Die andere Seite der Agenda 2010

Hallo,

Link(s) zu den Thema:
„Schluss mit Hartz IV“.
Themen rund um und aus Altona und Hamburg.
Bundesagentur diffamiert Inge Hannemann.
Inge Hannemann gefährdet tausende Mitarbeiter der Jobcenter .
Bitte die Artikel hinter den Link(s) zuerst lesen. Vielen Dank.

sehen Sie sich bitte einmal das Video an. Es zeigt die andere Seite der Agenda 2010, nämlich die MitarbeiterInnen, welche die Suppe auszulöffeln haben. Und endlich sagt dort auch eine Mitarbeiterin was dort falsch läuft. Es wurde ja auch langsam mal Zeit, daß die ausführenden MitarbeiterInnen Ihre Kritik an dem ganzen System raus lassen und sich selber mal Luft verschaffen. Nicht nur „die Kunden“ leiden unter dem System der Agenda 2010, sondern fast genauso stark die MitarbeiterInnen der Ämter. Sie leben zwar nicht unter diesen Bedingungen, leben aber in prekären Arbeitsverhältnissen und wissen manchmal selber nicht, wie es für Sie weiter gehen soll. Eine richtige Lebensplanung sieht auch bei denen anders aus. Und wie der Fall Hannemann zeigt, brauchen diese Menschen ein richtig dickes Fell. Ich werde diese Menschen nicht in Schutz nehmen. Vielleicht ist das ja die ausbleibende Gerechtigkeit, wer weiß das schon. Nur muß die Frage sein; Soll das wirklich SO in Zukunft weiter laufen?
Das beide Seiten nur Probleme haben und nur der Gesetzgeber davon profitiert.

Jetzt aber geht der Arbeitgeber, die Bundesagentur für Arbeit, voll auf seine gewissenhafte Mitarbeiterin mit großen Lügen los. Sollte das ein Arbeitgeber tun?
Nicht nur, daß immer wieder auf die Leistungsempfänger eingeprügelt wird, nun geht man auch auf eine Mitarbeiterin los, die diesen Job für sich entdeckt hat und sich mit eben diesen (bisher) auch identifizieren kann. Ein schlechter Stil und gewaltiges Eigentor der Bundesagentur für Arbeit. Über den Vorwurf wegen dem „Recht und Gesetz“ schreiben ich demnächst auch mal etwas, mal sehen wie es denen dann schmeckt. Man sollte immer erst vor seiner eigenen Tür kehren…..
Die Feststellungen der Bundesagentur sind einfach nur peinlich, lächerlich und grenzen schon sehr stark an Dummheit. Die Aggressionen waren schon vorher, vor den Ereignissen um Fr. Hannemann, da und gelten somit nicht. Die Mißstände werden immer wieder von sehr vielen Gerichten, u. a. auch dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe, aufgedeckt und angeprangert. Also gibt es tatsächlich sehr viele Mißstände über welche Berichtet werden muß. Zu bezweifeln ist auch das die Mitarbeiterin auf Gutdünken gehandelt hat, sondern vielleicht sogar eher aus christlicher Nächstenliebe!?
Also sind die Feststellungen der Bundesagentur Hanebüchen und an den Haaren herbeigezogen. Eine Gefahr für Ihre Kollegen und Kolleginnen kann daher gar nicht gesehen werden. Das schärfste ist jedoch, daß die Bundesagentur für Arbeit eine Mitarbeiterin nach 8 Jahren (!!!) bescheinigt, diese hätte sich den falschen Job ausgesucht. Was für eine Aussage von diesem Arbeitgeber…..

Gespannt bin ich wie das Ganze jetzt weiter geht. Kann man wirklich eine solch engagierte Mitarbeiterin raus werfen?
Eines zeigt diese Fall in aller Deutlichkeit; es läuft überhaupt nicht rund in unserem Sozialsystem, es hakt an allen Ecken und Enden und wir brauchen eine sachliche und ruhige Diskussion über unser Sozialsystem z. B. wie wir Leben wollen und können und wieviel Teilhabe kann es für uns alle geben. Ein weiteres ignorieren der beiderseitigen Probleme, Leistungsempfänger und Mitarbeiter, wird nicht mehr lange gut gehen können. Dabie liegt die Lösung doch sehr greifbar vor uns; das bedingungslose Grundeinkommen. Das bedingungslose Grundeinkommen rückt somit immer näher an die Verwirklichung heran und wird nicht mehr lange Utopie sein. Denn Utopien sind dazu da, erreicht zu werden (siehe Flugzeuge und die Eisenbahn).

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