Mal zum nachdenken

Hallo,

Link(s) zu den Thema:
Chinesische Pflegekräfte – das böse Spiel mit dem „Fachkräftemangel“.
Bitte lesen Sie die Artikel hinter den Links, denn mein folgender Artikel bezieht sich darauf.

hier mal ein Artikel (hinter dem Link) welcher uns ALLE mal zum nachdenken bringen soll. Denkt mal darüber nach, es wird auch Sie treffen.

Wunder in der Papstwoche

Hallo,

manchmal, ja manchmal da geschehen doch tatsächlich noch Wunder…….

Man mag sich das kaum vorstellen können, aber es ist doch tatsächlich passiert.

In der 11. Kalenderwoche, in der auch der neue Papst gewählt wurde, habe ich das erste mal in meiner sehr langen Arbeitslosigkeit eine schriftliche Absage zu meinem Antrag auf Kostenübernahme einer Weiterbildung bekommen. Es klingt schon fast unglaubwürdig, aber es ist tatsächlich wahr. Aber am besten gebe ich Ihnen mal den Wortlaut der Begründung:

Gemäß § 81 Abs. 1 Satz 1 SGB III können Arbeitnehmer bei beruflicher Weiterbildung gefödert werden, wenn

1. die Weiterbildung notwendig ist, um sie bei Arbeitslosigkeit beruflich
einzugliedern, eine ihnen drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden oder
weil bei ihnen wegen fehlenden Berufsabschlusses die Notwendigkeit
der Weiterbildung anerkannt ist,
2. vor Beginn der Teilnahme eine Beratung durch die Agentur für
Arbeit (oder ARGE) erfolgt ist, und
3. die Maßnahme und der Träger der Maßnahme für die Förderung zugelassen
sind.

Die in § 81 Abs. 1 Satz 1 – 3 SGB III genannten Tatbestandsvoraussetzungen müssen kumulativ erfüllt sein. Eine alternative Erfüllung ist nicht möglich.

Leistungen zur beruflichen Weiterbildung sind grundsätzlich Ermessensleistungen und können nur gewährt werden, wenn die Weiterbildung gem. § 81 Abs. 1 Nr. 1 SGB III notwendig ist.

Arbeitslosigkeit bzw. drohende Arbeitslosigkeit allein begründen nicht die Notwendigkeit der Weiterbildung. Weitere Voraussetzung ist, daß Arbeitslosigkeit voraussichtlich nur durch die Teilnahme an einer beruflichen Weiterbildung vermieden werden kann. Dies ist bei Ihnen nicht der Fall, da Sie eine abgeschlossene Berufsausbildung als Bürokaufmann besitzen. Weiterhin absolvierten Sie in der Zeit von 16.04.2012 – 14.09.2012 erfolgreich eine Weiterbildung im Bereich Lohn- und Finanzbuchhaltung mit SAP ERP Financials, Datev und Lexware inkl. SAP-Anwendungszertifizierung und haben damit die notwendigen beruflichen Kenntnisse für eine Arbeitsaufnahme. Im kaufmännischen Bereich gibt es im Tagespendelbereich ausreichen Stellenangebote.

Ihre bisherigen Bemühungen die Hilfebedürftigkeit gem. §2 SGB II zu beenden oder zu verringern sind nicht ausreichend ausgeschöpft worden, um ein gesetzlich nachrangiges Integrationsinstrument anzuwenden. Gem. §10 SGB II ist jede Arbeit zumutbar.

Das Vorliegen der Voraussetzungen für eine Förderung kann Ihnen daher nicht bescheinigt werden. Die Ausgabe eines Bildungsgutscheines ist daher nicht möglich (§ 81 Abs. 4 SGB III)

Ich übersetzte Ihnen das mal in eine normale Sprache:
(Bitte stellen Sie sich dafür ein bockiges, weinendes, schreiendes Baby Namens ARGE vor, daß sich auf den Boden wirft und sich mit Händen und Füßen wehrt……)
Hhhhhhuuuuuuääääääääähhhhhhhh, ich will ihm das nicht bewilligen…… Hhhhhhuuuuuuääääääääähhhhhhhh….. ich bin soooooo eifersüchtig und neidisch darauf……. Hhhhhhuuuuuuääääääääähhhhhhhh der bekommt so ein schönes Spielzeug und ich nicht………. Hhhhhhuuuuuuääääääääähhhhhhhh

Und hier mein Widerspruch und meine Begründung:

1. die Weiterbildung ist notwendig, um wieder in den mit 2 Zeugnissen nachgewiesenen Beruf zurück zu kehren. Ohne diese Weiterbildung ist eine Rückkehr unmöglich. Des Weiteren steht jedem Menschen auch ein 2 Berufsabschluss zu. Dadurch ließe sich die Arbeitslosigkeit viel schneller beenden, als ihr nichts tun.
2. eine Beratung nicht von Nöten ist, da ihre Vermittler keinerlei Kompetenz besitzen und Kenntnisse für diesen, als auch für alle anderen Berufe vermissen lassen. Ferner ist die Nichtberatung kein Grund für eine Ablehnung.
3. Höchstwahrscheinlich es nicht auszuschließen ist, daß Emotionen (Neid, Eifersucht, Missgunst usw.) von den Amtsmitarbeitern hier einen entscheidenden Einfluß hatten.
4. Die Maßnahme und der Träger sind sehr wohl für die Förderung zugelassen.
5. Die Weiterbildung ist notwendig, um schnellst möglich die Arbeitslosigkeit zu beenden. Daher stelle ich fest, daß das Ermessen hier falsch ausgelegt wurde.
6. Eine reine Ausbildung ohne jegliche Berufserfahrung bietet nach 13 Jahren Abstinenz keinerlei Möglichkeit um diese Arbeit heute aufzunehmen. Bei der Weiterbildung ging es nicht darum Bildung zu vermitteln, sondern nur um Arbeitslose zu parken und aus der Statistik raus zu bekommen. Es wurden dort nur irgendwelche Themen im Schweinsgalopp durchgenommen und die Gruppe kam bei manchen Themen in Rückstand / hintertreffen (Zeit war zu knapp).
7. Wurden dort nur SAP-Eindrücke vermittelt. Es ging dort niemals darum, um Buchungen mit dem Programm zu erlernen.
8. Hat das Amt keinerlei Kenntnisse was dort vermittelt wurde und hat den Anbieter niemals kontrolliert bzw. haben die VermittlerInnen niemals selbst diesen Kurs voll durchlaufen.
9. Habe ich an dem Kurs nur teilgenommen, da ich mich in einer verfassungswidrigen Sanktion befand UND mir beim Gespräch am 30.01.2012 weitere verfassungswidrige Konsequenzen angedroht wurden (Zitatanfang: „Sie wissen ja was passiert, wenn Sie da nicht daran teilnehmen“, „Bildung ist für Sie ja Luxus und Sie haben Glück, daß Sie dieses überhaupt bekommen“ Zitatende.)
10. Es gab während des Bewilligungsverfahrens keinerlei Transparenz.
11. Gab es nach einreichen der Unterlagen keinerlei Kommunikation/Kontakt mehr zwischen Amt und Arbeitssuchenden
12. Es reicht heute EINE Ausbildung nicht mehr aus, um in Arbeit zu gelangen.
13. Wenn jede Arbeit zumutbar wäre, dürfte auch das Amt sich nicht nur auf den Kaufmann versteifen, sondern muß ALLE Möglichkeiten ( 2. Ausbildung, Umschulung, längerfristige Weiterbildung usw.) ausschöpfen.
14. Ist die Zugänglichkeit zu „anderen/weitern“ Berufen durch diese Gesetzgebung und das Handeln des Amtes nicht gegeben/möglich. Somit sind andere Berufe nicht zumutbar.
15. Keinerlei Marktanpassung, Anpassungen an den dynamischen Arbeitsmarkt haben hier nie stattgefunden.
16. Es gab noch nie eine längerfristige Weiterbildung (min. Laufzeit von 1 Jahr)
17. Wie soll man sich andere Berufe/Arbeit zumuten/zutrauen, wenn das Amt sich nur und ausschließlich auf den Kaufmann (alte Ausbildung) versteift?
18. Das Amt darf sich genau so wenig auf NUR einen Beruf/Arbeit/Ausbildung festlegen, wie der Arbeitssuchende, alles ist auch für das Amt zumutbar.
19. Warum sollte der Web-Entwickler für das Amt nicht zumutbar sein?
20. Bildung darf niemandem verboten/verweigert werden. Jeder hat ein Recht auf Bildung!

Ich weiß, daß wird ungelesen abgelehnt und hätte ich noch 100 weitere Gründe aufgezählt, es würde die dummen Typen von Amt nicht interessieren. Nichts tun und das ganze, wie die Möchtegern Kanzlerin Merkel (ich habe die nämlich nicht gewählt), aussitzen ist also somit das beste was man machen kann. Es ist ja alles soooooooooooooooo alternativlos und wir können überhaupt nichts anderes machen……..
Alleine nachdem letzten Satz will ich Eimerweise kotzen. Es gibt immer Alternativen und Möglichkeiten, man muß nur den Weg auch beschreiten, sich nicht nur immer weigern und dumme Ausreden erfinden (wie unsere Politiker/Parteien). Dann wird man auch Erfolg haben. Zum Glück habe ich schon ein Aktenzeichen beim Sozialgericht, daß macht die Sache doch etwas einfacher. Mal sehen was da dann bei raus kommt.

Ein kleiner Rückblick

Hallo,

hier ein kleiner Rückblick ins Jahr 2012.

Was war passiert:

Erst wurde ich Ende Januar gezwungen mich nur noch Bürokaufmann / Buchhalter zu bewerben, dann mußte ich auch noch eine Schulung in der Buchhaltung machen, obwohl ich noch nie in der Buchhaltung gearbeitet hatte und dort überhaupt nichts vorzuweisen hatte. Ob das alles so tatsächlich Grundgesetz tauglich war, lasse ich später mal ein Gericht überprüfen. Obwohl ich mich in einer Grundgesetzfeindlichen Sanktion befand, machte ich das Theater mit, wusste aber schon vor Beginn das es mir rein gar nicht bringen und ich damit nichts erreichen würde. Was dann auch so war. Meine Zwangsbewerbungen liefen, obwohl ganz normal und seriös geschrieben, alle ins Leere, es hagelte die Absagen nur so runter.
In der 5-monatigen „Weiterbildung“ war es recht lustig, ich lernte nette Menschen kennen. Um Bildung ging es in der Zeit nicht, denn in der kurzen Zeit kann man keine Bildung vermitteln. Danach wurde es ein wenig turbolent. Meine Vermittlerin wollte nach dem Kurs, daß ich einen Word und Excelkurs noch mache, da ihr (der Vermittlerin) die Note aus dem Buchhaltungskurs in Word und Excel nicht gefiel (sie hatte mir da schon mal etwas rausgesucht………), weil ich ja mal (angeblich) angegeben hätte ich wäre da ein Experte (stimmt aber nicht). Allein schon, daß man gewisse Noten mitbringen MUß, finde ich mehr als dreist. Jedenfalls gab es ein Streitgespräch in dem ich dann meine Sachen schnappte und einfach so ging. Meine Unterlagen bezüglich einer Weiterbildung in meinem Beruf schenkte die Vermittlerin keine Aufmerksamkeit.

Später durfte ich mich wieder ganz normal bewerben (ach ne, geht ja doch). Die Zwangsbewerbungen sind zwar echt blöde, aber geht ja nicht anders.

Das war, in aller kürze und schnelle, das Jahr 2012. Möge das nächste dann doch bitte besser werden.

Entschuldigung

Hallo,

zu aller erst möchte ich mich bei Ihnen allen entschuldigen. Es tut mir Leid, das ich in der letzten Zeit nicht mehr so viel geschrieben hatte. Das lag zum größten Teil am Jobcenter, welches mir dieses Jahr massive Probleme bereitet hat ( z. B. bei der Dividendenanrechnung die Einnahmen aus dem 1€-Job gleich mitberechnet (musste dort Widerspruch schreiben und später Klage einreichen), dann noch die Sanktion von 30 %, die Nötigung zur Weiterbildung in der Buchhaltung usw….). Ich kam einfach nicht dazu etwas zu schreiben, da ich dem Amt immer hinterher rennen musste.

In den nächsten Wochen wird es für mich auch schwieriger hier zu schreiben, denn ich bin durch den Teamleiter und meiner Vermittlerin genötigt worden, einen Kurs für Buchhaltung (5 Monate Laufzeit) zu belegen (Basis dafür soll meine Ausbildung sein und das ich als Web-Producer Sacharbeit angegeben hätte…………….).

Denken Sie sich ihren Teil dazu…….

Ich werde mir aber mühe geben hier mal wieder das eine oder andere zu schreiben.

Arsch der ARGE geht auf Grundeis

Hallo,

es ist mal wieder so weit heute gewesen. Ich war, Aufgrund eine Spontantermins zur Vermittlerin Fr. K., zur ARGE eingeladen worden. Diese mal saß aber (angeblich) ihr Teamleiter dabei (er hat sich nur als ihr Teamleiter vorgestellt, sein Namen hat der Typ mir nicht genannt). Der Teamleiter macht mich voll fertig, warum ich mich nicht als Bürokaufmann bewerbe und warum ich schon 10 Jahre arbeitslos sei. Ich versuchte ihm klar zu machen das die Ausbildung schon 12!!!!! (in Worten Zwölf!!!!!) Jahre zurück liegt und ich keinerlei Möglichkeit sehe, das sich meine Bewerbung da durchsetzten könnte. Aber der Teamleiter (MUß irgendwie auf Droge gewesen sein) ließ sich überhaupt nicht davon abbringen. Ich hätte ja die Ausbildung und das würde schon reichen und eine Arbeit zu bekommen. Der Typ macht auf mich keinesfalls einen Kompetenten Eindruck, sondern einfach nur verbissen in die Ausbildung, so als hätte er eine Ausbildungsfetischismus. Der Junge kam überhaupt nicht mehr davon los in dem Gespräch, meine Vermittlerin schwieg die meiste Zeit (sehr Verdächtig, wenn Sie mich fragen….). Er ließ der Eindruck rüber kommen das ich alleine an meiner 10-jährigen Arbeitslosigkeit schuld wäre und ich nie eine Qualifizierung verdient hätte.
Unter anderem sagte er mir ich hätte ja mit 2x 400,- € Jobs meine Bedürftigkeit beenden können (ja ne ist schon klar 😉 ……
Auch sagte er ich hätte ja in meiner Festanstellung von 2000 bis 2002 (Web-Producer bei der Stadtmagazin.com GmbH) Sacharbeit gemacht und das würde mir beim Bürokaufmann helfen. Er wollte aber nicht wissen und unterbrach mich in meiner Erklärung um welche Sacharbeit es beim Web-Producers ging.
Auf manches hat er sich geweigert einzugehen z. B. wollte er nicht über die Vergangenheit reden oder näher darauf eingehen. Meine Qualifizierung von 2007 wäre ja schon genug und Geldverschwendung gewesen und ich hätte diese nicht verdient. Die Vermittlerin von damals hätte diese mir angeblich nicht geben dürfen, da mir ja die Ausbildung!!! in dem Bereich fehlen würde. Permanent wurde ich von dem Teamleiter unterbrochen und konnte keine richtige Erklärung abgeben. Er wollte gar nicht wissen was früher war, sondern beharrte stur auf den Hartzregeln und ich hätte ja somit nichts zu melden. Fassungslos nahm ich das was da auf mich zu kam an, denn ich konnte mich ja gar nicht wehren. So Sprachlos war ich noch nie in meinem Leben. Das nächste mal brauche ich dringend jemanden der mir bei dem Gespräch zur Seite steht. Zwei gegen einen ist/war gemein. Dem Teamleiter war es völlig egal das ich mich komplett vom Amt loseisen wollte und sagte ich könne ja auch als Bürohilfe und Geringfügig Beschäftigt arbeiten, weil es ja auch so vom Gesetz her verlangt wird.

Er legt fest das ich mich künftig nur noch im Bereich des Bürokaufmanns bewerben soll und nur noch in meiner Freizeit als Web-Entwickler bewerben darf. Ferner würden keine Bewerbungen als Web-Entwickler mehr akzeptiert (ich sehe hier einen Verstoß gg. Artikel 12 (2) 3) [Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht]).

Ich bekomme auch keinerlei Qualifizierung mehr im Bereich des Web-Entwicklers da ich ja nicht über die Ausbildung!!! verfüge. Als ob Quereinsteiger nicht auch schon früher Weiterbildung bekommen haben. Nun muß ich mir eine Qualifizierung in der Buchhaltung raussuchen (u. a. SAP + Lexware). Das gute ist ja ich werde die Fahrtkosten erstattet bekommen und kann dann wieder schön durch Hamburg und Umgebung fahren. Er sagte auch das diese schon äußerster Luxus wäre was ich heute bekäme. Also ist Bildung schon Luxus!!!!

Für ALLE Vollpfosten da draußen;
Ich habe NUR die Ausbildung zum Bürokaufmann. MEHR NICHT, KEINERLEI BERUFSERFAHRUNG!!!
Jetzt muß ich mich mit anderen Bewerbern messen, welche mehr als 20 fast 25 Jahre Berufserfahrung und die dementsprechenden Kenntnisse (auch Software) haben. Wie sich meine Bewerbung da durchsetzten soll, bleibt mir schleierhaft. Dann werde ich wohl auch die nächsten 10 Jahre mit voller Absicht des Staates arbeitslos bleiben.

p.s.
So wie ich das heute am Montag mitbekommen habe, will mich das Amt auf keinen Fall loswerden. Sie wollen unbedingt das ich bei denen bleibe und keine volle sozialversicherte Beschäftigung annehme (ist ja mein Ziel was ich schon die ganze Zeit verfolge). Denen ist es lieber ich arbeite geringfügig und bleibe bei denen. Das wurde mir heute durch den Teamleiter und meiner Vermittlerin wird deutlichst gezeigt.
Bei der Sanktion ist es geblieben. Darüber wurde gar nicht diskutiert.

Sanktion von 30 %

Hallo,

anbei eine PDF-Datei.

Sanktionen verfassungswidrig???

Jetzt bekomme ich eine Sanktion von 30 % bis zum 30.04.2012. WAS SOLL DER SCHEIß?
Was soll das bezwecken?
Un-fucking-fassbar???
Gibt es denn auch hier keinerlei Verhältnismäßigkeit?
In dem Urteil steht klar und deutlich das der Regelbedarf nicht gekürzt werden darf!!!!!!!!
Das Urteil habe ich auch der ARGE übergeben. Und trotzdem werde ich sanktioniert. Und jeder der Sanktionen unterstützt ist SCHEIßE!!!!!
Denn bewirken werden diese nichts, außer das sie die Arbeitslosigkeit mit Absicht verlängern.
Wie das jetzt der Allgemeinheit dienlich sein soll, daß es einem Hilfsbedürftigen jetzt wegen 1!!!! EINER!!!! Bewerbung schlechter geht, entzieht sich meiner Kenntnis. Dadurch bekommt/findet er auch nicht schneller eine Job. Im Gegenteil, es macht jetzt alles nur noch schlimmer.

Ich werde natürlich dagegen vor gehen, ist doch logisch. Denen werde ich es zeigen. Jetzt ist mein Kampfgeist erst richtig wach geworden, die sollen mich mal kennen lernen. Vor Gericht ziehe ich den die Hosen runter. Das schwöre ich Ihnen.

p.s.
Hätte jemand das Geld für eine Fahrkarte zur öffentlichen Rechtsauskunft?
Dann bitte über Paypal schicken.

Vielen Dank.

Von Sanktion bedroht

Hallo,

ich bekam neulich eine Zuschrift (mit Belehrung) vom Amt das ich mich doch als Kommissionierer bei der Golfino AG bewerben solle. Das tat ich aber dann in Eile, weil ich noch an dem Tag etwas vor hatte. Da man beim bewerben immer ehrlich sein soll, war ich das auch in diesem Fall. Ich schickte einen 2 Zeiler hin. Mehr habe ich in dem Beruf ja auch nicht zu bieten. Nämlich nichts. Wie soll man mit etwas Werbung machen, wenn man in einem Bereich nichts zu bieten hat???
Mit was soll ich da Werbung machen?
Wie soll sich denn meine Bewerbung dann durch setzten?
Oder soll ich in der Bewerbung lügen?

Heute eine Tag vor Silvester bekam ich ein schreiben der ARGE „Anhörung zum möglich Eintritt einer Sanktion“. Ich habe dann Stellung bezogen und mich vielmals Entschuldigt das ich das Anschreiben versaut habe. Ferner schrieb ich das ich es beim nächsten male anders formulieren würde, ich mir weitere Informationen besorgen würde um mich dann genauer zu bewerben. Des weiteren machte ich meiner Vermittlerin folgenden Vorschlag (Bei der nächsten Zusendung würde ich Sie (Vermittlerin) anrufen, um vorher zu klären was man bei der zugesendeten Firma verlangen könnte) (Antwort steht noch aus). Vielleicht war aber auch meine Forderung zu hoch. Die Firma ist im Golfsport (Luxussegment) tätig und ich dachte die würden auch mehr dann zahlen. Ist doch auch wo anders so. Eine Kassiererin im Supermarkt verdient ja auch weniger als eine Juwelieren. Da war ich dann doch blauäugig. Mein Fehler.

Aber wie kann das sein das eine Firma einen Hartz4-Empfänger beim Amt meldet?
Man lebt doch schon am unterem Ende. Die wollen wohl das ich zu Grunde gehe. Machen die das eigentlich öfters? Hartz4-Empfänger beim Amt verpfeifen?
Ey, ich lebe immer noch bei meinen Eltern. Das heißt, ich lebe sehr weit unten in der Schicht. Mir geht es schon dreckig. Und jetzt kommt da eine Firma und verpfeift einen an das Amt. Mit mir haben die nicht ein Wort gewechselt. Und dann sowas.

Wenn sich jemand dort über das asoziale und rassistische Verhalten beschweren will:
GOLFINO AG
Humboldtstraße 19
D-21509 Glinde
Telefonnummer: (040) 72755
golfino-shop@golfino.com

Eine solch asoziale Firma ist mir noch nie unter gekommen. Menschen die am untersten Rand der Gesellschaft leben das Leben noch schwieriger zu machen, ist rassistisch. Und mit rassistischen Firmen will ich nichts zu tun haben.

Und ich kriege keine Weiterbildung….

Hallo,

Link(s) zu den Thema:
Jobcenter zahlt 19 Millionen Euro an Bund zurück.

LESEN Sie bitte den Artikel vom Hamburger Abendblatt. Denn DAS ist ein SKANDAL!!!!
DAS kann nicht sein!!!

Ich kriege seit fast einem Jahrzehnt keinerlei Weiterbildung, auch diese Jahr habe ich nix bekommen, aber der Senat leistet sich eben mal 19 Millionen Euro an Fördergelder zur Eingliederung von Arbeitslosen zurück zu überweisen. Warum nutzt man das nicht für Qualifizierungen/Weiterbildung?
Damit hätten richtig viele Menschen vernünftig qualifiziert werden können. So was darf nicht wieder passieren.

TV-Tip: Montag 23:30 Uhr in der ARD

Hallo,

Link(s) zu den Thema:
Die Hartz-Maschine (NDR) Geschäfte mit der Arbeitslosigkeit.

hier ein kleiner TV-Tip; Die Hartz-Maschine heute Abend 23:30 Uhr in der ARD. Können Sie sich ja mal aufnehmen und dann morgen anschauen. Da sehen Sie mal was alles ein Hartz-IV-Empfänger mit machen MUß.

Soll das ewig SO weiter gehen?
Sollten wir nicht endlich auf das bedingungslose Grundeinkommen umsteigen?

Ich könnte jetzt ewig solche ähnliche Fragen stellen, die Liste dafür wäre wirklich laaaaaang. Aber das verkneife ich mir jetzt mal. Schauen Sie sich bitte diese Sendung einmal an.

Maßnahmslos glücklich….

Hallo,

Links zu den Thema:
SAE Institute – Webdesign & Development Diploma (Vollzeit).

heute hatte ich mal wieder einen Termin bei meiner Vermittlerin. Es war ein sehr sachliches, ruhiges Gespräch. Ich brauche momentan nicht wieder in eine Maßnahme (kam ja gerade auch aus dem 1€-Job), muß aber weiterhin 8 Bewerbungen (sie sagte Standard wären jetzt 10 bis 15 Bewerbungen pro Monat) abliefern. Ich darf mal eben etwas aus der Eingliederungsvereinbarung zitieren:

Nach Vorliegen einer Einstellungszusage kann erneut die Möglichkeit einer Qualifizierung geprüft werden. Dieses stellt jedoch keine Zusage dar.

Das heißt, ich bekomme erst eine Qualifizierung, wenn mich jemand einstellt. LOL
Oder in der Absage genau aufführt was mir zur Einstellung gefehlt hat.
Also im Grunde gar nicht, da es ja ein solches Unternehmen niemals geben wird. Die Unternehmen haben ja alle keine Eier in der Hose dafür, denn daß würde mir niemand schriftlich geben. Dann brauche ich auch keine Qualifizierung mehr, wenn ich eine Festanstellung bekommen sollte. Die soziale Verantwortung in den Unternehmen ist ja weit her geholt (nämlich keine). Warum schreit man nach (ausländischen) Fachkräften, wenn es jede Menge Potenzial im eigenen Land gibt? Staat und Unternehmen MÜSSEN nur mal auch Arbeitslose qualifizieren. Das ist deren soziale Verantwortung, denen beide überhaupt nicht nach kommen. Ja, sich sogar verweigern, wie auch meine Vermittlerin. Aber die Unternehmen schreien halt gerne rum. So spart man an der falschen Stelle. Wenn es nicht so scheiß real gewesen wäre und ich nicht unmittelbar mitten drin, hätte ich angefangen laut zu lachen mit gleichzeitigen Weinen….

Das Merkelt euch alle mal:
Wer zu Letzt lacht, lacht am besten…