Brauche einmal Hilfe!

Hallo,

ich brauche jetzt einmal Ihre Hilfe.
Da ich morgen am Freitag ja meinen Termin bei der ARGE habe, möchte ich meine Vermittlerin von meinen Talent überzeugen.
Meine Frage:
Mit welchen beiden Gedichten könnte ich Sie wohl am besten überzeugen?
Ich bitte um Vorschläge!
Oder sollte ich Ihr meinen Anfang der Geschichte vorzeigen?
Mir ist bewusst das die Frau sehr wenig Ahnung hat, aber irgendwie muß ich sie ja überzeugen.

Bitte helfen Sie! Vielen Dank.

Panik!!!

Hallo,

heute brachte die Post eine schlechte Nachricht. Sie brachte mir einen Termin bei meiner Vermittlerin. Jetzt habe ich Panik!!!
Warum?
Weil ich echt eine Haßkappe auf meine alte Vermittlerin habe. Wie ich schon vor langer schrieb, will meine Vermittlerin mich in den kaufmännischen Bereich zwingen. Nur sehe ich dort keine Chance auf Einstellung, da ich die letzten 9 1/2 Jahre in dem Bereich nicht tätig war. MICH NIMMT DORT KEIN SCHWEIN!!!
Ich würde sehr gerne an meiner Selbstständigkeit weiter arbeiten. Das werde ich Ihr dann auch sagen. Ich halte Sie auf den laufenden, was am Freitag passiert ist.

Befürchtungen kurz vor dem Ende

Hallo,

es sind zwar noch so über 2 Monate bis zu meinem Ende des 1€-Jobs aber dennoch mache ich mir so meine Gedanken. Denn meine Vermittlerin Fr. St. drohte mir schon bei der Vermittlung an, dass, sollte der 1€-Job mich nicht in Festanstellung führen, Sie mich in meinen ausgebildeten Beruf zurück bringen will.

Ich bin vor über 9 Jahren zum Bürokaufmann ausgebildet, worden. Es konnte damals keine Übernahme stattfinden, da schon zuvor meine Kolleginnen übernommen wurden und ich „über“ wahr. Also war es mir in keinsterweise möglich, irgendwie Kenntnisse oder Berufserfahrung zu sammeln.

Der Rest meines Lebenslaufes spare ich hier mal aus. Die Fakten einmal im Überblick:
– Ausbildung liegt über 9 Jahre zurück!!!
– Keinerlei Berufserfahrung als Bürokaufmann.
– Keinerlei Kenntnisse in dem Beruf.
– Keine daraus resultierende Fähigkeiten.

Heute habe ich schlimme Befürchtungen was die Vermittlung nach meinem 1€-Job angeht. Sie hat tatsächlich vor, mich in diesen Beruf zurück zu zwingen, obwohl es gar nicht mein Ziel ist. Auf eben dieses Ziel angesprochen, sagte meine Vermittlerin „Das können Sie ja als Hobby nebenbei laufen lassen“. Tolle Wurst. Darf Sie das überhaupt? Mich in einen Beruf reinzwingen, ohne das ich dort Erfolgsaussichten hätte? Nur weil ich mal vor langer Zeit einen Beruf gelernt habe, heißt das noch lange nicht, dass ich selbigen auch absolvieren kann. Schon gar nicht, wenn ich überhaupt keine Lust mehr auf den Beruf habe. Was heißt Lust? Wenn ich ehrlich sein soll, sehe ich keine Möglichkeit mehr in den Beruf rein zu kommen. Realistisch gesehen, habe ich gar keine Möglichkeit in den Beruf zurück zu kommen. Es sei, ich würde wieder eine Ausbildung oder ähnliches (Weiterbildung) machen, nur so käme ich wieder in den Beruf rein. Diese Art der Weiterbildung käme aber sehr nah an eine Ausbildung ran, da ich ja sehr vieles noch einmal lernen muß. Und das soll mich dann in Arbeit bringen? Hätte ich dann auch eine Stellengarantie? Würde ich dann wirklich, nach alle dem eine Stelle finden oder bleibe ich arbeitslos?
Wenn mich schon ein 1€-Job nicht in Festanstellung bringt, warum sollte ich dann eine massive Weiterbildung in einem Beruf machen, wo ich von vornherein keine Chance habe reinzu kommen?
Rechtfertigt der Aufwand, die Mittel?
Es nützt die beste Ausbildung nichts, wenn man im Anschluß in diesem Beruf keine Erfahrung sammeln kann.

Warum ich mich dann in diesem Beruf habe ausbilden lassen?
Nun, es war das erste richtige Angebot damals. Nach über einem Jahr Arbeitslosigkeit und etlichen Bewerbung nach ich das Angebot sehr gerne an. War zwar nicht mein Traumberuf, aber ich hatte einen Ausbildungsplatz und war nicht mehr arbeitslos. Man nimmt was man kriegen kann und nicht was man gerne hätte.

Nichts desto Trotz werde ich an meinem Ziel Schriftsteller zu werden festhalten. Es sieht wohl danach aus, als ob für mich ein Gewitter aufzieht. Man soll ja nicht böse unken, aber mir schwant da nichts gutes, wenn zwei mit so unterschiedlichen Zielen aufeinander prallen. Mein Ziel ist klar… Und das nicht als Hobby. Denn ich brauche auch Zeit um mal das eine oder ander zu rechachieren. Wie soll das gehen als Hobby? Warum dürfte ich den Schriftsteller nicht als Vollzeit ausüben (Ja, ok ich weiß, die Frage geht wohl eher an meine Vermittlerin)? Erst aber mal, heißt es abwarten. Werde ja schon sehen was passiert.

Ich sollte mal wirklich zur öffentlichen Rechtsauskunft (ÖRA) gehen, um mich dort mal beraten zu lassen, vielleicht habe ich ja doch einmal Erfolg.

Nicht entmutigen lassen

Hallo,

ich habe gestern meine erste Absage als Schriftsteller bekommen. Der NDR fand meine Plattdeutsche Geschichte dann doch nicht so gut, dass diese einen Preis verdient hätte. Aber lest doch selbst:

De schöönste Dag im Lief von Töverer Joergius

An een schöön vörjahr Morgen ritt de Töverer Joergius up seen Peerd „Füürfury“ ut dee Slott Camelot in dee Land in. Se wöören nich lang unnerwegs, da sech he to seen Peerd: „Kiek dir dat mal on!
De kiekt aver wunnerschöön ut. En Fro hier im Warftland, bi all de knökern uno-dich Monstern. Wat se hier woll söökt?
Ik möökt ehr helpen, bi all de unodich Monstern hier, sünst is wedder een Geschree in de Slott, vunwegen een Töverer hätte nich een Fro helpen un sünnd nich Bast genooch. Denn wöörd ik wat vertellen!
En Töverer nich Bast genooch. Pah!“ Secht seen Peerd: „Sien mal een beten sachte! Dat Frostuuv kieckt nich so ut, dat es Help drövt, da se aardich goot ge-gen de Monster fat. Ik glöv nich, dat Se deen Help wull.“ „Du büst mi ja een stu-ur Peerd! Hast aver fröer sünst keen Schet vör een Kamp hatt“, antwoorde Joer-gius un sprang vun seen Peerd ab. „Sien bi ehr aver liker sachte, ik glöve de Fro hebb dat fuustdick achter den Oor“, antern em seen Peerd Füürfury. Just im sül-ven Ogenplink töverte Joergius een Füürball oop een de Monster ab, welk foorts doot umfiel. Dunn hackt he be seen grooten Toverstaaf (de so groot as he sülver war) een foort Monster an, wat achtern een welk slaan doot umfiel. Ook de Fro war in ehrem striden erfolgriek un hatte sik slann. See dorchsökt dee Liek ach-tern verwertbaren Materialien un fand ook welk. Da aver Töverer wat schami graadöver Froos sin, vull es ehm nich goot dee gaatlich Woorte to finnen. „Bitt geern gaan. Ik helpe jümmer geern wider, wenn eene Fro in Noot ist“, stöterte er. „Man eens bat ik gaarnich um jo Hülp un tweet; we seid ehr denn?“ frogte de sööt Fro Stimm, de foort de Liek dorchsökt. Er antwoorde: „Mien Name ist Joer-gius, Töverer uut Camelot. Un wat ist bitte euer Name, verehrte Fro? Un wat mookt ehr hier?“ Se antwoorde: „Mien Name ist Lena un ik sök nach een, for mi arch wichtich gollen Ked bi Anhänger. Düsse woorn mi vör kort stohlen. Ehr hebbt nich een solk tofallig gesehen?“ „Ne, de dümpeln Höker hatten all keen Smuck bi. Dat tut mi Leet“, entschuldigte sik Joergius. Er half ehr beim opstaan un höhl ehr Hand. Se schauten sik dorbi deep in de Kiker un wussten beide foorts dat Se foreenander graad waren. Joergius verw’eit sik in de schöön blauen Kiker de Fro un wölen gar nich genooch krigen. Beide spören dat düsse een heel sün-nerlich Plink war un hollen jüst för een kort Tiet ehr Hände. Bi Joergius wider in düsse blauen Kiker blickte spraak er: „For een solk goote Kämpferin, as ehr een siet, hebben ehr aver dull fien Hände un wunnerschöön blaue Oog.“ Se fölte sik geschmeichelt un antwoorde: „Danke for dat Kumpelm’ent. Ehr siet een tapferer un charmanter Töverer.“ „Wat mut ik doon, um jo Hart for mi to winnen?“ frogte Joergius.
„Ehr kennt jüst de Snack um de gollen Roos, odder?“ „Jo natürlich kenne ik düs-sen Snack“, seggte Joergius. „Goot. Doon mi solk een gollen Roos un mien Hart ward jo sien, “ sprook de fien Lena un stieg op ehr strahlend witt Peerd. „Wo werde ik juuch antreffen könen, fien Fro?“ frogte Joergius. „Ehr werdet al to mi finnen, folgt simpel eurem Hart.“ Joergius stieg op sien Peerd un beide ritten in tom’ööt gesetzter Flucht foort. „Ik hatte dich aver gewarnt un nun mötent du es ook uutbaden“, sprook sien Peerd Füürfury. „Keen Sörg“, sagte Joergius. „Dat warrn ik al krigen. As swaar kann dat al warrn?“ frogte Joergius. Bi eeniger Tiet kam he an een Haus in dem Dwarch wanen. Düsse Dwarch wöören de Wächter for de Bargredder. Da sprook een de Dwarch: „Wat wull ehr hier in de Barg, Frömm? Wisst Ehr nich dat es daar baven gefährliche Draken geef?“ „Dat is mi al bewusst, dat es daar baven Draken geef. Liekers mutt ik hooch nach baven, denn mutt een gollen Roos belopen“, antwoorde Joergius. „Dat is jo nich mien Leven, dat in de grabbel gaan“, sprook de Zwerg un apen de Schranke. Uut de Oogtüdeln sah Joergius een gollen Ked am Huus bummeln. Ficks grabbt er bi seen anner Enn des Toverstaaf achterna un de Ked glitt in seen Fupp un er ritt davon, vör de Dwarch wat marken könen. Baven am Höhleneingang anlangt, stieg he vun seen Peerd ab un ging rin. Nümmer wied vun Eingang afliggen sät de Draken Fauch. „Wat wull ehr hier? Snaakt vör ik juuch to Stoff stampen“, frogte de Draken. „Ik bin hier, um een Fro een gollen Roos to dregen.“ „Ehr wisst dat ehr dafor een Frog beantworten mööt? Goot, hier is de Frog: Morrns geiht dat op veer Been, middaags blot noch op twee un avends sünd dat wedder dree. Lustich odder? Wer odder wat ward hier söökt?“ frogte de Draken Fauch de Töve-rer. Der Töverer mööt bannich deftich överleggen. „Morrns veer, middaags twee un avends wedder dree“, dach he luut na. De Draken grinen al un dach de Töve-rer wöör nich op kamen. As Joergius so beim spekul’eern war störten er sik tofäl-lig an seenm groten Toverstaaf af. Un dunn kam hüm heel batz de Utweg. „De Lüüd! Morrns wenn he noch een Baby is krabbelt he, middaags as Erwachsener geiht he oprecht un avends stört he sik bi een Help af.“ „Bravo!“ seggte Fauch. „Dat haav ehr richdig erkannt Töverer. Dat is dat Woort, wat mi bi meen Dra-kenkrüüzsnackradels gefehlt häf.“ Joergius wör verbasst, denn dormit häf sülfst he nich gerechnet. „Un wat könnt ehr gewinnen“, frogte he de Draken. „Ohh, dat is een besonderer Pries. Ik dröff een ganz Dörp dat forchten lehren. Dat ward villich een Spaaß“, gab Fauch zur antwoord. „Un wo beed is mien Pries?“ frogte Joergius. „Oh, ach jo, juun Pries. Aver selbstverständlich, hochverehrter Töverer. Hier beed“, sprook Fauch un malen de Wech free, to Garen de Draken. „Ehr dürft jo een ganzen Struuß Blomen sülfanner setten“, sookte Fauch. Joergius güng in de Garen un wör vun de Fienheit nich heel so verdattert, denn he kannte de Ga-ren ut Snaak her. He stellte sik een groten Struuß sülfanner un in de Midde steckte he de gollen Roos. As her de Höhle wedder rümen wollte, sprook ihn de Draken an. „Würdet ehr beed düsse Schrevenrullen unnen an de Dwarchstation affgeven? Ik wäre jooch heel dankbar.“ „Aver selbstverständlich“, snaakt Joergi-us. Beide verließen sülwige de Höhle. Fauch sprook: „So lebt den wohl Töverer.“ Joergius antwoorde: „Ne, ik säch nur Tschüß.“ Denn he wusste dat he de Draken al heel bold wedder sehn wöör. Bi Joergius op sien Peerd stieg, hob sik de Dra-ken in de Lüchte op. Unnen im Tal an de Station gab Joergius de Rullen an een Dwarch wieder, welk ook wusste wat dormit anzufangen is. Der Töverer ritt noch enige Tiet wieter, bit he an een Gabelung kam. He hatte de Wahl twüschen tree Wegen, een Links, een in der Midde un de andere Rechts vun em. He musste bannich stark öberlegen, welchen he nun nehmen süll. „Se seggte, ik süll op mien Hart vermaak. Nun, so sei es.“ „Büst Du dir da ook heel siker“? frogte Füür-fury. „Jo“, antwoorde Joergius. Er ritt so forsch sien Peerd nur konnte un sah, nach eniger Tiet, am Wooldrand een Fro stehen. Da stand de schöne Lena un sprook: „As ik kiek, wart ehr erfolgreich.“ As Se dat spook gäv Joergius ehr de Blomenstruuß mi de gollen Roos in dessen Midde. „Oh, is de Blomenstruuß fien“, seggte Lena.
So hat de Töverer Joergius seen Fro Lena kennengelernt un beide ritten verknallt de Sünnenuntergang anners. De schöönste Dag im Lief is, wenn een Leev an-fängt. Un wenn se nich dootbleven sin, dann Leven se noch hüüt.

So schlecht fand ich die Geschichte nun nicht. Aber ich lasse mich nicht entmutigen und mache weiter, darauf können Sie sich alle verlassen.

So fing alles an (Teil 3)…

Hallo,

mir kam neulich wieder eine Erinnerung, welche auch mit meinen Schriftstelleranfängen zu tun hat.
Und zwar die hier:
Nachdem ich die Handelsschule erfolgreich abgeschlossen hatte, war ich auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Damals fand man ja nicht auf Anhieb einen Ausbildungsplatz so das man suchen mußte. Diese Suche zog sich damals leider etwas hin, den genauen Grund weiß ich heute nicht mehr. Zumindest lag es nicht an mir und meinen Unterlagen, damit war alles in Ordnung. Wieso ich nichts fand erklärte ich mir aber mit der 5 in Mathematik (heißt das aber, daß ich nicht Rechnen kann?). Wobei dies meine einzige schlechteste Note war.
Eines Tages, es war im Billstedt-Center, da traf ich Jenny, eine Klassenkameradin von der Handelsschule wieder. Im Gespräch mit Ihr, sie war auch ohne Ausbildungsplatz bisher geblieben, sagte sie mir das sie momentan einen Kurs beim BFW macht. In dem Kurs bleibt man auf den laufenden was das Kaufmännische angeht, sagte sie mir. Und man bekam Unterstützung für die Bewerbungsunterlagen, so dass man schnell eine Ausbildungsplatz finden sollte. Da sich das alles für mich ziemlich gut anhörte, fragte ich sie wie sie an diesen Kurs gekommen sei. Sie sagte ich müsste meine Berufsberaterin fragen ob ich das auch machen könnte.
Am nächsten Tag habe ich mir einen Termin bei meiner Beraterin geholt. Meine Berufsberaterin Frau S. fragte mich was ich dort wolle und war der Meinung das mir das nichts bringen würde. Aber ich überzeugt meine Beraterin davon, dass es besser wäre etwas zu tun, als nur rumzusitzen. Sie gab mir die Möglichkeit mich dort anzumelden, was ich auch tat. Ich komme mal am besten zum Punkt…
Dort hatten wir auch Maschinenschreiben (auf richtigen Schreibmaschinen) als „Fach“. Wir durften auch mal einfach so etwas schreiben. Ich habe dann damals eine Geschichte angefangen, selbige aber nie bisher zu ende gebracht.

Das Magische Ei von Lockwell

Es war an einem frühlingshaften Morgen, die Sonne ging gerade über Lockwell auf, als die Truppen von Prinz Gooth ihren Angriff ausführten. Erst überfielen sie ein kleines Dorf, nahe der Grenze, in dem nur Bauern und arme Leute wohnten. „ Durchsucht die Häuser, foltert die Bauern, irgendwo hier muss das Magische Ei sein,“ befahl Prinz Gooth. „ Wenn ich das Ei erstmal in meinen Händen halte und sich die Magie des Eis über mich verbreitet, kann ich die ganze Welt beherrschen.“

Hätte ich damals schon gewusst welche Fähigkeiten ich habe, dann hätte ich diese Geschichte auch weiter geschrieben. Mir ist bewusst das die Geschichte im Grunde genommen ein Witz ist, aber man bedenke das dies ja auch nur ein Anfang sein sollte. Ich wollte immer diese Geschichte komplett schreiben, bin aber nie dazu gekommen. Was für ein jammer…
Vielleicht hätte ich schon längst etwas erreichen können…
Was nicht ist, daß kann ja noch werden…

So fing alles an Teil 2…

Hallo,

hier ist wieder eine Erinnerung, welche mir zu meinen Schriftstelleranfängen eingefallen ist. Es war in der Handelsschule:
Damals, es war glaube ich im EDV-Unterricht, da sollten wir Zeitungsartikel selber schreiben. So richtig frei raus und aus dem Bauch heraus. Irgendwie hatte ich damals damit gar keine Probleme, es klappte recht gut ein Thema zu finden über das ich schreiben konnte. Denn damals hatte Hamburg keine Mehrzweckhalle und wollte immer eine bauen lassen. Aber außer Luftschlössern ist nie etwas daraus geworden. Ich schrieb darüber das es endlich eine Halle geben würde und dass das erste Ereignis eine große Techno Veranstaltung sein sollte (leider kann ich dieses mal keinen Beispieltext zeigen, da ich darüber wirklich keine Unterlagen mehr besitze). Des Weiteren schrieb ich auch über die Hallengröße und ging mehr auf die Veranstaltung und dessen Stars ein. Ich weiß noch daß ich mir diese Veranstaltung sehr genau vorgestellt hatte, diese vor meinem geistigen Auge gut gesehen habe. So kam ein sehr langer, gut geschriebener Zeitungsartikel zusammen.
Viel weiß ich leider nicht mehr darüber. Nur noch, das wir mehrere Unterrichtsstunden damit verbrachten, an diesen Texten zu arbeiten.

Mittagspause …

Ich wandelte in meiner Mittagspause so umher,
fühlte den Herbst, das Ende des Sommers kommt hier her.
Die Gedanken wanderten so in die Vergangenheit,
zur Kindheit zurück, der Duft des Herbst war nicht mehr weit.
Die Gefühle des Herbst von damals kamen wieder zurück,
die kühle, der feuchte Nieselregen, brachten mir die Erinnerungen.

So ganz alleine ging ich durch die Stadt, verloren im Gedanken und Träumen,
ohne Dich in meinen Armen zu halten, ohne das Du bei mir bist.
Einsam gehe ich in diesen Herbst, vermisse Dich so sehr,
diese Tage werden nicht nur kürzer, sondern auch sehr schwer.
Du bist so nah und doch so fern, der Wunsch das Du bei mir bist ist so groß,
wenn Du mich doch finden würdest, dann wäre auch was los.
Feiern würde ich mit Dir, den ganzen Tag bis in die Nacht,
bis in den nächsten morgen, bis uns die aufgehende Sonne anlacht.

Aber Nein, einsam gehe ich durch meine Mittagspause,
ganz ohne Dich, ganz ohne Sause.
Mit dem Herbstanfang und meinen Erinnerungen alleine,
gehe ich durch diese Stadt, soweit wie mich tragen meine Beine.
Der Herbst er kommt, er streckt seine Fühler vorraus,
Regen, kühler Wind und das Herbstkleid schickt er.
Aber gibt der Sommer gleich so auf?

Zur Person, zur Sache …

Hallo,

mag sein, dass es vielleicht auch besser Bücher über das Schreiben gibt. Aber diese Buch ist zu den Thema „Schriftsteller werden“ gar nicht so ungeeignet wie manche Rezensionen vermuten lassen. Es kann nur nicht jeder damit etwas anfangen. Ist diese aber nicht bei jedem Buch der Fall?
Ich habe mit diesem Buch kein Problem, im gegenteil, ich meine mich dort wieder zu finden. Es gibt Dinge dort die auf mich zu treffen. Deshalb ist das Buch gar nicht mal so schlecht wie andere es beschreiben.
Also bin ich eine gespaltene Persönlichkeit?
Mag sein das es zutreffend ist, aber dass heißt nicht das sowas Krankhaft ist. Es soll einem in dem Beruf eher Hilfreich sein die Dinge wieder zugeben, denn man sieht diese dann aus verschiedenen Blickwinkeln. Ein Tagträumer war ich ja schon zu Grundschulzeiten (was in den Zeugnissen auch wiedergegeben ist), deshalb fühle ich mich zum Schreiben berufen, bzw. ich hatte ja schon geschrieben wie ich angefangen hatte. Ob das alles auslangt um Erfolg zu haben?
Keine Ahnung. Ein künstlerischer Erfolg ist nunmal nicht planbar, eher muß man den Geschmack der Menschen treffen um Erfolg zu haben. Und ob man diesen dann immer trifft ist fraglich. Aber ich (man) muß es zumindest ausprobiern, ob man den Geschmack nicht doch trifft.

Schriftsteller werden

So fing alles an ….

Hallo,
so fern ich mich noch richtig erinnere, fing daß alles ungefähr so an
(Mal sehen, ob ich das noch alles zusammen bekomme) 🙂 :
Es war damals in den 80er Jahren. Ich wiederholte die 4. Klasse (meine Eltern wollten das damals so …) und es muß so gegen Ende des Schuljahres gewesen sein. Auf jedenfall präsentierten meine Klassenkameraden ihr Können/Fähigkeiten und bekamen dafür auch ein Geschenk. Die eine spielte auf ihrer Flöte ein Lied, ein anderer malte ein besonderes Bild, eine andere sang besonderes gut ein Lied vor und wiederrum ein anderer las aus dem Lesebuch sehr gut vor. Alle bekamen direkt nach ihrer Präsentation ein kleines Geschenk. Ich wollte aber auch eines haben ….!
Nur was tun?
Was tun wenn man nicht musikalisch veranlagt ist?
Ich konnte ja kein Instrument spielen oder singen ….. bzw. ich hatte nicht das Talent dazu und wollte nicht meine Schulkameraden mit meinen Unvermögen im Singen vergraulen 🙂 ….
Aber ich wollte auch ein Geschenk ab bekommen und nicht der einzige sein, der ohne eines dort geht ….
Also was tun?
Richtig gut malen oder zeichen konnte ich damals nicht, so dass ich dafür wahrscheinlich keinen Preis bekommen hätte. Und um etwas zu basteln btw. zu Handwerkern fehlte mir die Zeit und auch dort das Talent. Glaubt mir, das wäre nicht so gut geworden, wenn einer mit 2 linken Händen etwas bastelt oder handwerkert.
Die Zeit lief mir davon und ich wußte nicht was ich machen sollte …!
Dann kam diese 2. Stimme in mir und sagte:
„Schreib doch was!“
Und plötzlich führte ich in mir ein Streitgespräch übers schreiben. So was hatte ich noch nie erlebt, da war diese 2. Stimme in mir ….
„Was soll ich tun?“
„Schreib doch was, was deinen Kameraden auch gefallen würde. Dann würdest Du auch etwas besonderes sein/machen und du bekämst auch ein Geschenk.“
„Ich und schreiben? Na gut, wenn Du es sagst, dann mache ich das mal. Nur über was soll ich nur schreiben?“
„Lass Dir eine Kindergeschichte einfallen, daß kommt bestimmt an!“
Also nahm ich mein Schreibheft raus, griff zu meinem Füller und dachte nach, was ich schreiben könnte. So sponatn viel mir bloß nichts ein und die Zeit lief mir davon. Ich muß wohl aus dem Fenster geschaut haben und dann viel mir folgende Geschichte ein:

Die ehrliche Elster
Es war einmal an einem schönen Tag in einem Garten eine Elster. Diese Elster sah auf einen kleinem Tisch eine Perlenkette liegen, die in der Sonne funkelte. Die Elster wußte das diese Kette nicht ihre war, aber sie funkelte so schön in der Sonne und wollte diese unbedingt haben. Sie flog vom Ast herrunter zum Tisch und nahm die Kette mit zum Baum hoch. Jetzt hatte die kleine Elster die Perlenkette und legte diese auch gleich an. Die Perlenkette war der kleinen Elster aber viel zu groß. Und so funkeln tut diese hier oben im Baum auch nicht mehr. Unten im Garten suchte die Menschenfrau schon nach der Kette, doch konnte diese nicht finden.
Da kam die Mutterelster vom Futter sammlen zurück und schimpfte mit der kleinen Elster:“Junger Mann, man nimmt keine Sachen mit die einem nicht gehören! Du bringst das sofort wieder zurück. Auf der Stelle.“ Die junge Elster antwortete kleinlaut:“Ja Mutter, werde ich machen.“ Als die Menschenfrau wieder im Haus war, flog die kleine Elster vom Baum runter und legte die Perlenkette wieder auf den kleinen Tisch und flog wieder auf den Baum zur Mutter zurück. Alles das hatte die Menschenfrau vom Fenster aus beobachtet und ging wieder hinaus in den Garten. Sie sagte:“Danke kleine Elster, daß Du mir die Kette wieder gebracht hast. Diese ist nämlich ein Erbstück meiner Mutter, die ich sehr geliebt hatte.“ Als Dankeschön legte die Frau ein großes stück Brot auf den Tisch, welches sich die Elstern schnell schnappten.

Und die Moral von der Geschicht:
Man nimmt nichts mit was einem nicht gehört!

Ende.

So oder ähnlich war die Geschichte ich ich ziemlich schnell geschrieben hatte. Ich wußte gar nicht das ich so schnell schreiben konnte, wie mir die Geschichte einfiel …
Ganz genau kann ich mich aber leider nicht mehr an die Geschichte erinnern, da daß ganze auch schon einige Zeiten her ist. Dann, wie ich fertig war, sagte ich meiner Lehrerin das ich auch etwas vortragen wollte. Ich sagte, ich hätte eben eine kleine Geschichte geschrieben und könnte diese jetzt vorlesen. Ich lass also meinen Klassenkameraden die kleine Geschichte vor. Anscheinend hat meinen Kameraden die Geschichte, denn am Ende bekam auch ich Beifall. Und natürlich auch ein kleines Geschenk!
Ich bekam einen kleinen weissen Block mit Kugelschreiber drin (Foto wird später folgen).
Da ich aber so schüchtern, und mir der Beifall ein wenig Peinlich war, zerriß ich die Geschichte und warf diese in die Mülltonne. WARUM habe ich das nur getan. WARUM NUR. Wie konnte ich nur so blöde sein, dass zerreißen und auch noch wegschmeißen. Herr Gott war ich doof Sie merken gerade, daß ich mich heute noch sehr über meine damalige Dummheit sehr ärgere. Aber was solls. Weg ist nunmal weg.

Tja, das war/ist nunmal mein Anfang. Wenn einer das icht glauben will, sein Pech. Er kann ja meine Klassenkameraden fragen, wie dass damals war. Ich habe hier nur das wiedergeben wollen was der Wahrheit entspricht, bzw. soweit ich mich noch erinnern konnte. So fing das tatsächlich alles an.

Und nun werde ich mich dran setzten, alles dafür zu tun um das auch beruflich zu machen.

bis dann
Jörg