Monatsarchiv für Dezember 2009

Du suchst im Moment im Archiv von Bergedorfer Schloss – Der Schriftsteller Blog – von Joergius.

Guten und gesunden Rutsch ins neue Jahr!

Liebe LeserInnen,

ich wünsche Ihnen allen, einen guten, gesunden (vielleicht ja auch weißen) Rutsch ins neue Jahr. Ich wünsche Ihnen auch im nächsten Jahr, Gesundheit, Glück und viel Erfolg.

p.s.
Bitte räumen Sie auch Ihren Silvesterdreck heute Abend wieder weg. Sowas muß man nicht liegen lassen, daß ist eklig und widerlich.

Geschrieben von jockel am 31. Dezember 2009 | Abgelegt unter Feiertage | 1 Kommentar

Heilavend / Heiligabend

Hallo,

hier ein Gedicht zum heiligen Abend. Kritik, Lob oder Tippfehler bitte als Kommentar hinter lassen. Wenn es etwas auszusetzen gibt.

Frohe gesegnete Weihnachten

Heilavend

De Geboort Jesu war hüüt Nacht,
Gott hett em us as „Gaav” bröcht.
Bi weten Gerimels, Gesänge, un Krüffspill,
hüüt sünd de Kark dorch dat luut Klockspill dat Faartenn vun vel.
Man lüstern de Andacht de Paster/Parr wat he so anpreien,
am Avend wart blank erlüchten dat hillich Schien.
Unner de Winachtsboom leggt de Winachtsmann de Gaav ab,
de Dach över hett he vel to doon, de Tiet ist för all heel graad.
De Winachtsmann fien ist bi Winachtssnick,
doon een Töller vull hen, anners ist he ficks wedder wech.
Finnen warrn jemer unner de Boom so welk een Bündsel,
de Görn bi Spelwark nie dat Lachen vergaan.
Een Keiertje im witt Snee wisen man ist nich alleen,
welk een de koolt Winter stigt in de Been.
De heet Schokolaad achter’op nu beter smeckt,
Se de Lief un Spöök nee erweggt.

Ik mögen jüm all frohe, gesegnete,
(amenn jo okk) witt Winachten!

Frohe gesegnete Weihnachten

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Hochdeutsche Version

Frohe gesegnete Weihnachten

Heiligabend

Die Geburt Jesu war heute Nacht,
Gott hat ihn uns als „Geschenk“ gebracht.
Daran erinnern Gedichte, Gesänge und Krippenspiele,
heute sind die Kirchen durch das laute Glockenläuten das Reiseziel von vielen.
Man lausche der Andacht des Pastors/Pfarrers was er so spricht,
am Abend wird hell erleuchten das heilige Licht.
Unter dem Weihnachtsbaum legt der Weihnachtsmann die Geschenke ab,
den Tag über hat er viel zu tun, die Zeit ist für alle ganz schön knapp.
Der Weihnachtsmann empfindlich ist bei Weihnachtsgebäck,
lege ein Teller voll hin, sonst ist er schnell wieder weg.
Finden werdet Ihr unter dem Baume so manch ein Paket,
den Kindern beim Spielzeug nie das Lachen vergeht.
Ein Spaziergang im weißen Schnee zeigt man ist nicht alleine,
manch einem der kalte Winter steigt in die Beine.
Die heiße Schokolade danach jetzt noch besser schmeckt,
Sie den Körper und Geist neu erweckt.

Ich wünsche Ihnen allen frohe, gesegnete,
(vielleicht ja auch) weiße Weihnachten!

Frohe gesegnete Weihnachten

Geschrieben von jockel am 24. Dezember 2009 | Abgelegt unter Feiertage,Gedichte,Plattdeutsch,Riemel,Schriftsteller | Keine Kommentare

Bezahlbarer Inhalt, was der Sch… soll

Hallo,

Links zu den Thema:
Beschreibung von bezahlbarer Inhalt.
Spiegel Artikel: Bezahlinhalte.

nun geht es tatsächlich los. Die ersten Nachrichtenseiten machen den Bezahlriegel vor (nicht gerade Benutzerfreundlich). Und das zu Krisenzeiten …. Mal abgesehen davon, welche Familie hat das Geld übrig um sich das zu leisten? Warum soll ich für einen simplen Text zahlen? Oder für anderen multimedialen Schnickschnack (Videos, animierte Grafiken etc.)? Da es früher kostenlos war, warum dafür bezahlen? Erstrecht wenn es z. B. von Springer kommt (kein seriöser Journalismus)!? Wo ist der Mehrwert für mich, wenn ich für Inhalt bezahle? Habe ich ein Mitspracherecht? Wo bekomme ich das Geld dafür her? Kriegen jetzt alle eine Lohn/Gehaltserhöhung? Wie lange wird das nun wieder gut gehen? 3 bis 4 Monate? Warum hat man aus den früheren Fehlern nichts gelernt und läßt den Sch… vom bezahlbaren Inhalt sein? Es war schon einmal eine Idee den Bezahlriegel vor die Nachrichten zu machen und man ist damals schon gescheitert. Jetzt haben wir eine Wirtschaftskrise und die Idioten von der Presse kommen gerade jetzt auf die Idee sich ihre Artikel bezahlen zu lassen. Das ist mit die saudümmste Idee das Jahres. Aber irgendwie Typisch. Man muß aber nicht jede blöde Idee verwirklichen. Standen die unter zu viel Alkohol von der Weihnachtsfeier, oder unter Drogen als die auf diese Idee kamen? Oder gar beides? Kann ja nicht sein, das am Montag noch ALLES kostenlos ist und ab Dienstag man für sowas zahlen muß! Wer hat denen nur ist Gehirn geschissen? Wer hat denen so ein Blödsinn den nur eingetrichtert? Man muß nicht alles glauben, was einem die Leute so erzählen und auftischen wollen. Glauben die etwa tatsächlich daran, mehr Geld einzunehmen? Aberglaube soll ja auch ein Glaube sein ….

Ich rate allen davon ab, jetzt und auch später Menschen vom Inhalt der Webseiten so auszuschließen. Es gibt Menschen die können (nicht das diese auch nicht wollen) sich das nicht leisten. Und dann sind da noch die, die für so einen Blödsinn nicht zahlen wollen. Warum auch? Ohne wirklichen Mehrwert macht es keinen Sinn, die Inhalte im Web zu bezahlen oder den Riegel davor zu machen. Ich hätte echt nie erwartet das ein Verlag in Deutschland, tatsächlich so dumm ist und einen Bezahlriegel vor seine Internetinhalte macht. Bin ja mal gespannt, wie schnell die scheitern …. Denn sowas macht am meisten Spaß, andere beim scheitern zu zusehen und sich dabei köstlich amüsieren :D .

Geschrieben von jockel am 15. Dezember 2009 | Abgelegt unter Digital | 3 Kommentare

Niklaas

Hallo,

hier ein Gedicht (auch wieder auf Plattdeutsch) zum Nikolaus. Berechtigte Kritiken bitte als Kommentar. Viel Spaß.

hüüt is Dach des Niklaas,
aver nich to all kamt he na Hüüs.
De Stevel möten fien geputzt sien,
dunn tut de Niklaas ook wat in.
Nachts, heemlich, suutje, un lies steckt he in de Stevel,
de Proppertee faststetten wovel.
Morgens, verslopen to de Stevel gaan de Kinner,
kiken de Stevel un warrn to Finner.
Se lachen un freien sik, de Stevel sünn pall geföölt,
Ooft, Nöt, Plünnen, Spelwark und Schokolaad, wat fien sick dat anfölen.
Nich bloot for Görn is de Dach hüüt fien,
hüüt is Niklaas, drum lat jo verpipeln.

Een suutje tweten Advent un fien Niklaas.

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Der Nikolaus

heute ist Tag des Nikolaus,
aber nicht zu jeden kommt er nach Haus.
Die Stiefel müssen sauber geputzt sein,
dann tut der Nikolaus auch etwas herein.
Nachts, heimlich, still und leise steckt er in die Stiefel,
die Sauberkeit entscheidet wie viel.
Morgens, verschlafen zu den Stiefeln gehen die Kinder,
werden zu Entdeckern und Findern.
Sie lachen und freuen sich, die Stiefel sind prall gefüllt,
Obst, Nüsse, Kleidung, Spielzeug und Schokolade, wie schön sich das anfühlt.
Nicht nur für Kinder ist der Tag heute schön,
heute ist Nikolaus drum lasst euch verwöhn.

Einen ruhigen, schönen 2. Advent und Nikolaustag.

Geschrieben von jockel am 6. Dezember 2009 | Abgelegt unter Feiertage,Plattdeutsch,Riemel | Keine Kommentare

De Adventskalenner

Hallo,

hier wieder ein Versuch im Plattdeutschen; es geht um den Adventskalender …

De Tiet is inkiken, do warrn wedder apen vel Dör,
he süll us as all Jör ficks bi Winacht heran fören.
Kinnerlachen hört man nu genau veeruntwintig Dach lang,
denn bi Schokolaad un Spelwark klappen de groot Fang.
De Görn bücksen Morgens frö to’m Kalenner snell,
jüst vör dat uut bi de Sünn warrn hell.
Heel knipperich riten se de Dör up,
wölen hebben wat sik daar’achter versteekt un freien sik riesig op.

Versnopt is ficks de Schokolaad,
düsse is fien un smeckt nicks faad.
Törn is se deftich, törn is se fien,
nicks bloot den Görn smeckt, so süll dat sien.
De Freid över dat Spelwark is oevergroot,
denn nu is in jemer Fantasiewelt wedder vel meer loos.
Adventkalenner laten de Kinner arch wied reisen,
hollen se unner anner bi Koenig un Ridder speisen.

Trurich sitten nu dat Gör bi Kalenner vör,
freid sik aver al op morgen, denn dunn kamen wedder een nee Door.
Düsse Dach nu al to Enn is,
just eer de Sünn haf al waak küsst.
Vull Ungedüür de Kinner mut nu passen,
freid sik op de Schokolaadschmelz, de heel sachte.
De Adventskalenner is aver wat schöön un fien,
apen Du dat nöögst Dörchen, ist dat daarachter dien.

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Hochdeutscher Text:

Der Adventskalender

Die Zeit ist gekommen, da werden wieder geöffnet viele Türen,
er soll uns wie jedes Jahr schneller an Weihnachten heranführen.
Kinderlachen hört man jetzt genau 24 Tage lang,
denn mit Schokolade und Spielzeug gelingt der große Fang.
Die Kinder laufen morgens früh zum Kalender schnell,
noch bevor es draußen mit der Sonne wird hell.
Ganz ungeduldig reißen Sie die Türe auf,
wollen haben was sich dahinter versteckt und freuen sich riesig darauf.

Vernascht ist schnell die Schokolade,
diese ist zart und schmeckt nicht fade.
Mal ist sie groß, mal ist sie klein,
nicht nur den Kindern schmeckst, so soll es sein.
Die Freude über das Spielzeug ist riesengroß,
denn jetzt ist in Ihrer Fantasiewelt wieder viel mehr los.
Adventskalender lassen die Kinder sehr weit reisen,
läßt Sie unter anderem mit Königen und Ritter speisen.

Traurig sitzt nun das Kind beim Kalender vor,
freut sich aber schon auf morgen, denn dann kommt wieder ein neues Tor.
Dieser Tag nun schon zu Ende ist,
noch bevor die Sonne hat alle wach geküsst.
Voller Ungeduld die Kinder müssen nun warten,
freuen sich auf den Schokoladenschmelz, den ganz zarten.
Der Adventskalender ist doch was schönes und feines,
öffnest Du das nächste Türchen ist das dahinter Deines.

Geschrieben von jockel am 3. Dezember 2009 | Abgelegt unter Gedichte,Plattdeutsch,Riemel,Schriftsteller | Keine Kommentare