Das Jahr 2015, Jobcenter weiter unter Druck

Hallo,

zu aller erst möchte ich Ihnen erklären warum ich in letzter Zeit nichts mehr veröffentlicht hatte. Ich hatte einfach keine Zeit, zu viele Informationen prasselten auf mich ein. Es kam zu weiteren Klagen gegen das örtliche Jobcenter. Dafür sind immer Klagebegründungen und Stellungnahmen notwendig, welche sehr Zeitintensiv und detailliert sein sollen. Somit fehlte mir hierfür schlicht weg die Zeit. Wie Sie vielleicht gelesen hatten, verstarb mein Vater im November 2015. Wenn Sie jetzt noch den Stress mit dem Jobcenter und dem Gericht dazu nehmen, dann wissen Sie ungefähr was ich alles letztes Jahr durch machen mußte. Deshalb schrieb ich in letzter Zeit kaum etwas.

Ich erfuhr zum Beispiel in den Jahren 2014 und 2015 das ich keine Eingliederungsvereinbarung (kurz EGV) unterschreiben müsste. Das sei überhaupt nicht notwendig und stünde auch in keiner Verbindung mit den Leistungen. Diese ganzen Informationen mußte ich mir sehr lange zusammen suchen, denn Informationen bedürfen nämlich immer auch einer Bestätigung, sonst handelt es sich dabei immer um eine falsche Behauptung / falsche Meldung. Darauf möchte nun wirklich niemand hereinfallen.

Was im Jahr 2015 geschah:
Das Jobcenter (meine Vermittlerin) verlangte mal wieder eine Unterschrift für eine EGV von mir, diese mal sollte ich eine Maßnahme (man achte bitte auf das Wort) von 9 Monaten machen. So lud sie mich zu einen Termin und setzte mich gleich auch unter Druck. Wobei schon das Einladungsschreiben falsch war, es enthielt 2 entsetzliche dumme, große, eklatante Fehler.
Im Büro war ich dann alleine mit meiner Vermittlerin und wurde dann gleich massiv unter Druck gesetzt. Zuerst wurde mir wieder eingetrichtert, daß ja nur ich an meiner Arbeitslosigkeit Schuld sei. Dies ging eine gewisse Zeit so. Danach ging Sie über zum Thema Maßnahme. Meine Vermittlerin wollte unbedingt das ich eine 9-monatige Maßnahme mache (ich wäre ja damit für 9 Monate raus aus der Statistik und um mehr ging es auch gar nicht). Eine Auswahl von Anbietern für diese 9-monatige Maßnahme fand gar nicht statt, mir wurde nur 1 Anbieter mit einer Maßnahme vorgelegt, eben so wenig fand eine Berufsauswahl statt. Ich sollte Büro, Handel, Verkauf inkl. Internetauktionen lernen, weil ich ja, so die Begründung meiner Vermittlerin, gelernter Bürokaufmann bin (sein soll) (Anmerkung Autor: Ich bin dort seit dem Jahr 2000 raus aus der Ausbildung, einzig diese faschistische, scheiß Jobcenter hält am Bürokaufmann fest, obwohl ich dort definitiv RAUS bin). Auf manche meiner Fragen bekam ich wie immer ein Schweigen als Antwort. So änderte ich meine Taktik.
Da ich es mit wichtigen Fragen wie z. B.:
– wie führt diese Maßnahme in Arbeit?
– wie wird dort die Lücke vom Ausbildungsende (das Jahr 2000) bis heute geschlossen?
(zum Teil bekam ich ziemlich krüde Antworten wie diese (auf die obige Frage): „Das erfahren Sie beim Anbieter während der Maßnahme.“)
und andere Fragen weiterhin ablehnte vor Ort zu unterschreiben, holte sich die Vermittlerin Verstärkung durch eine angebliche „Teamleitern“ (die Person konnte dort als alles mögliche arbeiten, diese Person hatte sich NICHT als Teamleiterin ausgewiesen). Da ich standhaft blieb, mich weigerte vor Ort sofort die EGV zu Unterschreiben. Unter anderem wurde ich wie folgt von der „Teamleiterin“ unter Druck gesetzt:
Zitat:

„Wir können das ja auch per Verwaltungsakt durchsetzen.“

Zitat Ende.
So etwas und viel mehr mußte ich mir dort anhören. Aber es ging noch weiter mit dem drohen:
Zitat:

„Sie wissen doch, daß der Steuerzahler Ihr Geld bezahlt, also müssen Sie das auch unterschreiben.“

Zitat Ende.
Es kam dadurch zu einem Wortgefecht am deren Ende ich mein Rucksack schnappte und das Büro wutschnaubend verlassen hatte. Ohne eine Unterschrift diesen SCHEIß Arschlöchern Typen für deren „Vereinbarung“ zu geben. Diese bekam ich dann kurze Zeit später tatsächlich dann per VA per Post zugeschickt. Auch dieser VA strotzte nur so von haarsträubenden, katastrophalen Fehlern, welche ich in einem Widerspruch sehr gut widerlegen konnte. Leider wurde meinem Widerspruch nicht stattgegeben, daß passiert häufiger, so daß ich damit vor das Sozialgericht in Hamburg ziehen mußte. Auch hier gab es ein paar Probleme, denn das Gericht blieb in der Sache untätig, so daß ich zum Landessozialgericht ziehen mußte. Dort liegt nun dieser Fall. In der zwischen Zeit bekam ich für November 2015, Dezember 2015 und Januar 2016 eine Sanktion von 30 % wegen nicht antreten einer Maßnahme aufgebrummt. Auch dagegen legte ich Widerspruch ein, welcher natürlich vom Jobcenter abgelehnt wurde und auch wieder vor dem Sozialgericht Hamburg landete. Dieser Fall läuft auch noch und es sieht danach aus, als würde auch hier die 1. Instanz untätig bleiben. Denn Sie würden das Geld zurück zahlen müssen (in ähnlichen Fällen wurde so zumindest geurteilt (u. a. Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (L 14 B 568/08 AS ER) oder Sozialgericht Oldenburg in seinem Beschluss vom 03.04.2013 (S 42 AS 82/13 ER))).
Deshalb bin ich guten Mutes mein Geld dann irgendwann doch zurück zu bekommen, drücken Sie mir bitte aber dafür weiter bitte die Daumen.

Fazit:
Auch in diesem Jahr hatte das Jobcenter kein Interesse mir eine 2. Ausbildung/Umschulung (Wieso, Sie haben doch eine Ausbildung (O-Ton einer Vermittlerin)) oder eine längerfristige Weiterbildung zu geben. Wie in den vergangenen Jahren, war das Jobcenter (mit Absicht) nicht willens, die Langzeitarbeitslosigkeit zu beenden. Das einfache verwalten einer Arbeitslosigkeit scheint viel besser zu sein, als tätig zu werden und etwas für den Kunden zu tun. Apropos Kunde; mal wieder wurde ich im Jobcenter nicht als ein Kunde, sondern wie ein asozialer Schmarotzer, behandelt. Es nervt einfach nur noch!

Sanktion von 30 %

Hallo,

anbei eine PDF-Datei.

Sanktionen verfassungswidrig???

Jetzt bekomme ich eine Sanktion von 30 % bis zum 30.04.2012. WAS SOLL DER SCHEIß?
Was soll das bezwecken?
Un-fucking-fassbar???
Gibt es denn auch hier keinerlei Verhältnismäßigkeit?
In dem Urteil steht klar und deutlich das der Regelbedarf nicht gekürzt werden darf!!!!!!!!
Das Urteil habe ich auch der ARGE übergeben. Und trotzdem werde ich sanktioniert. Und jeder der Sanktionen unterstützt ist SCHEIßE!!!!!
Denn bewirken werden diese nichts, außer das sie die Arbeitslosigkeit mit Absicht verlängern.
Wie das jetzt der Allgemeinheit dienlich sein soll, daß es einem Hilfsbedürftigen jetzt wegen 1!!!! EINER!!!! Bewerbung schlechter geht, entzieht sich meiner Kenntnis. Dadurch bekommt/findet er auch nicht schneller eine Job. Im Gegenteil, es macht jetzt alles nur noch schlimmer.

Ich werde natürlich dagegen vor gehen, ist doch logisch. Denen werde ich es zeigen. Jetzt ist mein Kampfgeist erst richtig wach geworden, die sollen mich mal kennen lernen. Vor Gericht ziehe ich den die Hosen runter. Das schwöre ich Ihnen.

p.s.
Hätte jemand das Geld für eine Fahrkarte zur öffentlichen Rechtsauskunft?
Dann bitte über Paypal schicken.

Vielen Dank.

Artikel die mich nachdenklich machen…

Hallo,

unten finden Sie einen Link zu einem Artikel der mich nachdenklich stimmt. Dort ist zu lesen, dass ein Babymarkt geschlossen wird nur um diese Halle dann mit einer anderen zu verbinden und dort dann eine über 1.000 Quadratmeter große Spielhalle zu eröffnen. Haben wir in Bergedorf nicht schon genung davon?
Reichen die etwa nicht schon aus, um die Menschen in die Sucht zu treiben?
Natürlich ist der Begriff Spielhalle sehr dehnbar, kann auf viele Dinge Hinweisen. Aber zu allererst denkt man grundsätzlich an eine Daddelhalle, in der viele Menschen einer Sucht erliegen. Sollte aber eine andere Art von Spielhalle gemeint sein, dann würde ich mich natürlich entschludigen. Wenn es aber eine „Spielhölle“ werden sollte, dann muß man sich ernsthaft Gedanken machen, ob unsere Regionalpolitik sowas für Gut heißt und nich tdoch irgendwie Einfluß nehmen sollte.
Worauf ich auch hinaus will, ist dass ich am gestrigen Montag eine Nachricht gehört habe die mich wütend macht. Das finden Sie unter dem 2. Link. Dort steht das die Lottoannahmestellen auf Ihrer Leuchtreklame einen Warnhinweis zur Spielsuchtpräsentation in gleicher Deutlichkeit anbringen müssen.
Lotto spielen (alleine) macht nicht süchtig, es sind die Casinos und Spiehallen die die Menschen süchtig machen.
Was hat unsere Politik vor?
Warum kommen auf einmal solch merkwürdige Urteil aus den Gerichten?
Warum jetzt, und nicht schon früher?
Wollen die ein Europalotto einführen und das Altbewährte loswerden?
Das aber würde kein Sinn machen, denn die Einnahmen vom Lotto bekommen ja die Bundesländer. Bei einer Europalotterie sieht das anders aus. Dort würde es ja an die teilnehmenden Länder gehen und die Bundesländer würden leer ausgehen. Deshalb verstehe ich nicht so ganz die Richtung, die unsere Politik eingeschlagen hat.
Und heute kommt dann noch die Meldung aus meiner örtlichen Zeitung dazu, welche über eine viel zu große Spielhalle berichtet. Wo wir gerade dabei sind…
Warum gibt es für Casinos und Spielhallen keine größeren Spielsuchthinweise?
Warum gibt es keine riesigen Suchthinweise bei „Shopping Centern“ (Kaufen kann zur Sucht führen, oder so ähnlch)?
Warum gibt es bei Restaurants/Bistros/Cafes keine großen Hinweise, dass es dort zu einer Fresssucht kommen könnte?
Oder das der Verzehr zu Diabetes führen wird?
Und so weiter…
Sie sagen, daß ich jetzt grotesk bin?
Das Lotto spielen zu einer Sucht führt habe ich noch nicht erlebt. Auch als Einstieg ist es zu wenige, denn man gewinnt ja nicht gleich auf anhieb, wie in einer Spielhalle. Deshalb müssten alle anderen Orte, meiner Meinung nach, auch Warnhinweise bekommen, sonst bringt der eine Warnhinweis vor der Lottoannahmestelle ja nichts.

Warum muß in einer Stadt wie Hamburg, ein Babymarkt für eine Spielhalle weichen?
Wo ist denn die lebendige Stadt?
Wo ist die Stadt für Familien und Kindern?
Sind wir an den Punkt angekommen, an dem die Familien mit Kindern nicht mehr erwünscht sind?
Wer würde dann in Zunkunft für Einkommen sorgen oder die Beiträge zahlen?
Glauben doch tatsächlich einige daran, dass Geld auf Bäumen wächst?
Wo soll das alles noch hinführen?

Das sind zwei Artikel die mich nachdenklich stimmen…
So kann das doch nicht weiter gehen, oder etwa doch…?

Links zu den Themen:
Artikel der Bergedorfer Zeitung.
Artikel zum Urteil.

Betrug um Petric?

Hallo,

jetzt geht es um meinen sehr geliebten Hamburger SV. Dessen Stürmer Mladen Petric sah im letzten Spiel in Karlsruhe die rote Karte und wurde für 2 Spiele dafür gesperrt. Sein Verein legte umgehend Widerspruch ein, da dieser einen Freispruch forderte. Gestern nun der Knaller; das Urteil wurde bestätigt!
Was mich nachdenken lies war das was die Kollegen vom Hamburger Abendblatt schrieben:

Ebenfalls kurios: Bei der Berufungsverhandlung hatte mit Hans E. Lorenz jener Richter den Vorsitz, der zuvor auch die Hauptverhandlung als Einzelrichter geleitet hatte – und somit für das Urteil verantwortlich war.

Was soll denn sowas?
Wir sind doch nicht in einem Theater sondern vor einem Sportgericht.
Bei keinem normalen Gerichtsverfahren wird ein Richter, niemals einen Fall zum 2. male verhandeln können, wenn dieser in der Vorinstanz schon gehandelt hat. Er ist ja dann voreingenommen (oder wie das auch immer heißt). Der DFB hat hier mit Absicht in einen Verlauf eingegriffen, um den HSV bewusst zu schwächen.

Ich fordere die Verantwortlich des Hamburger Sport Vereins auf zu handeln!
Legen Sie umgehend Widerspruch ein!

So geht das nicht, dass hier im Land einige tun was sie wollen und damit schwerwiegendem Einfluss auf Geschehen haben. Der DFB muß die Sperre aufheben und sich beim HSV entschuldigen!