Stiefel putzen!

Hallo,

hier eine kleine Kurzgeschichte. Und wie gehabt, wer Lob oder Kritik hat, oder Fehler findet der kann dann gerne einen Kommentar hinterlassen. Sollte wer allerdings etwas schreiben, welches nicht zu dem Gedichtsthema paßt, wird derjenige auf die Spamliste gesetzt und der Kommentar einfach gelöscht.

Stiefel putzen!

Die kleine Antje ist ziemlich stur. „Nein das will ich nicht“, sagte Sie zu Ihrer Mutter immer wieder. „Doch, Du musst. Sonst geht der Nikolaus einfach so weiter und gibt Dir nichts von seinen Gaben ab. Er packt nämlich nur in die sauberen, geputzten Stiefel etwas rein.“, antwortete die Mutter. „Also los, Stiefel putzen.“ „Nein! Nein! Nein! Ich will nicht meine Stiefel putzten. Das ist doof“, sagte die kleine Antje und ging in ihr Zimmer. Sie setzte sich zu ihren Puppen, schmollte und tat so als würde Sie mit ihren Puppen spielen. Die kleine Antje mochte heute einfach nicht ihrer Mutter glauben. Sie dachte, er würde auch so schon etwas in ihre kleine Stiefel von seinen Gaben packen.
Da sah Sie aus dem Augenwinkel heraus ein kleines Licht am Fenster und ging darauf zu. Das Licht wurde größer und heller, je näher sie dem Fenster kam. Dort schwebte ein kleiner Engel am Fenster und sprach zu ihr: „Hallo Antje, Du solltest auf Deine Mutter hören. Denn nur die lieben und artigen Kinder bekommen etwas vom Nikolaus. Alle anderen bekommen nur die Rute. Möchtest Du sehen, was er alles für die Kinder zu geben hat“, fragte der Engel. „Au ja, sehr gerne“, antwortete die kleine Antje.

Der Engel nahm die kleine Antje an ihre Hand und flog mit ihr davon. Sie flogen sehhhr lange und gaaaaanz weit weg. Am Haus des Nikolaus angekommen, sprach der Engel zu ihr: „Du musst jetzt aber ganz leise sein, sonst bemerkt er uns noch.“ Antje nickte und staunte. Das ganze Dorf lag im tiefen Schnee. Und ihr war dabei gar nicht kalt, im Gegenteil. Sie schaute mit dem Engel durch ein kleines, halb zugefrorenes Fenster. Dort wurde das unterschiedlichste Spielzeug für alle Kinder in der Welt, von kleinen Zwergen, hergestellt, dann in Geschenkpapier verpackt und in einen riesengroßen Sack gesteckt. Dann hörte Sie zwei tiefe Männerstimmen reden: „Hey, Nikolaus, morgen geht es für Dich ja schon los. Hast Du auch schon alles zusammen?“ fragte die eine Stimme. Antwortete die andere tiefe Stimme: „Ja, ich habe fast alles zusammen. Nur dieses kleine Geschenk hier. Damit kann ich gar nichts anfangen, ich weiß nicht wohin damit.“ Antje konnte nicht direkt erkennen was der Nikolaus da in seinen Händen hielt. Sie zog ihren Ärmel bis zur Hand hoch, wischte am Guckloch und versuchte durch das Fenster besser zu sehen. Da sprach die stimme weiter: „Vielleicht weißt Du ja, wohin das gehört. Vielleicht zu Dir, Weihnachtsmann?“ „Ho, Ho, Ho, ich glaube ich weiß wem das gehören könnte.“ Er zwinkerte dabei in Richtung Nikolaus. „Aber das verraten wir jetzt nicht. Oder Nikolaus?“
Antje musste sich jetzt auf einmal ganz doll die Augen reiben und würde auf einmal richtig Müde. Sie viel in einen tiefen Schlaf.

Plötzlich wachte die kleine Antje bei sich zu Hause am kleinen Puppentisch wieder auf. Um sie herum saßen ihre Puppen, so wie sie die vorhin verlassen hatte. Oder doch nicht? Sie musste sich wieder die Augen reiben. War das alles nur ein Traum? War Sie gar nicht weg? Und wo war der Engel?
Sie lief zum Fenster, aber alles was Sie sah war die Weihnachtsaußenbeleuchtung. Kein Engel. Kein Nikolaus und auch kein Weihnachtsmann. Und was war das für ein Geschenk von dem der Nikolaus sprach? Sie lief zum Schuhschrank im Flur und war baff. Da saß ihr Vater und putzte seine Stiefel. „Was machst Du da, Papi“, fragte Sie ihren Vater ganz erstaunt. Er antwortete: „Ich putze meine Stiefel damit ich etwas von Nikolaus bekomme. Ja, auch ich hätte gern ein kleines Geschenk. Willst Du auch eines haben“, fragte er. „Ja“, fuhr sie vor Freude auf. Ihr Vater half ihr beim putzen ihrer Stiefel und stellten diese danach vor die Tür.

p.s.
Also los. Stiefel putzen!
Oder wollen Sie alle leer aus gehen?

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