Logik vom Jobcenter (Vermittlerin)

Hallo,

booooaaaahhhh, was für ein scheiß Telefonat eben (Dienstagnachmittag 22.10.2013) mit meiner neuen Vermittlerin. Ja, es ist tatsächlich passiert, ich habe eine neue Vermittlerin bekommen. Das ist höchstwahrscheinlich nur meiner Klage geschuldet, ansonsten hätte sich da immer noch nichts geändert. Und die neue Vermittlerin kann auch das Telefon bedienen, denn Sie hat mich heute angerufen!!!!
Das Gespräch war allerdings ein Brüller vor lachen, aber auch wieder einmal ein schwer zu führendes Gespräch. Oder haben Sie schon mal mit einer Wand geredet? Grund des Anrufes waren meiner Bewerbungen in der Buchhaltung und als Web-Entwickler. Sie konnte nicht verstehen warum ich mich in beiden Berufen bewerbe, schließlich würde ich als Bürohelfer, Bürogehilfe usw. in deren Bearbeitungsmaske drin stehen. Ich erklärte ihr das es sich dabei um eine Absprache mit der „letzten“ Vermittlerin handelte und ich mich daran einfach nur gehalten hatte. Das Gespräch drehte sich darum das diese Vermittlerin sich erstmal vorstellen wollte und nachfragte ob sie mich weiter in den Bereich der Gehilfen vermitteln kann. Den schließlich habe ich ja die Ausbildung (da hätte ich beinahe lautstark angefangen zu lachen, als ob die noch zählen würde). Ich versuchte ihr wieder einmal zu erklären das sich NIEMAND da draussen für meine Ausbildung interessiere und mich die anderen Personalverantwortlichen immer wieder auf den Web-Entwickler ansprachen oder nur deshalb anriefen.
Das wollte die Vermittlerin nicht glauben. Sie sagte ich sei ja schon sooo lange raus aus dem Beruf und hätte keine Chance dort rein zu kommen (ach aber im kaufm. wollen die mich also mit Kusshand nehmen, ja? Wie lange liegt die Ausbildung zurück? Aber das interessiert ja nicht…..). Ich widersprach ihr mit dem Hinweis auf meine Klage bezüglich der Weiterbildung und das ich damit höchstwahrscheinlich eine Arbeit bekäme. Ich erklärte Ihr weiter das das aber jetzt in den Händen des Gerichts liegen würde. Sie drängte dann darauf mir eine neue Eingliederungsvereinbarung zu zuschicken und sie fragte ob sie mir in Zukunft Bürohilfeangebote zu schicken könnte. Es war wieder einmal ein schwieriges Gespräch mit einer Vermittlerin, da diese voll auf den weg des Faschismus setzte. Ein kompletter Verstoß gegen Artikel 12 – Grundgesetz. Außerdem vergaß sie den Termin, welchen sie mir erst ein paar Tage zuvor zuschickte. Ich sprach sie darauf an und sie meinte der Termin hätte sich mit dem Telefonat erledigt. Wie kann man nur einen Termin (welcher an dem Donnerstag gewesen wäre) bitte vergessen? Wenn ich so arbeiten würde wie die Damen und Herren im Jobcentern, würde ich verdammt schnell einen Arschtritt aus der Firma bekommen.

Die „Helfertätigkeit“ – Ein Versuch einer Beschreibung
Ein Helfer ist auch mit ein Zuarbeiter. Er erledigt nicht unbedingt die gleiche Arbeit wie die unbefristeten Festangestellten, sondern eher deren ungeliebten Arbeiten und Botengänge. Ferner ist dieser Berufszweig schlechter bezahlt, was daran liegt, daß diese Tätigkeiten meistens von unausgebildeten und unqualifizierten Kräften nachgegangen wird. Es soll diesen Kräften eine kleine Möglichkeit in der Berufswelt darstellen, was aber zuweilen überhaupt nicht zum Erfolg führt. Fast alle müssen mit Hartz IV ihr Minieinkommen aufstocken. Ferner gibt es hierbei auch extremst selten übernahmen in unbefristete Festanstellungen oder ein Angebot zur Ausbildung. So etwas bleibt viel zu häufig (noch) außen vor. Ein Problem dabei ist auch, daß die Jobcenter hochqualifizierte oder ausgebildete Arbeitslose auf solche Stellen schicken, was zur Folge hat das, diese wiederum dann meistens eine Absage bekommen in der steht sie wären für diese Helfertätigkeiten überqualifiziert. Was ja auch dann stimmen mag und aber auch auf mich zutreffen wird. Auch wenn es grotesk klingen mag, aber meine Ausbildung schützt mich davor, denn die läßt mich dadurch überqualifiziert sein.

Fazit
Es zeigte sich in dem Gespräch ganz deutlich, daß auch diese Vermittlerin keinerlei Ahnung vom Arbeitsmarkt, von Anforderungen und Profilen hatte. Die dilettantische Crash-Ausbildungen der Vermittler ist hier ein ganz großes Problem bei eben jener Vermittlung von Arbeitslosen. Auch diese Vermittlerin will wieder meine beiden Zeugnisse aus der Web-Entwicklerwelt ignorieren und den verfassungswidrigen Weg gehen. Des weiteren widerspricht auch diese Vermittlerin sich selbst. Einerseits soll meine Ausbildung plötzlich zu lange her sein um im Büro arbeiten zu können, anderseits soll ich aber als Bürogehilfe arbeiten weil ich ja eine kaufm. Ausbildung hinter mir habe (Ende der Ausbildung war Mitte Juni 2000). Ein kompletter geisteskranker Widerspruch. Diese Logik vom Jobcenter muß man nicht verstehen und bitte auch nicht hinterfragen. Aber so scheinen aller Vermittler des Jobcenters zu sein. Bisher traf ich auf keinen kompetenten Vermittler, der sich mal den Arsch aufgerissen hätte. Alle haben sie lieber gg. Grundgesetze verstoßen und gegensätzlich, also ohne den Arbeitslosen zu Fragen und dessen Wünsche überhaupt mit einzubeziehen, gearbeitet. Es ließ sich auch anhand des Gespräches feststellen, daß die Vermittler der Jobcenter alle samt verzweifelt sind, da es ja für alle Arbeitslosen keine Arbeitsplätze mehr gibt. Sie versuchen auf Gedeih und Verderb mit Missachtung der Grundgesetze die Menschen irgendwo reinzustopfen. Bloß nicht auf die zusammen Arbeit mit den Arbeitslosen setzen und fragen was die arbeiten wollen. Mein Anliegen/Ziel ist es komplett zu 100 % vom Jobcenter los zu kommen, also auch kein Aufstocker zu werden. Das würde die Situation auch nicht verbessern.
Jetzt muß ich erstmal sehen was in den Unterlagen stehen wird und werde dem entsprechend dann handeln. Höchstwahrscheinlich wird es wohl auch dort auf ein Widerspruch hinaus laufen, denn gegen Grundgesetze darf nicht verstoßen werden, daran haben sich alle zu halten. Sonst muß man halt vor Gericht ziehen und die Einhaltung einklagen.

Darum gibt es in Hamburg keine Weiterbildung etc. mehr

Hallo,

Link(s) zu den Thema:
Pleite, pleiter, am pleitesten – Jobcenter team.arbeit.hamburg.
19.30 Uhr: „Jobcenter: Kein Geld mehr für Weiterbildung?“ – Beitrag vom N3 Hamburg Journal 01.10.2013.
Arbeitslosenzahl: Die Tricks der Jobcenter.
Bitte die Artikel hinter den Link(s) zuerst lesen. Vielen Dank.

wie ich eben in den Blog der Jobcentermitarbeiterin Fr. Hannemann (siehe ersten Link oben) lesen musste, ist ja schon lange kein Geld mehr für Weiterbildungen, Fortbildungen oder Umschulungen vorhanden. Darum bekomme ich also keine Weiterbildung oder Umschulung, denn es ist schon längst ausgegeben bzw. schon ganz anders verplant worden. Deshalb gehen die meisten Arbeitssuchenden bei einreichen einer Fortbildung oder Umschulung leer aus, weil die Jobcenter einfach die vernünftigen, auch längerfristigen Kurse gar nicht erst einkaufen. Das Geld wird dafür gar nicht erst zur Verfügung gestellt, sondern man kauft irgendeinen Scheiß an Kursen ein. Auf die Wünsche der Arbeitssuchenden wird gar nicht eingegangen oder darauf Rücksicht genommen. Komme was da wolle, es gilt die Maxime fälschte die Statistik und steckt die Arbeitssuchenden in irgendeinen Scheiß rein. Toll. Echt Wahnsinn.

Aber den Arbeitssuchenden Regulierungen, Vorschriften und Vorgaben machen, den Arbeitssuchenden ständig mit einer Verfassungswidrigen Sanktion bedrohen, daß können die Damen und Herren in den Jobcentern. Dabei haben die auch selber Angst auf der anderen Seite zu sitzen. Daher sollten die wirklich mal anfangen sich zu Wehr zu setzen und lauter sagen was denen nicht paßt. Es kommt wohl doch die Zeit näher, daß sich die Menschen treffen werden. Denn ein weiter so hält das System nicht mehr lange aus, weder auf der einen, noch auf der anderen Seite.

Es ist nicht so einfach, wie Sie es sich vorstellen

Sie mögen vielleicht denken, daß es ja total einfach wäre, Bildung zu bekommen. Man geht ganz einfach zum Amt hin, legt vielleicht Werbeunterlagen des Kursus vor und bekommt dann Stempel, die notwendige Unterschrift und das Geld. Aber diese Zeiten sind lange schon vorbei, es ist bei weitem nicht mehr so einfach, wie sie es sich vorstellen. Heute ist es so wie oben beschrieben, es werden die Kurse einfach so eingekauft und dann die Arbeitssuchenden darauf verteilt. Ob es diese für die Arbeitssuchenden sinnvoll sind oder nicht, sind dem Jobcentern oder deren verantwortlichen Personen in der Sozialbehörde total egal. Auch dort wird gegensätzlich aneinander vorbei geplant und gearbeitet. Es geht mit Absicht an den Bedürfnissen der Arbeitssuchenden vorbei, individuelle Förderungen sind gar nicht erwünscht. Dann kommt es so zu skurrilen Kursen wie im letzten Link aus der NDR-Mediathek (siehe oben) gezeigt wird, welche an Sinnlosigkeit kaum noch zu überbieten wären. Damit wird keinem Arbeitssuchenden geholfen, aber eher die Statistik geschönt.

Nochmal Klagen eingereicht

Hallo,

ich habe am Dienstag, 03.09.2013, weitere Klagen beim Sozialgericht einreichen können, da das Jobcenter oder viel mehr die Stelle für Widersprüche, mir letzte Woche „geantwortet“ hatte und alle meine Widersprüche ablehnte. Alle? Wirklich alle? Nein, einer fehlte und da habe ich dann wegen Untätigkeit dann geklagt. Mal sehen was ich mit meinen 16 Anklagen erreichen kann. Drücken Sie mir bitte alle die Daumen, damit ich Erfolg vor den Gerichten erhalte.

Vielen lieben Dank.

p.s.
Natürlich halte ich Sie alle auf den laufenden, was das Verfahren dann angeht.

Die Rache des Jobcenters

Hallo,

Link(s) zu den Thema:
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes.
Bitte die Artikel hinter den Link(s) zuerst lesen. Vielen Dank.

so, daß habe ich nun davon 😀
Das also kommt dann dabei raus wenn man, eine Klage beim Sozialgericht und einen großen 5-seitigen Widerspruch beim Jobcenter, einreicht. Aber der Reihe nach….

In der vorletzten Juniwoche hatte ich Klage beim Sozialgericht eingereicht, wegen der nicht genehmigten Weiterbildung (die Bearbeitung vor Gericht wird einige Monate in Anspruch nehmen). Nun wollte ich weitere Klagen einreichen, aber der Justizfachangestellte sagte mir das ich vorher bei allen Widerspruch einlegen müßte, damit das Gericht ein Bearbeitungszeichen hätte. Also reichte ich in der letzten Juniwoche einen erst 4-seitigen, weil ich aber noch einen wichtigen Punkt vergessen hatte eine weitere Seite, Widerspruch beim Jobcenter ein. Also liegen jetzt insgesamt 5 Seiten Widerspruch beim Jobcenter bzw. der Widerspruchsstelle des Jobcenters am Berliner Tor. Doch nun habe ich die Rechnung ohne meine Vermittlerin und deren Schergen (Chefs und Teamleiter) gemacht. Sie haben mal wieder meiner Vermittlerin gedroht (wovon ja auszugehen ist, was man ja so von der Vermittlerin Fr. Hannemann liest und hört) und wahrscheinlich auch massiv unter Druck gesetzt, mir mein zustehendes von der Verfassung geschütztes Geld wegzunehmen.

Denn meine Vermittlerin hat mir mal wieder einen Vermittlungsvorschlag zugeschickt (was meine Vermittlerin eigentlich nicht darf, da ich es im Jahr 2000 (meine zweite Arbeitslosenmeldung) untersagt hatte. Dort wurde man in den Unterlagen zur Arbeitslosenmeldung gefragt ob man Zusendungen vom Amt erhalten möchte (das war glaube ich auf einer Rückseite); ich verneinte auf der gepunkteten oder gestrichelten Linien mit der Begründung: Internetanschluß ist vorhanden. Oder so ähnlich).
Das alles dient einfach nur dazu mir einen reinzudrücken. Mir wollen die, mal wieder einfach so, verfassungswidrig (siehe Urteilslink oben) mein Geld kürzen. Doch das lasse ich nicht mit mir machen. Auf die Zusendung habe ich mich ganz normal, mit Standardbewerbungstext, beworben. Mir können die gar nichts. Denn laut dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 09.02.2010 ist die

Agenda 2010 Tod!!!

Da gibt es keine Sanktionen mehr. Sanktionen sind verfassungswidrig (laut der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes vom 09.02.2010, Link siehe oben). Verweis auf die Begründung Nummer 2: Auszug: … Es ist dem Grunde nach unverfügbar und muss eingelöst werden, bedarf aber der Konkretisierung und stetigen Aktualisierung durch den Gesetzgeber,…
Es gibt somit seit Anfang 2010 keine Sanktionen mehr und ich sehe in dem Urteil auch das Ende der Agenda 2010. Dafür werde ich mit dem großen Widerspruch und der späteren Klage (welche ich momentan vorbereite) vor Gericht kämpfen, für eine Teilhabe am Leben!

Die andere Seite der Agenda 2010

Hallo,

Link(s) zu den Thema:
„Schluss mit Hartz IV“.
Themen rund um und aus Altona und Hamburg.
Bundesagentur diffamiert Inge Hannemann.
Inge Hannemann gefährdet tausende Mitarbeiter der Jobcenter .
Bitte die Artikel hinter den Link(s) zuerst lesen. Vielen Dank.

sehen Sie sich bitte einmal das Video an. Es zeigt die andere Seite der Agenda 2010, nämlich die MitarbeiterInnen, welche die Suppe auszulöffeln haben. Und endlich sagt dort auch eine Mitarbeiterin was dort falsch läuft. Es wurde ja auch langsam mal Zeit, daß die ausführenden MitarbeiterInnen Ihre Kritik an dem ganzen System raus lassen und sich selber mal Luft verschaffen. Nicht nur „die Kunden“ leiden unter dem System der Agenda 2010, sondern fast genauso stark die MitarbeiterInnen der Ämter. Sie leben zwar nicht unter diesen Bedingungen, leben aber in prekären Arbeitsverhältnissen und wissen manchmal selber nicht, wie es für Sie weiter gehen soll. Eine richtige Lebensplanung sieht auch bei denen anders aus. Und wie der Fall Hannemann zeigt, brauchen diese Menschen ein richtig dickes Fell. Ich werde diese Menschen nicht in Schutz nehmen. Vielleicht ist das ja die ausbleibende Gerechtigkeit, wer weiß das schon. Nur muß die Frage sein; Soll das wirklich SO in Zukunft weiter laufen?
Das beide Seiten nur Probleme haben und nur der Gesetzgeber davon profitiert.

Jetzt aber geht der Arbeitgeber, die Bundesagentur für Arbeit, voll auf seine gewissenhafte Mitarbeiterin mit großen Lügen los. Sollte das ein Arbeitgeber tun?
Nicht nur, daß immer wieder auf die Leistungsempfänger eingeprügelt wird, nun geht man auch auf eine Mitarbeiterin los, die diesen Job für sich entdeckt hat und sich mit eben diesen (bisher) auch identifizieren kann. Ein schlechter Stil und gewaltiges Eigentor der Bundesagentur für Arbeit. Über den Vorwurf wegen dem „Recht und Gesetz“ schreiben ich demnächst auch mal etwas, mal sehen wie es denen dann schmeckt. Man sollte immer erst vor seiner eigenen Tür kehren…..
Die Feststellungen der Bundesagentur sind einfach nur peinlich, lächerlich und grenzen schon sehr stark an Dummheit. Die Aggressionen waren schon vorher, vor den Ereignissen um Fr. Hannemann, da und gelten somit nicht. Die Mißstände werden immer wieder von sehr vielen Gerichten, u. a. auch dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe, aufgedeckt und angeprangert. Also gibt es tatsächlich sehr viele Mißstände über welche Berichtet werden muß. Zu bezweifeln ist auch das die Mitarbeiterin auf Gutdünken gehandelt hat, sondern vielleicht sogar eher aus christlicher Nächstenliebe!?
Also sind die Feststellungen der Bundesagentur Hanebüchen und an den Haaren herbeigezogen. Eine Gefahr für Ihre Kollegen und Kolleginnen kann daher gar nicht gesehen werden. Das schärfste ist jedoch, daß die Bundesagentur für Arbeit eine Mitarbeiterin nach 8 Jahren (!!!) bescheinigt, diese hätte sich den falschen Job ausgesucht. Was für eine Aussage von diesem Arbeitgeber…..

Gespannt bin ich wie das Ganze jetzt weiter geht. Kann man wirklich eine solch engagierte Mitarbeiterin raus werfen?
Eines zeigt diese Fall in aller Deutlichkeit; es läuft überhaupt nicht rund in unserem Sozialsystem, es hakt an allen Ecken und Enden und wir brauchen eine sachliche und ruhige Diskussion über unser Sozialsystem z. B. wie wir Leben wollen und können und wieviel Teilhabe kann es für uns alle geben. Ein weiteres ignorieren der beiderseitigen Probleme, Leistungsempfänger und Mitarbeiter, wird nicht mehr lange gut gehen können. Dabie liegt die Lösung doch sehr greifbar vor uns; das bedingungslose Grundeinkommen. Das bedingungslose Grundeinkommen rückt somit immer näher an die Verwirklichung heran und wird nicht mehr lange Utopie sein. Denn Utopien sind dazu da, erreicht zu werden (siehe Flugzeuge und die Eisenbahn).

Ein kleiner Rückblick

Hallo,

hier ein kleiner Rückblick ins Jahr 2012.

Was war passiert:

Erst wurde ich Ende Januar gezwungen mich nur noch Bürokaufmann / Buchhalter zu bewerben, dann mußte ich auch noch eine Schulung in der Buchhaltung machen, obwohl ich noch nie in der Buchhaltung gearbeitet hatte und dort überhaupt nichts vorzuweisen hatte. Ob das alles so tatsächlich Grundgesetz tauglich war, lasse ich später mal ein Gericht überprüfen. Obwohl ich mich in einer Grundgesetzfeindlichen Sanktion befand, machte ich das Theater mit, wusste aber schon vor Beginn das es mir rein gar nicht bringen und ich damit nichts erreichen würde. Was dann auch so war. Meine Zwangsbewerbungen liefen, obwohl ganz normal und seriös geschrieben, alle ins Leere, es hagelte die Absagen nur so runter.
In der 5-monatigen „Weiterbildung“ war es recht lustig, ich lernte nette Menschen kennen. Um Bildung ging es in der Zeit nicht, denn in der kurzen Zeit kann man keine Bildung vermitteln. Danach wurde es ein wenig turbolent. Meine Vermittlerin wollte nach dem Kurs, daß ich einen Word und Excelkurs noch mache, da ihr (der Vermittlerin) die Note aus dem Buchhaltungskurs in Word und Excel nicht gefiel (sie hatte mir da schon mal etwas rausgesucht………), weil ich ja mal (angeblich) angegeben hätte ich wäre da ein Experte (stimmt aber nicht). Allein schon, daß man gewisse Noten mitbringen MUß, finde ich mehr als dreist. Jedenfalls gab es ein Streitgespräch in dem ich dann meine Sachen schnappte und einfach so ging. Meine Unterlagen bezüglich einer Weiterbildung in meinem Beruf schenkte die Vermittlerin keine Aufmerksamkeit.

Später durfte ich mich wieder ganz normal bewerben (ach ne, geht ja doch). Die Zwangsbewerbungen sind zwar echt blöde, aber geht ja nicht anders.

Das war, in aller kürze und schnelle, das Jahr 2012. Möge das nächste dann doch bitte besser werden.

Wir haben es doch dicke…….

Hallo,

Link(s) zu den Thema:
Jobcenter zahlt 19 Millionen Euro an Bund zurück.
„Hamburg verschenkt Millionen“: Suche nach dem Schuldigen.
Bitte lesen Sie die Artikel hinter den Links, denn mein folgender Artikel bezieht sich darauf.

von wegen Fördern und Fordern………
Eher Fordern und Fordern und Fordern und Fordern und Fordern und Fordern und Fordern……….
Gegeben wird den Arbeitssuchenden, die sich hilfesuchend an das Amt (Jobcenter) wenden, überhaupt nichts was Arbeitslosenförderung angeht. Ich verdeutliche Ihnen mal die ganze Summe jetzt aus 2 Jahren;

40.000.000,00 €uro

(19.000.000,00 € aus dem Jahr 2011 und vermutlich 21.000.000,00 € aus dem Jahr 2012)

Das ist die Summe, welche der Hamburger SPD Senat jetzt im 2. Jahr in Folge zurück nach Berlin (Bund) überweist, obwohl er damit die Langzeitarbeitslosen hätte bilden sollen. Wie kann das der Steuerzahler einfach nur so hinnehmen und akzeptieren?
Wiso wird das Verwalten der Langzeitarbeitslosen, weitere hinauszögern zur sozialversicherten Festanstellung und fernhalten von Bildung einfach zugelassen?
Warum bekommen ich denn nicht die Umschulung, welche ich für den Arbeitsmarkt dringend brauche, obwohl Geld genug vorhanden gewesen wäre?
Begreifen / Verstehen tue ich das einfach nicht. Geld wäre mehr als genug vorhanden und der Arbeitssuchende ist auch schulungswillig. Worauf wartet man denn noch?
Soll es wirklich die nächsten Jahre und Jahrzehnte so weiter gehen, daß nur noch verwaltet und sonst nichts unternommen wird?

In meinen jetzt 10 Jahren Arbeitslosigkeit bekam ich nie etwas was länger lief als 5 Monate (die 3!!! Ein-Euro-Jobs mal ausgenommen). Somit ging es dem Amt nie darum Bildung auch wirklich vermitteln zu wollen, sondern nur darum das ich ja arbeitslos bleibe und mich zu verwalten. Etwas größeres wurde mir in den Zeitraum nie angeboten, bzw. wenn ich etwas einreichte wurde es einfach per Gesprächstermin abgewiesen, nie schriftlich (dann hätte ich ja etwas dagegen unternehmen können 😉 ). Somit sollte bewiesen sein das der Staat überhaupt kein Interesse daran hat, die Langzeitarbeitslosen wieder in sozialversicherter Festanstellung zu bringen. Aber das wird sich erst mit der Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens ändern. Auf diesen Weg befinden wir uns ja sehr starken Schrittes.

Soll das SO weitergehen?

Hallo,

Link(s) zu den Thema:
Eine Jobcenter-Mitarbeiterin klagt Hartz IV an.
Sanktionen bei Hartz IV um Ausgaben zu sparen.
jobcenterleaks | Infos aus erster Hand.
Bitte den Artikel hinter den Link(s) zuerst lesen. Vielen Dank.

bitte, bitte bitte, lesen Sie bitte die Artikel hinter den Links. Ich bitte Sie wirklich die Artikel zu lesen. Dann vergeht Ihnen nämlich der Spaß an unseren ach so tollen Sozialsystem. Da verlieren selbst die stärksten Leute die Sprache. So verschleudert also unsere (heiß- und innig geliebte) Politik maßlos und voller Willkür unsere Steuergelder zum Fenster raus.
Sollten wir nicht mal wirklich anfangen zum demonstrieren?
Wenn Nein, wie kriegen wir dann eine Veränderung?
Eine Bundestagswahl wird nichts verändern. Da kommt am Ende nur eine große Koalition heraus die totalen Stillstand bedeutet. Die Parteien brauchen wirklich mal ALLE einen kräftigen tritt in deren Arsch. Wir können uns ein weiteres aussitzen nicht länger erlauben, dann kriegen wir alle in diesem Land massive Probleme. Aber wie kriegen wir die Veränderung hin? Soll das schon unser aller Zukunft sein?
Oder wollen Sie wirklich das es SO weitergeht?

Was so passiert ist (im letzten halben Jahr….)

Hallo,

jetzt ist endlich der für mich schwachsinnige Kurs Thema „Fachkraft für Finanz- und Lohnbuchhaltung“ seit dem 14.09. vorbei!!!!!!!!

Die letzten 5 Monate haben Spaß gemacht, waren aber auch so ziemlich das blödeste was man machen konnte. Ehrlich, daß war nur ein Crashkurs in dem wir nur die Oberfläche gezeigt bekommen hatten. Aber ich fange wohl mal von vorne an:

Wie ich schon schrieb, bin ich ja vom Teamleiter und meiner Vermittlerin der ARGE zu einem Kurs und ausschließliches bewerben in der Buchhaltung Ende Januar per Eingliederungsvereinbarung genötigt worden (ALLE Alternativen wurden verboten bzw. darf ich nur in meiner Freizeit machen). Jetzt wo der Kurs vorbei ist möchte ich Ihnen schreiben, was so passiert ist und ich erfahren habe.
Der Kurs begann am 16.04.2012 mit dem Thema Word und Excel. Klingt von Namen her ja schon ordentlich, aber nicht zu den damaligen Zeitpunkt. Denn uns wurde nur die Oberfläche der beiden Programme gezeigt, es gab nicht tiefengründiges wie z. B. wie setzte ich in Word Tabs, die Formatierung eines Briefes in Word, keinerlei Formeln in Excel, sondern man zeigte uns nur wie man das Programm zu bedienen hat. Nichts weiter. Was bringt es einem ob man nun über das Kontextmenü geht oder weiß das es eine Menüleiste gibt? Das fragt einem im Leben keiner mehr….. Das schlimme war aber das wir nur auf die Klausur vorbereitet wurden, tiefgreifendes kam nicht zur Geltung.
Die Klausur dort war echt der Brüller, wie durften keinerlei Unterlagen benutzen, also so richtig fern ab der Realität und schon mal nichts Praxis taugliches. Zur Allgemeinen Information noch eines vorne weg; die Themen liefen immer 14 Tage an deren Ende immer eine Klausur geschrieben wurde.
Danach machten wir die Grundlagen der Buchhaltung durch, mit einem sehr sehr guten Dozenten Herrn. Sch., welcher uns auch an seinen Praxiskenntnissen teilhaben ließ. Die Klausur hatte ich verbockt, weil ich mit dem Themen einfach nicht mehr klar kam.

Der Monat Mai war der schlimmste von allen, der hätte beinahe einigen den Rest gegeben. Bei diesem Anbieter war es so, daß bei Feiertagen bis 17.15 Uhr unterrichtet wurde, da die „fehlende“ Zeit ja wieder eingeholt werden musste………….. Sonst war der Unterricht immer bis 16:15 Uhr. Man hätte das auch am Ende des Kursus dran hängen können, aber dafür hätte man auch nachdenken müssen.

Dann lernten wie die Kosten- und Leitungsrechnung. Sollten wir lernen. Es gab da nämlich ein kleines Problem, was am Anfang entstanden ist und sich hier wirklich gerächt hat. Der Dozent zeigte uns über dem Beamer einige Tabellen und deren Ergebnis. Wie fragten dann ganz erstaunt wie er denn das alles so gemacht hätte, schließlich konnten wie dem nicht Schlussfolgern…….. Da musste dann der Dozent der eigentlich für Kosten- und Leistungsrechnung da war uns erstmal in Excel die Formeln (verknüpfende Formeln zwischen 2 Tabellen, tiefgehende Formeln) bei bringen. Das hat uns natürlich viel Zeit gekostet, aber es musste sein sonst hätten wie keine Kosten- und Leistungsrechnung machen können. Der Dozent übrigens war bedient, nachdem er das mit bekommen hatte und sich darum auch noch kümmern musste. Weil das auch nicht mein Thema war, hatte ich auch diese Klausur vermasselt.

Danach ging es los mit SAP und nennen Dozenten ohne E (Insiderwitz). Dort lernten wir dann nur die Oberfläche von SAP und wurden stark auf das Zertifikat getrimmt. Aber so etwas von. Das Zertifikat hatte ich bestanden, aber es sagt nur aus das die Oberfläche beherrscht wird, nicht das Programm selbst. Wir haben nie mit SAP gebucht, so was war gar nicht vorgesehen. Es ist zwar aus dem Kontext gerissen aber wenn man sich den Spruch an hören muß: „Das werden Sie draußen in einer Firma so wieso nicht machen“, dann finde ich das schon ein starkes Stück (es ging glaube ich um das Buchen mit SAP, bin mir aber nicht sicher). In den SAP Unterlagen stand unter anderem; “Diese Handbuch ergänzt die Präsentation des Schulungsreferenten und dient als Nachschlagewerk. Es ist nicht zum Selbststudium geeignet.” Des weiteren stammen die Unterlagen aus dem Jahr 2009. Damit sollten wir lernen……. Die Theorie in Kreditoren-, Debitoren-, Hauptbuchhaltung und den Grundlagen der Lohn- und Gehaltsabrechnung waren auch sehr schwierig für mich. Beides habe ich jeweils nur sehr knapp bestanden.

Endlich, endlich endlich, nach knapp 2 Monaten kamen wir zum Buchen, beim Thema Finanzbuchhaltung mit Lexware. Leider ist Lexware kein geeignetes Programm um größere Buchung zu machen und wir hatten auch so das eine oder andere Problem. Das Buch welches wir für den Unterricht bekamen reichte bei dieser Gruppe gerade mal für 3 Tage (eigentlich soll es für 9 halten). Danach musste sich der Dozent Hr M. etwas einfallen lassen, was er auch tat. Da es endlich an die praktische Arbeit ging wurden auch meine Klausuren etwas besser. Genau so auch in Finanzbuchhaltung mit DATEV. Da konnten wir zwar etwas mehr Buchungen machen, aber wirklich tief in die Praxis ging das auch nicht.

Zu guter Letzt machten wir, jeweils 2 Wochen für ein Programm, Lexware und DATEV Lohn- und Gehaltsabrechnung. Das Aufwendigste und nervigste bei beiden Programmen war immer wieder das einrichten von neuen Firmen. Damit sind wir echt ausgebremst worden und kamen nicht sehr weit in der Materie. Die Bücher bekamen wir durch, daß war nicht das Problem. Nur hatten viele Teilnehmer das Gefühl nicht viel gelernt zu haben, so wie ich auch. Mir fiel noch etwas ein; bei Lexware sagte uns der Dozent Hr. M. das dieses Programm nicht viele Mitarbeiter im Lohn und Gehaltsbereich verarbeiten könnte, aber gezeigt hatte er uns das nicht. Wie hatten uns da auf das Wort vom Dozenten verlassen. Vielleicht ein Fehler……..

Das wirklich nervige an Lexware und DATEV war, daß wir immer wieder neue Firmen im Programm angelegt hatten, welches sehr Zeitaufwendig und sehr sehr nervig war. Das galt für die Finanz- als auch für die Lohnbuchhaltung. So konnten wir immer nur ein wenig mit dem Programmen üben, aber kamen nicht wirklich von der Stelle bzw. vieles an Themen blieb einfach auf der Strecke (z. B. Korrekturbuchung, Ausscheiden eines Mitarbeiters usw.) liegen.

Fazit:
Die häufigen Raumwechsel waren so was von beschissen, so was nervte wirklich und hätte nicht sein müssen. Auch das einige „normale“ (z. B. Amazon, ebay, facebook, bild.de) Internetseiten blockiert waren, war echt zum kotzen. In Word und Excel haben wird nicht das gelernt, was wir hätten gebrauchen können (z. B. Formeln in Excel, verknüpfende Formeln zwischen 2 Tabellen usw.). Auch das es vom Staat vorgeschrieben ist, in welchem Rahmen die Klausuren aus zufallen haben (Notenvorgabe), hat einige doch sehe auf die Palme gebracht, insbesondere die welche ein paar Punkte abgezogen bekamen. Das MUß man sich mal vorstellen, da bekommt der Dozent (Hr. M. in unserem Fall) einen Anschiss, weil einmal die Teilnehmer etwas verstanden hatten und die Klausur von Notendurschnitt her besser als diese hätte sein sollen. Hoffentlich bekam er für die letzte Klausur keinen Anschiss, denn die war von der „Notenvorgabe“ doch sehr böse (4 Teilnehmer hatten 100 Punkte, 6 oder 7 über 90 Punkte und der Rest über 80 Punkte (v. 20 Teilnehmern)) ……
Am Ende stellten einige Teilnehmer fest, daß das gelernte für den Arbeitsmarkt nicht ausreichend war. Es fehlten doch noch so einige Themen die man einfach nicht gemacht hat, obwohl dafür Zeit gewesen wäre. Vielen Teilnehmern war schon vor dem Ende klar, daß es nur ein Kurs war um Sie aus der Arbeitslosenstatistik zu nehmen und das es nicht um wirklich, richtige, echte Bildung ging.
Außer Spesen nichts gewesen!

Warum ich das alles so ausführlich geschrieben habe?

Nun, meine Vermittlerin meint zu wissen, daß ich jetzt alles das was ein Namen hat auch beherrsche. Sie will einfach nicht begreifen das viele Themen nur oberflächlich behandelt worden und es kaum bzw. meistens gar keinen Praxisbezug gab. Außerdem weigert sie sich beim Anbieter zu informieren, was genau im Unterricht vermittelt wurde. Sie würde jetzt von mir verlangen das ich mich nur noch auf Stellen bewerbe wo all das vorkommt, ohne das es wirklich vermittelt wurde und man es beherrschen würde. Diese Vermittler üben eine Faschismus auf Arbeitssuchende aus, da hätte das 3. Reich seine wahre Freunde dran.

Eine dumme Idee: Bürokaufmann/frau werden……

Hallo,

mit diesem Artikel möchte ich gerne eine Warnung an alle aussprechen, die sich vorgenommen haben, sich als Bürokaufmann/frau ausbilden / umschulen zu lassen. Die Idee ist nicht wirklich eine gute, denn wenn man keine Abteilung für sich findet, kriegt man später bei der Arbeitsplatzsuche große Probleme. Man lernt von allem etwas, aber nie ein großes Ganzes, soll heißen, man wird nicht direkt für eine Abteilung ausgebildet, sondern man sieht alle (was ja auch nicht sooooooo verkehrt ist). Aber für das spätere Berufsleben ist das halt falsch. Sollte man dann auch nicht übernommen werden, werden die Probleme gigantisch Groß.
So wie bei mir!
Damals bekam ich auch das Angebot in die EDV zu gehen, nur hatte ich das abgelehnt (das war sehr naiv und dumm von mir (aus heutiger Sicht)). Manchmal glaube ich, damals hätte ich dadruch größer in der Programmierung Fuß fassen können.

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich nur berichten, daß es mir nichts gebracht hat, außer viel Ärger und ziemlich viele verlorene Nerven. Ich hatte während meiner Ausbildung nicht so recht eine Abteilung (persönliche Stärke) für mich gefunden. Erschwerend kam später noch hinzu, daß ich nicht übernommen wurde und ich keinerlei „erste“ Berufserfahrung sammeln konnte. Aber das Wort aufgeben kannte ich ja damals, wie auch heute, nicht und so suchte ich in der Zeitung (damals war das Internet noch sehr klein und überschaubar) nach Stellenanzeigen durch. Mich überkam der Schrecken…..
Denn ich musste feststellen, daß ich die geforderten Anforderungen, bis auf die Ausbildung, so gut wie überhaupt nicht erfüllen konnte. Es paßte einfach nicht zusammen. Ich hatte damals Themen und Software (ich glaube die hieß damals KHK) gelernt, welche auf dem Arbeitsmarkt überhaupt nicht gefragt waren. Um überhaupt wieder in Arbeit zu kommen musste ich damals improvisieren und überlegte mir, was ich noch so Arbeiten könnte. Zum improvisieren bin ich damals genötigt worden, weil ich keine Weiterbildung im kaufm. Bereich bekam. Meine damalige Vermittlerin Frau Belter sagte mir das ich nichst bekommen würde und ich mich einfach schnell bewerben sollte, daß würde schon klappen. Auch auf meine Frage, wie ich mich bewerben könnte, bekam ich als Antwort das ich keine Schulung darin bekäme. Damals mußte ich unverrichteter Dinge abziehen. Dann machte ich mein Hobby (Web-Entwicklung) zu meinem Beruf. Der Rest ist ja bekanntlich Geschichte………

Heute hängt diese Ausbildung wie eine nervige Klette an mir, so daß ich diese auch nicht los werde. Noch bis Mitte September muß ich einen Kurs für die Buchhaltung machen. Wie ich dazu gekommen bin?
Nun das selten dumme Jobcenter nötigte mich dazu. Ende Januar 2012 befand ich in einer 30 % Sanktion und machte meinen halbjährlichen Besuch bei meiner Vermittlerin. Zu meiner Überraschung war dieses mal der Teamleiter von meiner Vermittlerin dabei. Das Gespräch wurde nur vom Teamleiter geführt und ich konnte keine richtige Erklärung/Antworten abgeben (mich ließ der Teamleiter nicht zu Wort kommen). Die beiden drängten mir auf, daß ich mich NUR noch als Buchhalter und Bürokaufmann zu bewerben habe und ich mich ja in meiner Freizeit als Web Entwickler bewerben könnte. Weil ich ja vor 12 Jahren meine Ausbildung zum Bürokaufmann abgeschlossen hätte, sollte ich mich nur noch in diesem Bereich bewerben, sagte der Teamleiter. Der Teamleiter meinte weiter ich hätte ja als Web-Producer Sacharbeit angegeben und somit könnte ich im kaufm. Bereich wieder eingegliedert werden…….

Das einzige was ich noch entgegnen konnte war, daß ich ganz ohne Weiterbildung das gar nicht machen könnte. Die beiden, Teamleiter machte Anweisungen Vermittlerin führte aus, in der Eingliederungsvereinbarung stand nicht nur der Kurs schon fest, sondern auch die Suchmaschine aus der ich diesen raus zu suchen hatte (wenn das keine Diktatur ist, weiß ich nicht wo diese anfängt oder aufhört………………..). Da mir ja dann keinerlei Wahl blieb, ich war ja in einer 30 % Sanktion, hatte ich mich dann zu den Kurs angemeldet. In 5 Monaten sollte ich dann alles notwendige zur Buchhaltung lernen.

Es war die reinste Katastrophe……
In 5 Monaten machen Sie allerhöchstens einen Crashkurs, aber kein vernünftiges lernen und in der ersten 2 1/2 Monaten haben wir nicht einmal gebucht, sondern NUR Theorie durchgenommen. Man fragte sich dann langsam, für was wir denn da gewesen wären……. Ja, ohne Theorie funktioniert gar nichts im Leben, aber das war dann doch schon sehr krass, keinerlei Praxis zu machen (insbesondere der Monat Mai war sehr sehr hart). In den SAP Unterlagen stand unter anderem; „Diese Handbuch ergänzt die Präsntation des Schulungsreferenten und dient als Nachschlagewerk. Es ist nicht zum Selbststudium geeignet.“ Des weiteren stammen die Unterlagen aus dem Jahr 2009. Damit sollte man lernen. Manchmal war das auch sehr lustig. Nach den 2 1/2 Monaten wurde dann doch mal gebucht und kaum einer verstand was er da getan hatte. Die Personaler sollten sich bei den Bewerben mal die Klausuren erklären lassen, denn die waren ein echtes durcheinander. Mal durfte man Unterlagen benutzen, mal wieder nicht, es war sehr albern und Praxisfern. Der eine Dozent z. B. brachte den Teilnehmern 2 x einen langen Weg bei, in der Klausur fragte er diesen gar nicht ab, nur den Kurzen, welchen er nur einmal gezeigt hatte. Da sehen Sie schon das durcheinander…… Dem Zertifikat würde ich als Personalverantwortlicher nicht vertrauen, dafür wäre der Kurs von der Dauer her und dem Chaos zu kurz gewesen. Aber jeder kann da für sich entscheiden……. Ohne eine weitere Schulung richtig hin zum Buchhalter (z. B. FI – Finance (SAP Buchhaltungszertifizierung)), war dieser Anfänger/Crashkurs nutzlos. Das brachte keinem Teilnehmer etwas.

Wie Sie sehen hat mir die Ausbildung zum Bürokaufmann nichts gebracht. Damals wie ich es hätte gebrauchen können, bekam ich überhaupt nichts, noch nicht einmal ein Bewerbungstraining. Und heute wo ich Lichtjahre von dem Beruf entfernt bin, bringt mir die „Weiterbildung“ im kauf. Bereich auch nichts mehr, denn jetzt stellt mich dort keiner mehr ein (die Lücke ist zu groß).
Jeder sollte für sich entscheiden was er macht. Aber ich hoffe das Sie das hier lesen und sich das noch einmal sehr guuuuuuuuut überlegen.

Es geht in Deutschland schon lange nicht mehr um Vermittlung von wissen, sondern nur darum die Arbeitslosen aus der Statistik raus zu nehmen um dem Steuerzahler vorzugaukeln, daß es weniger Arbeitslose gebe. Die Bildungsbranche hat sich voll darauf eingestellt und greift diese Menschen ab, es ist ein Geldverschiebebahnhof. Das Geld und die Menschen schiebt der Staat diesen Firmen einfach so zu und behauptet dann man hätte etwas getan. Das man aber hinter die Kulisse blicken sollte, daß tut leider kaum einer bzw. das hinterfragt keiner. Dabei handelte es sich auch hier um eine Scheinveranstaltung.