Sanktion von 30 %

Hallo,

anbei eine PDF-Datei.

Sanktionen verfassungswidrig???

Jetzt bekomme ich eine Sanktion von 30 % bis zum 30.04.2012. WAS SOLL DER SCHEIß?
Was soll das bezwecken?
Un-fucking-fassbar???
Gibt es denn auch hier keinerlei Verhältnismäßigkeit?
In dem Urteil steht klar und deutlich das der Regelbedarf nicht gekürzt werden darf!!!!!!!!
Das Urteil habe ich auch der ARGE übergeben. Und trotzdem werde ich sanktioniert. Und jeder der Sanktionen unterstützt ist SCHEIßE!!!!!
Denn bewirken werden diese nichts, außer das sie die Arbeitslosigkeit mit Absicht verlängern.
Wie das jetzt der Allgemeinheit dienlich sein soll, daß es einem Hilfsbedürftigen jetzt wegen 1!!!! EINER!!!! Bewerbung schlechter geht, entzieht sich meiner Kenntnis. Dadurch bekommt/findet er auch nicht schneller eine Job. Im Gegenteil, es macht jetzt alles nur noch schlimmer.

Ich werde natürlich dagegen vor gehen, ist doch logisch. Denen werde ich es zeigen. Jetzt ist mein Kampfgeist erst richtig wach geworden, die sollen mich mal kennen lernen. Vor Gericht ziehe ich den die Hosen runter. Das schwöre ich Ihnen.

p.s.
Hätte jemand das Geld für eine Fahrkarte zur öffentlichen Rechtsauskunft?
Dann bitte über Paypal schicken.

Vielen Dank.

6 thoughts on “Sanktion von 30 %

  1. Hello Jörg,

    ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber ich habe mal ein paar grundsätzliche Fragen an Dich.

    Wie viele Bewerbungen schreibst Du so pro Monat?

    Kannst Du wiedergeben, was in der Bewerbung stand, wegen der Du jetzt so einen Ärger hast?

    Wie oft wurdest Du in den letzten zwei Jahren zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen?

    Hast Du jemanden, der Dich beim bewerben unterstützt oder machst Du das „auf gut Glück“ alleine?

    Gruß
    Maximilian

  2. Hallo,

    zu Frage 1) das kommt auf die Anzeigen an. Im Sommer und eben zum Jahreswechsel gibt es weniger Anzeigen, aber ich schaffe so 10 bis 12 Bewerbungen.
    zu Frage 2) Da dieses bald Gegenstand einer Ermittlung ist, kann ich es nicht wieder geben.
    zu Frage 3) das müssen so 10 oder 12 gewesen sein. Kann das aber nicht soooo genau sagen.
    zu Frage 4) Ich hatte bei meinem letzten Ein-Euro-Job (Hamburger Medienpool) Unterstützung bei meinen Unterlagen. Aber bewerben tue ich mich per E-Mail alleine.
    „Auf gut Glück“ bewerbe ich mich nie.

    Ich hoffe das Ihnen die Antworten helfen werden.

    p.s.
    Zu Frage 1) Manchmal gibt es auch Anfragen über Xing. Diese kommen halt auch noch dazu.

  3. Hey Jörg,

    10 Bewerbungen im Monat, wobei Du ungefähr einmal im Monat eingeladen wirst. Das ist doch gar nicht schlecht.

    Aber wieso wollen die Dich dann doch nicht? Auf was für Arbeitsstellen bewirbst Du dich denn da so?
    Hast Du schonmal nach nem Gespräch reflektiert, was gut und was nicht so gut lief?

    Mit „Gut Glück“ meinte ich nicht, dass Du Dich bewirbst, ohne dass es eine Stelle gibt, sondern ob Du jemanden an deiner Seite hast, der Dich unterstützt – oder es selber versuchst.

    Nach so vielen Jahren bewerbungen schreiben und Absagen kassieren – ich glaub, das ist megafrustrierend – kann es ja vielleicht nicht schaden, wenn man sich jemanden „von außen“ dazu holt, und sich Tipps geben lässt. Bzw. ihn oder sie mal fragt, wie man rüberkommt, was man ändern sollte.

    Ich weiß nicht warum, aber mich beschleicht ein bisschen das Gefühl, Du machst grundsätzlich irgendwas falsch oder schätzt etwas oder dich falsch ein und dadurch wirst Du dann nicht genommen.

    Ich kenne Dich ja nicht, aber in meinem Bekanntenkreis hat jemand ein ähnliches Schicksal. Und er hat jetzt einen Job. Aber er hatte sich vorher auf andere Jobs beworben, weil er sich maßlos überschätzt hat.
    Ich weiß nicht, wer ihm geholfen hat, aber er bekam Hilfe. Die haben sich zusammengesetzt und herausgearbeitet, was er mag, was er kann, was er denkt, was er kann. – Und dann haben sie sich die Bewerbungen angesehen und sind die durchgegangen. Zuerst einmal nach Fehlern, dann nach inhaltlichen Punkten.
    Und dann – das darf man nicht vergessen – musste sich mein Bekannter eingestehen, dass er 5 Jahre lang arbeitslos ist. Und natürlich erstmal wieder von vorne anfangen muss.
    Das war ihm nicht klar, ich weiß nicht, ob Dir das klar ist.
    Er wollte quasi in seinen alten Job, aber durch die lange Abstinenz musste er erstmal eins, zwei Stufen da drunter anfangen.
    Die Unternehmen müssen einen ja auch erstmal kennenlernen und wollen nicht den „Arbeitnehmer im schwarzen kasten“.

    Vielleicht kannst Du ja Deine Situation darlegen, bzw. selber für Dich reflektieren, ob alles so ist, wie es scheint.

    Grüße
    Max

  4. Hallo,

    also meistens bewerbe ich mich im Web-Entwicklerbereich. Da sehe ich, auch heute noch, einfach die schnellste Möglichkeit wieder in Arbeit zu kommen (weil ich ja keine andere Erfahrung zu bieten habe). Das wieso kann ich leider nicht beantworten, da ich es nie reflektiert habe. Sollte ich mal machen, da haben Sie recht. Ich mache alles alleine und selber. Wie ich schon schrieb hatte ich meine letzte Unterstützung letztes Jahr bei meinem Ein-Euro-Job. Da Sie aber den Text nicht schlecht fand und nur kleinere Korrekturen hatte, welche ich auch umsetzte, kann ich mir nicht vorstellen das es am Text liegen könnte. Aber urteilen Sie mal selbst;

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenausschreibung zum
    Webentwickler (m/w) gelesen und sende Ihnen hierfür sehr gerne
    meine Bewerbungsunterlagen zu. Ich möchte mich Ihnen kurz vorstellen:

    Nach einer Ausbildung im Pressevertrieb zog es mich schnell
    in den Internetbereich zur Stadtmagazin.com GmbH. Dort war ich
    für die Hauptrubriken und kurze Zeit später auch für
    alle Hauptstartseiten verantwortlich. Da wir als Tochterunternehmen
    von Bertelsmann aber schnell abgestoßen wurden, begann
    meine Arbeitslosigkeit. Doch in dieser absolvierte ich 2 Praktika,
    eines in den SinnerSchrader Studios und eines in der Medienwerft.
    In beiden lernte ich, mit RedDot zu arbeiten und einiges mehr über
    die W3C-Standards. In der Zwischenzeit habe ich angefangen, mich mit
    WordPress (PHP und MySQL), HTML5 und CSS3 zu beschäftigen.

    Ich würde mich freuen, wenn Sie mich zu einen persönlichem Gespräch einladen
    und Sie sich von meinen persönlichen und fachlichen Fähigkeiten überzeugen.

    Ab sofort wäre ich verfügbar und meine Gehaltsvorstellungen liegen
    bei etwa 1.444,- € Netto. Sollte ich Sie jetzt positive eingestimmt haben,
    so freue ich mich über Ihre Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen

    Beim Gehalt richte ich mich an die Firmengröße. Große und sehr Bekannte Firmen können es sich leisten auch mehr zu zahlen, als gerade Start-Ups (Jungunternehmer). Mal ist es auch weniger als das im Beispieltext. Selbst wenn es da noch einen kleineren Fehler geben sollte, bezweifle ich das es gerade daran liegt warum ich keinen Job bekommen sollte. Mir hat schon einmal jemand gesagt ich sei kein Entwickler. Aber der Typ kannte mich genauso wenig wie Sie.

    Ich würde schon gerne wieder als Web-Entwickler arbeiten. Nur nicht in der Werbung. Die wollen immer die eierlegende Wollmilchsau und dort MUß es immer schnell gehen. Das ist nichts für mich. Aber irgendwas wird sich schon finden. Vielleicht ja auch im Fernsehbereich (Web über TV). Mal sehen. Vielleicht wäre ja auch Teilzeit etwas für mich (darüber habe ich auch schon nachgedacht), dann könnte ich auch weiter an meinem Buch schreiben. Muß ja nicht immer Vollzeit sein.

    Bitte glauben Sie mir, ich habe schon sehr viel darüber nachgedacht, habe ja auch gaaaaaaaaaanz viel Zeit. Deswegen bin ich auch auf die Idee gekommen mich mal als Schriftsteller zu probieren und habe diesen Blog gemacht. Warum es zum Buch nicht gereicht hat? Keine Zeit!!! Wenn man immer wieder raus gezogen wird (z.B. Ein-Euro-Job oder wie jetzt die Sanktion) dann habe ich keine Energie mehr frei um mich meiner Geschichte zu widmen (z.B. ich muß jetzt wieder zur ÖRA). Dafür muß ich nämlich in die Geschichte eintauchen, diese Leben. Alles andere macht ja auch keine Sinn. Wenn man das nicht kann, kann man halt nicht schreiben. Hören Sie mal anderen Schriftstellern zu, wie die das machen. Die nehmen sich auch Zeit zum schreiben und tauchen in deren Geschichten ein.

    So das reicht wohl als Antwort.

  5. Hallo Jörg,

    ja, das klingt für ne Bewerbung ganz ok.
    Das kann man natürlich wirklich noch verbessern, aber ich will auch nicht rummäkeln.
    Muss man seine gehaltsvorstellungen im ersten Anschreiben direkt vorbringen? Vielleicht.

    Web-Entwickler schreiben sie, aber gelernt haben sie etwas mit Presse?
    Klar, Web-Entwickler werden zur zeit rasent gesucht (vor allem Gute!). Das kriegt man schon mit.
    Was hast Du denn so an Referenzen? Die würde ich doch in einer bewerbung mit einbringen. Wenn man eine eigene Seite programmiert hat oder sogar „designed“. Dann macht sich das doch super in einer Bewerbung. Das zeigt gleich Dein Können! Gerade im Web-Bereich, wo alles online ist, suchen Chefs natürlich nach so etwas.

    Du schreibst ein Buch? Darüber hab ich hier noch gar nichts gelesen. Interessant. Wie weit bist Du denn schon? 🙂
    Aber „Buch schreiben“ ist ja kein Fulltimejob, mit dem man Kohle verdienen kann. Ich würde Dir von einer Halbtagsstelle abraten – wenn Dir eine angeboten wird, natürlich nicht! Hauptsache IRGENDWAS haben!

    Noch eins:
    „Sollte ich Sie jetzt positive eingestimmt haben, so freue ich mich über Ihre Antwort.“

    Der Satz geht gar nicht.

    Zuerst einmal stimmt mich etwas nicht „ein“. Und wieso sollte Deine Bewerbung jemanden positiv stimmen?
    Schreib doch lieber als letzten Satz: „Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich.“

    Das ist zielstrebig und zeigt Einsatzwillen.
    Und Du „würdest Dich“ auch nicht „freuen“ sondern Du „freust Dich“.
    Kein hätte, könnte, würde.

    Und statt „Da wir als Tochterunternehmen von Bertelsmann aber schnell abgestoßen wurden, begann meine Arbeitslosigkeit.“ würde ich eher schreiben: „Dieses Tochterunternehmen von Bertelsmann ging 20xx in die Insolvenz und ich wurde arbeitslos. In der damaligen zeit fand ich keine Beschäftigung, habe aber dennoch im Jahr 20xx und 20xx zwei Praktika bei SinnerSchrader und Medienwerft gemacht. In dieser Zeit lernte ich einige neue Systeme und Techniken kennen.“

    Das nur als Anreiz.
    Was Du damit machst, bleibt Dir überlassen.
    🙂

  6. Hallo,

    vielen, vielen Dank für diese konstruktive Kritik/Hilfe!!!

    Natürlich werde ich beim nächsten Bewerbungsschreiben einiges ändern. Manche verlangen gleich eine Gehaltsvorstellung, dann schicke ich diese natürlich mit. Ich richte mich da ganz nach den Ausschreibungen, sonst lasse ich die natürlich weg. Im Pressevertrieb habe ich gelernt (Bürokaufmann), bin aber dort nicht übernommen worden, so daß ich keinerlei Berufserfahrung habe sammeln können. Die Referenzen stehen alle im Lebenslauf (dort passen die besser hin, meine Meinung nach).

    Schauen Sie mal nach Links oben, da steht etwas über „Autor“…… 😉
    Weit bin ich leider noch nicht gekommen, werde ja immer wieder rausgerissen. Aber die Ideen für meine große Geschichte sammle ich auch weiterhin. Später kann ich dann daraus meine Geschichte schreiben.

    Sie sind übrigens der Erste mit dieser konstruktiven Kritik/Hilfe. Nur so zur Information.

    Vielen Dank.

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