Es wird schlimmer und schlimmer und schlimmer….

Hallo,

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Hartz IV: Null-Euro-Jobs beginnen im Dezember – Die Null-Euro-Jobs werden im Dezember 2014 bereits eingeführt.
Reichsarbeitsdienst .
Bitte die Artikel hinter den Link(s) zuerst lesen. Vielen Dank.

da bleibt einem wie mir auch mal die Spucke weg. Die Stadt Hamburg plant, die Aufwandsentschädigung für Hartz4-Empfänger bei den sogenannten Ein-Euro-Jobs zu streichen und sogenannte Null-Euro-Jobs schaffen. Angeblich soll es dort auch zu Qualifizierungen in dieser Maßnahme kommen. Aber mal ehrlich, wer glaubt den noch so einen Scheiß? Diese Qualifizierungen gehen eh wieder voll am Arbeitsmarkt vorbei und/oder Sie beinhalten schlicht und ergreifend nichts (z. B. das X. mal ein Bewerbungstraining). Man sollte davon ausgehen das der Informationsgehalt dieser Qualifizierungen sich sehr stark an dem Verdienst orientieren wird sprich, es werden nur die billigsten Qualifizierungen wohl sein. Das ist so wie damals als man als Kind versuchte 2 gleichpolige Magnete an einander zustecken. Es kam zu Reibungen. Sämtliche Maßnahmen an denen ich teilnehmen mußte, liefen parallel am Arbeitsmarkt vorbei. Es gab dort keine Überschneidungen, aber das können Sie ja alles hier im Blog in der Rubrik „Arbeitslosigkeit“ nachlesen.
Dagegen zu Klagen, wegen zum Beispiel Sittenwidrigkeit, halte ich für ausgeschlossen. Die Gerichte werden den Jobcentern folgen, so wie diese es bisher viel zu häufig taten.

Der neue Reichsarbeitsdienst kommt

So wie es sich im obigen verlinkten Text liest, könnte man auf die Idee kommen, die ReGIERung will unbedingt wieder, den zu Nazizeiten eingeführten, alten Reichsarbeitsdienst wieder einführen. Aber HALT!!!! In dem Reichsarbeitsdienst wurden die Menschen noch würdevoll behandelt und bekamen Gutscheine (Ersatzwährung), hier bei den Null-Euro-Jobs bekommen die Menschen gar nichts bezahlt. Wahrscheinlich muß auch die Fahrkarte mal wieder aus der eignen Tasche bezahlt werden, was nichts anderes wäre als eine Kürzung des Existenzminimums. Und Sie wollen behaupten die Leute würden von eben diesen Existenzminimum leben? Dabei wissen Sie doch gar nicht, ober der Empfänger tatsächlich alles bekommt!? Was wird dem Empfänger denn so alles verheimlicht vom Jobcenter worauf aber Anspruch besteht?
Warum sollte es nur die Hartz4-Empfänger treffen?
Warum nicht auch die Polizisten, Zollbeamten, Feuerwehrleute, Lehrern, Steuerbeamten……????
Das Potenzial der dort einzusparenden Menge an Geld ist enorm. Sollte es bei den Arbeitssuchenden funktionieren, wird es auch Anwendung in den anderen Bereichen finden. Sollte der Testlauf bei den Arbeitssuchenden ein Erfolg sein, kommen halt alle anderen öffentlichen Berufe dran. Im Anschluß sind dann die restlichen Berufe dran. Verschwörungstheorie? Wohl kaum, denn diesen Hochverrätern in Berlin ist momentan alles, aber wirklich auch alles zu zutrauen.

Wir müssen uns endlich wehren

Wann wollen Sie endlich Aufstehen und dagegen demonstrieren?
Denn auch SIE, ja genau SIE am anderen Bildschirm, welche jetzt diesen Text liest, könnte einmal davon betroffen sein. Das geht heute viel schneller als Sie sich denken können und schwups ist man ganz schnell selber ein Hartz4-Empfänger. Deshalb ist es umso wichtiger das jetzt alle in den Generalstreik treten. Wir müssen uns von ALLEN Parteien lösen und das Heft des Handelns selber in die Hand nehmen. Die Spaltungen des Vollpfostenjournalismus der Massenverblödungsmedien, als auch die Spaltungen der Religionen, müssen wir alle endlich überwinden und Selbstständig werden und handeln. Gehen wir raus, mit Mistgabeln und Fackeln und holen uns zurück was und gehört. Unsere Freiheit! Unseren Frieden! Unsere echte Demokratie (mit bundesweiten verbindlichen Volksentscheiden und ohne Parteien)! Nur SO läßt sich die Welt verändern und retten.

Grundgesetz – Artikel 20 – Absatz 2 und 4
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Grundgesetz – Artikel 146
Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.

Geht in den Generalstreik und schafft das System des Kapitalismus ab!!!!

Das sehe ich als einzige Chance endlich die Veränderung herbei zuführen wie wir diese auch brauchen. Es funktioniert 100 %tig auch viel besser, rohstoffärmer, umweltfreundlicher und humaner als die heutigen Systeme. Wir leben momentan auf ganz großen Kredit auf unserer Erde. Das kann und darf so nicht weiter gehen. Doch muß die Veränderung von uns, den Menschen ausgehen. Eine Welt ohne Geld ist möglich, also lassen Sie uns diese verwirklichen. Wir brauchen kein Geld, die Natur liefert uns alles was wir brauchen. Gehen wir sorgsamer mit der Natur, unserer schönen Erde, um, dann wird es in Zukunft viel weniger Konflikte und Kriege geben. Es ist genug für alle vorhanden, also lassen wir alle teilhaben. Dafür besteht jetzt die beste Möglichkeit, welche es im Leben nicht mehr so häufig geben wird.

TV-Tip: Montag 23:30 Uhr in der ARD

Hallo,

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Die Hartz-Maschine (NDR) Geschäfte mit der Arbeitslosigkeit.

hier ein kleiner TV-Tip; Die Hartz-Maschine heute Abend 23:30 Uhr in der ARD. Können Sie sich ja mal aufnehmen und dann morgen anschauen. Da sehen Sie mal was alles ein Hartz-IV-Empfänger mit machen MUß.

Soll das ewig SO weiter gehen?
Sollten wir nicht endlich auf das bedingungslose Grundeinkommen umsteigen?

Ich könnte jetzt ewig solche ähnliche Fragen stellen, die Liste dafür wäre wirklich laaaaaang. Aber das verkneife ich mir jetzt mal. Schauen Sie sich bitte diese Sendung einmal an.

SPD schließt sofort Hamburger Medienpool und den Sozialservice Eimsbüttel

Hallo,

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Hamburger Medienpool.
Sozialservice Eimsbüttel.
Sozialgericht Hamburg.

was mußte ich eben von einem meiner Kontakte erfahren!?
Der Senat schließt mit sofortiger Wirkung den Hamburger Medienpool und dessen Projekt in Eimsbüttel den Sozialservice!

Eigentlich war das ja allen Beteiligten immer schon klar gewesen. Die Ein-Euro-Jobs sind und sollen keine „dauerhafte Beschäftigung“ sein. Aber das sofortige schließen eines erfolgreichen Projektes Namens „Hamburger Medienpool“ und deren Sozialservice Eimsbüttel erschließt sich mir dann doch nicht. Sicher hatte gerade ich zu Beginn dort einen stolper Start und mein Artikel war nicht ganz so glücklich (heute würde ich es anders machen, aber im nach hinein ist man immer schlauer). Dennoch war es der beste Ein-Euro-Job von den Zweien zuvor und brachte doch mehr als bei der SBB und Sprungbrett.
Natürlich war mir klar das dieser Tag einmal kommen würde. Wahrscheinlich auch den Verantwortlichen vom Medienpool. Aber das der Senat die Bezirksversammlung überstimmt und einfach die Lichter aus macht, ist ein Skandal. Der Bezirk wollte das Projekt des Medienpools den Sozialservice und den Hamburger Medienpool selbst ja behalten, weil diese im Bezirk sehr gute Arbeit geleistet hatten. Aber der SPD-geführte Senat schob dem einen Riegel vor und sorgte dafür, daß jetzt so ca. 30 bis 40 Leute auf der Straße stehen. Das da aber auch noch andere Projekte und soziale Einrichtungen mit dran hingen wurde komplett ignoriert. Das heißt nämlich, daß weit aus mehr Menschen davon betroffen sind als nur die Stadtteile Altona und Eimsbüttel. Alles das wird man im Sozialenbereich demnächst dort zu spüren bekommen und wird Spuren hinterlassen. Denn die Arbeit vom Sozialservice war doch weitreichender als man es zugeben will.

Muß denn SO gespart werden?
Warum muß denn überhaupt im Sozialenbereich gespart werden? Etwa wg. den Milliarden für Griechenland?
Sieht SO etwa die Sozialpolitik der Sozialdemokratische Partei Deutschlands aus?
An wen sollen sich jetzt die sozial Schwachen in Eimsbüttel wenden, wenn Sie z. B. einen Handwerker oder PC Support bräuchten?
An wen wenden sich die Vereine, wenn diese gerne Flyer oder Webseiten haben wollen?
Wie wird der finanzielle Verlust der Teilnehmer aufgefangen?
Denn denen fehlt ganz plötzlich eine legale Einnahmequelle (150,- €), welche die jetzt ehemaligen Teilnehmer nicht einfach so kompensieren können.
Was soll es denn in Zukunft für die Hartz 4 Empfänger an Profilierungsmöglichkeiten geben?

Ich kann den „ehemaligen“ Teilnehmern nur raten (sehr früh) in die City-Nord zum Sozialgericht (Kapstadtring 1) zu fahren und Klage einreichen, sofern sie auch etwas schriftliches haben und sich haben geben lassen. Denn ich weiß, daß einige noch längere Zuweisungen hatten. Klagt doch auf Erfüllung dessen und natürlich das Geld.

Ich bekomme Hartz 4, holt mich hier raus!

Hallo,

Links zu den Thema:
Hamburger Medienpool.

ja, es ist so. Widerlich wie das Dschungelcamp sind auch die Gesetzte die das ALG 2 regeln. Insbesonders wenn man auch noch vom Staat „gezwungen“ wird einen Ein-Euro-Job zu machen. Ich werde nämliche gerade (zum 3. mal) wieder einmal zu einem Ein-Euro-Job „gezwungen“. „Gezwungen“ deshalb, da man als „Hartzler“ ja nicht nein sagen kann/darf, sonst bekommt man als „Hartzler“ gleich eine Kürzung von 30 %!!!! und das will ja niemand (zumindest niemand der geistig noch klar bei Verstand ist). Dieses mal bin ich beim Hamburger Medienpool, als Web Entwickler. Klingt so schon mal gut. Auch beim Vorstellungsgespräch hörte sich das relativ gut an. Man versprach das ich eine Webseite für einen Verein bauen könnte (später mehr). Man versprach auch das ich freien Zugang zu allen Webseiten bekäme (später mehr) und ich mit vielen unterschiedlichen Leuten im Teamarbeit zusammen arbeiten würde. Versprochen wurde auch, daß ich Qualifizierungen machen könnten, um meine Position am ersten Arbeitsmarkt verbessern zu können.

Ja.

Man versprach viel.

Sehr viel.

Nur hielt man sich nicht daran.

Ok. Eines muß ich zu Gute halten, denn die Webseite durfte ich auch bauen. Nur habe ich nicht im Hauptbüro gesessen, sondern mußte gleich von meinem ersten Tag an in das Büro in der Schwenckestraße (Sozialservice Eimsbüttel). Von dem Büro hatte man mir aber nichts erzählt. Ich wurde nicht nur vom Staat in den Ein-Euro-Job „abgeschoben“, nein, sondern auch intern von der Firma. Später fand ich das gar nicht mal so schlecht, denn die U-Bahn bringt mich direkt ohne umsteigen von Tür zu Tür. Dennoch hätte man vorher darüber reden sollen/können. Und man hätte es nicht verschweigen müssen. Über das Thema der Webseite läßt sich, wie bei so vielen auch, natürlich streiten. Muß eine Essensausgabe für arme Menschen oder mit niedrigem Einkommen eine eigene Webseite haben? Vielleicht sind wir ja schon an den Punkt angekommen. Um überhaupt etwas zu tun zu haben, habe ich die Webseite gebaut. Danach folgt tristes und pure Langeweile.

Denn zum Jahreswechsel änderte sich die Teamleitung durch die ersten Sparmaßnahmen bei den EEJ (Ein-Euro-Jobs) traten in Kraft. In der ersten Woche ging es gleich richtig zur Sache. Die neue Leitung wollte mit den üblichen Bewerber-Psychospielchen heraus finden, wer was kann und/oder machen will. Das war aber schon für alle Teilnehmer zu viel das Guten, ihnen platzte der Kragen. Schließlich hatten wir alle diesen Themen bei etlichen Bewerbungstrainings das ganze schon mehrmals durch. Der eine Teil der neuen Teamleitung bekam den vollen, angesammelten Frust der Ein-Euro-Jobber ab. Das komplette Team war schon fast wütend und machte ihren Unmut über die EEJ und die kommende Aufgaben freie Luft. Das ging verbal im ruhigen, sachlichen Ton richtig zur Sache. Es gab keine Beleidigungen oder sowas ähnliches, nicht das Sie mich falsch verstehen. Aber der ganze Frust hat sich dann entladen. Zumal wir auch noch vorher heraus gefunden hatten, daß man uns einfach so facebook gesperrt hatte. Ohne Begründung (folgte erst eine Woche später). Das Jahr startete schon mal ziemlich turbulent. In der darauf folgenden Woche gab es eine Ansprache von der Chefin Frau ….. . Allerdings war diese schon Kurios. Denn sie stand in mitten des Raumes zum einem Teil der Teilnehmer mit dem Rücken zu……. (diese Deutung über lasse ich Ihnen)
Es ging um die künftigen Aufgaben, Ausrichtung, Qualifizierungen und das was in der Woche zuvor passiert ist. Sie bezog auch Stellung zur Facebooksperre, denn sie wolle nicht das so viel privat gesurft wird……. Ach. Was soll man denn sonst den ganzen Tag machen, wenn es keine Aufgaben gibt? Nun mag man vielleicht zweigeteilt sein, was Facebook angeht. Aber überlegen Sie mal, was da alles verhindert wird. Immer mehr Stellenanzeigen werden über die Seite angezeigt. Immer mehr verschiedene Informationen (zu Firmen, Produkten usw.) finden Sie dort. Das alles hat mit privaten Internetsurfen schon nichts mehr zu tun. Dafür ist Facebook einfach zu umfangreich geworden, um daß man es als privat surfen ab tun könnte.

Dazu ein paar Fragen:
Dient der EEJ nicht dazu die Teilnehmer wieder mit der Welt zu verbinden/verknüpfen?
Sollen die Teilnehmer keine neuen Kontakte mehr knüpfen?
Sollen die Teilnehmer nichts neues mehr lernen oder sich damit auseinandersetzen?
Sollen die Teilnehmer nicht wieder Fuß fassen können (auch in der digitalen Welt)?
Dürfen/Sollten Firmen einfach so das Internet zensieren?
Auch wenn diese aus dem Medienbereich kommen?

Aufgrund der Sparmaßnahmen, so bekamen wir zu hören, wurden die Qualifizierungen so wie diese früher waren, gestrichen. Angeblich würde die Behörde und die Firma noch nach eine Lösung suchen. Aber zurück zum Thema; denn so gegen Ende der Ansprache sagte die Chefin auch, wem das alles hier nicht passen würde, der könnte ja auch gehen. Es würde ((angeblich), Anmk. des Bloggers) niemand gezwungen hier zu sein. Wir fanden das schon recht krass, was sie sagte und in welcher Tonart es rübergebracht wurde. Der Ton macht nämlich auch die Musik. Aber wenn man so von oben herab…….
Wir haben uns dann an die Aufgabe gemacht und das getan was man von uns verlangt hatte. Es ging zwar ziemlich chaotisch zur Sache, denn man hatte ja keine Struktur und keinen Plan wie das umgesetzt werden sollte, aber wir hatten uns ran gesetzt. Die restliche Zeit saßen wir halt nur rum und haben die Zeit totgeschlagen. Das was alle Ein-Euro-Jobber so den ganzen Tag machen. Rumsitzen, keine Aufgabe bekommen und Geld beziehen. Manch einer hält das ja für einen Traum, aber dem ist mit nichten so. „Gezwungen“ zu werden rum zu sitzen, keine Aufgabe zu haben und die Zeit einfach nur rum zu bekommen ist wirklich nicht schön. So viel kann man im Internet gar nicht surfen, wie Zeit übrig ist. Die Zeit will einfach nicht vergehen. Sicher, ich habe auch Computersupport in der Siedlung geleistet. Das war ja dann auch mal eine Abwechslung. Aber die Betonung liegt auf war und selten. Die restliche Zeit saß ich einfach nur rum und schlug die Zeit tot. Wie schon bei den beiden anderen EEJ auch. Wahrscheinlich sollen die Teilnehmer auch nichts sinnvolles an Aufgaben bekommen. Die Langeweile ist schon recht heftig krass. Das ist schon sehr zermürbend und zerrt sehr an den Nerven. Ich bewerbe mich sehr viel, aber leider fehlt immer ein bisschen zum Erfolg. Wenn ich wenigstens zum Vorstellungsgespräch mal käme, dann könnte ich ja überzeugen. Aber seit langer Zeit habe ich keinen Termin mehr bekommen. Dabei will ich doch als Web-Entwickler arbeiten (nebenbei an meinem Buch schreiben) und hier raus…..

Was haben also Dschungelcamp und die ALG 2-Regeln (Hartz 4) gemeinsam?
Beide sind grausam in der Regel. Beide machen in der Regel nicht wirklich Spaß (fragen Sie mal die Teilnehmer). Beide versprechen mehr als sie einhalten, beide sind verlogen und betrügen. So unterschiedlich sind Dschungelcamp und Hartz 4 dann doch nicht, wenn man sich die Mühe macht genauer hinzu schauen. Ich würde so gerne arbeiten und hier raus.

Verkrampfter Beitrag bei WISO

Hallo,

Links zu den Thema:
ZDF – WISO.

am Montag, 03.01.2011, ging es in einem der Beiträge um Ein-Euro-Jobs (Besser als ihr Ruf). Es hieß dort u. a. das diese Jobs gut geeignet für die Arbeitslosen wären. Denn ganzen Beitrag über hatte ich das Gefühl, als hätte der verantwortliche Redakteur sich sehr verkrampfen müssen. Er mühte sich redlich das Gute in den Jobs zu finden, fand aber weniger als eine Hand voll. Von denn mehreren hundert tausenden die einen solche Job hinter sich haben, ist nur ein winziger Bruchteil in sozialversicherter Arbeit gekommen. In den Beitrag hat es einer geschafft bei einem Anbieter für Ein-Euro-Jobs unter zu kommen. Er schult(e) jetzt andere Arbeitslose die mit Holzarbeiten. Toll. Wenn das jetzt als Erfolg verkauft werden muß, finde ich das erbärmlich. DAS ist nicht der erste Arbeitsmarkt!
In den Beitrag hat sich der verantwortliche Redakteur vergeblich die Mühe gemacht nur das positive hervor zu tun. Man merkt sehr schnell, daß etwas fehlt. Nämlich die Wahrheit. Es blieben einfach viele Fragen schon während des Beitrags offen.
Was ist mit all den anderen denen in den Jobs nicht geholfen wird?
Was ist mit denen die in dem Job keinerlei Unterstützung (sei es für Bewerbungen oder ähnliches) erfahren?
Warum wurde nichts darüber gesagt, daß viele einfach in die Ein-Euro-Jobs abgeschoben werden um aus der Statistik raus zu fallen?
Wieso wurde nicht darüber berichtet, daß diese Jobs keinerlei Erfolg für Hartzler bringen?
Weshalb kam es nicht zur Sprache, daß diese Jobs eher disqualifizieren?

Sehr viele Fragen blieben einfach unbeantwortet. Die Redaktion hat sich mit diesem Beitrag die Schokostückchen aus dem Schokoladenkuchen raus gepickt, womit aber ein Haufen Restkuchen übrig blieb. Ein Haufen voller nicht beantworteter Fragen und die Wahrheit. Die Wahrheit das diese Jobs keinen Erfolg für die Empfänger bringen. Das diese gar nicht in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt bzw. die Empfänger noch in dem Ein-Euro-Job demotiviert werden. Darüber wurde in dem Beitrags nichts gesagt.
Zu versuchen „nur“ das Positive von den Jobs darzustellen, mag vielleicht ein guter Versuch gewesen zu sein. Aber ist das nur die halbe Wahrheit. Und halbe Wahrheiten gehören nicht ins Fernsehen. Entweder alles (die ganze Wahrheit) oder gar nichts. Mit halbgaren Kram braucht man es gar nicht erst versuchen.

Das nenne ich einen Hammer

Hallo,

Links zu den Thema:
DAS ist mal ein Dienstwagen

wie kann sich der das leisten?
Sind da etwa Steuergelder veruntreut wurden?
Ich hätte da eine Theorie; er unterhält dort nur Ein-Euro-Jobber und den Rest streicht er für sich ein.
Jetzt aber mal Spaß beiseite!
Was soll denn der Scheiß?
Gerade die Person hat einen Dienstwagen mit Chauffeur (wahrscheinlich auch ein Ein-Euro-Jobber) überhaupt nicht nötig bzw. verdient. DER kann erst Recht Bus und Bahn nutzten. Woher hat der nur das Geld? Und das als gemeinnützige GmbH. Boah, bin ich jetzt wütend. Auf mich hacken alle rum (meistens ja zu unrecht), bepöbeln mich, stellen mich als Sozialschmarotzer da. Und was ist dann bitte der Typ? Der setzt dem ganzen doch die Krone auf … Aber halt …. der wird ja von unserer Vizekanzlerin geschützt, denn das ist ja ihrer Klientel. Reiche noch reicher machen, die ärmsten noch ärmer. Wer nicht so ausgekocht ist wie der Typ der gGmbH, der hat halt Pech gehabt. So wie es die FDP gerne hat. Das gibt es doch nicht … Für heute bin ich bedient …

Also wenn das jetzt so ist, dann habe ich da auch noch eine GANZ LANGE Liste, die ich SEHR GERNE ERFÜLLT haben möchte.

Befürchtungen kurz vor dem Ende

Hallo,

es sind zwar noch so über 2 Monate bis zu meinem Ende des 1€-Jobs aber dennoch mache ich mir so meine Gedanken. Denn meine Vermittlerin Fr. St. drohte mir schon bei der Vermittlung an, dass, sollte der 1€-Job mich nicht in Festanstellung führen, Sie mich in meinen ausgebildeten Beruf zurück bringen will.

Ich bin vor über 9 Jahren zum Bürokaufmann ausgebildet, worden. Es konnte damals keine Übernahme stattfinden, da schon zuvor meine Kolleginnen übernommen wurden und ich „über“ wahr. Also war es mir in keinsterweise möglich, irgendwie Kenntnisse oder Berufserfahrung zu sammeln.

Der Rest meines Lebenslaufes spare ich hier mal aus. Die Fakten einmal im Überblick:
– Ausbildung liegt über 9 Jahre zurück!!!
– Keinerlei Berufserfahrung als Bürokaufmann.
– Keinerlei Kenntnisse in dem Beruf.
– Keine daraus resultierende Fähigkeiten.

Heute habe ich schlimme Befürchtungen was die Vermittlung nach meinem 1€-Job angeht. Sie hat tatsächlich vor, mich in diesen Beruf zurück zu zwingen, obwohl es gar nicht mein Ziel ist. Auf eben dieses Ziel angesprochen, sagte meine Vermittlerin „Das können Sie ja als Hobby nebenbei laufen lassen“. Tolle Wurst. Darf Sie das überhaupt? Mich in einen Beruf reinzwingen, ohne das ich dort Erfolgsaussichten hätte? Nur weil ich mal vor langer Zeit einen Beruf gelernt habe, heißt das noch lange nicht, dass ich selbigen auch absolvieren kann. Schon gar nicht, wenn ich überhaupt keine Lust mehr auf den Beruf habe. Was heißt Lust? Wenn ich ehrlich sein soll, sehe ich keine Möglichkeit mehr in den Beruf rein zu kommen. Realistisch gesehen, habe ich gar keine Möglichkeit in den Beruf zurück zu kommen. Es sei, ich würde wieder eine Ausbildung oder ähnliches (Weiterbildung) machen, nur so käme ich wieder in den Beruf rein. Diese Art der Weiterbildung käme aber sehr nah an eine Ausbildung ran, da ich ja sehr vieles noch einmal lernen muß. Und das soll mich dann in Arbeit bringen? Hätte ich dann auch eine Stellengarantie? Würde ich dann wirklich, nach alle dem eine Stelle finden oder bleibe ich arbeitslos?
Wenn mich schon ein 1€-Job nicht in Festanstellung bringt, warum sollte ich dann eine massive Weiterbildung in einem Beruf machen, wo ich von vornherein keine Chance habe reinzu kommen?
Rechtfertigt der Aufwand, die Mittel?
Es nützt die beste Ausbildung nichts, wenn man im Anschluß in diesem Beruf keine Erfahrung sammeln kann.

Warum ich mich dann in diesem Beruf habe ausbilden lassen?
Nun, es war das erste richtige Angebot damals. Nach über einem Jahr Arbeitslosigkeit und etlichen Bewerbung nach ich das Angebot sehr gerne an. War zwar nicht mein Traumberuf, aber ich hatte einen Ausbildungsplatz und war nicht mehr arbeitslos. Man nimmt was man kriegen kann und nicht was man gerne hätte.

Nichts desto Trotz werde ich an meinem Ziel Schriftsteller zu werden festhalten. Es sieht wohl danach aus, als ob für mich ein Gewitter aufzieht. Man soll ja nicht böse unken, aber mir schwant da nichts gutes, wenn zwei mit so unterschiedlichen Zielen aufeinander prallen. Mein Ziel ist klar… Und das nicht als Hobby. Denn ich brauche auch Zeit um mal das eine oder ander zu rechachieren. Wie soll das gehen als Hobby? Warum dürfte ich den Schriftsteller nicht als Vollzeit ausüben (Ja, ok ich weiß, die Frage geht wohl eher an meine Vermittlerin)? Erst aber mal, heißt es abwarten. Werde ja schon sehen was passiert.

Ich sollte mal wirklich zur öffentlichen Rechtsauskunft (ÖRA) gehen, um mich dort mal beraten zu lassen, vielleicht habe ich ja doch einmal Erfolg.

Focus Artikel

Hallo,

in dem unterem Link ist zu lesen, wie die 1€-Jobs reguläre Arbeitsplätze vernichten. Das war mir aber schon immer klar, dass es soweit kommen wird. Schade nur, dass die Politik kein Interesse daran legt sowas zu unterbinden bzw. sie sowas sogar noch massiv unterstützt. Die Hartzgesetzte sind schlecht für die in Deutschland angewandten Systeme und sollten so schnell wie möglich abgeschafft werden. Sie haben das Ziel die Menschen in Festanstellung zu bringen überhaupt nicht erreicht und machen es diesen Menschen noch schwieriger in reguläre Arbeit zu kommen. Es gibt keinerlei Gründe an díesen Gesetzten festzuhalten!
Die Ausbeutung der Menschen MUß ein Ende haben!

Links zu den Thema:
Artikel über 1 Euro Jobs.

Wieder Artikel die mich aufregen…

Hallo,

und wieder habe ich Artikel gefunden die mich einfach nur noch wütend machen (vielleicht sollte ich aufhören, dass Internet zum Lesen zu verwenden…) Aber was sollte ich sonst bei meinem Ein-Euro-Job tun?

Link 1 bringt Sie zum Focusbericht über Ein-Euro-Jobber beim Stadtarchiv in Köln. Die Stadt sucht nämlich nach „Beschäftigte“, welche kulturbeflissen sind um dort die Archivalen des eingestürzten Stadtarchivs zu dokumentieren und neu zu verpacken.
Da das eine längerfristige Beschäftigung ist meine Frage:
Warum kann man diese Leute nicht befristet festanstellen und den ein vernünftiges Geahlt zahlen?
Warum müssen das unbedingt die billigen Sklavenarbeiter der Ein-Euro-Jobber machen?

So „spart“ man doch am falschen Ende und geht mal wieder mit dem falschesten Beispiel voraus. SO sollte das ganz bestimmt nicht laufen mit den Ein-Euro-Jobs. Was soll diese Ausbeutung denn den Ein-Euro-Jobbern bring? Sowas können die nicht in Ihren Lebenslauf mit einbauen, sowas bringt denen keinen Vorteil bei Bewerbungen. Und ich dachte immer, dass die Ein-Euro-Jobs in Festanstellung führen sollten und nicht dem Staat als Billiglohn alternative.

Der 2. Link fürht zu einem Artikel von Golem.de. In diesem Artikel forden die angehenden Politiker der jungen Union, daß man sich nur noch mit der Personalausweisnummer bei Seiten wie MyVideo und YouTube registrieren lassen kann. Das soll dazu dienen die Gewaltvideos einzudämmen. Nach den Kinpo sind es jetzt die Gewaltvideos die „zensiert“ werden sollen. Natürlich sind solche Videos reine Geschmackssache und keine gute Sache. Aber wird es weniger Gewalt geben, nur wenn man die Videos unzugänglicher macht? Auch dort sehe ich die Möglichkeit, die Sache bei der Wurzel anzupacken und nicht wieder scheinheilig etwas zu tun.
Und was wird als nächstes „zensiert“?
Regierungsfeindliche Blogs (unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung)?
Das wird immer grotesker, was sich „Politiker“ da alles einfallen lassen. Sowas von Politikern von morgen zu hören, ist ein echt starkes Stück. Wenn man von etwas keine Ahnung hat, öfter mal die Kl***e halten. Sowas sorgt auch nicht für weniger Gewalt auf den Straßen.

Links zu den Artikeln:
Sklavenarbeit in Köln.
Weitere Zensur?.