Monatsarchiv für März 2009

Du suchst im Moment im Archiv von Bergedorfer Schloss – Der Schriftsteller Blog – von Joergius.

Noch so eine Idee…

Hallo,

welche mir beim schreiben vorhin kam. Es geht um die Hallen am Frascatiplatz, in der ja eine große Spielhalle eröffnen soll. Darum die Frage:
Warum können die Hallen am Frascatiplatz nicht zur Aussenstelle der Hamburg Messe werden?
Das wäre doch eine Sinnvolle Nutzung. Nicht jede Messe/Veranstaltung etc. verlangt auch immer ein solch großes Gelände, wie das der Messe in der Hamburger Innenstadt. Ein Beispiel wären die “Hamburger Modellbautage”, diese könnten doch gut in Bergedorf stattfinden. Na gut, vielleicht müsste man dafür das Geländes etwas erweitern, aber dort könnte diese dann stattfinden. Man muß ja nicht gigantisch groß erweitern, aber soviel zumindest das diese Messe in Bergedorf ihr zu Hause findet. Nimmt man dann das Autohaus weg und nimmt es zu diesen “Messegelände” hinzu, dann könnte etwas daraus werden. Mir fällt gerade ein, dass ein Parkhaus dafür vielleicht her muß. Hmm…
Wohin stellt man das? Der Fras kann nicht immer als Parkplatz dienen, da ja auch dort manchmal Veranstaltungen sind. Das ist jetzt schwierig, aber nicht unmöglich. Auch da wird mir noch etwas einfallen, mal sehen was. Ich weiß, wieder so eine Idee, die nicht verwirklicht wird.
Aber warum nicht auch ein kleines Messegelände für Bergedorf?
Was spräche denn dagegen?
Kommen Sie mir bitte jetzt nicht mit der Verkehrsanbindung. Vom “neuen” ZOB kann es ja eine Dauerverbindung (Shuttle) geben. Das wäre nicht das Problem. Hmm… das sollten sich unsere Lokalpolitiker mal alles durch den Kopf gehen lassen.

Geschrieben von jockel am 31. März 2009 | Abgelegt unter Bergedorf,Messe,Modellbautage | 2 Kommentare

Meine Ideen für Penndorf

Hallo,

wie ich neulich so in der Hamburger Innenstadt unterwegs war kam ich auf folgende Ideen:
Wie wäre es, wenn man das Penndorfgebäude komplett entkernt und “eine Art Levantehaus” daraus macht?
Aber nur nicht so Exklusiv wie das in der Hamburger Innenstadt, sondern Zielgerichteter, passender für den Stadtteil halt.
Wenn man dann noch, dieses Haus mit einem Ergebnis aus der Architektur-Olympiade verbindet dann dürfte dadraus etwas sehr schönes für Bergedorf werden.
Die Details:

    - Das Penndorfgebäude wird komplett entkernt (vom alten Mc-Donalds bis zum anderen Ende. ALLES raus!!!)
    - Das Erdgeschoss und die erste Etage werden mit kleineren Einzelhandelsflächen bestückt.
    - Eine Brücke führt von der ersten Etage des Penndorfgebäudes rüber zur anderen Straßenseite, wo sich dann auch in der ersten Etage Einzelhändler befinden sollen.
    - Die Etagen 2 und 3 des Penndorfgebäudes werden zu einem Hotel mit Seminarräumen.
    - In die vierte Etage kommt wieder ein Restaurant (nicht nur für Hotelbesucher, sondern für alle zugänglich)
    - Auf der Seite mit dem Glunzgebäude entstehen auf 2 Etagen (Erdgeschoss und erste Etage) Einzelhandel und/oder Gastronomie.
    - Direkt über dem Glunzgebäude stelle ich mir einen Konzertsaal vor, nicht ganz so wie er in der Architektur-Olympiade geplant wurde
    - Bei mir bleibt der (momentane) Outletstore auf 2 Etagen erhalten und darüber kommt dann der Konzertsaal.
    - Dieser ist mit dem Einzelhandel auf dieser Straßenseite verbunden
    - Oder einen “gläsernen” Tunnel unter der Bergedorfer Straße. So ähnlich wie der Tunnel, der im Miniatur Wunderland deren Amerika und Hamburg miteinander verbindet. Nur müsste dann das Glasdach sehr dick und robust sein.

Das “neue” Penndorfgebäude
Meine Vorstellung ist, dass sich dort kleinere Einzelhändler wiederfinden.

    - Ein Laden von den Bauern und Blumenhändlern der Vier- und Marschlande (ok, der wird vielleicht etwas größer, dafür aber soll der nur Produkte aus der Region haben)
    - Vielleicht eine Milchbar (die von Bauern aus der Umgebung beliefert wird)
    - ja gut, dann halt 2 schöne, einfache Cafes.
    - einen Modelleisenbahnhändler (so einer fehlt in Bergedorf und Umgebung)
    - Einzelhändler die das verkaufen, was in Bergedorf leider verloren gegangen ist, bzw. was demnächst verloren geht (ich bin der Meinung, das sich ein Laden wie Burgdorf dort dann halten könnten.)
    - Das dass was hier im Stadtteil fehlt, soll man dort dann finden…
    - Wie z.B. ein “kleinerer” Glunzladen… (Die Bergedorfer wissen genau was ich meine)
    - Oder andere Läden, die hier Sinnvoll wären.

Die “Glunz”seite der Bergedorfer Straße
- Über dem jetztigen Einzelhandel kommt eine weitere Etage mit Einzelhandel, der einen Durchgang zum Konzertsaal hat.
- Dort kann es dann auch Gastronomie geben
- Und die Brücke rüber zum alten Penndorfgebäude nicht vergessen
- In die beiden Hochhäuser an den beiden Enden kann ich mir Wohnung und/oder Büros vorstellen

Ja, ich höre schon die Frage:
Wo sollen denn soviele Einzelhändler her kommen?
Keine Angst. Wenn man das richtig angeht, dann wird man die Händler schon zusammen bekommen.
Muß der Konzertsaal wirklich sein?
Ich finde, ja. Denn Bergedorf kann einen größeren Konzertsaal gut gebrauchen. Je nach Größe des Saales halt, können dann dort verschiedene Veranstaltungen stattfinden (Konzert, Flohmärkte usw.). Ich halte meine Idee für eine ganz gute Lösung für unseren Stadteil, da er damit ein wenig mehr aus dessen Dornröschenschlaf aufwacht. Es muß sich was in Bergedorf tun, damit es hier auch wieder aufwärts geht. Diese Ideen werden eh nie verwirklicht, aber ich wollte sie halt mal ausgesprochen haben.

Links zu den Themen:
Das Levantehaus.
Das Levantehaus im Wikipedia.

Geschrieben von jockel am 31. März 2009 | Abgelegt unter Bergedorf,Einkaufen | Keine Kommentare

Das (Computer-)Spendengedicht

Hallo,

ich will sehen, ob ich hiermit ein paar Spenden einsammeln kann.

Ihr lieben Leute, hört genau zu,
denn es gibt ein Thema das lässt mir keine ruh.
Jetzt so ungefähr nach sechs Jahren,
da fängt an mein PC nicht mehr so flott hochzufahren.
Auch sonst lässt mich der Computer langsam hängen,
muß ich Ihn doch zu manches drängen.

Ich kann kaum noch an Ihm arbeiten,
alles dauert hier jetzt lange Zeiten.
Bin jetzt gerade dabei, alle Dateien zu sichern und zu speichern,
ich will mich ja nicht hier bereichern.
Doch Ihr lieben Leute ich muß euch darum bitten!
Spendet bitte etwas an Geld, dann kann ich einige Lücken kitten.

Es geht mir darum, wieder einen neuen Computer zusammen zu bauen,
auch die Software muß ich mir kaufen neu.
Ich bin mir bewusst das dieses Gedicht, nicht gerade die feinste Art ist,
hier um Geldspenden zu bitten, aber die Pc’s bei Aldi und Saturn sind nun mal großer Mist.
Diese taugen nichts für meine Ansprüche,
sie würden bei einigen Arbeiten schnell gehen in die Brüche.

Denn ich will ja auch weiter flexibel bleiben,
muß mich weiterhin für den Arbeitsmarkt komplett aufreiben.
Aber heute ist es einfach so, dass es nicht ohne Computer geht,
deshalb ich euch alle anfleh!
Bitte spenden Sie Geld, damit ich mir wieder einen Computer zusammen bauen kann!
damit dieser hält genau so lang.

Liebe Gemeinde da draußen, ich bitte Sie sehr,
drücken Sie den Spendenbutton, dass ist nicht verkehrt.
Hardware und Software ich muß mir neu kaufen,
sonst sehe ich schwarz und kann mir nichts erlauben.
Dieses Thema ist mir wirklich wichtig und groß,
jetzt zeigt mir und der Welt das dass Internet ist famos.

Gerne würde ich ja arbeiten gehen, doch in heutigen Zeiten,
suchen alle Arbeitgeber durch die Rezession die Weiten.
Ich habe mich stets bemüht wieder in Arbeit zu kommen auch in Zeiten der Schwere,
aber alle meine Bemühungen liefen bisher ins Leere.
Es gibt nichts anderes zu tun als Sie liebe Gemeinde darum zu bitten,
jetzt auf den Spendenbutton zu klicken.

Dieses Gedicht ist kein Scherz,
mein Computer sorgt für ganz viel Schmerz.
Seine Zeit nun langsam zu Ende geht,
nach sechs Jahren, hier bald ein anderer Computer steht.
Ich dachte mir einfach, schreib es mal als Gedicht,
sonst endet ganz böse diese Geschicht.

Die Spende ist jetzt wichtig, sonst geht hier bald gar nichts mehr,
dann gibt es hier nichts neues und die Seiten bleiben leer.
Mein Computer mir stehts treu ergeben war,
sein Ende geht mir ganz nah!!!
Traurig bin ich über diesen Verlust,
sorgte er auch manchmal für viel Verdruss.

Gehasst und geliebt habe ich dieses (schöne) Ding,
sich niemals ein Virus hier verfing.
Seine Zeit hat aber nun bald ein Ende,
darum bitte ich Sie alle um eine Geldspende.
Loslassen und neue Wege muß ich nun gehen,
lasse meinen Computer dann beim Recycler stehen.

p.s.
Auch wenn es etwas humorvoll klingen mag, so ist es mir wirklich sehr Ernst hier um eine Geldspende zu bitten. Ich wollte es nur angenehmer ausdrücken, als einen saloppen Text hier hin zu schreiben.

Geschrieben von jockel am 22. März 2009 | Abgelegt unter Arbeit,Digital,Gedichte,Schriftsteller,Technik | 13 Kommentare

Die Bagger rollen

Hallo,

ja es geschehen noch wunder. So auch hier in Bergedorf, denn vor über einer Woche wurden die letzten Verträge unterzeichnet und die Bagger rollten an. So das nun an allen Stellen gleichzeitig gebaut wird und man einen Zeitplan aufgestellt hat.
- Die B 5 soll bis Ende diesen Jahres fertig werden.
- Auch der Tunnel soll bis Ende diesen Jahres fertig werden.
- Genau so auch der Busbahnhof samt beiden (Auto- und Fahrradparkhaus) fertig sein.
- Der Wohnturm und das City Center sollen Ende 2010 fertig sein.
Soweit erstmal die Theorie. Wie es dann in der Praxis läuft, dass werden wie ja schon sehen. Ich freue mich jedenfalls das man jetzt am Bauen ist.

Geschrieben von jockel am 20. März 2009 | Abgelegt unter Bergedorf | Keine Kommentare

Immer weniger Tradition

Hallo,

es wird immer weniger Traditionsgeschäfte geben. Denn wieder macht hier in Bergedorf ein Geschäft zu, dieses mal ist es das letzte Geschäft von Burgdorf. Ich glaube es war ende der 80er Jahre, als Sie ihren Spielwarenladen geschlossen haben und nun ist deren Hauptgeschäft mit den Bestecken, Messer und Scheren dran. Das ist wirklich Schade, aber so ist wahrscheinlich nun mal die Zeit. Und wo gehe ich demnachst hin, wenn ich Qualität haben will?

Ausverkauf bei Burgdorf

Geschrieben von jockel am 17. März 2009 | Abgelegt unter Bergedorf | 1 Kommentar

Der Frühling

Hallo,

und wie gehabt, bitte ich Sie Ihre Kritik als Kommentar abzugeben. Vielen Dank.

Langsam wird es heller draußen und fangen die Vögel an zu singen,
ein Zeichen dafür, dass es Frühling wird.
Der Mensch zeigt sich jetzt oft verwirrt,
sind es doch die Frühlingsgefühle die ihn zermürbt.

In dieser Zeit bekommt der Mensch, ganz viele Schmetterlinge im Bauch,
es wird Zeit für die Liebe, dass merkt er jetzt auch.
So manch wundersames Werk er jetzt vollbringt,
er zwar vor Ideen sprüht, aber Manches gar nicht gut klingt.

Die Kälte weicht dem warmen Sonnenschein,
es zeigen sich hier die Schneeglöckchen und die Primeln fein.
Viele Blumen zeigen sich jetzt, manch Eine will die Erste sein
und der letzte Schneemann nun ganz schnell wird sehr klein.

Die Wärme wird kommen! Das sage ich euch ganz bestimmt,
der Frühling ist bald bei uns und schenkt uns viel Sonnenschein.
Nicht nur wir Menschen, auch die Tiere fühlen sich jetzt besser,
drum lasst uns raus gehen und den Frühling genießen.

p.s.
Da der Frühling erst noch anfängt, werde ich demnächst mehr schreiben. Es wird also fortgesetzt und ist noch nicht fertig. Vielleicht bekomme ich ja in den nächsten Tagen mehr Inspiration, so dass ich dann hier dran weiter schreiben kann.

Geschrieben von jockel am 14. März 2009 | Abgelegt unter Gedichte | 2 Kommentare

Mehr über Veranstaltungen

Hallo,

auch hier werde ich demnächst mehr schreiben.

Geschrieben von jockel am 11. März 2009 | Abgelegt unter Veranstaltungen | Keine Kommentare

Bewerbungen

Hallo,

hier erfahren Sie demnächst mehr zum Thema Bewerbungen.

Geschrieben von jockel am 10. März 2009 | Abgelegt unter Bewerbung | Keine Kommentare

Artikel die mich nachdenklich machen…

Hallo,

unten finden Sie einen Link zu einem Artikel der mich nachdenklich stimmt. Dort ist zu lesen, dass ein Babymarkt geschlossen wird nur um diese Halle dann mit einer anderen zu verbinden und dort dann eine über 1.000 Quadratmeter große Spielhalle zu eröffnen. Haben wir in Bergedorf nicht schon genung davon?
Reichen die etwa nicht schon aus, um die Menschen in die Sucht zu treiben?
Natürlich ist der Begriff Spielhalle sehr dehnbar, kann auf viele Dinge Hinweisen. Aber zu allererst denkt man grundsätzlich an eine Daddelhalle, in der viele Menschen einer Sucht erliegen. Sollte aber eine andere Art von Spielhalle gemeint sein, dann würde ich mich natürlich entschludigen. Wenn es aber eine “Spielhölle” werden sollte, dann muß man sich ernsthaft Gedanken machen, ob unsere Regionalpolitik sowas für Gut heißt und nich tdoch irgendwie Einfluß nehmen sollte.
Worauf ich auch hinaus will, ist dass ich am gestrigen Montag eine Nachricht gehört habe die mich wütend macht. Das finden Sie unter dem 2. Link. Dort steht das die Lottoannahmestellen auf Ihrer Leuchtreklame einen Warnhinweis zur Spielsuchtpräsentation in gleicher Deutlichkeit anbringen müssen.
Lotto spielen (alleine) macht nicht süchtig, es sind die Casinos und Spiehallen die die Menschen süchtig machen.
Was hat unsere Politik vor?
Warum kommen auf einmal solch merkwürdige Urteil aus den Gerichten?
Warum jetzt, und nicht schon früher?
Wollen die ein Europalotto einführen und das Altbewährte loswerden?
Das aber würde kein Sinn machen, denn die Einnahmen vom Lotto bekommen ja die Bundesländer. Bei einer Europalotterie sieht das anders aus. Dort würde es ja an die teilnehmenden Länder gehen und die Bundesländer würden leer ausgehen. Deshalb verstehe ich nicht so ganz die Richtung, die unsere Politik eingeschlagen hat.
Und heute kommt dann noch die Meldung aus meiner örtlichen Zeitung dazu, welche über eine viel zu große Spielhalle berichtet. Wo wir gerade dabei sind…
Warum gibt es für Casinos und Spielhallen keine größeren Spielsuchthinweise?
Warum gibt es keine riesigen Suchthinweise bei “Shopping Centern” (Kaufen kann zur Sucht führen, oder so ähnlch)?
Warum gibt es bei Restaurants/Bistros/Cafes keine großen Hinweise, dass es dort zu einer Fresssucht kommen könnte?
Oder das der Verzehr zu Diabetes führen wird?
Und so weiter…
Sie sagen, daß ich jetzt grotesk bin?
Das Lotto spielen zu einer Sucht führt habe ich noch nicht erlebt. Auch als Einstieg ist es zu wenige, denn man gewinnt ja nicht gleich auf anhieb, wie in einer Spielhalle. Deshalb müssten alle anderen Orte, meiner Meinung nach, auch Warnhinweise bekommen, sonst bringt der eine Warnhinweis vor der Lottoannahmestelle ja nichts.

Warum muß in einer Stadt wie Hamburg, ein Babymarkt für eine Spielhalle weichen?
Wo ist denn die lebendige Stadt?
Wo ist die Stadt für Familien und Kindern?
Sind wir an den Punkt angekommen, an dem die Familien mit Kindern nicht mehr erwünscht sind?
Wer würde dann in Zunkunft für Einkommen sorgen oder die Beiträge zahlen?
Glauben doch tatsächlich einige daran, dass Geld auf Bäumen wächst?
Wo soll das alles noch hinführen?

Das sind zwei Artikel die mich nachdenklich stimmen…
So kann das doch nicht weiter gehen, oder etwa doch…?

Links zu den Themen:
Artikel der Bergedorfer Zeitung.
Artikel zum Urteil.

Geschrieben von jockel am 10. März 2009 | Abgelegt unter BGE Grundeinkommen,Bergedorf,Politik | Keine Kommentare

Ode an den Fußball

Hallo,

wieder versuche ich mich mal an der Kunst des Gedichts. Bitte geben Sie Ihre Kritik als Kommentar ab.

Bei einem Sieg wirst Du geliebt,
bei einer Niederlage, wirst Du gehasst.
Und viel zu oft aber auch noch geschaßt.
Für viele ist es weit mehr als nur ein Sport,
Ein Fan ist jedes Wochenende an einem anderen Ort.

Weil die Stadien voller Frohmut und Gesang heute sind,
es geht wieder los, der Vater heute nimmt mit sein Kind.
Der Schiedsrichter pfeift an das Spiel,
zu sehen gibt es manchmal wenig oder viel.

Tore gibt es mal viele oder keine,
die Hauptsache ist der Fan feiert seine.
Bei jedem Foul der Fan aufschreit
und der Schiedsrichter ist niemals weit.

Sowas soll jetzt Abseits gewesen sein,
der Spieler (oder Fan) Aufschreit:”Das war es nicht. Oh Nein!”
In der Halbzeitpause, sich alle wieder sollen beruhigen,
gehen einen Trinken und diskutieren über die Toren.

Wenn Fans sich in Ihren Emotionen hoch steigern,
die Spieler sich jetzt nicht Ihrer Leistung dürfen verweigern.
Schließlich will man ja auch Leistungen sehen,
und nicht wieder enttäuscht von dannen gehen.

Die Freude ist groß bei jeder Aktion der (Auswärts-)Heimmannschaft,
auch wenn Sie es am Ende mal hat nicht geschafft.
Angefeuert von den Fans, hat Sie doch Ihr bestes geben,
auch wenn jetzt wohl andere nach den Titeln streben.

Und doch eine Niederlage doch ziemlich schmerzt,
der richtige Fan ist Traurig und greift sich an sein (Fußball-)Herz.
Die Punkte sind nun weg, verloren und kommen nicht wieder,
trotzdem singen die Fans ihre Lieder.

Die Träume sind nun erstmal ausgeträumt,
und der Fan vor lauter Wut schon schäumt.
Dachte er doch “Ach wäre das schön,
so einen Titel bei meinen Verein zu sehen”.

Den anderen Fan freut es und er lacht,
und feiert durch die ganze Nacht.
Schelmisch er doch denkt “Mein Verein der ist jetzt wer,
kommt der Titel diesmal hier her”.

Oh, Fußballspiel wie bist du schön und grausam zu gleich,
machst jeden Fan die Nerven butterweich.
Trotzdem wirst Du von vielen geliebt und verehrt,
im Stadion da fühlt sich niemand verkehrt.

Es heißt “Elf Freund sollt Ihr auf dem Platze sein”,
sollt fair miteinander umgehen und haut nicht auf euch ein.
Das Gleiche gilt auch für die Fans obendrein,
friedlich beide Blöcke sollen feiern Ihren Verein.

Gewalt gehört nicht ins Stadion und an dessen Umfeld,
sowas hat man sein zu lassen und kostet den Verein nur viel Geld.
Streiten kann man auch in Ruhe und schlicht,
und so ist nicht nur meine Sicht!

Schließlich ist es am Ende doch nur ein Sport,
den wir alle sollten in Ruhe feiern an diesen speziellen Ort.
Im Stadion sollten wir uns freuen oder weinen,
das Ergebnis wird uns alle in Diskussionen vereinen.

Deshalb lebe hoch Du Fußballspiel,
wir geben Alles und das ist sehr viel.
Ihr Spieler kämpft und rackert euch ab,
wir wollen Zweikämpfe und Tore sehen und das nicht zu knapp.

Oder Du großer Sport zerreißt uns unser Herz,
wenn Ihr Spieler nicht jetzt kämpft, sorgt euer Trainer für viel Schmerz.
Zweikämpfe, Teamgeist, Einsatz und Laufbereitschaft,
sowas braucht eine heutige große Mannschaft.

Will man viele Titel für seinen Verein hier her holen,
dann muß man viel laufen bis einem qualmen die Sohlen.
Jetzt vorwärts Hamburg fangt an zu kämpfen,
und hört endlich auf, die Euphorie von selber zu dämpfen!

p.s.
Sowas schrieb ein HSV-Fan nach einer 1:4 Auswärtsniederlage seines Vereins :cry: :evil: .

Geschrieben von jockel am 7. März 2009 | Abgelegt unter Arbeit,Gedichte,Schriftsteller | Keine Kommentare

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