlerin hat nicht einen Finger gerührt (dieses faule Pack)!!! Dann, wie in dem Gespräch vereinbart, wollte ich meine Vermittlerin anrufen, um die Fahrtkosten für ein Vorstellungsgespräch wieder zu bekommen. Aber, leider, leider, erreicht ich sie nicht. Auch am nächsten Tag erreichte ich meine Vermittlerin am Telefon nicht. Auch den Tag danach nicht. 3 Tage lang konnte ich sie nicht erreichen. Nachdem Gespräch im Juni wurde mir das alles zu bunt und ging mal zum Amt hin. Die nette Dame am Empfang griff auch gleich zum Hörer und versuchte meine Vermittlerin zu erreichen. Und…….. na…….. was passierte…..? Ich lachte mir schon ins Fäustchen……… auch Sie konnte meine Vermittlerin telefonisch nicht erreichen (was für ein Zufall aber auch………..).
Sie machte dann Notizen und hat die dann an meine Vermittlerin weitergegeben. Da aber nach 2 Wochen immer noch nichts passiert war, mußte ich noch mal zum Amt gehen (als hätte ich nichts besseres zu tun und wäre nur für die auf der Welt). Die Dame am Empfang sagte mir dann das die Unterlagen am 16.03.2010 als eingegangen eingetragen wurden. Diesmal erreichte Sie meine Vermittlerin und ein wenig später hatte ich dann ein persönliches Gespräch. In diesem Termin teilte mir meine Vermittlerin mit, das sie und ihr Teamleiter (wer ist denn das???) zum dem Schluß gekommen wären, daß ich in dem Beruf keine Möglichkeiten hätte und die beiden mich dort nicht sehen würden (ja, wo denn dann???) (auf gut Deutsch; sie erteilte mir eine mündliche Absage!!!) Irgendwie erlebte ich ein Deja vu. Ich doch schon 2002 und 2003 bei Frau Belter solch ähnliche Sprüche zu hören bekommen. Da war ich ja wieder bedient. Ich bat sie dann mir das auch schriftlich zu geben. Sie stimmte zu und sagte ich würde das bekommen. Dann fragte sie mich ob ich etwas dagegen hätte einen 1€-Job zu machen. Ich sagte im Grunde schon und erklärte ihr was damals bei den beiden Jobs 2005 und 2009 alles vorgefallen war. Irgendwie hatte sie auf durchzug gestellt, denn das was ich sagte interessierte sie nicht (alles nach zu lesen hier auf den Blog). Eigentlich waren die 1€-Jobs dazu gedacht, daß allerletzte Mittel zur Vermittlung zu sein. Hier war das nicht der Fall. Mir schien es als hätte meine Vermittlerin Frau Krohn kein Problem damit und es ging ihr schnell, locker von der Hand, wie sie die Dokumente ausgedruckt hatte. Das ging ratz fatz. So schnell habe ich noch nie jemanden etwas ausdrucken gesehen. Total intolerant, ignorant und eingebildet kam mir meine Vermittlerin vor.
Das einzige was mir im Wege steht ist dieses bescheuerte, hoch dämliche, komplett verlogene, inkompetente Versager Amt, samt allen Mitarbeitern da drin!!! Die ganzen Hartz-Gesetze stehen mir im Weg, eine Weiterbildung zu bekommen bzw. auch eine Arbeit an zu fangen. Diese blöden, scheiß Gesetze sind in sich schon so verlogen. Und dann noch immer diese Verschwiegenheit des Amtes bezüglich der Kostenübernahmen. Von wegen mit Bildung kommt man raus aus der Arbeitslosigkeit oder könnte die damit verhindern. Sooooo ein Quatsch mit Soße. Wenn man keinen Kurs bekommt obwohl es verlangt wird, dann handelt es sich dabei um eine Lüge und ist Betrug. Mir soll noch mal ein dummer Steuerzahler sagen das man mit Bildung aus Arbeitslosigkeit raus kommt bzw. diese damit verhindern kann. Das ist einfach nicht wahr.

Herbst/Winter 2010:
Ich hatte das große Glück beim Hamburger Medienpool eine 1€-Stelle als Webdesigner zu bekommen. (Weiteres später)

Und dann noch diese Scheiß Lobbyisten Politik aus Berlin!!!
Kein Mensch regt sich auf, was die Pharmaunternehmen machen. Kein Mensch regt sich auf, daß die HRE mit Steuergeldern Millionen Boni zahlen. Kein Mensch regt sich auf, daß die Hoteliers und Gaststätten weniger Steuern zahlen. Aber wenn der Hartz 4 Empfänger 5 € mehr bekommen soll, dann herrscht ganz plötzlich Ausnahme Zustand. Das geht ja dann plötzlich gar nicht. Alle schreien rum: „Die sollen Arbeiten gehen für ihr Geld, so wie ich auch.“ Würden die ja auch sehr gerne, wenn es dafür auch Millionen an Stellenanzeigen geben würde, denn momentan passen 7.000.000 (in Worten; sieben Millionen) Arbeitslose nicht in 500.000 (in Worten; fünfhundert tausend) Anzeigen. Was machen wir mit dem Rest? Gaskammer? Fällt auf, geht nicht. (<--- Achtung Ironie......) Wann geht das in des Steuerzahlers holen Schädel rein, daß es nicht mehr für jeden Arbeit gibt/geben wird!!! Wann begreifen die Flachpfeifen da draußen endlich, daß diese Zeiten endgültig vorbei sind??? Wo sind denn die ganzen Millionen von Stellenanzeigen??? Wo??? Ihr Menschen (Steuerzahler) da draußen, akzeptiert es endlich das es nicht mehr für jeden Arbeit gibt. Wo sind denn die Firmen und Fabriken, die die Stellen anbieten? Es gibt kein Penndorf mehr, kein Brinkmann, kein Quelle, kein Schaulandt mehr, daß sind nur ein Teil von Geschäften welche geschlossen wurden. Ähnlich sieht das auch bei den Fabriken aus, aber die Liste erspare ich ihnen allen (noch). Wo sollen die Empfänger sich denn hin bewerben?
Und dann noch diese Hurensäcke der Rot-Grünen (die, welche das ganze erst zum Gesetz gemacht haben). Diese scheiß Heuchler können mich mal kreuzweise. Diese verlogenen Rattenviecher. Sowas wie die werde ich niemals im Leben wählen und wenn die Hölle zufriert, wähle ich die niemals nicht!!! Auch die Biene-Maja Koalition kriegt meine Stimme nicht. Von nun an wähle ich nur noch die Piratenpartei.
Und bei alle dem bleiben die Kinder (mal wieder) auf der Strecke. Keiner, wirklich keiner denkt hier an die Kinder. Was sind denn schon 5 € (welche ja auch noch eingeteilt werden müssen)? Davon haben die Hartz 4-Empfänger auch nichts.
Das einzige was heute wirklich helfen wird, ist eine Systemumstellung auf das bedingungsloses Grundeinkommen von 1.500 €!!! Und sonst nichts. Wir müssen unsere Gesellschaft dahin bringen. Wir müssen ALLE unsere Systeme dahingehend ändern. Alles andere führt nur ins riesengroße Chaos.

Lesen Sie die oben angegebenen Links einmal durch. Dann werden Sie mich besser verstehen.

Nochmals die Verschleppung von Amtswegen

Hallo,

Links zu den Thema:
Wikipediaartikel zu Reichsarbeitsdienst.
Wikipediaartikel zu Bürgerarbeit.
Bitte beides vergleichen.

aber erst einmal zum aktuellen:
Bevor Sie hier anfangen blöde Sprüche rumzuschreien, fordere ich Sie auf, die beiden Artikel von Wikipedia gründlichst miteinander zu vergleichen. Sie werden feststellen, daß es zwischen den beiden sehr geringe Unterschiede gibt. UND das ist mehr als nur erschreckend! Die Bürgerarbeit ist eine Nazifizierung unseres Landes. Nehmen wir doch mal die Teile, wie sie bisher bekannt sind, auseinander:

– Trainer/Coach;
Für wieviele Arbeitslose ist denn ein Trainer/Coach dann verantwortlich? 2, 3 4 vielleicht 5… ahh Sie meinen in hunderter Bereich. Ja das mag hinkommen. Realistisch wird ein Coach für 300 bis 500 Arbeitslose verantwortlich sein… Und dann erreicht er bei den Arbeitslosen auch nichts mehr… Denken Sie mal darüber nach, wenn man dabei den Blick auf die Vermittler und den H4gesetzen richtet. Da sollten die Vermittler auch „nur“ für ein paar Arbeitslose verantwortlich sein, jetzt sind es mehrere Hundert. Da geht das Gesetz jetzt schon an der Realität vorbei. Wie werden denn die Coaches bezahlt? Sind das etwa Ein-Euro-Jobber? Wo sollen die her kommen? Was für Qualifizierung haben die? Wissen die auch alles über meinen Beruf? Woher?

– Laub aufsammeln/ Winterdienst;
ist Sache der Stadt(reinigung)!!!
UND NICHT der der Arbeitslosen. Warum kann hier nicht komplett sozial-versichert festangestellt werden? Es handelt sich dabei ja um eine Daueraufgabe und nicht um etwas kurzfristiges. Weitere Frage: Wo soll bitte so viel Laub her kommen? So viele Bäume gibt es nun auch wieder nicht, damit dieser Schritt gerechtfertigt wäre. Was passiert mit der Hamburger Stadtreinigung (welche hier dafür zuständig ist)? Werden die alle zu Ein-Euro-Jobbern bzw. Bürgerarbeitern (sprich H4-Empfängern)? Ist das dann nicht ein unterwandern von gültigen Tarifverträgen?

– Altersheim (so nenne ich das mal);
Alten Leuten etwas vorlesen, sich deren Geschichten anhören und/oder deren Behördengänge machen…
Toll. Wirklich toll. Als ob die Arbeitslosen dafür geeignet wären. Was ist wenn eine direkt beim Vorlesen stirbt oder wenn die Person gerade vom deren Leben spricht? So etwas verkraftet nicht jeder, wenn ich ehrlich sein soll, keiner. Warum also ein H4-Empfänger? Was ist wenn plötzlich Probleme mit dem „Alten“ auftreten? Würden Sie Ihre zu pflegenden Personen in die Hände von ungeschulten H4-Empfängern geben?

– Kinderbetreuung;
Sportangebote für Jugendliche leiten… ?
Wie soll das denn funktionieren? Sollte man dafür nicht Erfahrung in Sachen Sport haben? Trainerschein/Lizenz? Die gleiche Frage auch hier: Würden Sie ihre Kinder jemanden anvertrauen, der von Erziehung, Sport usw. keine Ahnung hat?

Die letzten Fragen wie immer zum Schluß…
– Soll der ganze öffentliche Dienst denn zur Bürgerarbeit werden?
– Wo bitte sind die Verbindungen zu den Berufserfahrungen der Arbeitslosen?

Fazit Bürgerarbeit/Reichsarbeistdienst:
DAS ist die Wiederbelebung eines alten Nazigesetzes. Dies ist aber auch ein schleichender, langsamer Prozess. Aber mit sowas fängt es immer an.
Um mehr geht es nicht, als die Arbeitslosen, weiter zu gängeln, drangsalieren und weiter aus der Statistik zu drängen und viel mehr Sperren auszusprechen. Mehr soll mit dem Gesetzt nicht erreicht werden. Allen ist doch jetzt schon klar, das das oben aufgeführte nicht zum Erfolg führen wird. Diese werden genau so wenig bringen wie die Ein-Euro-Jobs oder Zeitarbeit, da es keinerlei Verbindungen zu der Berufserfahrung der Arbeitslosen geben wird. Wo keine Verbindung ist, da kann es auch keinen Erfolg geben respektive kann auch nicht verbunden werden. Zwei gleich polige Magnete lassen sich ja auch nicht zusammen führen. Sie reiben sich aneinander. Mehr nicht.
Wie ging noch der Spruch…
„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen…“

Das einzige was wirklich hilft ist das bedingungslose Grundeinkommen.

Und jetzt zum eigentlich Thema:
Ich musste ja heute zu meiner Vermittlerin bezüglich der von Ihr geforderten Weiterbildung. Sie sagte mir dann, Sie und Ihr Teamleiter wären zu dem Ergebnis gekommen, daß mir der Kurs nicht helfen würde. Weiter sagte Sie, ich hätte gar keine Chance auf einen Job der der Markt so dermaßen überfüllt sei (komisch irgendwo her kenne ich doch den dummen Spruch, wie sich das Leben doch immer wiederholt…), daß mir der Kurs nicht helfen würde in Arbeit zu kommen.
Zum Kurs folgen Sie bitte dem Link:

Links zu den Thema:
Webdesignerkurs.

Boah ey…

Wat war isch da wider bedient…

Das kann doch nicht sein… (doch war es aber)

Dann sprachen wir auch über meinen Lebenslauf. Ich hatte Sie erstmal aufklären müssen, daß ich bisher keinerlei Tätigkeit als Bürokaufmann bei der Stadtmagazin.cm GmbH nachgegangen bin. Dort stand nämlich in deren System (meiner digitalen Akte) das ich dort als Bürokaufmann gearbeitet hätte. Stimmte aber nicht. Ich erklärte Ihr dann, was ich so dort gemacht habe. Das wir ein Städteführer fürs Internet waren, ich für die Hauptkategorien später auch für die Hauptstartseite verantwortlich war usw. Sie änderte das dementsprechend in der Akte ab.
Mit Blick in die Akte fiel ihr auf, daß ich ja schon 2 x einen Ein-Euro-Job gemacht habe. Sie fragte mich dann ob ich etwas dagegen hätte. Ich habe Ihr dann von denn beiden „Jobs“ erzählt und was dort alles passiert ist (nachzulesen unter der Rubrik „Arbeitslosigkeit“). Sie suchte einen Termin für mich bei der Team Arbeit Hamburg heraus und druckte die Papiere aus. Toll. Ganz Toll.
Statt einer Weiterbildung (die SIE eingefordert hatte und welche wirklich MEHR bringen würde) bekomme ich jetzt sittenwidrige, sklavenhafte Arbeit (Ein-Euro-Job) aufs Auge gedrückt. Von wegen die Arbeitslosen wären faul… Die einzigen die mir Steine in den Weg legen sind meine Vermittlerin Fr K. und ihr Teamleiter. Ich bin immer noch ganz entsetzt darüber, wie so ein Staat handelt, obwohl er etwas anderes von mir gefordert hat.

Aber ich schwöre Ihnen das dieses handeln Konsequenzen haben wird. So bald ich die schriftlich Begründung von meiner Vermittlerin haben werde, gehe ich im Anschluß zur öffentlichen Rechtsauskunft (ÖRA) und hole mir Hilfe. Das letzte Wort ist da noch nicht gesprochen.

Volksverdummung und Geldverschwendung von Staats wegen

Hallo,

heute hatte ich mal wieder einen Termin bei meiner Vermittlerin. Was kam dabei raus?
Das VermittlerIn höchstwahrscheinlich öfters einer Gehirnwäsche unterzogen werden. Anders kann ich mir so ein Verhalten nicht mehr erklären. Einerseits verlangt Sie, ich solle doch wegen meiner Ausbildung mich mehr um den Bürokaufmann bemühen. Andererseits sagt sie, ich könnte mich ja auch als Lagerist bewerben. (Das viel mir erst zu Hause ein) Warum sollte man für Lagerist keine Ausbildung benötigen? Warum wird der Berufszweig der Lageristen so in den Dreck (runter-) gezogen? Sind die nichts mehr Wert? In den Augen der Arge scheint das wohl der Fall zu sein … Ein Beruf der nichts mehr Wert ist (könnte gut eine Kreuzworträtselfrage sein)? Antwort (seitens der Arge): Lagerist … Warum soll ein Mensch, sich als Lagerist Krank arbeiten? Nur um der Gesellschaft dienlich zu sein? Warum wird dieser Beruf nur so herab gezogen/bewertet? Als ob dafür keine Ausbildung von Nöten / Bedingung wäre!?
Überhaupt war plötzlich meine Ausbildung der wichtigste Punkt. Das es aber Tatsache ist, das selbige schon über 10 Jahre her liegt, ich des weiteren keine Berufserfahrung und Kenntnisse in dem Bereich habe, wurde wie immer üblich völlig verdrängt. Ich könnte ja eine Qualifizierung machen, sagte Sie. Seit wann wird man eingestellt, wenn man EINE Weiterbildung besucht hat? Als ob einen das besser stelle denjenigen gegenüber, die Ausbildung und Berufserfahrung und Kenntnisse vor weisen können. Die haben dort eine sehr fragwürdige Fantasie in dem Amt. Deren Realitätssinn muß echt gelitten haben, um sich so auf zu spielen. Wie viele Steuergelder sollen den noch unnütz verbraten werden? Dann kann Sie mir auch gleich die Kosten so in die Hand drücken, damit ich mir davon einen neuen PC kauen kann. Die alte ist echt nicht ganz dicht. Dann kam Sie noch mit dem Spruch: „Wenn ich von Ihrem Profil auf Suche gehe, finde ich 20 Seiten voll mit Stellenanzeigen.“ Als ob auch nur einer von denen mich nehmen würde, so ohne Berufserfahrung und Kenntnisse im kaufmännischen oder was dort gestanden haben soll (ich habe es nicht gesehen).

Nochmals zum mitschreiben für alle: Eine reine Ausbildung, ohne anschließende Berufserfahrung, bietet keine Möglichkeit oder Grundlage für eine erfolgreiche Vermittlung bzw. Beendigung der Arbeitslosigkeit, insbesondere dann nicht, wenn diese über 10 Jahre zurück liegt. Dieses permanente versteifen auf die Ausbildung ist das, was es den Arbeitslosen schwierig macht in Arbeit zu kommen. Denn ich bin da nicht der einzige, dem es so geht. Erst sagt Sie ich solle mich wg. meiner Ausbildung mehr um den Bürokaufmann bemühen, dann sagt sie ich solle mich als Lagerist bewerben. Was Sie ausblendet ist halt, daß dafür auch eine Ausbildung, als auch Berufserfahrung benötigt wird. Aber wie sang Pipi Langstrumpf im Buch wie im Film: „Ich mache mir die Welt, wie Sie mir gefällt!“ © Astrid Lindgren. Auch blendet Sie aus, das es momentan eine Wirtschaftskrise gibt, daß bewerben für alle schwerer fällt als sonst.
So will es sich auch der Staat einfach machen und fällt nicht nur mit der Kanzlerin Westerwelle den Menschen in den Rücken, sondern auch mit den dämlichen Arbeitsvermittlern. Was nützt es Druck auszuüben, wenn die Politiker keine neuen Arbeitsplätze machen? Wo sind diese denn?

Für alle da draußen: Ich werde nur den Job machen, wo ich auch meine Stärken habe bzw. ich mich in der Zukunft auch sehe. Und nichts anderes. Basta!! Es gibt nicht mehr für alle Deutschen eine Arbeitsplatz / Ausbildungsplatz oder die Vollbeschäftigung. Die Zeiten sind seid der Globalisierung vorbei. Manche Firmen sind weg und kommen nicht mehr wieder. Ein anderes Beispiel:
In meiner nähe hat letztes Jahr ein Famila-Supermarkt neu eröffnet. Er führt auch gleich eine Neuheit ein: Selbstbedienungskassen!!!
Das dabei aber Arbeitsplätze für diese Kasse weggefallen sind, daß wird schön ignoriert. Wo sollen die Leute demnächst Arbeit finden, wenn es nur noch Selbstbedienungskassen gibt? Ach ja, stimmt, können ja alle als Lagerist arbeiten … Oder zu den billig Bäckereien an die Kasse gehen, wenn die nicht auch schon auf Selbstbedingung umgebaut wurden … Die Menschen werden heute wie später auch, ja schnell wieder eine andere Arbeit finden … Ich lach mich schlapp …

Ich solle mir jetzt Qualifizierungsmaßnahmen für den kaufm. als auch für den Web-Designer Bereich suchen. Da ich ein Manko im neuen MS-Office habe, werde ich mir einen raus suchen, welcher auch die neueste Version zum lernen anbieten. Beim Web-Designer werde ich mal sehen, was da so vorhanden ist. Aber auf keine Fall wieder die WBS Trainings AG, die war damals grauenvoll und hat betrogen. Bis auf die damaligen Teilnehmer. Die waren alle Super. Ich bin aber noch auf eine andere Idee gestoßen.