Nikolaus

Hallo,

hier eine kleine Kurzgeschichte. Und wie gehabt, wer Lob oder Kritik hat, oder Fehler findet der kann dann gerne einen Kommentar hinterlassen. Sollte wer allerdings etwas schreiben, welches nicht zu dem Gedichtsthema paßt, wird derjenige auf die Spamliste gesetzt und der Kommentar einfach gelöscht.

Nikolaus

Nach einer sehr ruhigen Nacht und einem tiefen Schlaf, wachte die kleine Antje am Nikolausmorgen auf. Sie lief sofort an die Tür zu ihren Stiefel und schaute rein. Der Nikolaus hat ihr doch tatsächlich ein kleines Geschenk in die Stiefel getan. Glücklich vor Freude öffnete Antje das Päckchen und freute sich sehr über die kleine Puppe und sagte: „Juhu, eine kleine Püppie! Die passt wunderbar zu meinen anderen Puppen. Und diese ist auch noch soooo schön kuschelig. Diese habe ich mir schon immer gewünscht. Ich habe die ganz doll lieb! Danke lieber Nikolaus.“ Sie machte sich auf in Richtung ihres Kinderzimmers, da entgegnete ihr Vater: „Hast Du auch schon in den anderen Stiefel geschaut?“ „Nein“, antwortete sie. „Denn der Nikolaus packt auch immer etwas in den zweiten Stiefel rein. Schau mal nach“, sagte ihr Vater. Ganz erstaunt ging Antje zurück zu ihrem 2. Stiefel und fragte sich, was da wohl drin stecken würde. Da steckte doch eine Schokoladenfigur, ein paar Schokoladeneier, 2 Lebkuchenfiguren, ein paar Spekulatien, eine handvoll Nüsse und etwas Obst drin.

„Uiii, so viel leckeres zu essen.“ Sie nahm sich eine Lebkuchenfigur, ein Spekulatius und ging in ihr Zimmer. Dabei fragte sie ihren Vater: „Papi, hat Dir der Nikolaus auch etwas mitgebracht?“ „Ja.“ Antwortete er. „Ich habe einen kleinen Waggon und ein kleines Feuerwehrauto für meine Modelleisenbahn bekommen. Auch ich habe einiges an Süßigkeiten bekommen. Deine Mama hat auch etwas bekommen, nämlich ein paar Ohrringe und ein magisches Kochbuch vom Nikolaus.“ Antje freute sich das alle in ihrer Familie etwas vom Nikolaus bekommen hatten und ging mit ihrer neuen Puppe in ihr Zimmer. Nach kurzer Zeit kam sie aber wieder raus und ging zu ihrem Vater. Sie fragte: „Papi, wie kann ich dem Nikolaus für das Geschenk und das Essen danken?“ „Nun“, fing ihr Vater an, „Du kannst ja einen Brief an den Nikolaus schreiben und ihn für seine Gaben danken. Denn Brief musst du dann auf die Fensterbank legen, denn der wird von den Engel eingesammelt und dem Nikolaus dann zugestellt.“ „Au ja, dass wäre Prima, “ antwortete Antje. Sie setzte sich hin und schrieb folgende Zeilen:

„Liber Nickolhaus,

ich wiell dier für daine Gaben danken. Ich habbe mih sär übär die Puppe gefreut.

Daine Antje“

Sie legte den Brief für den Nikolaus auf die Fensterbank und hoffte ganz doll darauf, dass ein Engel den Brief zum Nikolaus bringen würde. Danach legte sie sich in ihr Bett und schlief auch schnell ein. Aber etwas war anders in der Nacht. Sie wachte mitten in der Nacht auf und schaute zum Fenster. Dort schwebte der Engel vom gestrigen Tag. Er sprach zu ihr: „Siehst Du, kleine Antje. Das Stiefel putzen hat sich doch gelohnt, du hast ein Geschenk bekommen.“ „Ja“, antwortet Antje. „Das werde ich nächstes Jahr noch einmal machen. Könntest Du bitte dem Nikolaus meinen Brief geben? Ich würde ihm gerne danke sagen.“ „Natürlich werde ich ihm deinen Brief geben. Aber jetzt legt dich in dein Bett zurück und schlaf,“ antwortete der Engel und schwebte davon. „Gute Nacht Engel und grüß den Nikolaus von mir,“ rief sie dem Engel hinterher und ging dann zu Bett.

Ende

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Stiefel putzen!

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Stiefel putzen!

Die kleine Antje ist ziemlich stur. „Nein das will ich nicht“, sagte Sie zu Ihrer Mutter immer wieder. „Doch, Du musst. Sonst geht der Nikolaus einfach so weiter und gibt Dir nichts von seinen Gaben ab. Er packt nämlich nur in die sauberen, geputzten Stiefel etwas rein.“, antwortete die Mutter. „Also los, Stiefel putzen.“ „Nein! Nein! Nein! Ich will nicht meine Stiefel putzten. Das ist doof“, sagte die kleine Antje und ging in ihr Zimmer. Sie setzte sich zu ihren Puppen, schmollte und tat so als würde Sie mit ihren Puppen spielen. Die kleine Antje mochte heute einfach nicht ihrer Mutter glauben. Sie dachte, er würde auch so schon etwas in ihre kleine Stiefel von seinen Gaben packen.
Da sah Sie aus dem Augenwinkel heraus ein kleines Licht am Fenster und ging darauf zu. Das Licht wurde größer und heller, je näher sie dem Fenster kam. Dort schwebte ein kleiner Engel am Fenster und sprach zu ihr: „Hallo Antje, Du solltest auf Deine Mutter hören. Denn nur die lieben und artigen Kinder bekommen etwas vom Nikolaus. Alle anderen bekommen nur die Rute. Möchtest Du sehen, was er alles für die Kinder zu geben hat“, fragte der Engel. „Au ja, sehr gerne“, antwortete die kleine Antje.

Der Engel nahm die kleine Antje an ihre Hand und flog mit ihr davon. Sie flogen sehhhr lange und gaaaaanz weit weg. Am Haus des Nikolaus angekommen, sprach der Engel zu ihr: „Du musst jetzt aber ganz leise sein, sonst bemerkt er uns noch.“ Antje nickte und staunte. Das ganze Dorf lag im tiefen Schnee. Und ihr war dabei gar nicht kalt, im Gegenteil. Sie schaute mit dem Engel durch ein kleines, halb zugefrorenes Fenster. Dort wurde das unterschiedlichste Spielzeug für alle Kinder in der Welt, von kleinen Zwergen, hergestellt, dann in Geschenkpapier verpackt und in einen riesengroßen Sack gesteckt. Dann hörte Sie zwei tiefe Männerstimmen reden: „Hey, Nikolaus, morgen geht es für Dich ja schon los. Hast Du auch schon alles zusammen?“ fragte die eine Stimme. Antwortete die andere tiefe Stimme: „Ja, ich habe fast alles zusammen. Nur dieses kleine Geschenk hier. Damit kann ich gar nichts anfangen, ich weiß nicht wohin damit.“ Antje konnte nicht direkt erkennen was der Nikolaus da in seinen Händen hielt. Sie zog ihren Ärmel bis zur Hand hoch, wischte am Guckloch und versuchte durch das Fenster besser zu sehen. Da sprach die stimme weiter: „Vielleicht weißt Du ja, wohin das gehört. Vielleicht zu Dir, Weihnachtsmann?“ „Ho, Ho, Ho, ich glaube ich weiß wem das gehören könnte.“ Er zwinkerte dabei in Richtung Nikolaus. „Aber das verraten wir jetzt nicht. Oder Nikolaus?“
Antje musste sich jetzt auf einmal ganz doll die Augen reiben und würde auf einmal richtig Müde. Sie viel in einen tiefen Schlaf.

Plötzlich wachte die kleine Antje bei sich zu Hause am kleinen Puppentisch wieder auf. Um sie herum saßen ihre Puppen, so wie sie die vorhin verlassen hatte. Oder doch nicht? Sie musste sich wieder die Augen reiben. War das alles nur ein Traum? War Sie gar nicht weg? Und wo war der Engel?
Sie lief zum Fenster, aber alles was Sie sah war die Weihnachtsaußenbeleuchtung. Kein Engel. Kein Nikolaus und auch kein Weihnachtsmann. Und was war das für ein Geschenk von dem der Nikolaus sprach? Sie lief zum Schuhschrank im Flur und war baff. Da saß ihr Vater und putzte seine Stiefel. „Was machst Du da, Papi“, fragte Sie ihren Vater ganz erstaunt. Er antwortete: „Ich putze meine Stiefel damit ich etwas von Nikolaus bekomme. Ja, auch ich hätte gern ein kleines Geschenk. Willst Du auch eines haben“, fragte er. „Ja“, fuhr sie vor Freude auf. Ihr Vater half ihr beim putzen ihrer Stiefel und stellten diese danach vor die Tür.

p.s.
Also los. Stiefel putzen!
Oder wollen Sie alle leer aus gehen?

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Niklaas

Hallo,

hier ein Gedicht (auch wieder auf Plattdeutsch) zum Nikolaus. Berechtigte Kritiken bitte als Kommentar. Viel Spaß.

hüüt is Dach des Niklaas,
aver nich to all kamt he na Hüüs.
De Stevel möten fien geputzt sien,
dunn tut de Niklaas ook wat in.
Nachts, heemlich, suutje, un lies steckt he in de Stevel,
de Proppertee faststetten wovel.
Morgens, verslopen to de Stevel gaan de Kinner,
kiken de Stevel un warrn to Finner.
Se lachen un freien sik, de Stevel sünn pall geföölt,
Ooft, Nöt, Plünnen, Spelwark und Schokolaad, wat fien sick dat anfölen.
Nich bloot for Görn is de Dach hüüt fien,
hüüt is Niklaas, drum lat jo verpipeln.

Een suutje tweten Advent un fien Niklaas.

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Der Nikolaus

heute ist Tag des Nikolaus,
aber nicht zu jeden kommt er nach Haus.
Die Stiefel müssen sauber geputzt sein,
dann tut der Nikolaus auch etwas herein.
Nachts, heimlich, still und leise steckt er in die Stiefel,
die Sauberkeit entscheidet wie viel.
Morgens, verschlafen zu den Stiefeln gehen die Kinder,
werden zu Entdeckern und Findern.
Sie lachen und freuen sich, die Stiefel sind prall gefüllt,
Obst, Nüsse, Kleidung, Spielzeug und Schokolade, wie schön sich das anfühlt.
Nicht nur für Kinder ist der Tag heute schön,
heute ist Nikolaus drum lasst euch verwöhn.

Einen ruhigen, schönen 2. Advent und Nikolaustag.