Niederdeutsch muß erhalten werden

Plattdüütsch
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Moin,

Linksch to den Saak:
Niederdeutsch wird zunehmend platt gemacht.

daaför sette ik mi een. Denn wenn man uut Hamborg Kummaf, so wor ik, dann MUTT man ook de Spraak betemen bzw. sik mool dat ausgiebig utannersett hebben.

Hochdeutsch
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Hallo,

Links zu den Thema:
Niederdeutsch wird zunehmend platt gemacht.

dafür setzte ich mich ein. Denn wenn man aus Hamburg abstammt, so wie ich, dann MUß man auch die Sprache beherrschen bzw. sich mal damit ausgiebig auseinandergesetzt haben.

Engel auf Erden

Hallo,

hier ein kleiner Spruch des Tages. Und wie gehabt, wer Lob oder Kritik hat, oder Fehler findet der kann dann gerne einen Kommentar hinterlassen. Sollte wer allerdings etwas schreiben, welches nicht zu dem Gedichtsthema paßt, wird derjenige auf die Spamliste gesetzt und der Kommentar einfach gelöscht.

Engel up Eer

So lang dat Engel op Eer geven,
wart ji Schien, de Weege for dat Leven sien!

Engel auf Erden

So lange es Engel auf Erden gibt,
wird Ihr Licht, die Wiege für das Leben sein!

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Frühlingsgedicht / Vöhrjahr Riemel

Hallo,

hier mal ein Frühlingsgedicht (damit hier schon mal Frühlingsstimmung aufkommt). Und wie gehabt, wer Lob oder Kritik hat, oder Fehler findet der kann dann gerne einen Kommentar hinterlassen. Sollte wer allerdings etwas schreiben, welches nicht zu dem Gedichtsthema paßt, wird derjenige auf die Spamliste gesetzt und der Kommentar einfach gelöscht.

Warten auf den Frühling

Oh Frühling, wo bleibst Du nur?
Oh Frühling, wo versteckst Du dich nur?
Bring bitte uns die Sonne,
und lass die Tage werden zur Wonne!
Bitte gib uns das Grün in der Natur zurück,
dann fühlen auch wir das große Glück.
Laß doch bitte erblühen die Blumen,
dann lachen auch die Kinder an den Schulen.
Waren wir vom Winter nicht Frei,
sein windiger, kalter Atem hielt bis zum Mai.

Frühling, Oh Frühling wir warten auf Dich,
warum läßt Du und so lang in Stich?
Hältst dich zurück mit Wärme und Sonnenschein,
gönnst uns kaum einen schönen Tag, zwischen Bille und Rhein.
Sonne, liebe Sonne so wärme uns endlich,
wollen Spaß in den Strandclubs haben und zeige Nachsicht.
Frühling, komme nun entlasse uns aus der kalten Tage Qual,
alle in der Natur brauchen die Wäme, Du hast keine andere Wahl.

Zeige Frühling das es Dich auch schöner gibt,
damit der Mensch raus kommt und sich endlich (wieder) verliebt.
Der Mensch will lachen, flirten, einfach glücklich sein,
dafür braucht er ein paar Tage mit warmen Sonnenschein.
Ein Ende muß jetzt das zittern und bibbern haben,
gebe nicht auf, Du darfst nicht verzagen.
So, jetzt, aber mit schmackes,
Frühling gib uns alles.

Der alte (traurige) Clown / Een oolt (tranich) Pajatz

Hallo,

ein Gedicht das zur meiner Stimmung momentan passt. Und wie gehabt, wer Lob oder Kritik hat, oder Fehler findet der kann dann gerne einen Kommentar hinterlassen. Sollte wer allerdings etwas schreiben, welches nicht zu dem Gedichtsthema paßt, wird derjenige auf die Spamliste gesetzt und der Kommentar einfach gelöscht.

Der alte (traurige) Clown

Fröhlich waren einst seine Tage,
vergangen,
sind diese schon lange.
Stauen und lachen verbreitete er,
heute kommt ins Zelt keiner mehr.
Leer bleibt es auch heute wieder,
niemand in den Zirkus geht, keiner hörte seine Lieder.
Seine Berufung war es immer Heiterkeit zu verbreiten,
daß konnte er am besten, schön waren die Zeiten.
Der Clown lachte und tanzte und zauberte ein Luftballon daher,
im Publikum eisiges Schweigen herrschte, es lachte niemand nimmer mehr.

So verließ er die Manege mit hängenden Kopf.
Wohl wissend morgen ist ein anderer Tag,
an dem er das Lachen an die Menschen weitergeben vermag.
Der Clown glaubte fest an das was er hat gelernt,
sei sein Ende auch noch so weit entfernt.
An dem Tag nicht nur der Himmel weinte,
denn niemand lachte über des Clowns Pointe.
So ging er zum Wohnwagen,
konnte es seine Frau nicht sagen.
Aber er mochte nicht verzagen,
wollte weiter nach dem Lachen und Heiterkeit jagen.

Das Ende es wird wohl kommen,
auch der alte Clown hat es vernommen.
So geht es nicht lange weiter,
dann ist auch er nicht mehr heiter.
Muß der Zirkus wirklich bald schließen,
werden nicht nur Tränen die Schminke verfließen.
Sollen die Lichter tatsächlich hier ausgehen,
wird der alte Clown mit seiner Frau wohl nach Hause gehen.

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Heilavend / Heiligabend

Hallo,

hier ein Gedicht zum heiligen Abend. Kritik, Lob oder Tippfehler bitte als Kommentar hinter lassen. Wenn es etwas auszusetzen gibt.

Frohe gesegnete Weihnachten

Heilavend

De Geboort Jesu war hüüt Nacht,
Gott hett em us as „Gaav” bröcht.
Bi weten Gerimels, Gesänge, un Krüffspill,
hüüt sünd de Kark dorch dat luut Klockspill dat Faartenn vun vel.
Man lüstern de Andacht de Paster/Parr wat he so anpreien,
am Avend wart blank erlüchten dat hillich Schien.
Unner de Winachtsboom leggt de Winachtsmann de Gaav ab,
de Dach över hett he vel to doon, de Tiet ist för all heel graad.
De Winachtsmann fien ist bi Winachtssnick,
doon een Töller vull hen, anners ist he ficks wedder wech.
Finnen warrn jemer unner de Boom so welk een Bündsel,
de Görn bi Spelwark nie dat Lachen vergaan.
Een Keiertje im witt Snee wisen man ist nich alleen,
welk een de koolt Winter stigt in de Been.
De heet Schokolaad achter’op nu beter smeckt,
Se de Lief un Spöök nee erweggt.

Ik mögen jüm all frohe, gesegnete,
(amenn jo okk) witt Winachten!

Frohe gesegnete Weihnachten

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Hochdeutsche Version

Frohe gesegnete Weihnachten

Heiligabend

Die Geburt Jesu war heute Nacht,
Gott hat ihn uns als „Geschenk“ gebracht.
Daran erinnern Gedichte, Gesänge und Krippenspiele,
heute sind die Kirchen durch das laute Glockenläuten das Reiseziel von vielen.
Man lausche der Andacht des Pastors/Pfarrers was er so spricht,
am Abend wird hell erleuchten das heilige Licht.
Unter dem Weihnachtsbaum legt der Weihnachtsmann die Geschenke ab,
den Tag über hat er viel zu tun, die Zeit ist für alle ganz schön knapp.
Der Weihnachtsmann empfindlich ist bei Weihnachtsgebäck,
lege ein Teller voll hin, sonst ist er schnell wieder weg.
Finden werdet Ihr unter dem Baume so manch ein Paket,
den Kindern beim Spielzeug nie das Lachen vergeht.
Ein Spaziergang im weißen Schnee zeigt man ist nicht alleine,
manch einem der kalte Winter steigt in die Beine.
Die heiße Schokolade danach jetzt noch besser schmeckt,
Sie den Körper und Geist neu erweckt.

Ich wünsche Ihnen allen frohe, gesegnete,
(vielleicht ja auch) weiße Weihnachten!

Frohe gesegnete Weihnachten

Niklaas

Hallo,

hier ein Gedicht (auch wieder auf Plattdeutsch) zum Nikolaus. Berechtigte Kritiken bitte als Kommentar. Viel Spaß.

hüüt is Dach des Niklaas,
aver nich to all kamt he na Hüüs.
De Stevel möten fien geputzt sien,
dunn tut de Niklaas ook wat in.
Nachts, heemlich, suutje, un lies steckt he in de Stevel,
de Proppertee faststetten wovel.
Morgens, verslopen to de Stevel gaan de Kinner,
kiken de Stevel un warrn to Finner.
Se lachen un freien sik, de Stevel sünn pall geföölt,
Ooft, Nöt, Plünnen, Spelwark und Schokolaad, wat fien sick dat anfölen.
Nich bloot for Görn is de Dach hüüt fien,
hüüt is Niklaas, drum lat jo verpipeln.

Een suutje tweten Advent un fien Niklaas.

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Der Nikolaus

heute ist Tag des Nikolaus,
aber nicht zu jeden kommt er nach Haus.
Die Stiefel müssen sauber geputzt sein,
dann tut der Nikolaus auch etwas herein.
Nachts, heimlich, still und leise steckt er in die Stiefel,
die Sauberkeit entscheidet wie viel.
Morgens, verschlafen zu den Stiefeln gehen die Kinder,
werden zu Entdeckern und Findern.
Sie lachen und freuen sich, die Stiefel sind prall gefüllt,
Obst, Nüsse, Kleidung, Spielzeug und Schokolade, wie schön sich das anfühlt.
Nicht nur für Kinder ist der Tag heute schön,
heute ist Nikolaus drum lasst euch verwöhn.

Einen ruhigen, schönen 2. Advent und Nikolaustag.

De Adventskalenner

Hallo,

hier wieder ein Versuch im Plattdeutschen; es geht um den Adventskalender …

De Tiet is inkiken, do warrn wedder apen vel Dör,
he süll us as all Jör ficks bi Winacht heran fören.
Kinnerlachen hört man nu genau veeruntwintig Dach lang,
denn bi Schokolaad un Spelwark klappen de groot Fang.
De Görn bücksen Morgens frö to’m Kalenner snell,
jüst vör dat uut bi de Sünn warrn hell.
Heel knipperich riten se de Dör up,
wölen hebben wat sik daar’achter versteekt un freien sik riesig op.

Versnopt is ficks de Schokolaad,
düsse is fien un smeckt nicks faad.
Törn is se deftich, törn is se fien,
nicks bloot den Görn smeckt, so süll dat sien.
De Freid över dat Spelwark is oevergroot,
denn nu is in jemer Fantasiewelt wedder vel meer loos.
Adventkalenner laten de Kinner arch wied reisen,
hollen se unner anner bi Koenig un Ridder speisen.

Trurich sitten nu dat Gör bi Kalenner vör,
freid sik aver al op morgen, denn dunn kamen wedder een nee Door.
Düsse Dach nu al to Enn is,
just eer de Sünn haf al waak küsst.
Vull Ungedüür de Kinner mut nu passen,
freid sik op de Schokolaadschmelz, de heel sachte.
De Adventskalenner is aver wat schöön un fien,
apen Du dat nöögst Dörchen, ist dat daarachter dien.

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Hochdeutscher Text:

Der Adventskalender

Die Zeit ist gekommen, da werden wieder geöffnet viele Türen,
er soll uns wie jedes Jahr schneller an Weihnachten heranführen.
Kinderlachen hört man jetzt genau 24 Tage lang,
denn mit Schokolade und Spielzeug gelingt der große Fang.
Die Kinder laufen morgens früh zum Kalender schnell,
noch bevor es draußen mit der Sonne wird hell.
Ganz ungeduldig reißen Sie die Türe auf,
wollen haben was sich dahinter versteckt und freuen sich riesig darauf.

Vernascht ist schnell die Schokolade,
diese ist zart und schmeckt nicht fade.
Mal ist sie groß, mal ist sie klein,
nicht nur den Kindern schmeckst, so soll es sein.
Die Freude über das Spielzeug ist riesengroß,
denn jetzt ist in Ihrer Fantasiewelt wieder viel mehr los.
Adventskalender lassen die Kinder sehr weit reisen,
läßt Sie unter anderem mit Königen und Ritter speisen.

Traurig sitzt nun das Kind beim Kalender vor,
freut sich aber schon auf morgen, denn dann kommt wieder ein neues Tor.
Dieser Tag nun schon zu Ende ist,
noch bevor die Sonne hat alle wach geküsst.
Voller Ungeduld die Kinder müssen nun warten,
freuen sich auf den Schokoladenschmelz, den ganz zarten.
Der Adventskalender ist doch was schönes und feines,
öffnest Du das nächste Türchen ist das dahinter Deines.

De Winachtsleeder sünd wedder to hören

Moin,

ik wöre eben in de „Kaufland“. Wat krig ik daar to hören? Winachtsdudeln … Ne Du, is de Tiet wedder kamen, mit all de Leet? Man, to’m Glück bloot for een Maant. Dunn sünd dat wedder um. Wat Freid ik mee oop de Tiet…

Hochdeutsch:
… ne, das übersetzten Sie doch alle lieber einmal selber. Ich bin Hamburger und muß mehr Plattdeutsch lernen. Mir ist bewußt, daß der Text oben nicht der beste ist, aber ich lerne es ja noch. Dauert halt bis ich wirklich gut darin bin.

Nicht entmutigen lassen

Hallo,

ich habe gestern meine erste Absage als Schriftsteller bekommen. Der NDR fand meine Plattdeutsche Geschichte dann doch nicht so gut, dass diese einen Preis verdient hätte. Aber lest doch selbst:

De schöönste Dag im Lief von Töverer Joergius

An een schöön vörjahr Morgen ritt de Töverer Joergius up seen Peerd „Füürfury“ ut dee Slott Camelot in dee Land in. Se wöören nich lang unnerwegs, da sech he to seen Peerd: „Kiek dir dat mal on!
De kiekt aver wunnerschöön ut. En Fro hier im Warftland, bi all de knökern uno-dich Monstern. Wat se hier woll söökt?
Ik möökt ehr helpen, bi all de unodich Monstern hier, sünst is wedder een Geschree in de Slott, vunwegen een Töverer hätte nich een Fro helpen un sünnd nich Bast genooch. Denn wöörd ik wat vertellen!
En Töverer nich Bast genooch. Pah!“ Secht seen Peerd: „Sien mal een beten sachte! Dat Frostuuv kieckt nich so ut, dat es Help drövt, da se aardich goot ge-gen de Monster fat. Ik glöv nich, dat Se deen Help wull.“ „Du büst mi ja een stu-ur Peerd! Hast aver fröer sünst keen Schet vör een Kamp hatt“, antwoorde Joer-gius un sprang vun seen Peerd ab. „Sien bi ehr aver liker sachte, ik glöve de Fro hebb dat fuustdick achter den Oor“, antern em seen Peerd Füürfury. Just im sül-ven Ogenplink töverte Joergius een Füürball oop een de Monster ab, welk foorts doot umfiel. Dunn hackt he be seen grooten Toverstaaf (de so groot as he sülver war) een foort Monster an, wat achtern een welk slaan doot umfiel. Ook de Fro war in ehrem striden erfolgriek un hatte sik slann. See dorchsökt dee Liek ach-tern verwertbaren Materialien un fand ook welk. Da aver Töverer wat schami graadöver Froos sin, vull es ehm nich goot dee gaatlich Woorte to finnen. „Bitt geern gaan. Ik helpe jümmer geern wider, wenn eene Fro in Noot ist“, stöterte er. „Man eens bat ik gaarnich um jo Hülp un tweet; we seid ehr denn?“ frogte de sööt Fro Stimm, de foort de Liek dorchsökt. Er antwoorde: „Mien Name ist Joer-gius, Töverer uut Camelot. Un wat ist bitte euer Name, verehrte Fro? Un wat mookt ehr hier?“ Se antwoorde: „Mien Name ist Lena un ik sök nach een, for mi arch wichtich gollen Ked bi Anhänger. Düsse woorn mi vör kort stohlen. Ehr hebbt nich een solk tofallig gesehen?“ „Ne, de dümpeln Höker hatten all keen Smuck bi. Dat tut mi Leet“, entschuldigte sik Joergius. Er half ehr beim opstaan un höhl ehr Hand. Se schauten sik dorbi deep in de Kiker un wussten beide foorts dat Se foreenander graad waren. Joergius verw’eit sik in de schöön blauen Kiker de Fro un wölen gar nich genooch krigen. Beide spören dat düsse een heel sün-nerlich Plink war un hollen jüst för een kort Tiet ehr Hände. Bi Joergius wider in düsse blauen Kiker blickte spraak er: „For een solk goote Kämpferin, as ehr een siet, hebben ehr aver dull fien Hände un wunnerschöön blaue Oog.“ Se fölte sik geschmeichelt un antwoorde: „Danke for dat Kumpelm’ent. Ehr siet een tapferer un charmanter Töverer.“ „Wat mut ik doon, um jo Hart for mi to winnen?“ frogte Joergius.
„Ehr kennt jüst de Snack um de gollen Roos, odder?“ „Jo natürlich kenne ik düs-sen Snack“, seggte Joergius. „Goot. Doon mi solk een gollen Roos un mien Hart ward jo sien, “ sprook de fien Lena un stieg op ehr strahlend witt Peerd. „Wo werde ik juuch antreffen könen, fien Fro?“ frogte Joergius. „Ehr werdet al to mi finnen, folgt simpel eurem Hart.“ Joergius stieg op sien Peerd un beide ritten in tom’ööt gesetzter Flucht foort. „Ik hatte dich aver gewarnt un nun mötent du es ook uutbaden“, sprook sien Peerd Füürfury. „Keen Sörg“, sagte Joergius. „Dat warrn ik al krigen. As swaar kann dat al warrn?“ frogte Joergius. Bi eeniger Tiet kam he an een Haus in dem Dwarch wanen. Düsse Dwarch wöören de Wächter for de Bargredder. Da sprook een de Dwarch: „Wat wull ehr hier in de Barg, Frömm? Wisst Ehr nich dat es daar baven gefährliche Draken geef?“ „Dat is mi al bewusst, dat es daar baven Draken geef. Liekers mutt ik hooch nach baven, denn mutt een gollen Roos belopen“, antwoorde Joergius. „Dat is jo nich mien Leven, dat in de grabbel gaan“, sprook de Zwerg un apen de Schranke. Uut de Oogtüdeln sah Joergius een gollen Ked am Huus bummeln. Ficks grabbt er bi seen anner Enn des Toverstaaf achterna un de Ked glitt in seen Fupp un er ritt davon, vör de Dwarch wat marken könen. Baven am Höhleneingang anlangt, stieg he vun seen Peerd ab un ging rin. Nümmer wied vun Eingang afliggen sät de Draken Fauch. „Wat wull ehr hier? Snaakt vör ik juuch to Stoff stampen“, frogte de Draken. „Ik bin hier, um een Fro een gollen Roos to dregen.“ „Ehr wisst dat ehr dafor een Frog beantworten mööt? Goot, hier is de Frog: Morrns geiht dat op veer Been, middaags blot noch op twee un avends sünd dat wedder dree. Lustich odder? Wer odder wat ward hier söökt?“ frogte de Draken Fauch de Töve-rer. Der Töverer mööt bannich deftich överleggen. „Morrns veer, middaags twee un avends wedder dree“, dach he luut na. De Draken grinen al un dach de Töve-rer wöör nich op kamen. As Joergius so beim spekul’eern war störten er sik tofäl-lig an seenm groten Toverstaaf af. Un dunn kam hüm heel batz de Utweg. „De Lüüd! Morrns wenn he noch een Baby is krabbelt he, middaags as Erwachsener geiht he oprecht un avends stört he sik bi een Help af.“ „Bravo!“ seggte Fauch. „Dat haav ehr richdig erkannt Töverer. Dat is dat Woort, wat mi bi meen Dra-kenkrüüzsnackradels gefehlt häf.“ Joergius wör verbasst, denn dormit häf sülfst he nich gerechnet. „Un wat könnt ehr gewinnen“, frogte he de Draken. „Ohh, dat is een besonderer Pries. Ik dröff een ganz Dörp dat forchten lehren. Dat ward villich een Spaaß“, gab Fauch zur antwoord. „Un wo beed is mien Pries?“ frogte Joergius. „Oh, ach jo, juun Pries. Aver selbstverständlich, hochverehrter Töverer. Hier beed“, sprook Fauch un malen de Wech free, to Garen de Draken. „Ehr dürft jo een ganzen Struuß Blomen sülfanner setten“, sookte Fauch. Joergius güng in de Garen un wör vun de Fienheit nich heel so verdattert, denn he kannte de Ga-ren ut Snaak her. He stellte sik een groten Struuß sülfanner un in de Midde steckte he de gollen Roos. As her de Höhle wedder rümen wollte, sprook ihn de Draken an. „Würdet ehr beed düsse Schrevenrullen unnen an de Dwarchstation affgeven? Ik wäre jooch heel dankbar.“ „Aver selbstverständlich“, snaakt Joergi-us. Beide verließen sülwige de Höhle. Fauch sprook: „So lebt den wohl Töverer.“ Joergius antwoorde: „Ne, ik säch nur Tschüß.“ Denn he wusste dat he de Draken al heel bold wedder sehn wöör. Bi Joergius op sien Peerd stieg, hob sik de Dra-ken in de Lüchte op. Unnen im Tal an de Station gab Joergius de Rullen an een Dwarch wieder, welk ook wusste wat dormit anzufangen is. Der Töverer ritt noch enige Tiet wieter, bit he an een Gabelung kam. He hatte de Wahl twüschen tree Wegen, een Links, een in der Midde un de andere Rechts vun em. He musste bannich stark öberlegen, welchen he nun nehmen süll. „Se seggte, ik süll op mien Hart vermaak. Nun, so sei es.“ „Büst Du dir da ook heel siker“? frogte Füür-fury. „Jo“, antwoorde Joergius. Er ritt so forsch sien Peerd nur konnte un sah, nach eniger Tiet, am Wooldrand een Fro stehen. Da stand de schöne Lena un sprook: „As ik kiek, wart ehr erfolgreich.“ As Se dat spook gäv Joergius ehr de Blomenstruuß mi de gollen Roos in dessen Midde. „Oh, is de Blomenstruuß fien“, seggte Lena.
So hat de Töverer Joergius seen Fro Lena kennengelernt un beide ritten verknallt de Sünnenuntergang anners. De schöönste Dag im Lief is, wenn een Leev an-fängt. Un wenn se nich dootbleven sin, dann Leven se noch hüüt.

So schlecht fand ich die Geschichte nun nicht. Aber ich lasse mich nicht entmutigen und mache weiter, darauf können Sie sich alle verlassen.