Ein früher, herbstlicher Morgen…

Manche sind betrübt und mies gelaunt,
andere geht es gut und sind voll wohlgemut.
Der Eine versprüht gut Laune und lächelt,
Manche vergrummelt sich in seine Zeitung zurückzieht.
So eine mancher noch müde dreinschaut,
sehnt sich nach wärme, ihn dass Wetter sehr raut.
Ein andere gerade aus seinem Becher ein Kaffee trinkt,
und auch in sein Buch reinschaut.
Um so dem Herbstein Schnippchen zu Schlagen, in dem er in ignoriert.

Die morgendliche, herbstliche Frische ein jeden erweckt,
ihn daran erinnert, die sommerliche Kleidung gehört nun endlich versteckt.
Der Zeitungsleser bekommt, meist ungewollt an dem nächsten Bahnhof Mitleser,
verstört er die Zeitung einfach umblättert.
Der Herbst auch durch die Zugtür zieht,
um allen zu zeigen: Hier bin ich!
Kaum schließt die Tür, die Leute sich wieder erwärmen,
sei es mit Ihrem Kaffee, Tee oder an der Heizung.
Sehr wenige reden, es ist meist still im Abteil,
viel leiden am Morgen, finden in zu früh und nicht geil.
Der Herbst er kämpft um die Vorherrschaft,
will dem Sommer zeigen, ich habe mehr Kraft.

So ein morgen in Bus und Bahn ist schön,
denn man erlebt recht viel!
Die Menschen von fröhlich, munter, heiter,
bis müde, staunend oder auch gescheiter.
Drängeln weil manch einer in Zeitnot ist,
verschlafen oder nicht in den Gang man gekommen ist.
Die Bahn wird voller, und bunter, mehr Menschen nutzten sie,
es wird lauter und lebendiger.
Manche Schüler noch schnell die Hausaufgaben machen,
ein andere lässt es aus seinem MP3-Player krachen.

Lebendiger wird es, von Bahnhof zu Bahnhof,
immer mehr Menschen sorgen für immer mehr Leben im Abteil.
Schneller, immer Schneller geht es in die Stadt,
die Arbeit, die Schule oder anderes sind das Ziel.
Auch bald, da kommt mein Endbahnhof, steige ich aus
und schlendere über den Bahnsteig hin zu meiner Arbeit.
So eine Fahrt mit Bus und Bahn zum Herbstanfang, das hat schon was!

Anmerkung vom Autor:
Soviel zu meinen Beobachtungen am morgen.
Vielleicht kommt da ja bald noch mehr, einfach mal abwarten. Mal wieder habe ich versucht ein Gedicht zu verfassen. Mir ist bewusst, dass ich noch lange kein Goethe oder Schiller bin. Aber denen strebe ich auch nicht nach, denn die wahren zu einer anderen Zeit aktiv. Ich bin ich und nicht Goethe, Schiller oder sonst wer. Die alle haben auch mal klein angefangen und waren nicht gleich perfekt.
Wenn Sie kritisieren oder loben wollen, dann würde ich mich über einen Kommentar sehr freuen.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen,
Joergius

p.s.
Danke am meinen Hoster, für die Hilfe.

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