Karoline

Hallo,

hier ein kleines Gedicht. Und wie gehabt, wer Lob oder Kritik hat, oder Fehler findet der kann dann gerne einen Kommentar hinterlassen. Sollte wer allerdings etwas schreiben, welches nicht zu dem Gedichtsthema paßt, wird derjenige auf die Spamliste gesetzt und der Kommentar einfach gelöscht.

Karoline im Winter

Links zu den Thema:
Arbeitsgemeinschaft Geesthachter Eisenbahn e.V.

Karoline

Es schnauft die Dampflokomotive über das Gleis,
hinter ihr rattern die Wagen,
man fährt mit zum kleinen Preis,
die Anwohner können den Lärm ertragen.
Die letzte Fahrt in diesem Jahr gab es jetzt zu Weihnachten,
im Schnee fuhr der Zug im Bahnhof Süd ein,
dort konnte man die Dampflokomotive dann betrachten,
für Fotografen konnte das nicht schöner sein.

Karoline heißt die Dampflokomotive,
schon seit vielen Jahren fährt sie hier,
auf Sie schauten viele Teleobjektive,
Kohle und Wasser sind ihr Überlebenselixier.
Sie qualmt, schnauft und pfeift aus dem Bahnhof Süd raus,
sehr stark muß jetzt gearbeitet werden im Führerhaus.

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Volldampf

Hallo,

hier ein Gedicht zum Jubiläum der deutschen Bundesbahn (175 Jahre). Und wie gehabt, wer Lob oder Kritik hat, oder Fehler findet der kann dann gerne einen Kommentar hinterlassen. Sollte wer allerdings etwas schreiben, welches nicht zu dem Gedichtsthema paßt, wird derjenige auf die Spamliste gesetzt und der Kommentar einfach gelöscht.

Volldampf

Dieses Jahr feiert die Deutsche Eisenbahn ein großes Jubiläum,
175 Jahre sind jetzt schon rum.
Passiert ist in dieser Zeit sehr viel,
es gibt mehr Strecken als nur vom Bodensee bis hoch nach Kiel.
Im Herzen von Europa liegt heute das größte Schienennetz,
die Züge heute, werden nur noch durchs Land gehetzt.

Am Anfang da wurde Sie geschasst,
von vielen Seiten wurde der „Adler“ gehasst.
Bringe Unglück, Pech und Schwefel nur,
da waren damals viele Menschen Stur.
Doch die Entwicklung konnten Sie nicht aufhalten,
der Siegeszug der Eisenbahn in Deutschland damit begann.

Der Hindenburgdamm wurde nach Sylt gebaut,
sogar der Kaiser hat der Bahn vertraut.
Ein „fliegender Hamburger“ bricht den Geschwindigkeitsrekord,
und hält damit 60 Jahre lang sein Wort.
Auch der Schienenzeppelin von Kruckenberg bricht alle Rekorde,
aber aus Ihm nun mal nichts dauerhaftes wurde.
Erst gegen Ende des Jahrhunderts bricht ein Inter-City-Express diesen,
gebaut wurden die Strecken auf Wald und Wiesen.

Mißbraucht im Kriege nicht nur zur Deportation,
sondern auch zum Abschuß von Munition.
Total zerstört nachdem Krieg,
ging der Wiederaufbau einen langen Weg.
Brücken, Strecken und Bahnhöfe lagen am Boden zerstört,
kein Zug in dieser Zeit im Land verkehrt.

Geteilt wurde das Land,
eine Mauer in Berlin wurde zur Wand.
Der Interzonenverkehr fuhr zwischen beiden Ländern,
das sollte sich erst Jahre später wieder ändern.
Unterschiedlich ging die Entwicklung nun voran,
in beiden Ländern vergrößerte sich die Bahn.

Mit Volldampf ging es dann Richtung Zukunft,
man reiste mit viel Vernunft.
Legendär ist heute nicht nur der Rheingold,
auch wenn das nicht war gewollt.
Dampflokomotiven schnauften u. ratterten als Personen- oder Güterzüge durch die Lande,
schon bald die Diesel- und Elektrolokomotiven drückten Sie an den Rande.

An kleinen Bahnhöfen es immer sehr viel zu sehen gab,
rangiert wurden die Waggons dort für die große Fahrt.
Ob Personen- oder Güterwagen, da war immer viel Bewegung,
die Lokomotiven sorgten für Leben und Aufregung.
Am Bahnübergang die Klingel sagt den nächsten Zug voraus,
denn das Flügelsignal läßt den Zug aus dem Bahnhof hinaus.

Die Bequemlichkeit hielt Einzug mit dem Bordrestaurant,
ein Mittagsmenü, zubereitet in einem speziellen Waggon,
Einen „Mord im Orient-Express“© gab es nur in der Literatur,
früher konnte man während der Fahrt noch bewundern die Natur.
Das Blumen pflücken während der Fahrt“ war aber verboten,
auch wenn man sah hier und dort so einige Exoten.
Das Rauchen war damals in manchen Waggons noch erlaubt,
heute sind alle Aschenbecher abgeschraubt.

Die Weltmeister von `54 wurden mit einem Sonderzug nach Hause gefahren,
im Heimatbahnhof jubelten die Menschen, nun spielten auf die Fanfaren.
Mit dem Trans-Europ-Express man schneller nach Europa kam,
der spätere Zug einen Aussichtswagen bekam.
Auch wurde der Güterverkehr auf der Schiene immer stärker,
die Konkurrenz mit der Straße und der Luftfahrt wurde aber härter.
Ob Bundeswehr, rollende Landstraße, Container, Kohle, oder Autos,
sehr viel auf der Schiene wird transportiert welches leider nicht geht lautlos.

Besungen wurde die Eisenbahn auch ganz viel,
meist ging es um Romantik und das die Züge immer pünktlich ankommen ans Ziel.
Aus dem „Chattanooga Choo Choo“©
wurde der „Sonderzug nach Pankow“©.
Monsieur Dupont“©, und „Es Fährt Ein Zug Nach Nirgendwo“©, sind nur 2 Lieder,
auch ein „Häuptling der Indianer“© lag da nieder.

Der InterCityExperimental stellte gleich 2 Rekorde auf,
und bekam so einen sehr großen Ruf.
Während der Internationalen Verkehrsausstellung fuhr der Experimental nach Bremen,
ich durfte einmal mit fahren und musste mich nicht schämen.
Die fahrt war rasant, atemberaubend und fast unbeschreiblich schön,
ich wollte daß diese Stunden niemals vergehen.
Ein viertel Jahrhundert ist die Sondersendung mit Hans Rosenthal (150 Jahre DB) schon her,
seitdem gibt es auf der Schiene immer mehr Verkehr.
Damals sah man zum Jubiläum noch eine große Parade,
es wurde alles gezeigt was auf Schienen fuhr, man war sich nicht zu schade.

Ein Blizzard legte im Januar `87 den Nahverkehr in Bergedorf lahm,
die Menschen mehrere Tage nicht zur Schule und Arbeit kamen.
Diesellokomotiven mussten ran an die S-Bahnen damals,
viele Menschen hatten einen dicken Hals.
Aber im Billstedt da war alles vorbei,
wie eine Grenze vom Winter gezogen, waren Trassen und Straßen ab dort frei.

Denn Sommer haben wir meistens auf Sylt verbracht,
schön waren die Sonnenuntergänge und der Übergang zur Nacht.
Von Niebüll ging es oben auf den Autozug schaukelig nach Westerland,
daß schönste dort war nicht immer nur der Strand.
In den Jahren gab es im Bahnhof Westerland auch viele Eisenbahnen zu sehen,
einiges an Lokomotiven und Zügen konnte ich auch fotografieren.

Die Post stellte im Jahr `97 den Verkehr der Bahnpost ein,
die Luftfracht und die neuen Verteilerzentren sollten einfach stärker sein.
In Eschede kam es `98 zum größten Unfall,
denn ein InterCity-Express verunglückte und 101 Menschen kamen zu Fall.
Die Castor-Transporte sorgen immer für viel Aufregung,
auch wenn die Polizei sorgt für Trassen- und Straßensperrung.
Die Privatisierung wurde von der Politik angeschoben,
Jahre später wurde der Börsengang aber verschoben.

Das Miniatur Wunderland sorgt nun in Hamburg für viel Furore,
auch dort fährt im Modell ins Bergwerk eine Lore.
Die zeigen dort die Eisenbahn im Modell in Spur H0,
und das auch manchmal ziemlich Effektvoll.
Die Schattenbahnhöfe sind dort riesengroß,
die kleinen Kinder finden die Druckknopfaktionen famos.
In der Hamburger Speicherstadt kann das jeder bestaunen,
durch die Speicher geht auch manchmal ein Raunen.

Gestoppt werden muß das Milliardengrab Stuttgart 21 friedlich,
das ganze Projekt ist nämlich nicht niedlich.
Verzichten können wir alle ganz gut darauf,
gerade weil die Steuergelder dort fließen zu hauf.
Die Zukunft der Deutschen Bahn AG gewiss niemand kennt,
wichtig ist nur, daß sie die Steuergelder nicht weiter so verbrennt.

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