Monatsarchiv für April 2010

Du suchst im Moment im Archiv von Bergedorfer Schloss – Der Schriftsteller Blog – von Joergius.

Gedicht zum Halbfinale des HSV

Hallo,

ein Gedicht zum Halbfinale Rückspiel des Hamburger Sport Vereins. Und wie gehabt, wer Lob oder Kritik hat, oder Fehler findet der kann dann gerne einen Kommentar hinterlassen. Sollte wer allerdings etwas schreiben, welches nicht zu dem Gedichtsthema paßt, wird derjenige auf die Spamliste gesetzt und der Kommentar einfach gelöscht.

Hamburger SV und seine Chance

Gespannt sind heute bei den HamburgerInnen die Nerven,
die Spieler wollen sich nicht nun mit den Fans verwerfen.
Denn jeder der beiden weiß, die Chance ist Groß,
ist das Finale im eigenen Stadion ein Muß.
Der UEFA-Pokal ist das GROßE Ziel,
zu tun gibt es dafür noch sehr viel.
Ein Sieg IST Pflicht, das sollte jedem klar sein,
drum lauft IHR Spieler, um Mark und Bein.

Die Fans sie lechzen nach diesem Pokal,
gehen mit Freunden das Spiel anschauen in einem Lokal.
Sie fiebern mit und drücken ganz feste die Daumen,
mögen sich die Spieler heute nicht entpuppen als Pflaumen.
Tore solle der HSV schießen wie am Fließband,
daß sich der Jubel ausbreitet wie ein Flächenbrand.
27 Jahre warten auf eine Titel müssen enden,
ihr müsst das Spiel zu Euren Gunsten wenden.
Heute wird der Grundstein gelegt
und Fulham von seinem Platz gefegt.
Die Chance auf das Finale ist sehr groß,
dann wäre in Hamburg MÄCHTIG was los.

Nur der HSV!!!

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Wem es nicht gefallen hat, der läßt es sein.
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Geschrieben von jockel am 29. April 2010 | Abgelegt unter Gedichte,Hamburger SV,Schriftsteller,Sport | Keine Kommentare

Ein Gedicht zum Frühling 2010

Hallo,

ein Gedicht zum Frühling 2010. Und wie gehabt, wer Lob oder Kritik hat, oder Fehler findet der kann dann gerne einen Kommentar hinterlassen. Sollte wer allerdings etwas schreiben, welches nicht zu dem Gedichtsthema paßt, wird derjenige auf die Spamliste gesetzt und der Kommentar einfach gelöscht.

Oh Winter, wie warst Du stark!
Trafst uns mit voller Wucht ins Mark.
Entwöhnt von der Kälte, dem Schnee und Eis,
zahlten manchen dafür einen sehr hohen Preis.
Geschildert und gerutscht wurde viel an Deinen Tagen,
aus dem Haus zu gehen, konnte man fast nicht wagen.

Dann kam endlich der Frühling, wenn auch nur für kurze Zeit,
der Winter gab aber nie auf, war immer bereit.
Hielt uns lange in Schacht,
hat nur lauthals gelacht.
Die kalte Schulter zeigte der Winter uns immer wieder und wieder,
ließ dem Frühling keine Chance, und rang ihn immer nieder.

Doch waren wir vom Winter noch nicht Frei,
Sein windiger, kalter Atem hielt bis zum Mai.
Brachte uns zu Ostern auch noch Bodenfrost,
die Sonnenstrahlen waren kein wirklicher Trost.
Dann ging dem Winter die Puste aus,
und der Frühling nutzte das auch eiskalt aus.

Die Schneemänner schmolzen dahin und die Natur wurde wieder grün,
ließ Blumen sprießen, Vöglein zwitschern, die Natur war immer noch schön.
Die Wärme der Tage läßt die Gefühle der Liebe wieder tanzen,
jetzt beginnt der Frühling im Großen und ganzen.

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Geschrieben von jockel am 27. April 2010 | Abgelegt unter Gedichte,Schriftsteller | 1 Kommentar

Wieder ein erbärmlicher Jahrmarkt in Bergedorf

Hallo,

und wieder, wie im letzten Jahr schon einmal, rate ich Ihnen von einem Besuch des Jahrmarktes auf dem Frascatiplatz in Bergedorf ab. Denn auch in diesem Jahr ist der Platz wieder nur zu einem Viertel gefüllt. Das schlimmste finde ich ja, das noch nicht einmal die Breite des Frascatiplatzes ausgenutzt wird. Wer so lustlos zu werke geht darf sich nicht wundern, wenn der Umsatz am Ende nicht stimmen sollte. Zufrieden können die am Ende doch gar nicht sein. Wieder gibt es keine Geisterbahn, kein Kettenkarussell, keine Schiffschaukel und keine andere Auswahl an “größeren” Fahrgeschäften. Gerade einmal ein Autoscooter und ein Fahrgeschäft “American flight” sind für größere Besucher da. DAS ist DEUTLICH ZU WENIG. Zwar sind 4 Kinderkarussells und ein paar Buden noch da, aber das reicht nicht um den Platz komplett zu füllen. Nein!!! So geht das doch nicht weiter. Und am Ende beschweren sich wohl möglich noch die Schausteller, das die Geschäfte soooo schlecht gelaufen sind. Zuletzt war glaube ich, der Platz im Jahr 2007 komplett besetzt, kann mich aber auch Irren und das es das Jahr 2006 war. Es muß sich dringend etwas ändern. Das kann die nächsten Jahre doch nicht so weiter gehen. Wo drückt denn bitte der Schuh? Wo genau liegt das Problem? Warum werden keine auswärtigen Schausteller geholt um den Platz zu füllen? Warum gibt es dort keine Schiffschaukel, einen “fliegenden Teppich” oder den “Frisbee”? Warum ist das Fahrgeschäft “Flipper” nicht hier? Warum kein “Power Tower”? Wo ist denn eigentlich das Fahrgeschäft “Viva Mexcio” hin? Er war doch sonst immer da!

Gerade der Platz ist durch seine Größe hier in Bergedorf etwas besonderes und sollte schon für einen Jahrmarkt komplett genutzt werden. Der Bezirk sollte sich mal Gedanken machen, ob das wirklich so weiter geht. So verkommt das ganze zu einem Witz. Zu einem sehr schlechten Witz. Insbesondere für die Bergedorfer, die denn Jahrmarkt noch von früher her kennen wird der Anblick wirklich weh tun. Da ist ja der Lohbrügger Jahrmarkt ende September Anfang Oktober auf dem Lohbrügger Markt ja besser ausgestattet. Bei dem erwartet man ja auch nicht viel. Aber wenn man so viel Platz hat, wie auf dem Frascatiplatz, dann muß das auch ausgenutzt werden. Und wenn man sich die Schausteller Deutschland weit sucht.

Geschrieben von jockel am 22. April 2010 | Abgelegt unter Bergedorf,Jahrmarkt,Veranstaltungen | 2 Kommentare

Gewagt gefragt …

Hallo,

was passiert eigentlich wenn Karstadt geschlossen (abgewickelt) werden sollte, sprich es sich kein Käufer für das komplette Paket finden sollte?

Die Frage kam mir heute früh. Einige Fragen die dazu gehören sind auch folgende:
Wo soll diese Masse von Menschen wieder Arbeit finden?
Wo sollen soooooo viele Arbeitsplätze bitte wieder entstehen?
Es fallen ja dann auch Arbeitsplätze bei Herstellern, Spediteure, Lageristen und deren Zulieferern weg. Wo sollen die denn alle wieder Arbeit finden?
Sollte Karstadt abgewickelt werden müssen, dann wäre es das Ende des Einzelhandels! Meiner Meinung nach.
Wäre es dann nicht wirklich an der Zeit das bedingungslose Grundeinkommen einzuführen?
Wenn eine solche Masse in Hartz 4 rutschen würde und das wird sie früher oder später, dann müsste eigentlich das Sozialsystem platzen. Denn für so viele Menschen war das System nie angedacht. Und verhindern wird sich das auch nicht können. Sollen die alle wirklich später dann Hartz 4 beziehen?
Oder würde nicht spätestens dann das bedingungslose Grundeinkommen besser Sinn machen? Mir ist klar geworden, daß wir einen Aufschwung bräuchten, wie in den 50er Jahren des letzten Jahrhundert, um den groß Teil wieder in Arbeit zu bringen. Auch ohne eine Abwicklung von Karstadt. Soll das alles denn immer so weiter gehen?

Das sind alles Fragen die zumindest einer mal gestellt haben muß/sollte. Aber noch sind das alles offene Fragen und keine Tatsachen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zuletzt. Wir brauchen das bedingungslose Grundeinkommen, da es niemals wieder so viele Arbeitsplätze geben wird und permanent sehr viele Menschen Arbeitslos bleiben. Ich weiß, daß einige meiner Leser hier nicht zu stimmen. Aber es gibt keine andere Alternative. Ein zurück zum alten System ist nicht nur unmöglich, es wäre auch falsch. Denn es würde sich nicht wirklich etwas ändern und der Erfolg würde auch da aus bleiben, auch dort sind sie ja an einen Wirtschaftsaufschwung gebunden. Die Dinge auszusitzen wie unsere Politiker ist nicht wirklich hilfreich.

Geschrieben von jockel am 11. April 2010 | Abgelegt unter Arbeit,BGE Grundeinkommen,Politik | Keine Kommentare

Joergius trauert …

Hallo,

vor kurzem ist ein richtig guter Freund und ehemaliger Nachbar unserer Familie verstorben. Er wurde “nur” 71 Jahre alt. Jetzt beginnt sie also. Die Zeit, in der alle guten Verwandte, Bekannte und Freunde die Welt verlassen. Sicherlich muß man an jedem Tag mit dem Tod rechnen, denn das gehört ja zum Leben dazu. Aber das es schon so “früh” sein muß, daß ist wirklich gemein. Meine Verwandtschaft (Familie) ist schon etwas älter, was zumindest die Onkel und Tanten angeht. Diese Jahrzehnt wird wohl eines der schwierigsten für mich werden, es werden, davor habe ich am meisten Angst, viele Kontakte zu Cousins (oder weiteren Teilen der Familie) und Freunden verloren gehen. Was bleibt ist … leere …

Vielleicht hilft ja ein Gedicht (gewidmet allen, die Trauern und denen die Verstorben sind):

Ich glaube an Walhall.
Ich glaube an den Ort, an denen die Vorfahren/Ahnen nach dem Tod auf uns warten.
Ich glaube an die Reise, an den Weg zur Halle unserer Vorfahren/Ahnen.
Ich glaube, daß Sie Dich, geliebter Mensch, mit Freude aufnehmen werden.
Ich glaube an unser Wiedersehen.

Mogest Du Deinen Weg nach Walhall finden, zu Deinen Dir geliebten Vorfahren/Ahnen.
Mögest Du ohne Probleme die Halle mit den großen Toren erreichen.
Mögest Du die Zeiten nun bei Deinen Vorfahren/Ahnen verbringen.
Mögest Du nun, fortan mit Ihnen die Götter und dessen Söhne und Töchter treffen.
Mögest Du nun in Walhall in Frieden leben.

Finde nun Deine letzte Ruhe, Deinen Frieden und Vergebung im Himmel, im Paradies, in Walhall, bei Gott.

In nomine patris et filii et spiritus sancti

In Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes

AMEN!

p.s.
Dies ist meine Art mit Trauer umzugehen.
p.p.s.
Laßt es euch gesagt sein, von jemanden der es wirklich besser weiß: Es macht keinen Sinn sich krank zu Arbeit zu schleppen. Das ist niemals eine Firma/Arbeit wert. Und später im Leben, können sich daraus auch noch andere, größere gesundheitliche Probleme entwickeln. Und diese lassen sich später im Leben manchmal nicht mehr Rückgängig machen. So wie bei dem Freund meiner Familie.
p.p.p.s.
Diese Gedicht ist auch einer ehemaligen Klassenkameradin gewidmet.

Geschrieben von jockel am 9. April 2010 | Abgelegt unter Privat | Keine Kommentare

Kinder, Ostern, Hasen und die bunten Eier!

Hallo,

hier wieder ein Gedicht von mir. Und wie gehabt, wer Lob oder Kritik hat, oder Fehler findet der kann dann gerne einen Kommentar hinterlassen. Sollte wer allerdings etwas schreiben, welches nicht zu dem Gedichtsthema paßt, wird derjenige auf die Spamliste gesetzt und der Kommentar einfach gelöscht.
Und nun, viel Spaß:

Pünktlich!

Zu Ostern!

Dann erscheint er wieder!

Fast zeitgleich mit der Blumenblüte!

Und zur Fahndung ausgeschrieben!

Gesucht wird wegen Verbreitung von Kinderlachen,
ein Wesen, daß, einiges verteilt an komische Sachen.
Packt kleines Spielzeug und viel Schokolade in die Nester,
lässt es krachen und wir feiern fester.
Verführt uns zum Naschen,
er hat da seine ganz eigene Maschen.
Bringt auch Freude mit in jedes Haus,
lässt Ostern werden zum großen Schmaus.
Deshalb wird nach ihm auch gesucht,
die Polizei schon lauthals flucht.

Sein Fell ist mal Braun, mal Weiß, oder auch bunt gescheckt,
verschwindet immer wieder schnell, wenn man ihn hat entdeckt.
Das Wesen mit den Schlapp- oder langen Ohren ist kaum zu fangen,
schon gar nicht an den Ostertagen.
Er legt nämlich schnell die Nester in die Gärten,
deshalb kommt man ihn nicht auf die Fährten.
Die bunten Eier werden gesucht von den Kindern,
an Ostern werden sie zu richtigen Findern.
Der Osterhase ist flink und entkommt auch in diesem Jahr,
man war ihm schon ganz nah.

In Hamburg da gibt es an Ostern eine Tradition,
da läuft im Radio der Top-821 OsterhitMarathon.
Dieser gehört zu Ostern wie die (Schokoladen-)Eier und der Hase,
die Forsythien kommen in die Vase.
Die Stimmung ist dann richtig österlich,
und abends brennt mit der Kerze ein romantisches Licht.
Am Oster-Montag werden die geheimen Top20 am Abend vorgestellt,
am Speersort versammelt sich dann wieder die halbe Welt.

Ich wünsche Ihnen allen frohe Ostern!

Geschrieben von jockel am 3. April 2010 | Abgelegt unter Gedichte,Schriftsteller | Keine Kommentare