Darum gibt es in Hamburg keine Weiterbildung etc. mehr

Hallo,

Link(s) zu den Thema:
Pleite, pleiter, am pleitesten – Jobcenter team.arbeit.hamburg.
19.30 Uhr: „Jobcenter: Kein Geld mehr für Weiterbildung?“ – Beitrag vom N3 Hamburg Journal 01.10.2013.
Arbeitslosenzahl: Die Tricks der Jobcenter.
Bitte die Artikel hinter den Link(s) zuerst lesen. Vielen Dank.

wie ich eben in den Blog der Jobcentermitarbeiterin Fr. Hannemann (siehe ersten Link oben) lesen musste, ist ja schon lange kein Geld mehr für Weiterbildungen, Fortbildungen oder Umschulungen vorhanden. Darum bekomme ich also keine Weiterbildung oder Umschulung, denn es ist schon längst ausgegeben bzw. schon ganz anders verplant worden. Deshalb gehen die meisten Arbeitssuchenden bei einreichen einer Fortbildung oder Umschulung leer aus, weil die Jobcenter einfach die vernünftigen, auch längerfristigen Kurse gar nicht erst einkaufen. Das Geld wird dafür gar nicht erst zur Verfügung gestellt, sondern man kauft irgendeinen Scheiß an Kursen ein. Auf die Wünsche der Arbeitssuchenden wird gar nicht eingegangen oder darauf Rücksicht genommen. Komme was da wolle, es gilt die Maxime fälschte die Statistik und steckt die Arbeitssuchenden in irgendeinen Scheiß rein. Toll. Echt Wahnsinn.

Aber den Arbeitssuchenden Regulierungen, Vorschriften und Vorgaben machen, den Arbeitssuchenden ständig mit einer Verfassungswidrigen Sanktion bedrohen, daß können die Damen und Herren in den Jobcentern. Dabei haben die auch selber Angst auf der anderen Seite zu sitzen. Daher sollten die wirklich mal anfangen sich zu Wehr zu setzen und lauter sagen was denen nicht paßt. Es kommt wohl doch die Zeit näher, daß sich die Menschen treffen werden. Denn ein weiter so hält das System nicht mehr lange aus, weder auf der einen, noch auf der anderen Seite.

Es ist nicht so einfach, wie Sie es sich vorstellen

Sie mögen vielleicht denken, daß es ja total einfach wäre, Bildung zu bekommen. Man geht ganz einfach zum Amt hin, legt vielleicht Werbeunterlagen des Kursus vor und bekommt dann Stempel, die notwendige Unterschrift und das Geld. Aber diese Zeiten sind lange schon vorbei, es ist bei weitem nicht mehr so einfach, wie sie es sich vorstellen. Heute ist es so wie oben beschrieben, es werden die Kurse einfach so eingekauft und dann die Arbeitssuchenden darauf verteilt. Ob es diese für die Arbeitssuchenden sinnvoll sind oder nicht, sind dem Jobcentern oder deren verantwortlichen Personen in der Sozialbehörde total egal. Auch dort wird gegensätzlich aneinander vorbei geplant und gearbeitet. Es geht mit Absicht an den Bedürfnissen der Arbeitssuchenden vorbei, individuelle Förderungen sind gar nicht erwünscht. Dann kommt es so zu skurrilen Kursen wie im letzten Link aus der NDR-Mediathek (siehe oben) gezeigt wird, welche an Sinnlosigkeit kaum noch zu überbieten wären. Damit wird keinem Arbeitssuchenden geholfen, aber eher die Statistik geschönt.

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