Engel auf Erden

Hallo,

hier ein kleiner Spruch des Tages. Und wie gehabt, wer Lob oder Kritik hat, oder Fehler findet der kann dann gerne einen Kommentar hinterlassen. Sollte wer allerdings etwas schreiben, welches nicht zu dem Gedichtsthema paßt, wird derjenige auf die Spamliste gesetzt und der Kommentar einfach gelöscht.

Engel up Eer

So lang dat Engel op Eer geven,
wart ji Schien, de Weege for dat Leven sien!

Engel auf Erden

So lange es Engel auf Erden gibt,
wird Ihr Licht, die Wiege für das Leben sein!

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Frühlingsgedicht / Vöhrjahr Riemel

Hallo,

hier mal ein Frühlingsgedicht (damit hier schon mal Frühlingsstimmung aufkommt). Und wie gehabt, wer Lob oder Kritik hat, oder Fehler findet der kann dann gerne einen Kommentar hinterlassen. Sollte wer allerdings etwas schreiben, welches nicht zu dem Gedichtsthema paßt, wird derjenige auf die Spamliste gesetzt und der Kommentar einfach gelöscht.

Warten auf den Frühling

Oh Frühling, wo bleibst Du nur?
Oh Frühling, wo versteckst Du dich nur?
Bring bitte uns die Sonne,
und lass die Tage werden zur Wonne!
Bitte gib uns das Grün in der Natur zurück,
dann fühlen auch wir das große Glück.
Laß doch bitte erblühen die Blumen,
dann lachen auch die Kinder an den Schulen.
Waren wir vom Winter nicht Frei,
sein windiger, kalter Atem hielt bis zum Mai.

Frühling, Oh Frühling wir warten auf Dich,
warum läßt Du und so lang in Stich?
Hältst dich zurück mit Wärme und Sonnenschein,
gönnst uns kaum einen schönen Tag, zwischen Bille und Rhein.
Sonne, liebe Sonne so wärme uns endlich,
wollen Spaß in den Strandclubs haben und zeige Nachsicht.
Frühling, komme nun entlasse uns aus der kalten Tage Qual,
alle in der Natur brauchen die Wäme, Du hast keine andere Wahl.

Zeige Frühling das es Dich auch schöner gibt,
damit der Mensch raus kommt und sich endlich (wieder) verliebt.
Der Mensch will lachen, flirten, einfach glücklich sein,
dafür braucht er ein paar Tage mit warmen Sonnenschein.
Ein Ende muß jetzt das zittern und bibbern haben,
gebe nicht auf, Du darfst nicht verzagen.
So, jetzt, aber mit schmackes,
Frühling gib uns alles.

Heilavend / Heiligabend

Hallo,

hier ein Gedicht zum heiligen Abend. Kritik, Lob oder Tippfehler bitte als Kommentar hinter lassen. Wenn es etwas auszusetzen gibt.

Frohe gesegnete Weihnachten

Heilavend

De Geboort Jesu war hüüt Nacht,
Gott hett em us as „Gaav” bröcht.
Bi weten Gerimels, Gesänge, un Krüffspill,
hüüt sünd de Kark dorch dat luut Klockspill dat Faartenn vun vel.
Man lüstern de Andacht de Paster/Parr wat he so anpreien,
am Avend wart blank erlüchten dat hillich Schien.
Unner de Winachtsboom leggt de Winachtsmann de Gaav ab,
de Dach över hett he vel to doon, de Tiet ist för all heel graad.
De Winachtsmann fien ist bi Winachtssnick,
doon een Töller vull hen, anners ist he ficks wedder wech.
Finnen warrn jemer unner de Boom so welk een Bündsel,
de Görn bi Spelwark nie dat Lachen vergaan.
Een Keiertje im witt Snee wisen man ist nich alleen,
welk een de koolt Winter stigt in de Been.
De heet Schokolaad achter’op nu beter smeckt,
Se de Lief un Spöök nee erweggt.

Ik mögen jüm all frohe, gesegnete,
(amenn jo okk) witt Winachten!

Frohe gesegnete Weihnachten

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Hochdeutsche Version

Frohe gesegnete Weihnachten

Heiligabend

Die Geburt Jesu war heute Nacht,
Gott hat ihn uns als „Geschenk“ gebracht.
Daran erinnern Gedichte, Gesänge und Krippenspiele,
heute sind die Kirchen durch das laute Glockenläuten das Reiseziel von vielen.
Man lausche der Andacht des Pastors/Pfarrers was er so spricht,
am Abend wird hell erleuchten das heilige Licht.
Unter dem Weihnachtsbaum legt der Weihnachtsmann die Geschenke ab,
den Tag über hat er viel zu tun, die Zeit ist für alle ganz schön knapp.
Der Weihnachtsmann empfindlich ist bei Weihnachtsgebäck,
lege ein Teller voll hin, sonst ist er schnell wieder weg.
Finden werdet Ihr unter dem Baume so manch ein Paket,
den Kindern beim Spielzeug nie das Lachen vergeht.
Ein Spaziergang im weißen Schnee zeigt man ist nicht alleine,
manch einem der kalte Winter steigt in die Beine.
Die heiße Schokolade danach jetzt noch besser schmeckt,
Sie den Körper und Geist neu erweckt.

Ich wünsche Ihnen allen frohe, gesegnete,
(vielleicht ja auch) weiße Weihnachten!

Frohe gesegnete Weihnachten

Niklaas

Hallo,

hier ein Gedicht (auch wieder auf Plattdeutsch) zum Nikolaus. Berechtigte Kritiken bitte als Kommentar. Viel Spaß.

hüüt is Dach des Niklaas,
aver nich to all kamt he na Hüüs.
De Stevel möten fien geputzt sien,
dunn tut de Niklaas ook wat in.
Nachts, heemlich, suutje, un lies steckt he in de Stevel,
de Proppertee faststetten wovel.
Morgens, verslopen to de Stevel gaan de Kinner,
kiken de Stevel un warrn to Finner.
Se lachen un freien sik, de Stevel sünn pall geföölt,
Ooft, Nöt, Plünnen, Spelwark und Schokolaad, wat fien sick dat anfölen.
Nich bloot for Görn is de Dach hüüt fien,
hüüt is Niklaas, drum lat jo verpipeln.

Een suutje tweten Advent un fien Niklaas.

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Der Nikolaus

heute ist Tag des Nikolaus,
aber nicht zu jeden kommt er nach Haus.
Die Stiefel müssen sauber geputzt sein,
dann tut der Nikolaus auch etwas herein.
Nachts, heimlich, still und leise steckt er in die Stiefel,
die Sauberkeit entscheidet wie viel.
Morgens, verschlafen zu den Stiefeln gehen die Kinder,
werden zu Entdeckern und Findern.
Sie lachen und freuen sich, die Stiefel sind prall gefüllt,
Obst, Nüsse, Kleidung, Spielzeug und Schokolade, wie schön sich das anfühlt.
Nicht nur für Kinder ist der Tag heute schön,
heute ist Nikolaus drum lasst euch verwöhn.

Einen ruhigen, schönen 2. Advent und Nikolaustag.

De Adventskalenner

Hallo,

hier wieder ein Versuch im Plattdeutschen; es geht um den Adventskalender …

De Tiet is inkiken, do warrn wedder apen vel Dör,
he süll us as all Jör ficks bi Winacht heran fören.
Kinnerlachen hört man nu genau veeruntwintig Dach lang,
denn bi Schokolaad un Spelwark klappen de groot Fang.
De Görn bücksen Morgens frö to’m Kalenner snell,
jüst vör dat uut bi de Sünn warrn hell.
Heel knipperich riten se de Dör up,
wölen hebben wat sik daar’achter versteekt un freien sik riesig op.

Versnopt is ficks de Schokolaad,
düsse is fien un smeckt nicks faad.
Törn is se deftich, törn is se fien,
nicks bloot den Görn smeckt, so süll dat sien.
De Freid över dat Spelwark is oevergroot,
denn nu is in jemer Fantasiewelt wedder vel meer loos.
Adventkalenner laten de Kinner arch wied reisen,
hollen se unner anner bi Koenig un Ridder speisen.

Trurich sitten nu dat Gör bi Kalenner vör,
freid sik aver al op morgen, denn dunn kamen wedder een nee Door.
Düsse Dach nu al to Enn is,
just eer de Sünn haf al waak küsst.
Vull Ungedüür de Kinner mut nu passen,
freid sik op de Schokolaadschmelz, de heel sachte.
De Adventskalenner is aver wat schöön un fien,
apen Du dat nöögst Dörchen, ist dat daarachter dien.

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Hochdeutscher Text:

Der Adventskalender

Die Zeit ist gekommen, da werden wieder geöffnet viele Türen,
er soll uns wie jedes Jahr schneller an Weihnachten heranführen.
Kinderlachen hört man jetzt genau 24 Tage lang,
denn mit Schokolade und Spielzeug gelingt der große Fang.
Die Kinder laufen morgens früh zum Kalender schnell,
noch bevor es draußen mit der Sonne wird hell.
Ganz ungeduldig reißen Sie die Türe auf,
wollen haben was sich dahinter versteckt und freuen sich riesig darauf.

Vernascht ist schnell die Schokolade,
diese ist zart und schmeckt nicht fade.
Mal ist sie groß, mal ist sie klein,
nicht nur den Kindern schmeckst, so soll es sein.
Die Freude über das Spielzeug ist riesengroß,
denn jetzt ist in Ihrer Fantasiewelt wieder viel mehr los.
Adventskalender lassen die Kinder sehr weit reisen,
läßt Sie unter anderem mit Königen und Ritter speisen.

Traurig sitzt nun das Kind beim Kalender vor,
freut sich aber schon auf morgen, denn dann kommt wieder ein neues Tor.
Dieser Tag nun schon zu Ende ist,
noch bevor die Sonne hat alle wach geküsst.
Voller Ungeduld die Kinder müssen nun warten,
freuen sich auf den Schokoladenschmelz, den ganz zarten.
Der Adventskalender ist doch was schönes und feines,
öffnest Du das nächste Türchen ist das dahinter Deines.