Herbst zieht ins Land

Hallo,

Links zu den Thema:
Indian Summer.
Altweibersommer.

Mal wieder ein Gedicht das der Jahreszeit gewidmet ist. Und wie gehabt, wer Lob oder Kritik hat, oder Fehler findet der kann dann gerne einen Kommentar hinterlassen. Sollte wer allerdings etwas schreiben, welches nicht zu dem Gedichtsthema paßt, wird derjenige auf die Spamliste gesetzt und der Kommentar einfach gelöscht.

Herbst zieht ins Land

Der Herbst zieht ins Land,
er gibt uns seine kalte Hand.
Ihre Kleider wechselt in dieser Zeit wieder die Natur,
farbenfroh sind jetzt Wald, Fauna und Flur.
Die Tage nun langsam werden kühler, dunkler,
die richtigen Wochen für die Bastler.
Auf die Felder legt sich nieder der Nebel,
die Sonne zieht noch einmal alle Hebel.
Schenkt uns den einen oder anderen schönen Tag,
der Gärtner harkt das Laub im Park.

Noch einmal zeigt der Altweibersommer seine schönen Tage,
viele fliehen trotzdem in wärmere Lagen.
Kinder sammeln mit Freude im Park die Kastanien auf,
sie liegen an den Bäumen und drumherum zu Hauff.
Die Spinnen weben jetzt ihre großen Netze,
vorbei sind nun die Tage mit der großen Hitze.
Zum Erntedankfest haben die Bauern viel gesammelt,
in der Kirche die Krone von der Decke baumelt.
Es ist die Zeit, in welcher der Wochenmarkt so vieles anbietet,
man aber immer auf die Preise achtet.

Ach kann der Herbst auch schön sein,
sehr viele Orte laden zu besuchen ein.
Im Lokschuppen Aumühle besichtig man die früheren Bahnen,
man könnte aber auch raus an das (Zollenspieker) Fährhaus fahren.
Ein Spaziergang im Herbst an der Bille zeigt die Blätterfarbenpracht,
auch ein Besuch des Bergedorfer Schloßes kommt in Betracht.
Vorbei geht es auch an der restaurierten Bergedorfer Mühle,
in den Cafes stehen draussen kaum noch Stühle.

Der Reformationstag wird von den Evangelen gedacht,
auch wenn die Kinder feiern Halloween in der Nacht.
Allerheiligen ist am nächsten Tag,
viele gehen in die Kirche, wer mag.
Das Weter ist mal sonnig und mal verregnet,
hauptsache man den Winter noch nicht begegnet.
Ins Land zieht der Herbst mal mild, mal auch kalt,
er macht vor nichts und niemandem halt.
Nach dem Regenschauer zeigt sich ein seltener Gast,
die Sonne zeigt den Herbst mit den restlichen Blättern in seiner schönsten Pracht.

———————————————————————————————————————————–
Wem das gefallen hat und spenden möchte, der schreibe doch bitte eine E-Mail über meine Kontaktseite. Ich sende Ihnen dann meine Kontodaten zum spenden zu. Aber bitte nur seriöse E-Mail Adressen verwenden, alle anderen werden gelöscht. Oder Sie benutzen den „Spenden-„button (Donate). Dafür benötigen Sie nur ein PayPalkonto.
Wem es nicht gefallen hat, der läßt es sein.
———————————————————————————————————————————–

Herbst-Jahrmarkt

Hallo,

nun ein Gedicht zum Herbst-Jahrmarkt in meinem Stadtteil. Und wie gehabt, wer Lob oder Kritik hat, oder Fehler findet der kann dann gerne einen Kommentar hinterlassen. Sollte wer allerdings etwas schreiben, welches nicht zu dem Gedichtsthema paßt, wird derjenige auf die Spamliste gesetzt und der Kommentar einfach gelöscht.

Herbst-Jahrmarkt

Ende September fallen nicht nur die Blätter,
es findet auch ein Jahrmarkt im Stadtteil statt.
Diesmal spielt auch mit das Wetter,
am Familientag gibt es einen kleinen Rabatt.
Bunt sind die Lichter,
laut dröhnt die Musik.
Neugierig kommt man ihnen dichter,
bezaubernd sieht aus die Grafik.
Dann hört man an es der Schießbude wieder knallen,
im Autoskooter ist es besser sich anzuschnallen.

An den vielen Buden locken die unterschiedlichsten Düfte zum Speisen,
verführerisch die Schmalzkuchen, Vanilletaschen und Berliner dort liegen.
Ja, in der Bäckerei lässt sich vieles anpreisen,
man wird wohl nach den Tagen etwas mehr wiegen.
Die Kinder wollen gerne in das Kinderkarussell,
denn das dreht sich nicht so schnell.
Die Samen der Kastanie liegen am Rand,
mit tollen Gewinnen lockt der Loswagen,
der Dartpfeil an der Wurfbude verlässt die Hand,
beim Dosenwerfen haut jemand alle Dosen von den Unterlagen.

Genüsslich esse ich eine Waffel vom Bäcker,
wurde verführt, die sah aus, so lecker.
Die kahler werdenden Bäume werfen Schatten,
Kinderlachen ist auf den Platz zu hören,
über den Kabeln liegen Matten,
drum lasst Euch alle zum Jahrmarkt führen.

———————————————————————————————————————————–
Wem das gefallen hat und spenden möchte, der schreibe doch bitte eine E-Mail über meine Kontaktseite. Ich sende Ihnen dann meine Kontodaten zum spenden zu. Aber bitte nur seriöse E-Mail Adressen verwenden, alle anderen werden gelöscht. Oder Sie benutzen den „Spenden-„button (Donate). Dafür benötigen Sie nur ein PayPalkonto.
Wem es nicht gefallen hat, der läßt es sein.
———————————————————————————————————————————–

Herbstzeit

Vom Himmel plätschert kalt der Regen herab,
die Herbstzeit ist gekommen und zeigt sich von der nassen Seite.
Die Herbststürme lassen die goldenen Blätter von den Bäumen wehen,
sie fliegen dahin, weit in die Welt hinaus.
Nun da die Tage kürzer und die Nächte länger werden,
führt der Herbst uns auf, daß des Jahres Ende kommt.

Jetzt wo Erntedank gefeiert wird,
kommen viele Menschen zusammen.
Sie feiern das, was Ihnen die Natur zu essen gab,
und freuen sich in großen Umzügen dabei.
Der Herbst bringt vieles mit sich,
auch die Zeit der Besinnung.

Kerzen werden vielerorts die Häuser im frühen Dunklen hell erleuchten,
trotzen dem Herbst so auch noch schönes ab.
Kastanien und Haselnüsse fallen jetzt zu Hauff von den Bäumen,
Kinder lachen und spielen in Bergen von Laub.
Kühle, nasse und stürmische Zeiten kommen jetzt ins Land,
Hochwasser zieht sich an den Küsten entlang.

Ende

Dies war ein Gedicht von Joergius zur Herbstzeit. Über Anregungen und Kritik darüber würde ich mich sehr freuen.