Gedankenmappe (Mindmap)

Hallo,

ich war heute in einem Papierwarenhandel und habe mir ein stabiles Buch zum schreiben einer Gedankenmappe (Mindmap) gekauft. In nächster Zeit werde ich mich daran setzten und mir mal richtige Gedanken über meine Figuren (Helden/Bösewichte/Fabelwesen), Orte, die Geschichte (Handlung usw.) uvm. machen. Vielleicht werde ich mich dafür auch außer Haus begeben, da ich hier zu Hause wohl eine Schreibblockade entwickelt habe. Oder fühle mich draußen einfach freier. Sie werden mich wohl des öfteren draußen antreffen. Mal sehen, wo ich mehr erreiche.

So fing alles an (Teil 3)…

Hallo,

mir kam neulich wieder eine Erinnerung, welche auch mit meinen Schriftstelleranfängen zu tun hat.
Und zwar die hier:
Nachdem ich die Handelsschule erfolgreich abgeschlossen hatte, war ich auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Damals fand man ja nicht auf Anhieb einen Ausbildungsplatz so das man suchen mußte. Diese Suche zog sich damals leider etwas hin, den genauen Grund weiß ich heute nicht mehr. Zumindest lag es nicht an mir und meinen Unterlagen, damit war alles in Ordnung. Wieso ich nichts fand erklärte ich mir aber mit der 5 in Mathematik (heißt das aber, daß ich nicht Rechnen kann?). Wobei dies meine einzige schlechteste Note war.
Eines Tages, es war im Billstedt-Center, da traf ich Jenny, eine Klassenkameradin von der Handelsschule wieder. Im Gespräch mit Ihr, sie war auch ohne Ausbildungsplatz bisher geblieben, sagte sie mir das sie momentan einen Kurs beim BFW macht. In dem Kurs bleibt man auf den laufenden was das Kaufmännische angeht, sagte sie mir. Und man bekam Unterstützung für die Bewerbungsunterlagen, so dass man schnell eine Ausbildungsplatz finden sollte. Da sich das alles für mich ziemlich gut anhörte, fragte ich sie wie sie an diesen Kurs gekommen sei. Sie sagte ich müsste meine Berufsberaterin fragen ob ich das auch machen könnte.
Am nächsten Tag habe ich mir einen Termin bei meiner Beraterin geholt. Meine Berufsberaterin Frau S. fragte mich was ich dort wolle und war der Meinung das mir das nichts bringen würde. Aber ich überzeugt meine Beraterin davon, dass es besser wäre etwas zu tun, als nur rumzusitzen. Sie gab mir die Möglichkeit mich dort anzumelden, was ich auch tat. Ich komme mal am besten zum Punkt…
Dort hatten wir auch Maschinenschreiben (auf richtigen Schreibmaschinen) als „Fach“. Wir durften auch mal einfach so etwas schreiben. Ich habe dann damals eine Geschichte angefangen, selbige aber nie bisher zu ende gebracht.

Das Magische Ei von Lockwell

Es war an einem frühlingshaften Morgen, die Sonne ging gerade über Lockwell auf, als die Truppen von Prinz Gooth ihren Angriff ausführten. Erst überfielen sie ein kleines Dorf, nahe der Grenze, in dem nur Bauern und arme Leute wohnten. „ Durchsucht die Häuser, foltert die Bauern, irgendwo hier muss das Magische Ei sein,“ befahl Prinz Gooth. „ Wenn ich das Ei erstmal in meinen Händen halte und sich die Magie des Eis über mich verbreitet, kann ich die ganze Welt beherrschen.“

Hätte ich damals schon gewusst welche Fähigkeiten ich habe, dann hätte ich diese Geschichte auch weiter geschrieben. Mir ist bewusst das die Geschichte im Grunde genommen ein Witz ist, aber man bedenke das dies ja auch nur ein Anfang sein sollte. Ich wollte immer diese Geschichte komplett schreiben, bin aber nie dazu gekommen. Was für ein jammer…
Vielleicht hätte ich schon längst etwas erreichen können…
Was nicht ist, daß kann ja noch werden…

Wer sucht, der findet auch Erkenntnisse…

Hallo,

ich hatte gestern etwas gesucht. Und zwar suchte ich nach der Geschichte die ich am Vortag als Beispiel geschrieben hatte. Da kam mir ein paar Erkenntnisse, welche ich so bisher nicht gesehen hatte, weil ich für diese Blind zu seinen schien. Ich schaute auf das Datum der Datei, in der ich die Geschichte niedergeschrieben hatte. Es war der 01.07.2003…
In dem Ordner, in welchem diese Datei lag, waren auch noch andere Geschichten die ich mal angefangen hatte oder anfangen wollte :-) . Eine Geschichte aus dem Jahr 2003, sechs Geschichten aus dem Jahr 2004 und zwei aus dem Jahr 2005. Im Jahr 2006 hatte ich keine Zeit eine zuschreiben, da ich in dem Jahr mein Praktikum hatte. Drei Geschichten habe ich im diesem Jahr angefangen…
Ich sollte wohl mal die ganzen Geschichten zu ende schreiben, bevor ich etwas neues anfange…
Was mir aber zu Denken gab, war daß ich all die Jahre lang immer wieder versuchte habe mit dem schreiben anzufangen, aber nie habe ich es zu einer kompletten, fertigen Geschichte gebracht. Sehr merkwürdig…
Also wollte mein inneres schon immer das ich Schriftsteller werde, ohne das mir das wirklich bewusst war. Und ohne das ich je was erreicht hätte. Man, das ärgert mich gerade tierisch. Hätte ich doch nur auf mein inneres gehört, anstatt es zu unterdrücken und zu ignorieren. Diese Erkenntnisse vom gestrigen Tag trafen mich wie ein Schlag, denn ich hatte die ganzen Geschichten alle wieder vergessen und wußte gar nicht was ich da alles schon angefangen hatte. Was für eine Talentverschwendung.

Erkenntnisse können auch weh tun, wenn man diese entdeckt und einsieht. Ich hätte schon längst in der Hinsicht etwas machen können, vielleicht ja auch etwas erreichen können. Warum? Warum habe ich nicht auf mich selber gehört?
Ist das eine Schwäche?
Kann man das auch abstellen und lernen mehr auf sich selbst zu hören?

So fing alles an Teil 2…

Hallo,

hier ist wieder eine Erinnerung, welche mir zu meinen Schriftstelleranfängen eingefallen ist. Es war in der Handelsschule:
Damals, es war glaube ich im EDV-Unterricht, da sollten wir Zeitungsartikel selber schreiben. So richtig frei raus und aus dem Bauch heraus. Irgendwie hatte ich damals damit gar keine Probleme, es klappte recht gut ein Thema zu finden über das ich schreiben konnte. Denn damals hatte Hamburg keine Mehrzweckhalle und wollte immer eine bauen lassen. Aber außer Luftschlössern ist nie etwas daraus geworden. Ich schrieb darüber das es endlich eine Halle geben würde und dass das erste Ereignis eine große Techno Veranstaltung sein sollte (leider kann ich dieses mal keinen Beispieltext zeigen, da ich darüber wirklich keine Unterlagen mehr besitze). Des Weiteren schrieb ich auch über die Hallengröße und ging mehr auf die Veranstaltung und dessen Stars ein. Ich weiß noch daß ich mir diese Veranstaltung sehr genau vorgestellt hatte, diese vor meinem geistigen Auge gut gesehen habe. So kam ein sehr langer, gut geschriebener Zeitungsartikel zusammen.
Viel weiß ich leider nicht mehr darüber. Nur noch, das wir mehrere Unterrichtsstunden damit verbrachten, an diesen Texten zu arbeiten.

Autobiographie angefangen…

Hallo,

ich habe angefangen eine Autobiographie zu schreiben. Warum?
Weil ich einfach das alles mal erzählen muß was ich so erlebt habe. Und das ist eine ganze Menge.
Es kann also sein, dass ich hier demnächst erst einmal weniger schreibe. Denn die Geschichte meine Lebens sollte einfach erzählt werde. Finde ich :-) . Wann ich damit fertig bin, kann ich leider nicht sagen, denn ich habe ja einiges zu erzählen. Ich gebe Ihnen aber hier Bescheid, sollte ich dann doch einmal fertig werden.

Mittagspause …

Ich wandelte in meiner Mittagspause so umher,
fühlte den Herbst, das Ende des Sommers kommt hier her.
Die Gedanken wanderten so in die Vergangenheit,
zur Kindheit zurück, der Duft des Herbst war nicht mehr weit.
Die Gefühle des Herbst von damals kamen wieder zurück,
die kühle, der feuchte Nieselregen, brachten mir die Erinnerungen.

So ganz alleine ging ich durch die Stadt, verloren im Gedanken und Träumen,
ohne Dich in meinen Armen zu halten, ohne das Du bei mir bist.
Einsam gehe ich in diesen Herbst, vermisse Dich so sehr,
diese Tage werden nicht nur kürzer, sondern auch sehr schwer.
Du bist so nah und doch so fern, der Wunsch das Du bei mir bist ist so groß,
wenn Du mich doch finden würdest, dann wäre auch was los.
Feiern würde ich mit Dir, den ganzen Tag bis in die Nacht,
bis in den nächsten morgen, bis uns die aufgehende Sonne anlacht.

Aber Nein, einsam gehe ich durch meine Mittagspause,
ganz ohne Dich, ganz ohne Sause.
Mit dem Herbstanfang und meinen Erinnerungen alleine,
gehe ich durch diese Stadt, soweit wie mich tragen meine Beine.
Der Herbst er kommt, er streckt seine Fühler vorraus,
Regen, kühler Wind und das Herbstkleid schickt er.
Aber gibt der Sommer gleich so auf?

So fing alles an ….

Hallo,
so fern ich mich noch richtig erinnere, fing daß alles ungefähr so an
(Mal sehen, ob ich das noch alles zusammen bekomme) :-) :
Es war damals in den 80er Jahren. Ich wiederholte die 4. Klasse (meine Eltern wollten das damals so …) und es muß so gegen Ende des Schuljahres gewesen sein. Auf jedenfall präsentierten meine Klassenkameraden ihr Können/Fähigkeiten und bekamen dafür auch ein Geschenk. Die eine spielte auf ihrer Flöte ein Lied, ein anderer malte ein besonderes Bild, eine andere sang besonderes gut ein Lied vor und wiederrum ein anderer las aus dem Lesebuch sehr gut vor. Alle bekamen direkt nach ihrer Präsentation ein kleines Geschenk. Ich wollte aber auch eines haben ….!
Nur was tun?
Was tun wenn man nicht musikalisch veranlagt ist?
Ich konnte ja kein Instrument spielen oder singen ….. bzw. ich hatte nicht das Talent dazu und wollte nicht meine Schulkameraden mit meinen Unvermögen im Singen vergraulen :-) ….
Aber ich wollte auch ein Geschenk ab bekommen und nicht der einzige sein, der ohne eines dort geht ….
Also was tun?
Richtig gut malen oder zeichen konnte ich damals nicht, so dass ich dafür wahrscheinlich keinen Preis bekommen hätte. Und um etwas zu basteln btw. zu Handwerkern fehlte mir die Zeit und auch dort das Talent. Glaubt mir, das wäre nicht so gut geworden, wenn einer mit 2 linken Händen etwas bastelt oder handwerkert.
Die Zeit lief mir davon und ich wußte nicht was ich machen sollte …!
Dann kam diese 2. Stimme in mir und sagte:
„Schreib doch was!“
Und plötzlich führte ich in mir ein Streitgespräch übers schreiben. So was hatte ich noch nie erlebt, da war diese 2. Stimme in mir ….
„Was soll ich tun?“
„Schreib doch was, was deinen Kameraden auch gefallen würde. Dann würdest Du auch etwas besonderes sein/machen und du bekämst auch ein Geschenk.“
„Ich und schreiben? Na gut, wenn Du es sagst, dann mache ich das mal. Nur über was soll ich nur schreiben?“
„Lass Dir eine Kindergeschichte einfallen, daß kommt bestimmt an!“
Also nahm ich mein Schreibheft raus, griff zu meinem Füller und dachte nach, was ich schreiben könnte. So sponatn viel mir bloß nichts ein und die Zeit lief mir davon. Ich muß wohl aus dem Fenster geschaut haben und dann viel mir folgende Geschichte ein:

Die ehrliche Elster
Es war einmal an einem schönen Tag in einem Garten eine Elster. Diese Elster sah auf einen kleinem Tisch eine Perlenkette liegen, die in der Sonne funkelte. Die Elster wußte das diese Kette nicht ihre war, aber sie funkelte so schön in der Sonne und wollte diese unbedingt haben. Sie flog vom Ast herrunter zum Tisch und nahm die Kette mit zum Baum hoch. Jetzt hatte die kleine Elster die Perlenkette und legte diese auch gleich an. Die Perlenkette war der kleinen Elster aber viel zu groß. Und so funkeln tut diese hier oben im Baum auch nicht mehr. Unten im Garten suchte die Menschenfrau schon nach der Kette, doch konnte diese nicht finden.
Da kam die Mutterelster vom Futter sammlen zurück und schimpfte mit der kleinen Elster:“Junger Mann, man nimmt keine Sachen mit die einem nicht gehören! Du bringst das sofort wieder zurück. Auf der Stelle.“ Die junge Elster antwortete kleinlaut:“Ja Mutter, werde ich machen.“ Als die Menschenfrau wieder im Haus war, flog die kleine Elster vom Baum runter und legte die Perlenkette wieder auf den kleinen Tisch und flog wieder auf den Baum zur Mutter zurück. Alles das hatte die Menschenfrau vom Fenster aus beobachtet und ging wieder hinaus in den Garten. Sie sagte:“Danke kleine Elster, daß Du mir die Kette wieder gebracht hast. Diese ist nämlich ein Erbstück meiner Mutter, die ich sehr geliebt hatte.“ Als Dankeschön legte die Frau ein großes stück Brot auf den Tisch, welches sich die Elstern schnell schnappten.

Und die Moral von der Geschicht:
Man nimmt nichts mit was einem nicht gehört!

Ende.

So oder ähnlich war die Geschichte ich ich ziemlich schnell geschrieben hatte. Ich wußte gar nicht das ich so schnell schreiben konnte, wie mir die Geschichte einfiel …
Ganz genau kann ich mich aber leider nicht mehr an die Geschichte erinnern, da daß ganze auch schon einige Zeiten her ist. Dann, wie ich fertig war, sagte ich meiner Lehrerin das ich auch etwas vortragen wollte. Ich sagte, ich hätte eben eine kleine Geschichte geschrieben und könnte diese jetzt vorlesen. Ich lass also meinen Klassenkameraden die kleine Geschichte vor. Anscheinend hat meinen Kameraden die Geschichte, denn am Ende bekam auch ich Beifall. Und natürlich auch ein kleines Geschenk!
Ich bekam einen kleinen weissen Block mit Kugelschreiber drin (Foto wird später folgen).
Da ich aber so schüchtern, und mir der Beifall ein wenig Peinlich war, zerriß ich die Geschichte und warf diese in die Mülltonne. WARUM habe ich das nur getan. WARUM NUR. Wie konnte ich nur so blöde sein, dass zerreißen und auch noch wegschmeißen. Herr Gott war ich doof Sie merken gerade, daß ich mich heute noch sehr über meine damalige Dummheit sehr ärgere. Aber was solls. Weg ist nunmal weg.

Tja, das war/ist nunmal mein Anfang. Wenn einer das icht glauben will, sein Pech. Er kann ja meine Klassenkameraden fragen, wie dass damals war. Ich habe hier nur das wiedergeben wollen was der Wahrheit entspricht, bzw. soweit ich mich noch erinnern konnte. So fing das tatsächlich alles an.

Und nun werde ich mich dran setzten, alles dafür zu tun um das auch beruflich zu machen.

bis dann
Jörg